Schweiz
Gesellschaft & Politik

Ems Chemie bricht weiteren Rekord

349 Millionen Franken Gewinn

Ems Chemie bricht weiteren Rekord

06.02.2015, 06:5506.02.2015, 10:24

Der Chemiekonzern Ems hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut ein Rekordergebnis erzielt und seinen Umsatz auf fast zwei Milliarden Franken gesteigert. Wegen der starken Frankenaufwertung will das Unternehmen «Effizienzprogramme» beschleunigen.

Magdalena Martullo-Blocher, Vizepraesidentin und Delegierte des Verwaltungsrates der EMS-Chemie.
Magdalena Martullo-Blocher, Vizepraesidentin und Delegierte des Verwaltungsrates der EMS-Chemie.Bild: KEYSTONE

Den Rekord-Umsatz von 2013 hat die Ems-Chemie im vergangenen Jahr noch einmal getoppt: Der Umsatz legte um 4.6 Prozent auf 1.97 Mrd. Franken zu, wie das Unternehmen am Freitagmorgen mitteilte. In Lokalwährungen gerechnet hätte der Anstieg sogar 7.8 Prozent betragen.

Der Gewinn wurde um fast acht Prozent gesteigert. Er beträgt nun 349 Mio. Franken, nach 324 Mio. im Jahr davor. Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von zwölf Franken pro Aktie vom Geschäftsergebnis profitieren. Das ist ein Franken mehr als im Vorjahr.

Auf die starke Frankenaufwertung nach der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro werde Ems-Chemie reagieren, indem ein bereits lanciertes Effizienzprogramm «beschleunigt umgesetzt und verstärkt» werde, heisst es weiter. Dank dieser Massnahmen, sowie einer Wachstumsstrategie, soll das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im laufenden Jahr auf Vorjahresniveau bleiben. (feb/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nationalrat will 50-Franken-Gebühr beim Besuch eines Spitalnotfalls
Wer ohne Überweisung einen Spitalnotfall besucht, soll nach Ansicht des Nationalrats eine Gebühr von 50 Franken bezahlen. Die grosse Kammer hat am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzesentwurf mit 96 zu 91 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen.
Der Vorschlag zielt darauf ab, die Spitalnotaufnahmen zu entlasten sowie die steigenden Kosten im Gesundheitssystem zu dämpfen, wie es in der Begründung der zugrunde liegenden parlamentarischen Initiative hiess. Dabei sind für gewisse Personengruppen Ausnahmen vorgesehen.
Zur Story