Schweiz
FDP

FDP will im Herbst die SP als zweitstärkste Kraft im Land ablösen

FDP will im Herbst die SP als zweitstärkste Kraft im Land ablösen

25.04.2015, 11:4525.04.2015, 12:00

FDP-Parteipräsident Philipp Müller hat die Mitglieder seiner Partei aufgerufen, sich für die eidgenössischen Wahlen vom 18. Oktober zu mobilisieren. «Wir müssen die SP überholen und die zweitstärkste Kraft des Landes werden», rief Müller den rund 220 Delegierten zu.

FDP-Präsident Philipp Müller an der Delegiertenversammlung.
FDP-Präsident Philipp Müller an der Delegiertenversammlung.Bild: KEYSTONE

Die FDP habe erfreuliche Resultate bei den kantonalen Wahlen in Basel-Landschaft, Luzern, Appenzell Ausserrhoden, Zürich oder auch im Tessin erzielt. Diesen Schwung gelte es nun für die eidgenössischen Wahlen im Herbst mitzunehmen. «Unser Leitmotiv muss sein: jetzt oder nie», unterstrich Müller am Samstag in Brig.

Der FDP-Parteipräsident kritisierte auf der einen Seite die «verschwenderische Linke» und auf der anderen Seite den Isolationismus der SVP. Die FDP habe die besseren Rezepte, basierend auf dem Gemeinsinn, sagte Müller. (sda)

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Die Herkunft der Ceska-Pistole 
Beim NSU-Prozess sollen Zeugen aus der Schweiz befragt werden
Zur Mordwaffe der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei wichtige Zeugen in der Schweiz vernehmen. Sie sollen per Video Auskunft über die Tatwaffe geben.
Zur Mordwaffe der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei wichtige Zeugen in der Schweiz vernehmen. Dabei geht es um eine Ceska-Pistole, mit der zwischen 2000 und 2006 neun Einwanderer erschossen worden sein sollen. Einer der beiden Männer soll die Pistole 1996 in der Schweiz gekauft und sie dem anderen übergeben haben. Ende 1999 oder Anfang 2000 sei die Waffe schliesslich über Mittelsmänner zu den NSU-Mitgliedern Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gelangt, berichtet das Nachrichtenmagazin «Fokus». 
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