Schweiz
Food

Grüne lancieren Fair-Food-Initiative 

Importierte Landwirtschaftsprodukte

Grüne lancieren Fair-Food-Initiative 

27.05.2014, 10:1327.05.2014, 14:32

Importierte Landwirtschaftsprodukte, die als Lebensmittel verwendet werden, sollen bezüglich Tierschutz und Umwelt denselben Anforderungen genügen wie einheimische Produkte. Dies fordern die Grünen mit der Fair-Food-Initiative. Die Unterschriftensammlung kann beginnen: Die Volksinitiative «Für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)» entspricht den gesetzlichen Formen. Die Initianten haben bis zum 27. November 2015 Zeit, die nötigen Unterschriften zu sammeln, wie der jüngsten Ausgabe des Bundesblattes zu entnehmen ist.

Das Volksbegehren verlangt, dass der Bund das Angebot an Lebensmitteln stärkt, die von guter Qualität sowie umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt sind. Der Bund soll die Anforderungen an die Produktion und die Verarbeitung festlegen. Eingeführte landwirtschaftliche Erzeugnisse, die als Lebensmittel verwendet werden, sollen denselben Anforderungen genügen. Der Bund soll ferner dafür sorgen, dass die negativen Auswirkungen des Transports und der Lagerung von Lebens- und Futtermitteln auf Umwelt und Klima reduziert werden. (kub/sda) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Schweiz hat öffentlichen Verkehr im Griff – ausser in der Stadt
Die Schweiz ist bei der Sicherheit im öffentlichen Verkehr gut unterwegs, doch im Stadtverkehr gibt es Probleme. 2025 starben drei Menschen in Tram und Bus, während in Zügen, Schiffen und Seilbahnen keine Passagiere ums Leben kamen.
Bei der Eisenbahnsicherheit winkt der Schweiz gar ein Podestplatz. Im europäischen Vergleich belegt die Schweiz den dritten Rang hinter dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag mitteilte. Sie gehört damit weiterhin zur Spitze. Bezüglich der getöteten und schwerverletzten Fahrgäste ist die Schweiz das sicherste Land in Europa.
Zur Story