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Jetzt kommen die Internet-Casinos: Ab Juli kann online gezockt werden.

ZUR SOMMERSESSION UND DEM GELDSPIELGESETZ, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 29. MAI 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - People play at slot machines at the Swiss Casino Zuerich in Zurich, Switze ...
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Jetzt kommen die Internet-Casinos: Ab Juli kann online gezockt werden

25.04.2019, 04:19
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In der Schweiz stehen die ersten vier Internet-Casinos vor dem Start: Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) hat entsprechende Gesuche der Casinos von Baden AG, Davos GR, Luzern und Pfäffikon SZ publik gemacht. Diese können frühestens im Juli online gehen.

Die Gesuche veröffentlichte die Aufsichtsbehörde am Mittwoch im Bundesblatt. Die Spielbanken wollen von den seit Anfang Jahr geltenden neuen rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch machen und ihre Konzessionen erweitern, um Glücksspiele künftig auch im Internet durchführen zu können. So dürfen sie beispielsweise Roulette oder Poker online anbieten.

Die ersten Schweizer Casinos dürfen grundsätzlich ab dem 1. Juli online gehen. Zuvor müssen sie ihre Spiele zertifizieren und genehmigen lassen. Schliesslich entscheidet der Bundesrat über die Konzessionsgesuche.

Die Casinos Bern und Neuenburg wollen laut früheren Angaben ebenfalls im Internet-Glücksspielmarkt mitspielen. Die beiden Spielbanken mit derselben Muttergesellschaft müssen ihre Gesuche jedoch formal-juristisch nachbessern, wie Tamedia-Zeitungen am Donnerstag unter Berufung auf einen Firmensprecher berichteten. Die beiden Spielbanken sind damit in der ersten Konzessionsrunde wohl nicht dabei. Deren geplanter Start im Online-Markt soll sich damit um mehrere Wochen verzögern.

Das Schweizer Stimmvolk hatte im Juni 2018 Ja zum neuen Spielbankengesetz gesagt. Damit können Schweizer Casinos ihre Spiele unter bestimmten Voraussetzungen auch online anbieten. Notwendig ist dazu eine Konzessionserweiterung. Rund um die Internet-Casinos treten am 1. Juli rechtliche Grundlagen für umstrittene sogenannte Netzsperren in Kraft. Die ESBK und die Lotteriekommission Comlot können Internetanbieter anweisen, den Zugang zu nicht konzessionierten Casino- und Wettseiten etwa im Ausland zu sperren. (sda)

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9 Kommentare
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Schneider Alex
25.04.2019 06:20registriert Februar 2014
Es ist erstaunlich, dass sich immer wieder Politiker und Politikerinnen finden, welche die Erstellung und den Betrieb von Casinos unterstützen. Ja, es sitzen sogar Politiker von der Partei mit dem christlichen "C" im Verwaltungsrat solcher Betriebe. Sie können dann den Opfern der Spielsucht mit ihrer Sozialpolitik wieder auf die Beine helfen.
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TheBear97
25.04.2019 07:43registriert Oktober 2015
Naja, zum Glück kann ich weiterhin auf PokerStars spielen...
Ging es bei der Abstimmung nicht darum die Süchtigen zu schützen? Nun werden sie trotzdem von den Schweizer Casinos geschröpft. Aber hauptsache die ausländische Konkurrenz ist weg vom Fenster, somit fliesst schön alles verspielte Geld dahin wo es soll.
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