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Held des Tages: Die Drohne ADS 95 Ranger. Mit deren Hilfe konnte die Grenzwacht drei mutmassliche Verbrecher festnehmen.
Held des Tages: Die Drohne ADS 95 Ranger. Mit deren Hilfe konnte die Grenzwacht drei mutmassliche Verbrecher festnehmen.
Bild: Grenzwachtkorps 
Grenzbewachung 2.0

Grenzwacht setzt Drohne zur Fahndung ein und wird schon nach 15 Minuten fündig

09.11.2014, 14:5809.11.2014, 15:09
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Eine Drohne der Schweizer Luftwaffe hat drei rumänische Staatsangehörige aufgespürt, die unter Verdacht stehen, in der Region Einbrüche begangen zu haben. Sie konnten durch mehrere Patrouillen des Grenzwachtkorps, der Kantonspolizei Tessin und der Gemeindepolizei Mendrisio festgenommen werden. 

Die Männer im Alter von 42, 44 und 52 Jahren waren zuvor in der Zone von Genestrerio bei Mendrisio einer aufmerksamen Bewohnerin aufgefallen und flüchteten daraufhin. Die Bewohnerin alarmierte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Tessin, welche sofort eine Fahndung nach den Verdächtigen auslöste.  

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In 15 Minuten fündig geworden

Zum selben Zeitpunkt führte das Grenzwachtkorps im Rahmen der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität eine Schwerpunktaktion im Grenzraum Tessin durch. Im Einsatz waren mehrere Patrouillen der Grenzwacht sowie die Drohne ADS 95 Ranger. Die Drohne benötigte nur gerade eine Viertelstunde, um die Männer zu lokalisieren.

Einer der Männer war noch auf der Strasse in Rancate unterwegs, während der andere sich in einem Gebüsch versteckt hatte. Der dritte Verdächtige wurde auf einem Feld in der Zone Ligornetto aufgegriffen.

Seit 2006 im Einsatz für die Grenzwacht

So sehen die Bilder aus, die von der Infrarotkamera der Drohne gemacht werden.
So sehen die Bilder aus, die von der Infrarotkamera der Drohne gemacht werden.
Bild: grenzwachtkorps

Die Drohnen ADS 95 Ranger werden seit 2006 von der Grenzwacht eingesetzt. Sie sind ein wichtiges Einsatzmittel zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität und des bandenmässigen Schmuggels und ermöglichen eine höhere Qualität der Grenzraumüberwachung. Die Einsätze erfolgen mehrmals im Jahr und in verschiedenen Grenzregionen der Schweiz

Die Drohnen liefern Echtzeitbilder und können dank der Infrarotkameras auch nachts eingesetzt werden. So ermöglichen sie es, die Einsatzkräfte am Boden zielgerichtet zu unterstützen. Der technische und fliegerische Teil wird dabei durch die Luftwaffe sichergestellt, die Einsatzleitung durch das Grenzwachtkorps. (lhr)

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