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Cybersicherheit: 80 Prozent der Schweizer Firmen ungenügend geschützt

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Schweizer Firmen fallen bei Cybersicherheit zurück – 80 Prozent ungenügend geschützt

07.05.2025, 18:3007.05.2025, 18:30
Hacker in deep mind solutions to destroy web
Rund 80 Prozent der Schweizer Firmen sind nicht ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt. (Symbolbild)Bild: E+

Die Verteidungsfähigkeit von Schweizer Firmen gegen Cyberangriffe ist laut dem Technologie-Unternehmen Cisco schlechter geworden. Rund 80 Prozent sind nicht ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt.

Zu diesem Schluss kommt der am Mittwoch veröffentlichte Cybersecurity Readiness Index 2025 von Cisco. «Das vergangenen Jahr ist ein verlorenes Jahr gewesen für die Cybersicherheit in der Schweiz», lässt sich der Chef von Cisco in der Schweiz, Christopher Tighe, in einer Mitteilung zitieren.

Es gebe «in der kompletten Breite» verschiedener Cybersecurity-Bereiche Nachholbedarf. Denn in vier von fünf Cybersecurity-Bereichen habe weniger als ein Drittel der Schweizer Unternehmen ein gutes oder sehr gutes Schutzniveau. Lediglich im Bereich «KI-Einsatz» liege die Schweiz mit 41 Prozent der Unternehmen, die ein gutes oder sehr gutes Schutzniveau haben, über dem europäischen Schnitt.

Bereits 84 Prozent der Schweizer Firmen würden KI nutzen, um etwa Angriffe auf ihre IT-Infrastruktur zu erkennen. Zudem setze bereits mehr als ein Drittel KI-Technologien für ein besseres Verständnis der Gefahrenlage ein.

Für den Cybersecurity Readiness Index 2025 wurden den Angaben nach 8000 Cybersecurity-Verantwortliche befragt, davon 203 in der Schweiz. Die Umfrage wurde von Januar bis Februar 2025 von einem externen Umfrageinstitut mittels Online-Interviews im Auftrag von Cisco durchgeführt. (sda/awp)

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