Video aufgetaucht: Schon zwei Wochen vor Brand gab's Probleme mit Akustikschaum
Einen Monat nach der Tragödie von Crans-Montana steht der Akustikschaum, der den Brand ausgelöst hat, wegen einer belastenden Aussage erneut in der Kritik. In einem Video, das Journalisten der 20-Uhr-Nachrichten von France 2 («20 Heures») erhalten haben, ist zu sehen, dass sich die Schallverkleidung bereits 15 Tage vor dem Drama in ganzen Platten ablöste.
In der Sequenz, die am Montagabend ausgestrahlt wurde, tauscht einer der Kellner der Constellation Sprachnachrichten und Videos über einen Notfall aus, der die Decke der Bar betrifft. Bewaffnet mit Billardqueues und Papierservietten mussten der Angestellte und sein Chef offenbar acht «Schaumstoffplatten» mit dem, was gerade da war, wieder festkleben.
Später schickt der Angestellte Jacques Moretti Videos vom wenig überzeugenden Ergebnis.
Hier ein Auszug:
🇨🇭 Révélations sur le plafond de mousse à Crans Montana : vidéos exclusives et accablantes où on entend la voix du propriétaire Jacques Moretti évoquer avec un de ses salariés les réparations à faire 2 semaines avant l’incendie. #JT20h pic.twitter.com/dCK2bFE7cK
— Le20h-France Télévisions (@le20hfrancetele) January 26, 2026
Der betreffende Angestellte heisst Gaëtan. Er wurde beim Brand verletzt und liegt weiterhin im Spital. Sein Anwalt sei «empört», wie France 2 berichtet. Der Sender hat seine Aussage erhalten:
Wie der Beitrag der 20-Uhr-Nachrichten von France 2 in Erinnerung ruft, hatte Jacques Moretti, der inzwischen gegen Kaution auf freiem Fuss ist, bei seiner Einvernahme versichert, der Schaum sei «nicht gefährlich» gewesen und er habe ihn «getestet». (rbu/fv)
