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«Tag der Arbeit» oder auch «Tag der Lohnungleichheit»: Das war der 1. Mai 2019



Der Tag der Arbeit war dieses Jahr nicht nur ein roter, sondern vor allem auch ein violetter Festtag: Er stand ganz im Zeichen des Frauenstreiks, der am kommenden 14. Juni stattfinden wird. An den Umzügen und Rednerpulten wurde darum insbesondere auf Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht.

Mehr Lohnschutz, mehr Lohn, mehr Rente, mehr Prämienverbilligungen und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz forderten der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die ihm angeschlossenen Gewerkschaften am Mittwoch.

Des manifestants avec des pancartes et des drapeaux defilent dans les rues de Geneve, lors du defile du 1er mai - Fete du Travail , ce mercredi 1 mai 2019 a Geneve. A Geneve, pres de 2'000 personnes ont participe au traditionnel cortege du 1er mai place, cette annee, sous le signe de lÕegalite, greve des femmes et la justice sociale et le climat. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Auch die Genfer Frauen rufen zum Streik im Juni auf. Bild: KEYSTONE

Doch auch das aktuell hoch gehandelte Thema Klimaschutz fand seinen Platz am Tag der Arbeit. SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard nahm die Klimajugend in seine Rede auf. Ihr Verdienst sei es, dass sie das Feld der politischen Debatte erweitert habe. Doch es brenne nicht nur beim Klima, sondern auch bei der sozialen Frage.

Erstmals seit Jahrzehnten werde Europa wieder durch eine soziale Krise erschüttert, welche jedoch nicht nur Arbeitslose, sondern auch die Arbeitnehmenden treffe, sagte Maillard gemäss Redetext an seinem ersten öffentlichen Auftritt als SGB-Präsident in Olten SO. Erwartet wurde er am Abend auch zu den 1.-Mai-Festivitäten in Sitten.

Klima und soziale Gerechtigkeit

Der Klimanotstand und die soziale Frage müssten gleichzeitig angegangen werden, findet Maillard. Das Kapital müsse in Einklang mit der Klima-Herausforderung neu ausgerichtet werden. Der Markt alleine werde dies jedoch nicht richten. Es brauche öffentlichen Druck und soziale Verhandlungen.

Auch Maillard machte in seiner Ansprache auf die Ungleichheit der Frauen gegenüber den Männern aufmerksam. Es sei die älteste und schlimmste Ungerechtigkeit in der Geschichte, sie müsse durch einen gemeinsamen Kampf gestoppt werden.

Dabei nannte er neben der Lohnungleichheit auch als Problem, dass Gewalttaten gegen Frauen auf Französisch als «crime passionnel» verharmlost würden: als Verbrechen verübt aus Leidenschaft.

Auch Unia-Chefin Vania Alleva verband die Themen in ihren Reden in Winterthur und Altdorf. «Der Preis, den wir für diese soziale, politische und ökologische Dauerkrise zahlen müssen, wird immer höher. Wir müssen uns dagegen wehren», sagte sie gemäss Text.

Berset kritisiert Lohnungleichheit

Von den Bundesräten waren die SP-Magistraten Alain Berset und Simonetta Sommaruga unterwegs. Auch Berset hat in seiner Rede in Solothurn die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau kritisiert. Der 1. Mai sei auch ein Tag der konkreten Forderungen. Es sei ein Tag, an dem man genau hinschaue, ob man wirklich in einer fairen Gesellschaft lebe, oder in einer Gesellschaft, die nur behauptet, fair zu sein.

Seine Amts- und Parteikollegin Simonetta Sommaruga besuchte eine Kinderkrippe in Freiburg, wo sie mit den Mitarbeitenden über ihre Aus- und Weiterbildung, ihre Arbeitsbedingungen und die Entlöhnung sprach.

16'000 demonstrieren in Zürich

Der SGB hat landesweit rund 60 Veranstaltungen organisiert und zu zahlreichen Umzügen aufgerufen. Der 1.-Mai-Demonstrationszug in Zürich lockte rund 16'000 Personen an. Das sind 3000 Personen mehr als im Vorjahr. Auch dort stand der Frauenstreik im Fokus.

Am Umzug schritten auch zahlreiche, zum Teil vermummte Personen aus dem linksautonomen Umfeld mit. Sie zündeten Rauchpetarden und warfen Farbbeutel unter anderem gegen eine Bank-Filiale. Grundsätzlich zog die Stadtpolizei jedoch eine positive Bilanz. Neben einzelnen Sachbeschädigungen wurde auch ein Streifenwagen der Stadtpolizei beschädigt - von einer als Clown verkleideten Demonstrantin. Diese wurde am Limmatquai festgenommen.

epa07539696 A protester dressed a clown poses next to a police car as she marches to mark Labor Day in Zurich, Switzerland, 01 May 2019. Labour Day or May Day is observed all over the world on the first day of the month of May to celebrate the economic and social achievements of workers and fight for laborers rights.  EPA/ENNIO LEANZA

Bild: EPA/KEYSTONE

Protestors dressed as Clowns talk to police at a May Day demonstration against racism in Chemnitz, Germany, May 1, 2019. (Hendrik Schmidt/dpa via AP)

Bild: AP/DPA

Als eine der Hauptrednerinnen trat in Zürich Nationalrätin Barbara Gysi auf auf. Die Vizepräsidentin der SP forderte unter anderem, dass die Löhne in den typischen Frauenberufen erhöht und Care-Arbeit endlich abgegolten werden müssten. SP-Präsident Christian Levrat wurde am Abend bei den Festivitäten in Interlaken erwartet.

«New Green Deal» in Bern

Auch Grünen-Präsidentin Regula Rytz nutzte die Gelegenheit für einen Auftritt. Nach dem Umzug, an welchem mehrere hundert Menschen teilnahmen, stellte sie in ihrer Rede die Klimadebatte ins Zentrum. «Wir brauchen einen Green New Deal, der in erneuerbare Energien, in neue Mobilitäts- und Gebäudetechnologie investiert», sagte sie auf dem Bundesplatz.

Dort ergriff auch Nationalrat Corrado Pardini (SP) das Wort - er sprach die Wahlen im Oktober an: «Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass es ein Parlament für die Herausforderungen der 2020er-Jahre wird», sagte er. «Ein Parlament, das die Zerstörung beendet und die soziale Frage wieder ins Zentrum stellt.» Mit dem ökosozialen Umbau und der Sicherung der Sozialwerke - insbesondere der AHV - habe das Parlament zwei epochale Aufgaben vor sich.

Kritik an Unia in Basel

In Basel hatte sich dem offiziellen 1.-Mai-Umzug kurzzeitig eine Gruppe von rund hundert Unia-Oppositionellen in den Weg gestellt. Sie kritisierte die Unia-Leitung mit einem grossen Transparent. Dies, nachdem es in den vergangenen Wochen in verschiedenen Regionen Kritik an der Leitung gegeben hatte - unter anderem wegen angeblich schlechten Umgangs mit Unia-Mitarbeitenden.

Im offiziellen Umzug liefen rund 2000 Personen mit, darunter auch Feministinnen, eine Gruppe schwarz gekleideter Personen und weitere Gruppierungen.

Auch in der Westschweiz und im Tessin gab es Anlässe. Am Umzug in Genf nahmen beispielsweise rund 2500 Personen teil. Landesweit wurde mit Musik, Podien und Festwirtschaften gefeiert. Die 1.-Mai-Feiern dauern teilweise bis in die späten Abendstunden. (sda/bal)

Der Liveticker zum Nachlesen:

Ticker: 1. Mai 2019

Der 1. Mai – die Geschichte eines politischen Feiertags

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeezoo 02.05.2019 00:27
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare zum 1. Mai hier und in anderen Portalen lese, stellt sich mir die Frage, warum unsere rechten Freunde und Mitbürger so viel Hass, Wut, Hohn, Spott und weitere negative Emotionen regelrecht feiern, als würden sie das ganze Jahr auf diesen Tag warten ...das ist echt traurig...akzeptiert doch einfach mal, dass Menschen auch andere Meinungen, Visionen und Lebensarten haben, und dass diese nicht einfach grundsätzlich schlecht sind, auch wenn Ihr sie nicht begreifen könnt oder wollt!
    • Shlomo 02.05.2019 07:59
      Highlight Highlight Freunde von mir werden die wohl nie
    • The Unseen Fenian Hand 03.05.2019 06:58
      Highlight Highlight Recht hast du.
      Übrigens: Gilt auch umgekehrt

      Vermummte greifen «Weltwoche»-Journalisten an
  • Danger?! Awesome? 02.05.2019 00:15
    Highlight Highlight Ich wäre eher für eine Steuererhöhung um die Sparmassnahmen der IV einzugrenzen, welche langsam unangeneme Züge annehmen. Ausserdem sollten meiner Meinung nach die Ergänzungsleistungen des Sozialamts schweizweit erhöht werden. 450.- sind ziemlich wenig, wenn man davon Freizeit, ÖV, Kleidung, Handy, teilweise sogar Lebensmittel und Dinge wie einen eigenen Computer oder ähnliches sich zutun möchte. Klar gibt es Stiftungen, die Anteile daran finanzieren können aber auch die können dazu nein sagen.

    Daher gebt denen, die eh schon wenig haben, genügend, dass diese auch ein 'Leben' führen können.
  • Mira Bond 01.05.2019 23:40
    Highlight Highlight Woah ...diese frauenverachtende Kommentare hier! ihr denkt also ernsthaft, wir hätten die gleichen Chancen in der Arbeitswelt wie ihr? Musstet ihr also auch wegen der Geburt Eurer zwei Kinder die Karriere an den Nagel hängen? Glaubt ihr ernsthaft, sie haben mir nach der Babypause einfach den gleichen Job und den Lohn wie vorher gegeben? Naiv...
    • sunshineZH 01.05.2019 23:51
      Highlight Highlight Geh doch ins Militär 😊
    • Hierundjetzt 02.05.2019 00:06
      Highlight Highlight Hat Dich irgendjemand gezwungen zwei Kinder zu erhalten? Nein.

      Gibt es staatliche Stellen, die Dich unterstützen? Ja

      Kann man seinen exakt gleichen Job zu 100% mit zwei Kindern weiterführen? Ja und Nein

      Du kannst nicht beides haben.

      Schaust Du Deine Kinder als Hobby an? Ja

      Warum machst Du den Kinder als Hobby?

      War alles Dein Wunsch? Ja

      jetzt nicht die „Gesellschaft“ für Deine schittere Lebensplanung verantwortlich machen, gäll 🙄
    • wasylon 02.05.2019 00:23
      Highlight Highlight @Mira Blond
      Was können andere dafür wenn Du mit deinem Mann/Freund keine gleichberechtigte Partnerschaft hast?
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 01.05.2019 23:32
    Highlight Highlight "Mehr Lohnschutz, mehr Lohn, mehr Rente, mehr Prämienverbilligungen und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz forderten der Schweizerische Gewerkschaftsbund"

    Spontan fallen mir da vor allem Benachteiligungen der Männer ein. Keine Wittwerrente, nur Witwenrente. Rente ein Jahr später als Frauen, trotz geringerer Lebenserwartung. 90% der tödlichen Arbeitsunfälle treffen Männer.

    Aber schön, schweigen wir (und die Medien, die Politik und die Bundesräte) über diese Geschlechterdiskriminierung, sie trifft ja nur Männer.
    • Eh Doch 03.05.2019 10:31
      Highlight Highlight Da hast du völlig Recht, aber es gilt; auch die Männer sollen sich emanzipieren
  • Iseeus 01.05.2019 22:48
    Highlight Highlight Immer mal wieder und letzte Woche erneut:
    Kollegin spricht über ihren zu tiefen Lohn. Aber eigentlich sei sie ja mit ihrem Einkommen zufrieden, und müde um für mehr zu kämpfen. Ein anderes Mal: Weisst Du, mein Mann und ich verdienen ja zusammen genug. - Sie verlangte tausend Franken weniger als ich für den selben Job.
    • Juliet Bravo 02.05.2019 00:20
      Highlight Highlight Genau das kann ja korrigiert werden.
    • the elder 02.05.2019 00:50
      Highlight Highlight @Juliet: Kann man bereits jetzt korrigieren
  • Nelson Muntz 01.05.2019 22:29
    Highlight Highlight
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  • Künzli 01.05.2019 21:55
    Highlight Highlight Dieser 1. Mai war Scheisse! Es gibt so viel Ungerechtigkeit auf der Welt und wir machen auf Friede Freude Eierkuchen? Das Klima kollaboriert, die Reichen werden immer reicher… und der Protest besteht aus violetter Farbe? Früher war mehr Schwarz!!! Nur der Kampf rüttelt die Welt auf. Kampf gegen die Bullen und ihr System!
    • Genital Motors 01.05.2019 22:03
      Highlight Highlight Haha oke :-) made my day :-)
    • Cédric Wermutstropfen 01.05.2019 22:57
      Highlight Highlight Kampf? Aber sicher nicht mit den beruflichen Spargeltarzanen vom Schwarzen Block, das kannst du vergessen. Ich bin jedes Mal schon fasziniert, wenn die vom Gewicht ihrer Sprühdosen nicht umkippen. Ein lustiges Trüppchen ist das.
    • Walter Sahli 01.05.2019 23:26
      Highlight Highlight Ein solcher "Kampf" führt nur zu mehr Repression und bewirkt genau das Gegenteil vom Gewollten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RS11 01.05.2019 19:35
    Highlight Highlight Besser arbeiten gehen an diesem Tag, wie in anderen Kantonen auch, dann bleibt keine Zeit für diese Demos, sei es friedlich oder nicht.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 01.05.2019 21:32
      Highlight Highlight Ist ein Umzug. Keine Demo.
    • äti 01.05.2019 23:31
      Highlight Highlight @rs, es gibt auch Freiwilligenarbeit. Probier es mal.
  • Lowend 01.05.2019 18:43
    Highlight Highlight Die Elite der rechten Kommentarfront scheint heute den ganzen Tag lang total frustriert am Compi zu hocken und alle warten auf Ausschreitungen und nichts passiert und dass jetzt ist schon das zweite Jahr hintereinander!

    Irgendwie tun die mir ja fast leid, weil sie sich sicher schon viele wüste Kommentare gegen diesen bunten Haufen von lebensfrohen Menschen ausgedacht haben, aber inzwischen scheint ja sogar das zugekokste Zürcher Partyvolk oder die rechtsverseuchten Fussballhooligans angriffslustiger zu sein, als die angeblich so gefährlichen linken Chaoten? Tja, Pech gehabt. ;-)
    • sunshineZH 01.05.2019 23:53
      Highlight Highlight Tja und trotzdem gab es Sachbeschädigungen. Wer zahlts? Genau, du und ich 😉
    • Lowend 02.05.2019 16:49
      Highlight Highlight In der gleichen Zeit gab's sicher auch einen Verkehrsunfall irgendwo im Land.

      Wer zahlt's? Genau, du und ich über Versicherungsbeiträge 🤦‍♀️🤦‍♂️

      PS: Steigert übrigens beides unser eidgenössisches Bruttosozialprodukt und fördert die Schaffung von Arbeitsplätzen. Siehst du, so haben sogar linkische Clowns, die mit Polizeiautos spielen, positive Eigenschaften! 🤡
    • Karl33 03.05.2019 14:17
      Highlight Highlight ja, lowend, die linken gewalttaten nimmst du - auf dem linken auge blind - gar nicht mehr wahr.

      alle anderen schauen angekelt und bestürzt auf die vermummten gewalttäter, die einen standbetreiber bzw journalisten angegriffen haben.

      https://www.watson.ch/schweiz/z%C3%BCrich/274902850-weltwoche-journalist-alex-maur-wird-an-1-mai-feier-angegriffen
    Weitere Antworten anzeigen
  • a-minoro 01.05.2019 18:02
    Highlight Highlight An alle, die hier Kommentare à la "Die Gleichberechtigung ist erreicht, man kann jetzt aufhören!" von sich geben: Ihr habt wohl den Tag verwechselt. Heute ist nicht der 1. April, sondern der 1. Mai.
    • Füdlifingerfritz 01.05.2019 18:07
      Highlight Highlight Wir haben also keine Gleichberechtigung? Dann nennen Sie mir bitte ein Recht, dass Frauen in der CH nicht haben. Bin gespannt.
    • der Denker 01.05.2019 19:03
      Highlight Highlight Da haben Sie recht. Frauen müssen immer noch nicht ins Militär, haben immer noch Rentenalter 64 und Mutterschaftsurlaub. Die Gleichberechtigung ist wirklich noch nicht erreicht.
    • the elder 01.05.2019 19:15
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz: Haben wir tatsächlich nicht. Als Mann hat man z.B. nicht das gleiche Recht auf körperliche Unversehrtheit (z.B. Art. 124 StGB).
    Weitere Antworten anzeigen
  • lostwatch.co 01.05.2019 17:50
    Highlight Highlight bin nur hier für das Nachlesen der Kommentare 🙃
  • Flo1914 01.05.2019 17:32
    Highlight Highlight Sommaruga:
    "Tag der Arbeit: BR #Sommaruga auf Kinderkrippenbesuch in Fribourg...".
    Sie muss sich am 1. Mai ja auch zeigen, also schnell in Fribourg medienwirksam eine sprachliche Plattiüde plazieren und dann in der S Klasse oder im Tesla auf den eigenen Landsitz in Könitz entschwinden.
    Well done, Frau S.
    • Lowend 01.05.2019 18:31
      Highlight Highlight Wer Köniz mit tz schreibt, sollte sich mit Kritik zurückhalten. Hauptsache scheint ja eh zu sein, dass man noch faktenfrei gegen eine Bundesrätin pöbeln konnte.
    • Flo1914 01.05.2019 18:46
      Highlight Highlight @Lowend, Sorry, ich meinte natürlich Köniz.
      Gruss aus Tzüri!
    • Lowend 01.05.2019 19:53
      Highlight Highlight Alles klar, macht aber den Kommentar auch nicht besser, denn Sie würden vermutlich staunen, wenn sie das ganz normale Einfamilienhaus von Frau BR Sommaruga im Spiegel kennen würden und auch der Tesla ist aus 2. Hand von Frau BR Leuthard.

      Übrigens, wenn Sie es besser machen könnten, können Sie sich jederzeit zur Wahl stellen. Das ist auch ein Privileg, dass wir Schweizer haben, aber dazu fehlt ja den meisten Wutbürgern der Mut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 01.05.2019 17:24
    Highlight Highlight Herr Wermuth hat das Thema verfehlt und macht billig Wahlkampf. Die Arbeit steht im Zentrum am 1. Mai.
  • Wander Kern 01.05.2019 16:53
    Highlight Highlight Ein verhafteter Clown, da muss ja echt die Hölle los sein in Zürich. Wann greift die Ordnungsmacht endlich durch?
  • Lebenundlebenlassen 01.05.2019 15:34
    Highlight Highlight Mal ganz objektiv.. wurde je etwas auf Grund der 1. Mai Demonstrationen geändert /verändert / besser.. und doch gibt es sie jedes Jahr wieder. Jeder wie er möchte, aber ändern tut sich dadurch nichts 😉
    • Juliet Bravo 01.05.2019 16:08
      Highlight Highlight Mal ganz objektiv. Die AHV, 42h Woche, 5 Wochen bezahlte Ferien u.a.m. fielen nich einfach so vom Himmel. Das wurde von dieser Bewegung erkämpft! Tipp: Befasse dich mal ein bisschen mit der Geschichte der Arbeiter.
    • Liselote Meier 01.05.2019 17:03
      Highlight Highlight Ein ganz objektives ja.

      Grundforderung Nr. 1 warum es auch bei der Haymarket Affair ging, warum es am 1. Mai ist, war der 8 Stunden Arbeitstag. Dies bei 6 Arbeitstagen.

      Mein Urgrossvater und seine Arbeitskollegen würden es nicht verstehen, das die Arbeiter anno 2012 mehrheitlich nein zu 6 Wochen ferien gestimmt haben, mehrheitlich durch Renter. Jeder Renter der Arbeiter war und dagegen gestimmt hat ist ein, sorry „elender Verräter“







    • der Denker 01.05.2019 19:05
      Highlight Highlight @Juliet: Es sind 4 Wochen und nicht 5 Wochen Ferien
    Weitere Antworten anzeigen
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 01.05.2019 15:32
    Highlight Highlight Danke, Zürich! Das war ein toller Umzug!
    Avanti popolo! Für eine gerechtere Welt!
  • wolge 01.05.2019 15:31
    Highlight Highlight Vielleicht sollten sich die 1. Mai Demonstranten erst mal wieder ernsthaft bewusst werden, wofür sie eigentlich Demonstrieren und was sie damit erreichen wollen.

    Mir scheint dies nicht mehr wirklich klar zu sein. Oder ist es womöglich schlicht egal? Hauptsache demonstrieren?
    • Ichiban 01.05.2019 16:19
      Highlight Highlight @wolge, wenn du vor ort gewesen wärst dann würdest du sehen dass man sich sehr bewusst ist, für was man demonstriert
    • wolge 01.05.2019 17:57
      Highlight Highlight @Ichiban: Mir scheint es jedoch primär um viele Forderungen zu gehen die nur Symptome bekämpfen. Statt ernsthaft etwas zu ändern...

      Wenn ernsthaft etwas ändern soll müsste man Themen aus „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux oder aus „Gier“ von Marc Elsberg angehen.

      Alles andere bringt nicht ernsthaft was
    • Juliet Bravo 01.05.2019 18:04
      Highlight Highlight Kannst du denn zum Inhalt etwas sagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mélisande 01.05.2019 14:28
    Highlight Highlight Eine Clownin 🤡 hat also einen Streifenwagen „beschädigt“...
    Was hat sie gemacht? Etwas weisse Schminke am Auto hinterlassen?
    Oder einen der Polizisten im Auto angetanzt?🤔😂
    Jedenfalls mein Highlight heute beim Lesen!
  • BeWi 01.05.2019 13:46
    Highlight Highlight Also wenn dann die Frauen streiken, ja, dann wird einiges wohl schwieriger werden, das eine oder andere Projekt geht nicht weiter, es wird unangenehm sein, wahrscheinlich. Wenn die Männer streiken würden - ja dann, liebe Frauen, dann steht alles still und es geht gar nichts mehr.
    • äti 01.05.2019 23:43
      Highlight Highlight Darauf würde ich gar nichts wetten. Rein gar nichts.
    • the elder 02.05.2019 01:04
      Highlight Highlight @äti: Damit ich dich richtig verstehe: du bist der Meinung, dass bei einem CH-weitem Männerstreik die Schweiz nicht stillstehen würde? Aber bei einem Frauenstreik schon? Will nur sicherstellen, dass ich dich richtig verstehe.
    • äti 02.05.2019 18:54
      Highlight Highlight @elder. Exakt das meine ich. Bei Männerstreik gäbs alleweil ein feines, warmes Mittagessen. Beim Frauenstreik nichts und kaum noch ein Lächeln. Ergo, wir würden verhungern und versauern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Livia Peperoncini 01.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Ich wünsche allen einen schönen Gewerkschafts-Apparatschiks Huldigungstag.
    Benutzer Bild
  • Stambuoch 01.05.2019 13:09
    Highlight Highlight Die einzige politische Richtung mit staatlichem Feiertag. Links und in BS/BL/ZH wohnhaft müsste man sein!
    • FrancoL 01.05.2019 14:05
      Highlight Highlight Naja dieser Bewegung verdanken auch viele Bürgerliche ihre Freiheit am Arbeitsplatz, auch wenn sie es gerne vergessen und relativieren.
    • pazüsen 01.05.2019 14:31
      Highlight Highlight Magst du die 42-Stunden-Woche, den arbeitsfreien Samstag, die AHV und die Tatsache, dass im Nationalrat die Parteien ihre Sitze im Verhältnis zur Stimmenzahl erhalten (inkl. der Stimmen von Frauen)?

      Das sind alles Errungenschaften, welche zuerst oder ausschliesslich von den „Linken“ gefordert wurden wofür schon vor 100 Jahren am 1. Mai demonstriert wurde.

    • Stambuoch 01.05.2019 17:16
      Highlight Highlight Also das Proporzwahlrecht kam nicht aufgrund des 1. Mais, sondern war eine olge des Landesstreiks. Wobei bei allen genannten Punkten am Schluss das Volk darüber abstimmte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 01.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Schwarzer Block und Gewerkschaftsvertreter im Nadelstreifenanzug oder Deupiece. Beides braucht man nicht.

    Wann wird die 1. Mai Demo abgeschafft? Bestes Beispiel ist Berlin Kreuzberg mit einem Strassenfest um den Schwachsinn zu stoppen.
    • STERNiiX 01.05.2019 15:06
      Highlight Highlight Du hast Brot und Spiele falsch geschrieben.
    • äti 01.05.2019 23:47
      Highlight Highlight Gute Idee. Denke, du organisierst eine Demo für dein Anliegen. Kann auch sein, das du lieber nichts tust ausser meckern.
  • Lowend 01.05.2019 12:22
    Highlight Highlight Der Hass der echten Rechten gegen den «Tag der Arbeit», der einem heute in vielen Kommentaren anfletscht, kommt historisch gesehen ziemlich direkt von Hitlers und Goebbels totalitärem Linkenhass.

    Auch die NSDAP kaperte den 1. Mai schon sehr früh und erklärte diesen Tag zum nationalsozialistischen Festtag, um den Gewerkschaften ihren Feiertag zu zerstören.

    Das gipfelte am 2. Mai 1933 in einem Handstreich gegen die Gewerkschaften, um diese zu kriminalisieren, was den Nazis leider auch gelang.

    https://www.welt.de/kultur/history/article1950215/Handstreich-der-Nazis-gegen-die-Gewerkschaften.html
    • Rabbi Jussuf 01.05.2019 16:47
      Highlight Highlight Lowend
      Der Ewiggestrige.
      Wo sind denn irgendwelche Rechten mit Hass?

      Ach ich vergass: Wenn keine da sind, dann redet man sie herbei. Hauptsache: Kampf gegen Rechts.
    • Reudiger 01.05.2019 17:54
      Highlight Highlight So viele Kommentare als "Echte Rechtspolitik" zu betiteln und dann den gewagten Vergleich mit der NSDAP zu machen, zeugt nicht gerade davon, dass man selbst nicht ideologisch besessen ist.
    • Juliet Bravo 01.05.2019 18:42
      Highlight Highlight Historisch gesehen hat Lowend doch absolut recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FR90 01.05.2019 12:15
    Highlight Highlight Geht arbeiten!
    • Sauäschnörrli 01.05.2019 14:12
      Highlight Highlight 1. Mai, der Tag an dem die Zürcher in die Innerschweiz pendeln um zu arbeiten, statt umgekehrt?
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 01.05.2019 15:32
      Highlight Highlight Morgen wieder!
      Und gestern erst!
    • Firefly 01.05.2019 20:41
      Highlight Highlight Das macht der Roboter heute
    Weitere Antworten anzeigen
  • nukular 01.05.2019 11:40
    Highlight Highlight Eifach lächerlich... Bitte ga jedem demoteilnehmer 10fr abneh damit koste deckt werden...
    • sunshineZH 01.05.2019 12:46
      Highlight Highlight So ist es, sie können es einfach nicht lassen. Ist es so schwer zu Demonstrieren ohne Dinge zu zerstören?
    • sunshineZH 01.05.2019 14:23
      Highlight Highlight @Drybom Ja wissen das du mitläufst 😃
    • The Writer Formerly Known as Peter 01.05.2019 14:32
      Highlight Highlight Kosten? Sprechen Sie dann auch von den ungedeckten Kosten des Strassenverkehr? Jedem Autofahrer zusätzlich CHF 100.-/mtl. abnehmen für die nicht gedeckten Kosten des Autoverkehr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 01.05.2019 11:20
    Highlight Highlight Ok, es wird in den Medien berichtet über das kollektive Schulreisli. Was soll nun passieren, wenn es niemanden interessiert?
    • Liselote Meier 01.05.2019 11:37
      Highlight Highlight Na dich zumindest scheint es ja zu interessieren, sonst hättest den Artikel nicht gelesen und sogar einen Kommentar geschrieben.

      Aber auch dir einen schönen roten 1. Mai!

      "Die Stärke liegt im arbeitenden Volk. Wenn es sein Joch trägt, dann nur, weil es hypnotisiert ist. Und nur darauf kommt es eben an - diese Hypnose zu zerstören." Leo Tolstoj (1828-1910)
    • Dönergott 01.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Oh und da kommt wieder die Hobbyanarchistin. Jedes Jahr der gleiche Mist.

      Mit eurer gewaltbereiten, spass- und kritikunfähigen Art werdet ihr nie etwas erreichen.
    • FrancoL 01.05.2019 14:09
      Highlight Highlight @Dönergott; Sind alle die den 1.Mai feiern gewaltbereit? Ich kenne viele die friedlich diesen Tag der Arbeit feiern, einen Tag der zu recht besteht und an den mühsamen Kampf der Arbeiter/Innen erinnert und mahnt diese Errungenschaften zu vergessen.
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  • Cyberpunk 01.05.2019 10:48
    Highlight Highlight Statt das hier mal laut über die ungerechte verteilung des reichtums demonstriert wird.. oder,statt das man über die utopie einer besseren zukunft anfängt zu diskutieren.. oder,statt das man über progressive ideen zur reduzierung der arbeitszeit in kontext mit der heutigen & morgigen digitalization anfängt zu diskutieren.. oder,statt das man diskutiert, wie armut bekämpft werden kann,nämlich indem man weltweit steuerhinterziehungen bekämpft,um z.B. bedingungsloses grundeinkommen zu ermöglichen.. und,und,und.. aber nein,stattdessen gibts alter wein in neuen schläuchen.Und eine UNIA ohne biss..
    • Dino W. 01.05.2019 12:00
      Highlight Highlight Am 1. Mai wird nicht laut über Ungleichheit demonstriert (sowie leise und konstruktiv darüber diskutiert)? Blödsinn. Das passiert (zumindest in Zürich) sehr wohl.
    • die Freiheit die ich meine 01.05.2019 12:03
      Highlight Highlight Oder statt hier mal die Gewalt von Links zu Thematisieren, die massiv auf dem Vormarsch ist, und niemand sagt etwas. Während Gewalt von Rechts, praktisch nicht mehr existiert!

      NBD
      (ab Seite 55)

      https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/52215.pdf
    • koks 01.05.2019 12:19
      Highlight Highlight @die Freiheit, die Grafik auf Seite 56 spricht Bände
      Benutzer Bild
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  • MaskedGaijin 01.05.2019 10:08
    Highlight Highlight Gibts schon sprechchöre für Maduro?
    • Stambuoch 01.05.2019 13:11
      Highlight Highlight Kommt drauf an, wo Zieglergerade ist. Vielleicht legt er irgenwo für seinen Freund (Und Vergewaltiger) Gaddhafi einen Kranz nieder.
    • karl_e 02.05.2019 11:21
      Highlight Highlight Stambuoch: Jetzt wo Gaddafi der Psycho weg ist, herrschen im demokratischen Libyen paradiesische Zustände.
  • Muselbert Qrate 01.05.2019 09:57
    Highlight Highlight Wer jetzt die modischen Lowlights der Saison sehen will macht sich heute ab auf die Strasse. Zum Selbstvertrauen tanken der ideale Tag! 👌

    Zürich hat eben doch eine existierende Fasnacht!
    • Roterriese 01.05.2019 11:13
      Highlight Highlight Ja, ziemlich lächerlicher Aufmarsch. Mal schauen, was heute so alles brennt oder verschmierrt wird. In st. Gallen gab es ja bereits erste Attacken
    • Ritiker K. 01.05.2019 13:12
      Highlight Highlight Das Freudenfest der rechten Stänkerer, an dem sie über die Linksterroristen herziehen und hämische Kommentare abgeben können. Ein wahres Zeichen echter Grösse
    • Roterriese 01.05.2019 13:32
      Highlight Highlight @Ritiker wie vor ein paar Tagen die Jusopolitiker*innen?
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  • Sebanimon 01.05.2019 09:52
    Highlight Highlight Also feministische Proteste sind hier definitiv fehl am Platz! Die Gleichberechtigung ist erreicht, man kann jetzt aufhören! Wer immer noch an die Gender pay gap glaubt hat definitiv was verpasst Es wird echt lächerlich.
    • Firefly 01.05.2019 10:18
      Highlight Highlight Von was sprichst du, von der Schweiz oder von der Welt? Und 2000 Jahre Männerherrschaft waren ja auch nicht lächerlich oder? oder waren sie das?
    • Firefly 01.05.2019 10:32
      Highlight Highlight An die Blitzer, am 1. Mai geht es um internationale Solidarität und nicht um Natioanlismus und Parteipolitik. Wer behauptet, Gleichberechtigung der Geschlechter sei weltweit und international erreicht, lebt wohl hinter dem Mond. Aber offensichtlich wollen heute immer mehr Leute hinter dem Mode leben als auf der Welt.
    • Cyberpunk 01.05.2019 11:11
      Highlight Highlight @firefly: Und wie erreicht man heutzutage gleichberechtigung?Nicht durch frauenquoten in CH firmen oder der politik.. die wird (oder sollte) nur durch leistung definiert werden.. sondern durch finanzielle unabhängigkeit,bei welchem das hauptthema bedingungsloses grundeinkommen sein sollte,insbesondere für uns als eines der reichsten länder der welt! Das wir auch international ein symbol setzen müssen für frauenrecht, wohlauf. Aber wir sollten umso mehr die nächst bessere utopie zum hauptthema machen, bei welchem alles auf gleichberechtigung, gesundheit und unabhängigkeit ausgerichtet ist..
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  • stadtzuercher 01.05.2019 09:32
    Highlight Highlight Und die männlichen Mitglieder der UNIA demonstrieren heute gegen die männerverachtende feministische Führung der UNIA.

    Es ist ein Schande wie die Präsidentin Vania Alleva die UNIA für ihre extremistischen Ansichten gekapert hat und dafür die Zukunft der Gewerkschaft UNIA opfert. Die seit Jahren massiv schwindenden Mitgliederzahlen der Gewerkschaft sprechen für sich. Leidtragende sind die Büezer auf dem Bau. Grossartig gemacht, Feministinnen. Akademische gutbetuchte Feministinnen gegen unterbezahlte oft ausländische Büezer. Chapeau.
    • FrancoL 01.05.2019 10:56
      Highlight Highlight Jeder zweite Büezer auf dem Bau wählt heute SVP, ob das auch die Schuld der Unia ist? Aber viel wichtiger, ob sich die SVP auch für diese Büezer einsetzt und in den Chefetagen besser Verhältnisse für die Büezer fordert?
    • FrancoL 01.05.2019 11:02
      Highlight Highlight Eine Anmerkung aus der Vergangenheit. Wieso sucht man immer den Fehler bei der Gewerkschaft?
      Haben ich die Büezer nicht verändert? Ist die Solidarität unter den Büezern die gleiche wie vor 20 oder 30 Jahren?
      Nein sie ist es nicht und das hat viele Gründe, der eine ist der grassierende Egoismus, der andere sind die vielen Ungleichheiten bei den Büezern und der immer grösser werdende Druck am Arbeitsplatz.
      Wie älterer Büezer mir offen sagte:
      „Früher habe ich 10 Stunden länger gearbeitet und war weniger gestresst und belastet als heute mit einem reduzierten Arbeitspensum“
    • stadtzuercher 01.05.2019 11:09
      Highlight Highlight @Franco, die meisten Büezer haben gar kein Stimmrecht. Aber schön kann man die Facts verdrehen, bis einem die Welt passt.
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«Dieses System ist doch krank» – Basler Arbeitslose sollen sich in Deutschland umschauen

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