Schweiz
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Member of the Swiss National Council Natalie Rickli telephones while waiting at the train station of Winterthur, Switzerland, on May 21, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Natalie Rickli, Nationalraetin SVP-ZH, telefoniert waehrend dem Warten am Bahnhof Winterthur, am 21. Mai 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Exponiert im Netz: Natalie Rickli. Bild: KEYSTONE

«Das Internet ist kein rechtsfreier Raum»: Natalie Rickli geht gegen Facebook-Hetzer vor

Eigentlich liegt der SVP-Politikerin und Präsidentin der Aktion Medienfreiheit Nichts ferner, als Äusserungen im Netz zu zensurieren. Doch nun ist es auch Natalie Rickli zu viel geworden. 

sacha ercolani / schweiz am sonntag 



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Wenn Natalie Rickli, Social-MediaPolitikerin der ersten Stunde, bei Facebook eine Nachricht postet, brennt bei einigen Personen die Sicherung durch: «Und wenn du dumme Nutte einmal von einem Schweizer vergewaltigt wirst, kannst du ja Promotion machen alle kastrieren zu lassen. Dumme Hure», schrieb Klemens Klemi, nachdem die 38-Jährige sich auf Facebook zur Vergewaltigung von Emmen so geäussert hatte: 

«Das tut mir so leid!!! Und ich hoffe, dass Täter schnell gefasst und entsprechend verurteilt wird! Ja es war offenbar ein Ausländer, was aufzeigt, dass wir ein Problem mit der Ausländerkriminalität haben und es die Durchsetzungsinitiative braucht. Aber ob Schweizer oder Ausländer: Der Staat muss dafür schauen, dass dieser Täter kein zweites solches Delikt begehen kann! (…)»  

Zunehmend kommt es auch vor, dass private Personen oder Facebook-Gruppen wie «Die Super-Schweizer» oder «Perlen aus Blocheristan» die SVP-Nationalrätin aufs Übelste beleidigen – zum Teil sogar mit gefälschten Profilen. «Kritik von realen Personen ist selbstverständlich erlaubt, und Diskussionen sind in unserer Demokratie erwünscht. Man kann mich auch eine doofe Kuh finden, aber warum die Leute mich oder sich untereinander beschimpfen, beleidigen und bedrohen, verstehe ich nicht», sagt Rickli.  

«Das Strafgesetzbuch gilt auch hier!»

Die Winterthurerin ist nicht nur die best gewählte Parlamentarierin (145 776 Stimmen), sondern auch die Nationalrätin mit den mit Abstand am meisten Facebook-Fans (19'602). Sie habe teilweise mehrere hundert Kommentare auf einen Post und könne darum schon aus zeitlichen Gründen nicht alles lesen, sagt Rickli. Aber in den letzten Monaten hätten die Reaktionen massiv zugenommen. «Ich muss an die Eigenverantwortung der User appellieren: Es ist jeder selbst verantwortlich für seine Texte.»  

Im Fall von Klemens Klemi haben ihr viele Leute zu einer Anzeige geraten. In diesem Fall überlegt sie sich das tatsächlich, sonst geht sie praktisch nie zur Polizei. «Ich setze mich für die Meinungsfreiheit ein», sagt Rickli, die als Präsidentin der Aktion Medienfreiheit amtet. Forderungen nach mehr staatlichen Kontrollen oder Regulierungen im Internet lehnt sie ab – aber mahnt: «Trotzdem ist das Internet kein rechtsfreier Raum, und das Strafgesetzbuch gilt auch hier!» Eine Antwort auf den teilweise wütenden Internetmob zu finden, sei schwierig. «Für Polizei, Justiz, die Politik, aber auch für die Internetanbieter und die Gesellschaft ist das Internet eine grosse Herausforderung. Ein Patentrezept gibt es nicht.»  

Reichweiten wie keine andere Politikerin sonst

Natalie Rickli ist den Umgang mit den sozialen Netzwerken gewohnt und kommuniziert so direkt mit ihren Wählern. Als sie 2013 wegen eines Burnouts der Herbstsession fernblieb, ging sie mit der Neuigkeit nicht zur Presse, sondern veröffentlichte ihr Statement zuerst auf Facebook. Sie schätze ihre Facebook-Community, darunter habe es viele positive und unterstützende Kommentare, manchmal auch witzige und teilweise auch sehr kritische. Diskussionen auf ihrer Plattform seien erwünscht und finden auch statt. «Mit den negativen Reaktionen muss man als Politikerin leben. Wenn ich ganz schlimme Kommentare wie die von Klemens Klemi sehe, erlaube ich mir, die User zu sperren. Sie können ihre Meinung auf ihrer eigenen Facebook-Seite veröffentlichen.»  

Nach eigenen Angaben erreicht sie gemäss Facebook-Statistik oftmals zwischen 40'000 und 80'000 Leser. Den Post zum «Vergewaltigungsopfer von Emmen» haben 250'000 User gesehen. Keine andere Politikerin in der Schweiz erreicht solche Reichweiten.  

Im Fall von Emmen wurde ihr Wahlkampf vorgeworfen. «Das macht mich traurig», sagt Sicherheitspolitikerin Rickli. «Denn das Schicksal dieses Opfers bewegt mich sehr.» So hat sie denn auch aufgerufen, das Opfer mit einer Spende zu unterstützen. «Ich kann nur sagen, was ich meine, wenn das meine Gegner anders verstehen oder verstehen wollen, ist das einfach so.»  

Die positiven Seiten von Facebook überwiegen, und die Politikerin fühlt sich von ihrer Community unterstützt. Trotz der grossen Präsenz im Internet und Wahlkampf – Rickli legt bewusst handyfreie Zeiten ein: zum Beispiel beim Wandern, beim Skifahren oder beim Yoga.  

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mnemonic 24.08.2015 16:18
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil möchte nur so als Beispiel Kommentare aus Frau Ricklis Umfeld über das Bild eines ertrunkenen Flüchtlingsmädchens in Erinnerung rufen, dessen Leiche verhöhnt und verspottet wurde... Ihr Kommentar dazu Frau Rickli...?
  • perlchen 24.08.2015 13:08
    Highlight Highlight Wir, die "Perlen aus Blocheristan" haben noch gestern eine offizielle Stellungnahme an die Redaktion geschickt, und uns vehement gegen diese Anschuldigungen von Hetzerei zu verwahren.
    In den Kommentaren hier wird uns auch vorgeworfen unsere Seiten bereinigt zu haben. Wir haben weder ein Wort noch ein Komma gelöscht. Wir distanzieren uns ebenfalls von den Posts von Frau Margi Noser, hier als unsere Haus-Intellektuelle vorgestellt. Frau Noser ist bei uns persona non grata und seit Ewigkeiten gesperrt. Wir bitten um Kenntnisnahme.
    • Angelo C. 25.08.2015 01:13
      Highlight Highlight @perlchen : Es wäre hilfreich, wenn Sie richtig lesen, folgerichtig interpretieren und zuordnen könnten, denn weder habe ich jemals die Facebook-Seite "Perlen aus Blocheristan" besucht (ich kannte die gestern noch nicht einmal), ergo somit auch nirgends erwähnt, bzw. gar behauptet, dass die robuste Frau Noser mit ihren unsäglichen Kommentaren IHRE "Hausintellektuelle" sei, oder dass auf eurer Seite vorsorglich Beiträge gelöscht wurden. Dies zu den nachlesbaren Fakten in meinem unten stehenden Beitrag.

      Die Rede war vielmehr ausschliesslich vom Account "Die Superschweizer", auf deren Facebook-Site bis vor Kurzem auch grenzwertige statements von Margi Noser zu lesen waren. Ergo kann sie dort auch nicht seit Längerem "persona non grata" sein. Auch habe ich natürlich keine Ahnung, ob hinter den "Perlen aus Blocheristan" dieselben Betreiber und Personen wie bei den "Superschweizern" stehen. Es ist aber wohl in jedem Falle davon auszugehen, dass Nathalie Rickli die beanstandeten Stellen des oder derjenigen Betreiber(s) im Vorfeld ihres Gangs an die Presse kopiert hat, um sie gegebenenfalls auch an anderen Stellen vorlegen zu können. Das wird die Wahrheitsfindung ja dann gewiss entsprechend erleichtern.

      Im Übrigen wird Ihre Seite in der AZ und anderen Presseorganen in einem Atemzug mit den "Superschweizern" genannt. Ob das zurecht geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis und so werden Sie mutmasslich am Besten wissen was de facto Sache ist.

      Immerhin wird Rickli im verlinkten Artikel so zitiert : "Zunehmend kommt es auch vor, dass private Personen oder Facebook-Gruppen wie «Die Super-Schweizer» oder «Perlen aus Blocheristan» die SVP-Nationalrätin aufs Übelste beleidigen – zum Teil sogar mit gefälschten Profilen."

      http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/svp-politikerin-natalie-rickli-wehrt-sich-gegen-hetzer-auf-facebook-129470297
    • Angelo C. 25.08.2015 01:29
      Highlight Highlight Nachtrag : mein hier nachstehend nochmals aufgeführter Satz, auf den Sie sich offenbar in der irrigen Annahme bezogen, bezieht sich auf die Seiten "Die Superschweizer" einerseits und auf die private Facebook-Site von Margi Noser andererseirs - was Sie ganz offensichtlich verwechselt oder doch zumindest falsch verstanden haben, Zitat : "Lustig dabei ist, dass wenn ich heute dasselbe tue, sind die beiden Seiten (mit ganz wenigen Ausnahmen) rassig "begradigt" wurden, was wohl nicht dem reinen Zufall entsprungen sein kann!" Also die Rede war von der Seite der Superschweizer, wo plötzlich einige Noser-Sprüche nicht mehr zu lesen waren, und derjenigen die Margi Noser selbst gehört und die plötzlich auch etwas moderater aufgesattelt schien. Warum, mag wohl kein Geheimnis sein 😉!

    • perlchen 25.08.2015 13:04
      Highlight Highlight Offenbar hab ich Sie tatsächlich missverstanden, da Sie von Euren FB-Seiten und Frau Nosers Seite sprachen. Sorry. Nun, das ist nicht weiter schlimm, es gab mir die Gelegenheit mich von Frau Nosers Hasstiraden zu distanzieren :D und das ist doch auch eine gute Sache.
  • Margi Noser 23.08.2015 13:46
    Highlight Highlight Blocher lacht sich ins Fäustchen - es erübrigt sich jeder weitere Kommentar *lol* :-)
    Benutzer Bild
  • Tatwort 23.08.2015 13:07
    Highlight Highlight Wie sieht es eigentlich dann aus, wenn Natalie Rickli selber Unwahrheiten postet? Kann sie sich dann bequem hinter ihrer parlamentarischen Immunität verstecken?
  • Margi Noser 23.08.2015 12:21
    Highlight Highlight Diese Frau ist wie die meisten der SVPler eine Schande für unser Land. Sie nutzt jedes Unglück oder Tragödie, um damit Wahlpropaganda zu machen, geht auf arme und alte Menschen los, um gegen das RTGV zu wettern, um ihrem Arbeitgeber der deutschen Goldbach Media in Küsnach gerecht zu werden.

    Die SVP betreibt seit Jahrzehnten Wahlpropaganda auf dem Rücken der schwächsten der Schwachen in unserem Lande. IV, ALV, SH usw.usf. Im Moment sind es die Flüchtlinge.

    Ich habe Zeit meines Lebens noch NIE so einen Hass erlebt, wie im Moment von der SVP geschürt - mit Unwahrheiten. Siehe Anlage!
    Benutzer Bild
    • wasylon 23.08.2015 13:37
      Highlight Highlight Je Partei versucht aus einem Ereignis kapital zu schlagen. Bei den Grünen und SP ist es bei Fukushima auch ganz gut gelungen.
    • Joey Madulaina 26.08.2015 16:43
      Highlight Highlight @ wasylon: Fukushima hat nochmals gezeigt, was alle schon wussten: AKW können verdammt gefährlich sein! Das sind Tatsachen. Jedoch in einem solchen Post gegen Ausländer zu hetzen und für die eigene Initiatige Stimmung machen ist etwas anderes, besonders weil es kein Fakt war!
    • wasylon 26.08.2015 18:13
      Highlight Highlight @ Madulaina aber die Linken Propaganda spricht bei Fukushima immer von 16000 Toten, obwohl bei dem Reaktorunfall noch kein Strahlenopfer zu beklagen ist. Die 16000 Opfer der des Erdbebens und des verheerenden Zunami werden einfach in Verbindung zum Reaktorunfall gebracht.
      in welchem Post hetzt Frau Rickli gegen Ausländer?
  • Zeit_Genosse 23.08.2015 11:49
    Highlight Highlight Sie ist Social-Media-Expertin und (noch) unter Lohnvertrag. Sie weiss genau was sie tut. Wie sie es tun muss. Sie hat sich zunehmend selbst medialisiert und treibt damit ihre Politkarriere vorwärts. Wer polarisiert erhält Aufmerksamkeit und muss mit Gegenwind rechnen (leider auch aus der unteren Schublade). Sie ist Zielscheibe einiger Wutbürger geworden und damit macht sie auch in der Opferrolle eine gute Figur. Sie wird ihren Weg zielstrebig machen.
  • Joey Madulaina 23.08.2015 11:36
    Highlight Highlight Die Perlen und die Super-Schweizer sollen sie aufs übelste beleidigen? Wer sowas schreibt, soll Beweise vorlegen oder es so formulieren, dass es der Wahrheit entspricht. Auf diesen Seiten wird sie (zu Recht) kritisiert, doch üble Beleidigungen sind etwas GANZ anderes...
    Weder ihr Post zu dem Vergewaltigungsopfer noch die beleidigenden Reaktionen sind angemessen. Kritik dafür umso mehr!
    • perlchen 25.08.2015 13:13
      Highlight Highlight Wir Perlen haben Frau Rickli effektiv und zwar anständig für ihren Post kritisiert. Sie hat unseren Kommentar wohlweislich gelöscht bevor sie uns hier frontal angriff, was wir sehr bedauern. In Zukunft werden wir wohl Screenshots erstellen von unseren kritischen Postings auf Frau Ricklis Seite. Danke, dass Sie uns verteidigt haben.
  • Dewar 23.08.2015 10:08
    Highlight Highlight Auch wenn ich finde, dass es weder nötig noch passend war, in diese Beileidsbekundung eine SVP-typische Ausländerkritik einzubauen (mit der Erwähnung der Durchsetzungsinitiative betreibt sie definitiv Wahlkampf, da kann sie sagen was sie will!), sind derartige Antwortkommentare absolut daneben und in keiner Weise gerechtfertigt. Aber nachdem sie sich nun richtigerweise dagegen wehrt, erwarte ich von Frau Rickli in Zukunft auch Engagement, wenn es z.B. um die vielen rassistischen bis zu drohenden Kommentare in der Asyldebatte geht. Alles andere wäre heuchlerische Doppelmoral.
  • Die Super-Schweizer 23.08.2015 09:33
    Highlight Highlight MIt Verlaub, SACHA ERCOLANI, da müssen wir was klarstellen.

    Auf unserer Seite "Die Super-Schweizer" wird in unseren Posts Natalie Rickli nirgends "aufs Übelste" beleidigt. Dasselbe lässt sich für die Seite "Perlen aus Blocheristan" feststellen.

    Dein Artikeli scheint wohl eine Auftragsarbeit gewesen zu sein, das kommt ja im Journalismus vor....
    • Margi Noser 23.08.2015 12:32
      Highlight Highlight Vor allem, da dieser in sovielen Zeitungen erschienen ist, der Shitstorm gegen meine Postings ist gross. Never mind, ich habe zuviel mitgemacht wegen dieser verlogenen Partei. Nach den Flüchtlingen kommen neu die Schüler, es wird immer absurder .......

      http://www.blick.ch/news/politik/jetzt-gehts-in-den-kantonen-los-svp-attackiert-gymeler-und-akademiker-id4083186.html

      Die Rickli soll sich nicht benehmen wie ein kleines trotziges Kind, schliesslich verdient sie genug zu Lasten von uns Steuerzahlern, für Beleidigungen, die sie gegen andere Politiker postet auf Facebook.
      Benutzer Bild
    • Angelo C. 23.08.2015 13:01
      Highlight Highlight Exakt vor zwei Tagen habe ich, eher zufällig, die Facebook-Seiten von euch und eurer Hausintellektuellen Margi Noser, die auch ab und an hier unter ihrem eigenem Namen durch massive dislikes unterstützte Hardcore-Statements negativ auffällt, besichtigt. Lustig dabei ist, dass wenn ich heute dasselbe tue, sind die beiden Seiten (mit ganz wenigen Ausnahmen) rassig "begradigt" wurden, was wohl nicht dem reinen Zufall entsprungen sein kann 😉! Da wimmelte es zuvor nur so von massiven Beleidigungen gegenüber der SVP und zahlreicher ihrer Exponenten. Als heutiges highlight wenigstens blieb immerhin der Blocher stehen, den man neu als Abfallbeseitiger beschäftigen möchte.
    • dr_very_evil 23.08.2015 13:09
      Highlight Highlight So ist es. Ist ja auch nichts anderes zu erwarten von der Quelle. Es ist verlogen, dass ausgerechnet die Rickli hier so ein Gschtürm macht - IHRE Fans in entsprechenden Gruppen sind sehr viel übler & zahlreicher mit Hasskommentaren unterwegs, was hier verschwiegen wird. Diesen Hass blendet der Text aus. Und den schürt Rickli mit ihren Parteigenossen ganz gezielt.

      Das soll den üblen Kommentar nicht rechtfertigen - sie soll klagen, das geht natürlich nicht. Aber die erwähnten Gruppen sind anständig - und richten sich GEGEN Hasskommentare.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der aus Facebook 23.08.2015 09:14
    Highlight Highlight Liefert mir bitte EINEN Beweis, dass die Superschweizer oder die Perlen Frau Rickli beleidigt haben. Wenn ich die pointierten Kommentare dieser zwei Gruppen mit dem vergleiche das piontiert wird....
    • Die Super-Schweizer 23.08.2015 09:36
      Highlight Highlight Wir haben alle unsere Posts überprüft. Wir nennen Rickli "Phrasendrescherin" und "Sprechroboter". Das ist sie auch, aber das sind keine "üblen" oder "übelsten" Beleidigungen. Sacha Ercolani hat sich mit seinem Artikel als - je nach Sichtweise - Lügner oder schludriger Journalist entlarvt...
  • Der Kritiker 23.08.2015 07:56
    Highlight Highlight "und wer denkt, dabei gehe es nur um wahlkampf... darum geht es heute nicht". um was geht's denn sonst? Das Opfer wird hier von seiten ricklis instrumentalisiert, für eigene zwecke, erhaltung der macht, missbraucht.
  • exeswiss 23.08.2015 04:58
    Highlight Highlight was erwartet sie, wenn sie perfiden wahlkampf, auf dem rücken vergewaltigungsopfer macht?!
    • Bowell 23.08.2015 08:26
      Highlight Highlight Das rechtfertigt deiner Meinung nach also Morddrohungen?
    • amazonas queen 23.08.2015 09:10
      Highlight Highlight Eigentlich läuft es doch nach Plan für Rickli. Schon wieder eine Schlagzeile und ein Foto mit ihrem Gesicht in den Medien. Im Wahljahr ist das wertvoll.
    • _kokolorix 23.08.2015 13:22
      Highlight Highlight @bowell
      das ist eine ganz üble und niveaulose beschimpfung, ohne frage. aber eine morddrohung ist das nicht

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