Schweiz
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5G-Ausbau: Beamte warten auf Beamte – und dann passiert doch nichts

Zahlreiche Gemeinden bewilligen keine 5G-Antennen – sie warteten auf einen Bericht des Bundes. Der liegt nun vor.

Leo Eiholzer / ch media



Die Mobilfunkanbieter wollen die Schweiz seit Anfang Jahr im Schnellzugstempo mit einem 5G-Netz überziehen. Und stellten mit massiven Werbekampagnen sicher, dass das auch jeder Schweizer weiss. Eine Gegenbewegung bildete sich.

Das Resultat: Bei Sunrise stehen 50 Prozent der baubewilligungspflichtigen Antennen unter Opposition, die Swisscom nennt keine Zahlen, erlebt aber ebenfalls Widerstand. Tausende Bürger, die um ihre Gesundheit fürchten, unterschrieben Petitionen und reichten Rekurse gegen Baugesuche für Antennen ein.

Damit schreckten sie ihre Lokalpolitiker auf. In der Folge haben Kantone in der Westschweiz Moratorien erlassen und einige Deutschschweizer Gemeinden Baugesuche für Antennen diskret sistiert; den Prozess also einfach pausiert. Andere sind offensiver: Die Aargauer Ortschaft Wohlen bekundete öffentlich, bis auf weiteres keine 5G-Baugesuche zu bewilligen. Ebenso zum Beispiel Urdorf ZH und Baar ZG.

Kritik an

Demonstranten protestieren gegen den Ausbau des 5G-Netzes. Bild: KEYSTONE

Gesuche in den Gemeinden nach wie vor sistiert

Die Begründung für den 5G-Stopp war meist die gleiche: Man warte auf den Bericht der Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung des Bundesamtes für Umwelt. Dieser liegt seit einem Monat vor.

Nun wird klar: Es passiert bisher trotzdem nichts. «Eine Änderung der Praxis aufgrund des Berichts konnte bis anhin von Swisscom nicht festgestellt werden», sagt eine Firmensprecherin.

ZUR AUFRUESTUNG EINER SWISSCOM MOBILFUNKANTENNE MIT 5G STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An antenna mast with a 5G antenna, below, and a 4G antenna, above, in Bern, Switzerland, on March 26, 2019. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ein Antennenmast mit einer 5G Antenne, unten, und einer 4G Antenne, oben, am 26. Maerz 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Anfragen von CH Media bei einzelnen Gemeinden bestätigen den Befund: Die Gesuche sind immer noch sistiert. Urdorf zum Beispiel lässt ausrichten, der Gemeinderat habe den Bericht zur Kenntnis genommen und werde ihn an seiner Sitzung im Januar besprechen.

Ähnliches verlautet aus Wohlen. Und Genf hat sein Moratorium verlängert. Wohl der Grund für die Lethargie: Der Bericht wurde von 5G-Kritikern und -befürwortern verfasst und lieferte deshalb kaum klare Aussagen zur Gefährdung durch Strahlung.

Installation einer 5-G-Antenne in Genf. Eine Arbeitsgruppe macht Vorschläge, wie es mit dem Mobilfunk weitergehen soll.

Installation einer 5G-Antenne in Genf. Bild: KEYSTONE

Warten auf das nächste amtliche Dokument

Derweil tut sich am Horizont schon das Warten auf das nächste amtliche Dokument auf: Die solothurnische Gemeinde Bellach will auf eine Vollzugshilfe zur Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung warten. Diese soll Grundlagen für die Strahlenmessung der Antennen liefern.

Dabei geht es um einen neuen Typ, sogenannte adaptive Antennen, die ihr Signal in Richtung eines Handys konzentrieren können. Die von Bellach erwartete Messhilfe hat das Bundesamt für Umwelt mehrmals auf Ende 2019 versprochen.

Personen protestieren waehrend eine Demonstration gegen die Einfuehrung von 5G, am Samstag, 21. September 2019 auf dem Bundesplatz in Bern. Die Kundgebung will auf die Risiken der 5G-Mobilfunktechnologie fuer Gesundheit und Umwelt aufmerksam machen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Personen protestieren waehrend eine Demonstration gegen die Einfuehrung von 5G, am Samstag, 21. September 2019 auf dem Bundesplatz in Bern. Bild: KEYSTONE

Doch nun schreibt eine Sprecherin auf Anfrage: «Ein Termin, bis wann die Vollzugshilfe vorliegen wird, kann derzeit nicht genannt werden.» Es müssten weitere Abklärungen vorgenommen werden. Diese würden «noch einige Zeit» in Anspruch nehmen.

Dieses langsame Vorwärtskommen frustriert die Mobilfunkanbieter. «Wir erwarten, dass sich das Bundesamt an seinen Zeitplan hält und die entsprechenden Empfehlungen raschmöglichst vorlegt», sagt ein Sunrise-Sprecher.

«Wo uns eine Gemeinde eine Baubewilligung willkürlich verweigert, prüfen wir eine Klage von Fall zu Fall.»

Das Bundesamt für Umwelt erklärt die Verzögerung damit, dass die Erarbeitung der Vollzugshilfe komplexer sei als ursprünglich angenommen. «Es hat sich gezeigt, dass diese Arbeiten materiell stark mit der Erarbeitung der Messmethode zu 5G zusammenhängen und dass weltweit kein Standard verfügbar ist, den das Bundesamt für Umwelt bei seiner Empfehlung für den Vollzug übernehmen könnte.»

Bedeutet: Der Streit um die sistierten Baugesuche für 5G-Antennen wird noch einige Zeit blockiert bleiben, auch wenn die Bundesämter und Mobilfunkanbieter betonen, adaptive Antennen könnten auch noch mit alten Messmethoden bewilligt werden, indem man ihre Strahlung überschätze.

Laut Sunrise müsste bei den Kantonen und Gemeinden, die auf «Verzögerungstaktik» gesetzt hätten, beim 5G-Ausbau mit einem Rückstand von 50 Prozent auf die anderen Regionen gerechnet werden.

Moratorien stehen auf wackligen Füssen

Derweil stehen Moratorien der Gemeinden und Kantone rechtlich auf tönernen Füssen. Der Bund sagt klipp und klar: Die Kompetenz liegt in Bern. «Es bleibt kein Raum für kantonale oder kommunale Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor der Strahlung von Mobilfunkanlagen.

Im Kanton Genf dürfen bis auf weiteres keine neuen 5G-Antennen installiert werden. Die bestehenden Mobilfunk-Antennen sind durch das Moratorium nicht betroffen. Sie können an den 5G-Standard angepasst werden. (Archivbild)

Die bestehenden Mobilfunk-Antennen in Genf sind durch das Moratorium nicht betroffen. Sie können an den 5G-Standard angepasst werden. Bild: KEYSTONE

Der Erlass solcher Bestimmungen wäre kompetenzwidrig», schreiben die Bundesämter für Kommunikation und Umwelt bereits im Mai in einer gemeinsamen Stellungnahme. Gemeinden verteidigen sich bisher mit dem Argument, man erlasse keine generelle Moratorien, sondern prüfe nur einzelne Baubewilligungen, um das Wohl der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten.

Dennoch: Während die Swisscom auf Gespräche statt Klagen setzen will, wird Sunrise deutlicher. Ein Sprecher schreibt: «Bisher liegt uns kein beschwerdefähiger kantonaler Erlass vor. Wo uns eine Gemeinde eine Baubewilligung willkürlich verweigert, prüfen wir eine Klage von Fall zu Fall.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Igas 05.01.2020 05:03
    Highlight Highlight How to Werbung... 😂
    Benutzer Bild
  • TheDoctor 04.01.2020 23:47
    Highlight Highlight Es ist geradezu bizarr, dass sich Gemeinden den esoterischen Ängsten und Verschwörungsmythen einiger Menschen hingeben und den neuen Standard ausbremsen.
    • poltergeist 05.01.2020 21:02
      Highlight Highlight Naja, Homöopathie z.B. wird hier von der Grundversicherung bezahlt. Schweizer sind durchaus esoterisch beeinflussbar, auch Behörden.
  • DarkEnergie 04.01.2020 21:52
    Highlight Highlight Das Dieselabgase krebserregend sind, ist klar erwiesen, aber niemand störte es, das die Abgaswerte falsch sind und über dem gesetzlichen Grenzwert liegen, dass die Abgasereinigung im Winter ganz abgeschaltet ist (man riecht es gut an stark befahren Strassen). Von 5G hat aber jeder (unwissende) Angst, er könne daran sterben, gehen auf die Strassen und was auch immer. Diese Logik verstehe ich schlicht nicht.
  • Caissa15 04.01.2020 21:33
    Highlight Highlight
    Tja, das Denkorgan zwischen zwei Funksender spannen und dann gegen 5G schwadronieren...
  • bossac 04.01.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob wenigstens einer der Demonstranten eine physikalisches Grundverständnis hat, wie Mobilfunk/5G funktioniert oder es wie so oft nur um die Esoteriker/Aluhut-Fraktion handelt. Bedenken auf Grund von Fakten sind zu beurteilen/untersuchen, der Rest behindert nur den Fortschritt...
  • Digichr 04.01.2020 20:36
    Highlight Highlight Man sollte 5G Gegner einfach auf 56k Speed drosseln. So einfach löst man das Problem. Elektrosensibel? Hahaha! Dann hört man von diesen Simulanten auch nichts mehr hier
    • TheDoctor 04.01.2020 23:48
      Highlight Highlight Haha, sehr gut, dann können sie sich auf Youtube und Facebook auch kaum mehr ihren wirren Verschwörungsgurus hingeben 👍😂
  • Madeso 04.01.2020 20:09
    Highlight Highlight Wieso redet man eigentlich über den Standard und nicht die verwendete Frequenz? Ob da nun "5G" oder "4G" läuft, ist physikalisch vollkommen egal. Wenn etwas eine rein hypothetische Chance darauf hat, schädlich zu sein, so wäre es die Frequenz.

    Aber da die ja früher für terrestrisches Fernsehen etc. verwendet wurden, könnte man da ja keine Verschwörungstheorie betreffend "neuer Bedrohung" mehr draus basteln
  • Sarkasmusdetektor 04.01.2020 19:30
    Highlight Highlight Wozu Antennen boykottierten, wenn man einfach ein paar Globuli gegen die Auswirkungen der Strahlung nehmen kann...
  • Adam Smith 04.01.2020 19:26
    Highlight Highlight 20 Minuten Leser und 5G Gegner überschneiden sich erstaunlich. Die schlecht gebildete Schicht unserer Gesellschaft bildet sich eine Meinung zu 5G, obwohl sie praktisch nichts davon verstehen und sind dann umso lauter im dagegen protestieren. Manchmal verfluche ich die Demokratie, wenn ich dran denke, dass solche Leute, wie die abgebildete Rentner-Elite, die kaum etwas von jeglicher Technologie versteht, demokratische Rechte haben...
    • Fastadi 04.01.2020 20:14
      Highlight Highlight Die Demokratie scheint hier manchmal wirklich an ihre Grenzen zu kommen. Jedoch liegt dies an mangelnder und falscher Information. Meiner Meinung müsste man da ansetzen, und u.a. das bewusste verbreiten vom Falschinformationen verbieten und evtl. unter Strafe stellen.
    • Adam Smith 04.01.2020 21:37
      Highlight Highlight @Fastadi Eigentlich bin ich grosser Fan der Demokratie, aber leider hat sie Schattenseiten. Meiner Ansicht nach müsste man eine Art informierte Demokratie einführen. Jeder, der eine Stimme abgeben will, sollte zuerst einen 2-tägigen Kurs an dem je an einem Tag eine Seite beleuchtet wird besuchen müssen. So würden weniger wählen, dafür wüssten die Wählenden auch wirklich, für was sie stimmen. Das wäre jetzt zumindest meine Idee...
    • Barracuda 05.01.2020 12:39
      Highlight Highlight Die Rentner-Elite? Bei allem Verständnis für das Anliegen... Die allermeisten Jugendlichen haben heute wahrscheinlich kein bisschen mehr Wissen über (diese) Technik. Diese wissen wie sie mit ihrem Smartphone konsumieren können, was dahinter steckt, interessiert nicht und überfordert diese genauso. Undifferenziert können Befürworter genauso gut wie die Esoteriker.
  • koks 04.01.2020 19:05
    Highlight Highlight 3 oder 4G sind völlig ok für die nächsten Jahre. 5G-Nutzung wird beispielsweise viel mehr Strom fressen. Aber wenn kümmert schon das Klima, das können ja andere...

    Das Problem in vielen Ländern (bspw Deutschland) ist sowieso vielmehr, dass grosse Gebiete noch mit E abgedeckt sind. Da wird auch 5G nichts dran ändern.
    • Fastadi 04.01.2020 20:17
      Highlight Highlight Woher kommt ihre Information das 5G mehr Strom braucht? Denn das ist schlicht falsch, 5G ist effizienter und braucht pro MB übertragener Daten WENIGER Energie als 2G/3G/4G.
      Die übertragene Datenmenge wird in Zukunft rasant steigen, somit auch der Stromverbrauch des Mobilfunks. Die neue Technologie vermag das kaum zu kompensieren, ist aber NICHT Auslöser dieser Entwicklung.
    • koks 04.01.2020 23:36
      Highlight Highlight @Fastadi, es ist nun mal ein Fact.

      5G-Nutzung wird erheblich mehr Strom fressen als 3 und 4G.

      Dabei spielts erst mal keine Rolle, ob das Angebot nach Datenvolumen die Nachfrage schafft oder umgekehrt. Es braucht einfach mehr Strom.

      Der Energieverbrauch in der IT steigt jährlich je nach Messweise um ca 4-5%. Der Effizienzgewinn von neuen Technologien wird gleich wieder gefressen vom Wachstum, mehr Apps, mehr Streaming, mehr Cloud, mehr Netzinfrastruktur etc.

      https://www.nzz.ch/wirtschaft/streaming-ist-das-neue-fliegen-wie-der-digitale-konsum-das-klima-schaedigt-ld.1474563
    • Satan Claws 05.01.2020 11:27
  • Goldjunge Krater 04.01.2020 19:04
    Highlight Highlight Der tägliche linksextreme Birkenstock-Wahnsinn...!

    Evtl kann man 5G Strahlen ja mit homöopathischen Globulie Kügeli heilen..?
    • Fastadi 04.01.2020 20:17
      Highlight Highlight Was hat das mit linksextrem zu tun?
    • MacB 04.01.2020 20:37
      Highlight Highlight Da wäre ich mir aldo nicht sicher, welcher politische Block tendenziell den Ausbau verhindeer. wobei hiervdein rechts/links-Ansatz absoluter whataboutism ist.
    • Oiproll 04.01.2020 21:11
      Highlight Highlight Erzähl nicht so einen Quatsch. Die Aluhutfraktion kommt wohl eher aus der rechten Ecke....der grosse Austausch,noie doitsche Medizin,autarke Siedler,die Reichsbürgerbewegung,undsoweiterundsofort.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 04.01.2020 19:01
    Highlight Highlight Das ist aber schon ein wenig billiger Populismus, denn die Anbieter zeigen sich nun immerhin so kooperativ den Ausbau auch mit den 3-5× tieferen Strahlungsgrenzwerten in der Schweiz, die ich aus Sicherheits- und Abdeckungsgründen aber sehr befürworte, durchzuführen und dafür braucht es eben mehr Antennen damit jede weniger Strahlen muss um ihr Ziel zu erreichen!... Das die lokale Aluhutfraktion davon keine Ahnung hat, ist ja genau der Grund warum die Gemeinden da keine Kompetenzen haben und eine Blockierung ist nicht mehr als Kompetenzmissbrauch.
    • Barracuda 05.01.2020 12:42
      Highlight Highlight Aber dass es entweder massiv mehr Antennen braucht oder etwas weniger, dafür mit viel grösserer Strahlung, hast du anscheinend auch geschnallt.
    • Dominik Treier 06.01.2020 01:20
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz was du damit sagen willst, aber ich denke das sagte ich ja oben.... Oder möchtest du weniger mit massiv höherer Strahlung?
  • MeinAluhutBrennt 04.01.2020 18:47
    Highlight Highlight da stehen mir ja meine Morgellons zu berge!
  • B-Arche 04.01.2020 18:14
    Highlight Highlight Der nächste Bereich den "Social Media" zerstört.
    Wir sind alle Säugetiere und haben das Gehirn von Säugetieren mit etwas Neocortex für Kultur und fortschrittliches Denken, für Neues.
    "Social Media" aktiviert aber ausschliesslich das Säugetier: Angst um die eigene Brut, die eigene Sippe, den eigenen Stamm.
    So lässt sich weder Kultur noch Wissenschaft erhalten.

    Jeder der gegen Zensur und Informationskontrolle sich ausspricht akzeptiert das. Und so werden alle ausser China eine Idiocracy.
  • Markus97 04.01.2020 17:54
    Highlight Highlight Handystrahlung ist nicht ionisierend, hat daher kein Potential Elektronen aus der Bahn zu werfen. Werden keine Elektronen aus Atomen entfernt, kann das keine Beschädigung von Zellen auslösen und somit auch keinen Krebs verursachen. Absoluter biomechanischer Blödsinn diese Strahlungsangst! Man könnte gerade so gut Studien starten ob Handystrahlung geschwollene Oberlippen verursacht. Anhaltspunkte gibt es genausoviele (Keine) und es ist ebenso schwierig statistisch zu beweisen, dass es nicht so ist.
    • Holzkopf 05.01.2020 03:20
      Highlight Highlight Sorry Markus97, das sind leider Halbwahrheiten. Ich gehöre nicht zu den 5G-Gegnern. Und trotzdem muss ich widersprechen, dass nur ionisierende Strahlung das Krebsrisiko erhöht. Ausserdem gibt es noch andere Risiken als Krebs. Selbst für niederfrequente elektrische und magnetische Felder sind in Zell- und Tierexperimenten Wirkungen nachweisbar, die potenziell gesundheitsschädigend sind, auch bzgl. Krebsrisiko.
      https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/fachinformationen/auswirkungen-elektrosmog/gesundheitliche-auswirkungen-von-niederfrequenter-strahlung.html#-1049880491

      Benutzer Bild
    • Holzkopf 05.01.2020 03:35
      Highlight Highlight Aussagen zu Langzeitwirkungen sind schlicht nicht machbar, besonders für gleichzeitige Belastungen durch unterschiedliche Strahlung und verschiedenste umweltgefährliche Stoffe. Die Grenzwerte beziehen sich immer auf einzelne Einflüsse, dabei ist erwiesen, dass sich verschiedene schädliche Umwelteinflüsse addieren können.
      Ich bin gegen Panikmache. Gleichzeitig bin ich auch für ehrliche/korrekte Kommunikation, dass wir gewisse Risiken zum jetzigen Stand des Wissens als gering einschätzen und darum eingehen. Ein Beweis der Unschädlichkeit gibt es aber nicht.
    • Markus97 05.01.2020 09:47
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ganz, was ich von einer Studie halten soll die gleichzeitig leichte radioaktive Strahlung, verschmutztes Trinkwasser und Magnetfelder auf die Ratten loslässt umd dann die Schuld auf die Magnetfelder schiebt. Habe gerade eine befreundete Biologin und eine Ärztin grfragt, die beide nicht erklären können warum man so vorgehen soll, ausser um das Resultat zu verfälschen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 04.01.2020 17:52
    Highlight Highlight Studiert Onkologie, ein Beruf mit Zukunft!
    • Bowell 05.01.2020 13:46
      Highlight Highlight Wo studiert man den Onkologie?
  • Ökonometriker 04.01.2020 17:51
    Highlight Highlight Feldstärke einer Zugleitung: 10000 V/m.
    Feldstärke einer Mobilfunkantenne (Grenzwert): 60V/m.

    Als 5G-Verschwörungstheoretiker sollte man also den Zug wie der Teufel das Weihwasser meiden. Oder sich eine goldene Anti-Strahlungs-Pyramide für 5000 Franken kaufen und sie als Hut tragen, wenn man mit dem Zug fährt. Das soll nämlich helfen: noch keiner der das tat wurde danach von der Strahlung krank!
    Mehr Details hat Hugo Stamm:
    https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/597542651-es-gibt-keine-wasseradern-aber-teure-geraete-die-sie-abwehren
    • Dominik Treier 04.01.2020 19:12
      Highlight Highlight Es kommt da schon noch ein wenig auf die Frequenz der Signale an aber im Grundsatz schon richtig...

      Aber warum denn so teuer wenn man sich für nur 24.95 einen 100%ig wirksamen Kleber kaufen kann der die Strahlung ob von Handy oder Zug neutralisiert!... Kann man auf Webseiten lesen, die es schon seit 3 Monaten gibt und die von Sachverständigen mit Aluhut vetrieben werden, das muss ja gut sein! XD
    • localhost 04.01.2020 19:22
      Highlight Highlight Ist es nicht so, dass bei der Bahn lediglich ein elektrostatisches Wechselgeld entsteht, während bei 5G elektromagnetische Wellen zum Einsatz kommen? Ist nicht dasselbe aber macht in den physikalischen Wechselwirkungen einen riesen Unterschied. Ein anschauliches Beispiel: Röntgenstrahlung hat kein elektrisches Feld, tötet Dich aber u.U.

      Wasseradern, die's nicht gibt, töten Dich auch nicht. Elektromagnetische Strahlung kann locker töten, siehe Mikrowelle.

      Man sollte Verschwörungen nicht mit Halbwissen begegnen.
    • K1aerer 04.01.2020 21:06
      Highlight Highlight @localhost, du verbreitest da massives Unwissen. Erstens fast jede Welle, die sich mit der Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, ist elektromagnetische Welle. Zweitens, wenn in einem elektrischen Kreis die Spannung und Strom eine wechselnde Grösse haben, dann entsteht immer eine elektromagnetische Welle. Jede elekt.magn. Welle lässt sich in elektrischen und magnetischen Komponenten zerlegen. Zudem ein elektrostat. Feld kann gar keine Wechselgrösse haben, und Wechselgeld 😂 erst recht nicht. Deine Röntgenstrahlung ist auch eine elek.magn. Welle. Die Frequenz und die Spannung bestimmen die Energie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 04.01.2020 17:51
    Highlight Highlight Und Impfungen verursachen Autismus, gell? /s
    • Dominik Treier 04.01.2020 19:15
      Highlight Highlight Ja das ganze Quecksilber!..
      und 9/11 Fake gleich nach der Mondlandung, Chemtrails verpesten alles, alles nur Geldmacherei und am Ende gehört es Rockefeller, Rotschild oder den Juden...
      Ich muss jetzt meinen Aluhut kontrollieren gehen, bevor die mich noch orten können!....
  • dommen 04.01.2020 17:50
    Highlight Highlight Schweiz 2019: Die Vreni Pinggelis und Peterli Hugentoblers dieses Landes halten sich nach eindringlicher Facebook-Recherche für Expertinnenen und Experten der Strahlenphysik
    • ursus3000 04.01.2020 18:03
      Highlight Highlight Nein schlimmer , sie wissen es besser als Experten
    • Mattse73 04.01.2020 18:47
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht... da gibts nicht mehr dazu zusagen...
    • Dominik Treier 04.01.2020 19:09
      Highlight Highlight Die halten sich noch für Experten für ganz andere Dinge, die wissenschaftlich erwiesen Blödsinn sind und das nur weil ihnen ihre Sammlung von angehäuften Vorurteilen, von ihnen genannt, gesunder Menschenverstand, sagt das sei so einfach wie 1+1...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 04.01.2020 17:44
    Highlight Highlight Derweil die Schwellenländer aufholen. Wartet nur noch ein Paar Jahre, dann ist die Schweiz wieder ein Entwicklungsland wegen all den 5G Verschwörungstheorien. Alle wollen rasches Internet, aber keine will neben einer Antenne wohnen. So geht das nicht.
  • Zweiundvierzig 04.01.2020 17:40
    Highlight Highlight 5-G-Kritik - Wenn sich Bullshit aus dem Internet in der Realität absetzt. Jetzt auch bei uns!
    • Göönk 04.01.2020 18:12
      Highlight Highlight Bin ganz bei dir. Allerdings gab es solche Widerstände auch schon beim 3- und 4G-Netz. Nichts Neues also und sehr vorhersehbar.
      Nehme an, die TelCos haben wegen der vorhersehbaren Verzögerung um 2 - 4 Jahre schon letztes Jahr volle Kanne gegeben, obwohl nich praktisch kein Gerät 5G-tauglich ist. Aber wenn sie dann in so 3 Jahren sind, dann gibt es auch eine Chance, dass man bis dann ein halbwegs sinnvoll nutzbares Netz hat.
  • Matrixx 04.01.2020 17:40
    Highlight Highlight Dann soll Swisscom und Co. die bereits bestehenden Antennen (alle, 5G und älter!) abschalten und warten, bis ein Bericht vorliegt, der die Gesundheitsgefährdung angibt. Per Hand geschrieben und per Brieftaube verschickt, versteht sich.
  • Markus97 04.01.2020 17:40
    Highlight Highlight Wenn ein ressourcenarmes Land denkt, es müsse trotz bewiesener Unschädlichkeit auf den Ausbau seiner Infrastruktur verzichten, wird es von der Konkurrenz gefressen werden. Die Industrie 4.0 in China und den USA wird uns ganz, ganz kalt erwischen. Extrem blöde, uninformierte Ansicht, die gewisse Leute hier haben. Aber das Wort Strahlung ist halt voll gruselig.
  • Ueli_DeSchwert 04.01.2020 17:38
    Highlight Highlight Und die meisten realisieren immer noch nicht: Die meiste Strahlung kommt aus der Hosentasche. Antennen sind Peanuts im Vergleich dazu.
    • ursus3000 04.01.2020 18:04
      Highlight Highlight Keine Details bitte , das ist zu kompliziert
    • Dominik Treier 04.01.2020 19:05
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass man die Strahlung so nahe bei sich am Körper trägt UND das Handy bei gutem Empfang und einer nahen Antenne sogar wesentlich weniger strahlen muss um sein Ziel zu erreichen... Man wird so z.B. weniger bestrahlt, wenn man ein so böses W-Lan hat und zuhause nur das nutzt, als wenn man ab und an das Mobilnetz dafür verwendet, wenn der Empfang Zuhause mies ist...
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 04.01.2020 17:36
    Highlight Highlight Man kann nicht einerseits den Anbietern (Bund) die Lizenzen verkaufen, und dann auf der Ebene Gemeinde Moratorien erlassen! 5G wird sowieso kommen. Es ist ein globaler Standard bei dem sich die Schweiz ein abseitsstehen nicht leisten kann. Darum ist alles einfach ein dämmliches aussitzen der Gemeinden!
  • Erklärbart. 04.01.2020 17:31
    Highlight Highlight "Beamte warten auf Beamte – und dann passiert doch nichts"

    Jetzt wissen Beamte wie es uns Nicht-Beamten ergeht wenn wir mit Beamten zu tun haben. 🤷‍♂️
    • DiDumDaDum 04.01.2020 18:25
      Highlight Highlight Abschied per Volksabstimmung: In der Schweiz hat man diesen Status (Beamte) fast komplett abgeschafft. Im Jahr 2002 mussten sich rund 110 000 Staatsbediensteten der Bundesverwaltung, der Post und der Schweizerischen Bundesbahnen mit dem neuen Bundespersonalgesetz umstellen. Sie sind seitdem Angestellte im öffentlichen Dienst. Ausnahme: Polizisten, Staatsanwälte und Richter. Die meisten Kantone hatten den Beamtenstatus schon vor dem neuen Bundespersonalgesetz abgeschafft.
    • Gianni48 04.01.2020 23:36
      Highlight Highlight Beamte gibt es fast keine mehr. Nur gewählte Richter, Notare, Polizisten sind z. B. noch Beamte, der Rest ist genauso angestellt wie es die Angestellten in der Privatwirtschaftlich sind. Das ist schon über 20 Jahre so und wurde auch in Qualitätsmedien publiziert.

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits über 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes für Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G übertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen …

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