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Luzern ruft Klima-Notstand nicht aus – rate mal, wer dagegen war 🤔



klimanotstand luzern 25. märz 2019: Der Kantonsrat stimmt heute über die Dringlichkeit des Klimanotstandes 
ab. Dazu haben sich Schülerinnen und Schüler der Klimabewegung vor dem 
Regierungsgebäude versammelt. Durch eine Gasse von Stummen und Blinden 
liefen die Kantonsrätinnen und Kantonsräte in das Parlament.

Heute Morgen versammelten sich Schülerinnen und Schüler vor dem Regierungsgebäude in Luzern. Bild: Klimanotstand Zentralschweiz

Der Luzerner Kantonsrat wird in der laufenden Session nicht den Klimanotstand ausrufen. Er hat es abgelehnt, Vorstösse zum Klimawandel für dringlich zu erklären und damit noch vor den Wahlen eine Klimadebatte zu führen. Er dürfte aber im Juni eine Klima-Sondersession durchführen.

Mit den Beschlüssen gegen die Dringlichkeit und mit verbalen Voten für eine Sondersession setzte sich der Regierungsrat durch. Die Entscheide gegen die Dringlichkeit waren aber knapp: Eine Ratsmehrheit von CVP, GLP, SP und Grünen stimmte für Dringlichkeit, doch wurde das nötige Zweidrittelsmehr nicht erreicht.

Regierungspräsident Robert Küng sagte, dass breit über den Klimawandel diskutiert werde. Auch die Regierung und die Verwaltung hätten sich damit befasst, nicht erst in den letzten Wochen. Das Klima spiele auch beim nächsten Legislaturprogramm eine wichtige Rolle.

Für die laufende Session waren sechs Klimavorstösse als dringlich eingereicht worden, weitere normale Vorstösse sind hängig. An einer Sondersession könnten alle Eingaben gemeinsam in einem Gesamtzusammenhang diskutiert werden, sagte Küng. Die Fraktionen könnten sich in das Thema vertiefen.

CVP, GLP, SP und Grüne fanden aber, dass trotz Sondersession das Thema auch schon in der laufenden Session behandelt werden könne. Ludwig Peyer (CVP) sagte, eine dringliche Debatte wäre eine Respektsbezeugung vor all den Leuten, die sich Sorgen machten. Monique Frey (Grüne) sagte, es sei ein Thema von allen, nicht nur von den Jungen.

Klimastreik der Schüler

Wahltaktische Überlegungen

Die SP warf der rein bürgerlichen Regierung vor, das Thema Klimawandel bis nach den Wahlen vom kommenden Sonntag zu verschieben. Ylfete Fanaj (SP) sprach von einer Pirouette des Regierungsrats.

Michèle Graber (GLP) hegte dieselben Befürchtungen. Es brauche, gerade wegen den Wahlen, jetzt öffentliche Stellungnahmen der Parteien. «Wir müssen befürchten, dass nach den Wahlen das grüne Mäntelchen abgelegt wird», sagte sie.

Auf der Regierungslinie war die FDP. Ihr Sprecher Ruedi Amrein sagte, Klimapolitik sei nur dann erfolgversprechend, wenn sie nachhaltig und finanzierbar sei. Fredy Winiger (SVP) sagte, der Klimawandel sei nicht erst in den zwei letzten Monate entstanden. Man könne das Problem auch nicht in zwei Monaten lösen.

Zeichen setzen

Einer der als dringlich eingereichten Vorstösse verlangte, dass der Kanton Luzern den Klimanotstand ausrufe. Die Grüne Monique Frey sagte, es gehe darum, ein Zeichen zu setzen.

Dies hatten auch rund hundert junge Demonstranten vor der Session vor dem Regierungsgebäude verlangt. Der Kantonsrat stimmte der Dringlichkeit zwar mit 58 zu 53 Stimmen zu, doch wurde damit das nötige qualifizierte Mehr nicht erreicht. Vier weiteren Vorstössen ging es gleich.

Einer der sechs Vorstösse zum Klima anerkannte das Parlament als dringlich. Es geht dabei um die Bewältigung der aktuellen Waldschäden als Folge der anhaltenden Witterungsextreme. (jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 26.03.2019 06:58
    Highlight Highlight Ich finde es schon grundsätzlich super dass die Jugend sich für den Klimaschutz engagiert. Die Alten, die jetzt diese Klimaschutzaktionen ins Lärcherliche zu ziehen versuchen, sind nur peinlich und neben den Schuhen. Das Problem wird hier in der Schweiz seit Beginn der 80er Jahre in den Parlamenten strategielos rumgewälzt. Die Wirtschaft mit ihren Lakaien hat alle Bestrebungen bisher erfolgreich bekämpft.
  • wipix 26.03.2019 04:22
    Highlight Highlight Kanton LU ist sparen das Ziel, dem alle anderen Ziele untergeordnet werden! Schule / Bildung bluten, Förderung von alernativen Energiegewinnung blutet, E-Autos werden ebenfalls krass falsch berechnt, damit der Anreiz wegfällt.
    Einfach nehmen, ohne über die konsequenzen nachzudenken!
    • Zer0-Cool 27.03.2019 12:51
      Highlight Highlight Wieso werden diese im Kt. Lu denn krass falsch berechnet? Die werden anhand von Hubraum oder Steuer-PS berechnet, was soll daran falsch sein?
  • Mario Conconi 25.03.2019 23:35
    Highlight Highlight Was sicher finanzierbar ist, da es nichts kostet, ist unser Aussterben.
  • Hans Jürg 25.03.2019 23:05
    Highlight Highlight Das immer gleiche Mantra wegen der Finanzierbarkeit.

    "Wir sind dafür, die Welt zu retten, aber nur wenn es uns nichts kostet oder noch besser, wenn wir damit Geld verdienen."
  • Focke 25.03.2019 20:36
    Highlight Highlight Leute wacht auf! Die einzigen die davon profitieren sind die Politiker, aber diese verstehen auch nichts von der Materie!!!

    Fakt ist z.B. Klima innerhalb einer Periode von 30 Jahren gemessen wird und so viele Datensätze gibt es da noch nicht. Viel fataler ist es, dass wir nicht wissen und nur vermuten können, dass wir uns in einer Zwischeneiszeit befinden und da kann eine Erwärmung auch als normal angesehen weden.

    Einfach alles als Fakenews abstempeln wie es 🇺🇸 macht ist auch nicht das Ziel, aber diese Hysterie bringt noch weniger und hilft am Ende nur den Populisten und Oportunisten!

  • hämpii 25.03.2019 19:55
    Highlight Highlight Bravo SVP und FDP! Man sieht, ihr habt geschnallt um was es geht :-D
  • Bijouxly 25.03.2019 19:07
    Highlight Highlight Purer Populismus im Wahljahr. Der 'Klimanotstand' bringt genau nichts. Wer gute Ansätze hat, soll diese einbringen, egal welches politischen Couleurs und egal ob Klimanotstand, Wahljahr oder normale Legislatur. Aber ist halt eine gute Gelegenheit um auf den Bürgerlichen rumzuhacken.
  • So en Ueli 25.03.2019 18:33
    Highlight Highlight Klima darf gerne geschützt werden. Aber bitte schaut, dass das Budget eingehalten wird. Steuern sollten jedoch auch nicht erhöht werden. Wir bezahlen schon genug. Daher muss zuerst eine gut ausgedachte und bezahlbare Vorgehensweise erarbeitet werden. Da kann man nicht hop hop etwas basteln. Gut Ding will Weile haben. Daher ist allen Klimaschützer/innen geraten Geduld zu haben.
  • Forest 25.03.2019 18:28
    Highlight Highlight "Rate mal, wer dagegen war"

    Ich :)

    Benutzer Bild
  • Sir Konterbier 25.03.2019 18:07
    Highlight Highlight Sorry aber den Klimanotstand im Kanton Luzern ausrufen...? Das ist doch purer Wahlkampf. Das ist schon okay wenn da nicht alle mitmachen.

    Und bei „ein Zeichen setzen“ schrillen bei mir einfach die Alarmglocken. Niemals handelt es sich bei „ein Zeichen setzen“ um eine inhaltlich vernünftige Vorlage, egal aus welcher politischen Ecke die Idee kommt. Bei der Masseneinwanderungsinitiative wollten auch viele „ein Zeichen setzen“ obwohl jeder wusste dass es kein guter Text war.
    • Jacky Treehorn 25.03.2019 18:37
      Highlight Highlight Danke für eines der wenigen nicht mit realitätsfremden, sinnbefreiten Plattitüden vollgestopften Postings.
  • pilatus2014 25.03.2019 17:27
    Highlight Highlight Klima not stand ausrufen, nur schon dieser Ausdruck. Ruft doch ein Kalifat aus, vielleicht stoppt dann das Klima und es gibt gar kein Wetter mehr. 😂
  • Alfadas 25.03.2019 16:39
    Highlight Highlight Reine Unteressensfrage;
    Was bedeutet der Klimanotstand, resp. was sind die Auswirkungen davon, wenn man ihn ausruft? Bei einem Notstand nach z.B. einem Unwetter kommt ja Armee und Zivilschutz sowie Blaulichtorganisationen die "aufräumen".

    Merci für die Antworten :)
    • Pointer 25.03.2019 17:36
      Highlight Highlight Nähme mich auch wunder. Bisher was das gefühlt nur heisse Luft.
    • Kimelik 25.03.2019 17:56
      Highlight Highlight Nee, die autobahnen werden gesperrt, alles Fleisch aus den Laden entfernt und der Luftraum gesperrt. Nicht dringliche reisen usw. für die Kantonsbevölkerung verboten. Dafür gibt es eine innerschweizerische Grenze an welcher die entsprechenden Kantonsbürger gestoppt und nach Hause begleitet werden. Ich glaube es ist auch ein sofortiger Heizöl und Treibstoff Importstopp geplant. Weiter kauft der Luzern spezielle CO2 Stromdetektoren, welche den entsprechenden Strom rausfiltern. Importe in den Kanton Luzern, zB. Kleidung, Nahrung usw. Müssen CO2 Neutral he gestellt worden sein.
    • rodolofo 25.03.2019 18:49
      Highlight Highlight Hier kommen auch Armee und Zivilschutz, und sperren die Hauptverkehrs-Achsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexenkönig 25.03.2019 16:14
    Highlight Highlight Hätte das Ausrufen des Klimanotstands denn irgendwelche konkrete und verpflichtende Folgen oder wäre das nur reine Symbolpolitik?

    Spoiler: Nein, aber es klingt halt so, als ob man irgendwas tun würde...
    • Pointer 25.03.2019 17:37
      Highlight Highlight Ja, so geht halt Populismus.
  • Mutbürgerin 25.03.2019 16:01
    Highlight Highlight Könnte man gleich noch den Krankenkassen- und AHV Notstand ausrufen? Man kann es auch übertreiben mit der Hysterie.
  • Aurum 25.03.2019 15:52
    Highlight Highlight Liebe Skeptiker und leugner, guck euch mal das berkely-earth-surface-temperature-project an.
    Finanziert von den Koch-Brothers (Klimaleugner und unter den reichsten Menschen der USA) sollte dieses Projekt beweisen, dass der Klimawandel nicht existiert. Geleitet wurden die Messungen von Robert Muller (einem Klimaskeptiker). Das Ergebnis? Der Wandel existiert definitiv und muss mit enorm hoher sicherheit antropogen sein.
    Alle Messresultate wurden in Rohfassung unter einbezug sämtlicher Berechnungen veröffentlicht. Alles hier zu finden: http://berkeleyearth.org/
    • Ueli_DeSchwert 25.03.2019 18:26
      Highlight Highlight Schade, dass dieser Kommentar Blitze erhält. Informationen mit Quellen, wie diese, sind in der heutigen Zeit sehr rar geworden.
      Danke dafür.
    • Dogbone 25.03.2019 19:15
      Highlight Highlight Danke für dieses Thema sehr hilfreichen Informationen, Aurum!
    • Zer0-Cool 27.03.2019 13:44
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, werde mir das gerne anschauen. Ich bin definitiv kein Klimaskeptiker, aber ich bin nicht der Meinung, dass der Klimawandel 100% durch den Menschen verursacht worden ist. Aber der Mensch wird sicher dazubeitragen, den Klimawandel zu beschleunigen. Vor allem das Erwärmen der Meere ist ja Teufelskreislauf, je wärmer die Meere werden, desto weniger Co2 können sie speichern bzw. geben mehr Co2 frei, was dann wieder mehr zur Erwärmung führt. Aber gibt ja auch erfreuliche Meldungen, der Jakobshavn-Gletscher ist die letzten zwei Jahren wieder gewachsen.
  • TanookiStormtrooper 25.03.2019 15:49
    Highlight Highlight Für Wähler, denen das Thema Klimawandel am Herzen liegt sollte sowieso klar sein, dass da von der SVP und der FDP nichts kommen wird. Da gibt es allerhöchstens ein paar Lippenbekenntnisse und nach den Wahlen geht es weiter wie bisher. Ein grosser Wählerverlust ist die einzige Sprache, welche sie vielleicht verstehen (bei der SVP mache ich mir aber selbst da keine Hoffnungen).
    • Nonkonformist 26.03.2019 00:45
      Highlight Highlight Richtig und das ist auch gut so. Wähler, welche den Klimawandel für komplett irrelevant halten, können fast nur noch SVP wählen. Ich erwarte von der SVP, dass sie sich vehement gegen alle Abzockerei im Namen des Klimas, zur Wehr setzt. Ich erwate von der SVP, dass sie sich klar gegen die Klimahysterie positioniert. Vielleicht verliert sie dadurch kurzfristig ein paar Wähler. Das macht nichts. Hauptsache jemand wehrt sich gegen diesen Wahnsinn, den die Grünen da anrichten wollen.
    • Zer0-Cool 27.03.2019 12:46
      Highlight Highlight Was kommt denn von den Grünen oder der GLP, wenn ich fragen darf? Mit Gebühren, Steuern oder Verboten wird der Klimawandel nicht gebremst, dies fördert eher noch mehr eine Zweiklassengesellschaft. Auch wenn das Benzin 5Fr pro Liter kostet, werden die reichen trotzdem mit ihren SUV's weiterherum fahren. Die Leidtragenden sind dann wieder jene aus der Unterschicht, welche es sich nicht leisten können in der Stadt zu wohnen und daher auf ein Auto angewiesen sind.
  • Focke 25.03.2019 15:44
    Highlight Highlight Bin für ein Umdenken zugunsten unserer Umwelt und Klima, aber was hier abgeht ist langsam nur noch lächerlich! Sorry Klima ist ein globales Thema und wenn die 🇨🇭hier eine Vorreiterrolle übernimmt, bin ich zwar stolz darauf, aber höchst bedenklich ist, wenn hier Grüne und Anhang solchen Aufschub kriegen. Solange der Rest auf dem Globus nicht mitmacht wird sich auch nichts ändern! Dass diese Studis in ZH gleich einen solchen Einfluss auf die Wählerschaft haben könnten und das Volk diesem naiven Kurs auch noch folgt ist höchst tragisch! Fangen wir besser mal an weniger Abfall zu produziern!
    • Kimelik 25.03.2019 17:59
      Highlight Highlight Meine Worte. Ich fänd es höchst bedenklich, wenn sich das Volk so rasch umentscheidet... Schweiz als Vorreiter JA! Aber nicht um jeden Preis... Siehe meinen Ironischen Komentar von vorhin...
    • Focke 25.03.2019 21:41
      Highlight Highlight @richp: wie meinst du das? sind die 🇨🇭etwa ultra böse in der Klimadebatte oder im Umweltschutz und zerstören alles wie eine biblische Plage? Würde ja noch nichts sagen, wenn du 🇺🇸🇨🇦🇨🇳 meinst... mal angenommen die🇨🇭setzt alles um und die miliarden an kosten würden bezahlt werden, meinst du dass dann die Erde um 0.5 Grad kälter wird? Die Schweiz macht etwa gerade mal 0.008% der Erde aus. Das hat nichts mit Profitgeilheit zu tun sondern Realismus! Deine Angstmacherei oder Hysterie hilft niemandem. Das Klima ist viel komplexer als du ahnst.
  • Karl Marx 25.03.2019 15:20
    Highlight Highlight Ich würde gerne Grün wählen, aber deren gesellschafts-, EU- und Migrationspositionen machen sie für mich leider unwählbar.
    • zappeli 25.03.2019 17:56
      Highlight Highlight GLP? Das wäre die bürgerlichere grüne Alternative. Ich meine, wenn dir grün wirklich am Herzen liegt.
    • Scott 25.03.2019 20:08
      Highlight Highlight Geht mir auch so.
  • bokl 25.03.2019 15:10
    Highlight Highlight "Klimapolitik sei nur dann erfolgversprechend, wenn sie nachhaltig und finanzierbar sei."

    Im Gegenteil. Das Klima schert sich ziemlich wenig um Finanzpolitik. Wie stellt sich die FDP das vor? "Liebe Gleschter, bitte dieses Jahr nicht abschmelzen, wir haben nämlich im nächsten Budget einen grossen Posten zu eurem Schutz eingeplant???"
    • Forest 25.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Und wie stellen sich die Grünen einen Klimanotstand vor? Alle Heizung abstellen? Alle Autos verbieten? Alle Flughafen schliessen?
    • Mario Conconi 25.03.2019 17:40
      Highlight Highlight Heizungen kann man sanieren, technisch vollends veraltete Autos mit Abgaben belegen oder den Benzinpreis erhöhen, eine Gebühr auf Flugtickets um Kompensationsprojekte zu fördern wäre auch ein leichtes und würde niemandem schaden.
      Unterabderm so stellen siech das die Grünen vor.... Aber wer ist da wohl wieder dagegen?
    • Hansli87 25.03.2019 17:47
      Highlight Highlight Mario Conconi zeigt exemplarisch auf, was mit dem sogenannten klimanotstand erreicht werden soll. Zusätzliche abzocke im Sinne der internationalen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi E. 25.03.2019 14:51
    Highlight Highlight Die Vernunft hat für einmal gesiegt. Hysterie und Panik waren nie gute Ratgeber.
    • dorfne 25.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Ein besserer Ratgeber ist wohl die Tatsache, dass seit 50 Jahren fünf vor zwölf sein soll und nix ist passiert. Da darf man doch von ausgehn, dass noch weitere 50 Jahre fünf vor zwölf sein darf. So viele Probleme lassen sich einfach aussitzen, das muss doch beim Klimawandel auch funktionieren. Ende Ironie.
  • Biotop 25.03.2019 14:40
    Highlight Highlight Seit über 40 Jahren werden Warnungen von Wissenschaftlern bezüglich Klimawandel "erfolgreich" ignoriert, Grüne belächelt, verspottet und sogar bedroht. Erst jetzt den Notstand auszurufen bringt rein gar nichts mehr, der Klimawandel hat global eine Dynamik erreicht welche durch menschliches Verhalten nicht mehr gebremst werden kann.
    • Caturix 25.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Man kann die Klimaerwärmung nicht aufhalten sie ist schon da, aber man kann es besser machen und nicht noch schlimmer.
    • sheshe 25.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Trotzdem immernoch besser, als nichts zu tun!
    • Aurum 25.03.2019 15:41
      Highlight Highlight Der Klimawandel könnte noch gebremst werden, falls ein rasches und radikales umstrukturieren stattfinden würde. die nächsten 10 Jahre sind vermutlich aber die letzten um noch etwas in gang zu bekommen, bevor die unaufhaltbaren kettenreaktionen, wie dem auftauen des permafrosts und entsprechendem freisetzen von unmengen an methan eintreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 25.03.2019 14:29
    Highlight Highlight „Auf der Regierungslinie war die FDP. Ihr Sprecher Ruedi Amrein sagte, Klimapolitik sei nur dann erfolgversprechend, wenn sie nachhaltig und finanzierbar sei.“

    Ist das jetzt wieder diese FDP „urban“?

    😂🙈

    Naja im Herbst sind Wahlen, hoffentlich gibts dann für die üblichen Besitzstandswahrer eine Quittung. Es schaut ja gut aus, was diesen Wunsch angeht.
    • The Real Deadpool 25.03.2019 14:35
      Highlight Highlight Mit was soll Luzern auch die Klimapolitik finanzieren? Mit dem riesigen Defizit in der Kantonskasse? 😂🙈
    • geissenpetrov 25.03.2019 14:52
      Highlight Highlight Nachdem diese Partei vorsätzlich die Kanton ruiniert hat, sind sie im Moment damit beschäftigt, alles Geld in schöne Wahlplakate zu investieren.
    • H. L. 25.03.2019 15:21
      Highlight Highlight Posersalami: Was schaut gut aus? Ich glaube nicht, dass die FDP gross verliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 25.03.2019 14:26
    Highlight Highlight Alle die den Notstand dafür ausrufen, sind kein Stück besser als Trump, der den Notstandsausruf für seine Mauer missbraucht.
    • Shabaqa 25.03.2019 14:50
      Highlight Highlight Hast du tatsächlich nicht begriffen, dass das zwei ganz unterschiedliche Dinge sind, die nur zufällig gleich heissen? Oder ignorierst du diese Unterschiede einfach, weil du so diejenigen diskreditieren kannst, die Massnahmen gegen die globale Erwärmung fordern? (Das erste wäre peinlich, kann ja aber mal passieren, das zweite hochgradig unehrlich.)
    • Diavolino666 25.03.2019 15:05
      Highlight Highlight @Shabaqa
      "nur zufällig gleich heissen" - was für ein netter Zufall. Und was passiert nun? Warten wir ab, bis jeder Bezirk sich zu diesem Notstand bekennt, bis koordiniert irgendetwas unternommen wird. Alle reden davon, das Klima um x°C zu senken - als gäbe es irgendwo einen Regler dafür... Selbstüberschätzung in Reinform.
    • Shabaqa 25.03.2019 18:22
      Highlight Highlight @Diavolino: Ich verstehe nicht, wieso du deinen zweiten Kommentar an mich richtest. Du redest so gut wie komplett an meiner Kritik an deiner vorherigen Aussage vorbei. Ich vermute mal, das ist einfach ein Ablenkungsmanöver, weil du selbst eingesehen hast, dass dein erster Kommentar hanebüchener Unsinn ist, das aber nicht zugeben willst.
  • SemperFi 25.03.2019 14:17
    Highlight Highlight Tja, Wahltag ist Zahltag. Abgerechnet wird nächsten Sonntag! Dann können die ganzen FDP- und SVP-Granden ihre Staatsfunk-Propaganda-Lügen und Dumpf-Wählergeschichten verbreiten.
    • Booker 25.03.2019 14:37
      Highlight Highlight Dieser Linksrutsch wird nur von kurzer Dauer sein. Denn egal welche Massahmen getroffen werden - die Schweiz kann die Welt nicht retten. Die Einwohner werden nur vermehrt behindert und eingeschränkt. Das kommt wie ein Boomerang auf die Grünen und GLP zurück. Aber es ist natürlich ein geschickter Zug um von der Migrationsproblematik abzulenken. Man nennt dies auch Augenwischerei.
    • Liselote Meier 25.03.2019 15:06
      Highlight Highlight Na was liegt denn der Migrationsproblematik zugrunde?

      Etwa die wechselseitige Abhängigkeit von Zentrum und Peripherie welche die Entwicklung des Zentrums begünstigt und die der Peripherie verhindert oder zumindest verzögert?

      Auf die Wirtschaftsflüchtlinge mit dem Finger zu zeigen und rumbrüllen "die klauen unsere Jobs" Das ist Augenwischerei bei Ignorierung der zugrunde liegenden Ursachen

      Nein die Schweiz alleine natürlich nicht, aber zusammen mit den anderen Ländern, deswegen hat man auch so Sachen wie das Pariser Klimaabkommen unterschrieben, welches aber innenpolitisch blockiert wird
    • Maranothar 25.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Migrationsproblematik? Junge, die richtige Migrationsproblematik kommt erst noch, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird und die Leute vor lebensfeindlichen Bedingungen fliehen.

      Das was du da erwähnst ist ein Witz und SVP-Sprech für "Lenkt die Trottel ab, wir brauchen mehr Geld"
    Weitere Antworten anzeigen
  • violetta la douce 25.03.2019 14:15
    Highlight Highlight Den Klimanotstand WO ausrufen..?

    Im Kanton Luzern ?

    Komme gerade zurück von einer aiatischen Grosstadt, die im Smog versink.

    Aber in der heilen Schweiz möchten sie im schönen Kanton Luzern den KlimaNOTSTAND (...) ..ausrufen!

    So neben den Schuhen verhalten sich nur Leute, die offenbar keine wirklichen Probleme kennen.
    • Firefly 25.03.2019 14:22
      Highlight Highlight Deine Ignoranz ist Teil des Problems
    • Diavolino666 25.03.2019 14:38
      Highlight Highlight @RichPurnell
      Ist der vorausschauende Notstandausruf für die Waldbrände nächsten Sommer schon raus oder darf ich das machen? - Wenn's dann anders kommt, kann ich ja immer noch zurückrudern...
    • äti 25.03.2019 15:47
      Highlight Highlight @diavolino. ja bitte, mach was. wenns geht, was Schlaues, was allen hilft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 25.03.2019 14:08
    Highlight Highlight Also gemäss der Webseite des Kantons, ist die März Session ein absolutes Armutszeugnis. Da bleibt doch zu hoffen, dass die FDP mal abgestraft wird. Auch die Waldschäden fielen durch. Nur die Velo Rampe bekam das Prädikat Dringlich.
    https://www.lu.ch/kr/parlamentsgeschaefte/CdwsFiles?fileid=ad1344acb05247408a71ae34f07c6370&ext=.pdf
    • Troxi 25.03.2019 14:25
      Highlight Highlight Wobei irgendetwas an jenem PDF ist Faul. Beim direkten Abstimmungsergebnis zu den Waldschäden sagten alle geschlossen ja bis auf die SVP, dort sagten knapp 50% Ja. Somit hat sich der Kanton selber ein Widerspruch eingebaut.

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