Schweiz
Feministischer Streik

Basel: Wegen Frauenstreik entlassene Frauen bekommen 2. Chance

Feministischer Streik

Happyend in Basel: Wegen Frauenstreik entlassene Museumsaufseherinnen bekommen 2. Chance

24.06.2019, 15:3324.06.2019, 15:33
Backdrops made for "Sophiatown" (1989) by South African artist William Kentridge in the exhibition "A Poem That Is Not Our Own" in the Kunstmuseum Basel | Gegenwart (museum of cont ...
Bild: KEYSTONE

Eine zweite Chance bekommen zwei Aufseherinnen, die vom Kunstmuseum Basel wegen kurzfristiger Teilnahme am Frauenstreik entlassen worden waren. Museumsdirektor Josef Helfenstein hat dies in Absprache mit Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann entschieden.

Die beiden «hatten ihre sicherheitsrelevanten Posten als Aufsicht am 14. Juni so kurzfristig verlassen, um am Frauenstreik teilzunehmen, dass das Kunstmuseum Basel keine Möglichkeit hatte, für einen Ersatz zu sorgen», wie das Museum am Montag mitteilte. Dieses «Fehlverhalten» habe «das Sicherheitsdispositiv des Kunstmuseums geschwächt».

Die beiden Frauen wurden darauf am 20. Juni geschasst. In der Folge gab es Schlagzeilen und Diskussionen. Eine Online-Petition für die beiden zu Handen des Kunstmuseums registrierte bis Montagmittag 3642 Unterstützende.

Angesichts dessen kam es am Montagmorgen zu einer Absprache zwischen Ackermann und Helfenstein, wie beim Museum zu erfahren war. Die beiden Frauen arbeiten Teilzeit seit Monatsbeginn im Kunstmuseum Basel. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Frauenstreik am 14. Juni 2019
1 / 30
Frauenstreik am 14. Juni 2019

Sitzstreik in der Berner Kramgasse.

quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Hunderttausende Frauen streikten
Video: srf
«Diese Niederlage wird ihm nachhängen» – doch Blochers grösste Schlacht kommt erst
Das Nein zur Neutralitätsinitiative trifft SVP-Urgestein Christoph Blocher persönlich. Politologe Michael Hermann erklärt, warum auch die Ernährungsinitiative scheiterte – und welcher Sieg Blochers Niederlage eines Tages vergessen machen könnte.
Herr Hermann, die Bevölkerung sagt Nein zu einer Neutralität à la SVP. Was sagt das darüber aus, wie die Schweiz in Zukunft neutral sein will?
Michael Hermann:
Eine Mehrheit steht hinter der Neutralität. Aber sie sieht darin eher ein Mittel zum Zweck als einen zentralen Teil der Schweizer Identität. Diese Einschätzung hat sich in den letzten Jahren sogar noch verstärkt.
Zur Story