Schweiz
Food

Ein Tessiner in Zürich: Rico Zandonella ist «Koch des Jahres»

SPERRFRIST BIS 12:00 - Der Spitzenkoch Rico Zandonella posiert anlaesslich der Ernennung zum Gault-Millau "Koch des Jahres 2017" im Romantik Seehotel Sonne, aufgenommen am Montag, 10. Oktobe ...
Gestatten: Rico Zandonella, «Koch des Jahres 2017».Bild: KEYSTONE

Ein Tessiner in Zürich: Rico Zandonella ist «Koch des Jahres»

10.10.2016, 12:0010.10.2016, 13:32

Rico Zandonella hat am Montag 18 Gault-Millau-Punkte erhalten und ist zum «Koch des Jahres 2017» ernannt worden. Gault Millau hat ausserdem dem Hôtel de Ville in Crissier VD und seinem neuen Küchenchef Franck Giovannini die 19 Punkte bestätigt.

Der Tessiner Rico Zandonella ist der Nachfolger von Horst Petermann in den Kunststuben in Küsnacht ZH. 2011 hatte ihn Petermann dazu bestimmt. Zandonella hat seither den Namen des Restaurants und den Stil der Küche verändert. Sein Lokal am Zürichsee heisst nun Rico's, die Preise wurden gesenkt und auf dem Teller kombiniert Zandonella die Aromen neu.

Rico Zandonella ist «Koch des Jahres 2017»

1 / 15
Rico Zandonella ist «Koch des Jahres 2017»
Eher schlicht, mit einem Flair für Kunst: Das ist das Reich von Rico Zandonella, ...(Bild: Philipp Rohrer)
quelle: philipp rohner
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Die Antwort auf die Frage, wie Gault Millau mit dem Tod des 19-Punkte-Kochs Benoît Violier vom Hôtel de Ville in Crissier VD umgehen würde, lautet: Das Lokal behält die Punkte.

Der Spitzenkoch Rico Zandonella erhaelt einen Blumenstrauss bei der Ernennung zum Gault-Millau "Koch des Jahres 2017" im Romantik Seehotel Sonne, aufgenommen am Montag, 10. Oktober 2016, in  ...
Trat in grosse Fussstapfen: Preisträger Zandonella.Bild: KEYSTONE

Urs Heller, Chefredaktor von Gault Millau Schweiz, erklärte, Giovannini sei hervorragend. «Wir haben ihn immer wieder und in verschiedenen Jahreszeiten besucht», sagte er. Man habe nicht den geringsten Zweifel, ihm die Höchstnote zu verleihen.

Sawiris räumt bei den Hotels ab

Die «Aufsteiger des Jahres» sind der Waadtländer Laurent Eperon vom Baur au Lac in Zürich, Felix Suter vom Schlüssel in Oberwil BL, Alain Bächler vom Des Trois Tours in Fribourg sowie Andrea Bertarini von der Conca Bella in Vacallo TI.

Die «Entdeckung des Jahres» ist der Luzerner Silvio Germann, der Andreas Caminadas neues Restaurant Igniv in Bad Ragaz führt. Er erhält auf Anhieb 16 Punkte. Die «Entdeckung in der Romandie» ist Romain Paillereau, neuer Küchenchef der Pinte des Mossettes in Cerniat FR.

Nenad Mlinarevic: Das war der «Koch des Jahres 2016»

1 / 9
Nenad Mlinarevic: «Koch des Jahres 2016»
Nenad Mlinarevic, ehrgeiziger Küchenchef im Park Hotel Vitznau, ist «Koch des Jahres 2016»
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Schliesslich wurde Samih Sawiris The Chedi Andermatt zum «Hotel des Jahres 2017» ernannt und als «Der Star im Ausland» wurde der Luzerner Markus Odermatt geehrt. Er führt das Luxus-Resort Villa Feltrinelli am Gardasee seit 14 Jahren. (tat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Vom Maggiatal nach Europa – wie ein Maurersohn Geschichte schrieb
Pietro Morettini war als «Schutzpatron» in ganz Europa aktiv. Der Festungsbauer aus dem Süden der Eidgenossenschaft arbeitete für verschiedene Herrscher und genoss hohes Ansehen. Nur in der Heimat war er ein eher unbekannter Zeitgenosse.
Pietro Morettini ist eine Rarität, denn er ist eine der wenigen Ingenieur- und Architektenfiguren des Sopraceneri. Die meisten über die Landesgrenzen hinaus bekannten Namen stammen aus dem Sottoceneri: Solari, Pelli, Trezzini... Aber war Morettini überhaupt ein Tessiner? Jein. Bis 1798 war die Leventina ein Untertanengebiet von Uri. Das Bleniotal, die Riviera und die Region um Bellinzona wurden von den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden kontrolliert. Der südliche Teil, der Lugano und Mendrisio sowie Locarno und das Maggiatal umfasste, wurde von allen souveränen Kantonen (ausser Appenzell) gemeinsam regiert. Der heutige Kanton Tessin wurde erst 1803 gegründet. Aber zurück zu Pietro Morettini.
Zur Story