Schweiz
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Armengenössige in der Schweiz

Wie viele Sozialhilfebezüger leben in Ihrer Gemeinde?

Die Gemeinde Hagenbuch (ZH) fürchtet, wegen steigender Sozialhilfekosten die Steuern erhöhen zu müssen. Warum das nicht schlimm ist und welche Gemeinden noch viel mehr für Sozialhilfe ausgeben.

Die Sozialhilfe ist allerorts in den Schlagzeilen. Biel investiert 80 Prozent der Steuergelder ins Sozialwesen, die SVP will den Gemeinden erlauben, pro Bezüger nur noch 600 Franken auszurichten und die Zürcher Gemeinde Hagenbuch beklagt, sie müsse wegen einer eritreischen Flüchtlingsfamilie gar die Steuern erhöhen. 

Auch wenn es derzeit so scheinen mag, ist Hagenbuch unter den Gemeinden mit der höchsten Sozialausgabenlast nur auf Platz 779. Am meisten Sozialhilfebezüger haben die Gemeinden Biel (BE), La Chaux-de-Fonds (NE), Eppenberg-Wöschnau (SO), Peseux (NE) und Brügg (BE), gleich neben Biel. 

In folgender Karte können Sie nachsehen, wie hoch die Sozialhilfequote in Ihrer und allen anderen Schweizer Gemeinden ist. Einfach den gewünschten Landesteil heranzoomen, auf die gewünschte Gemeinde klicken oder mit der Maus darüberfahren. 

Die Karte zeigt die Sozialhilfequote anteilmässig an der ständigen Wohnbevölkerung an. Die Daten stammen vom Bundesamt für Statistik und zeigen die Situation 2012. Die Anzeigen bei Gemeinden mit Fallzahlen von unter fünf Sozialhilfebezügern enthalten den absoluten Wert aus Datenschutzgründen nicht.

Ausländer, Industrie, günstige Wohnungen

Aus der Karte wird ersichtlich, dass rund um den Jura besonders viele besonders stark belastete Gemeinden liegen. Ausser dem solothurnischen Eppenberg-Wöschnau (mit einer sehr kleinen Fallzahl von 33 Sozialhilfebezügern) liegen denn auch vier der Top-5-Gemeinden in Sachen Sozialhilfequote am Jurasüdfuss. Diese Gegend zeichnet sich insgesamt durch einen Arbeitsmarkt aus, der niedrigqualifizierte und ausländische Arbeitnehmende anzieht, die bei Konjunkturbaissen eher den Job verlieren und den Wiedereinstieg nicht mehr schaffen. 

Zu diesem Schluss kommt auch eine Studie, die die Berner Regierung 2012 in Auftrag gab, um die Situation von Spitzenreiter Biel zu analysieren. Der Bericht erklärt die stark erhöhte Sozialhilfequote in Biel damit, dass in der Stadt überdurchschnittlich viele Ausländer afrikanischer Nationalitäten wohnen, überdurchschnittlich viele Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene beherbergt werden, viel günstiger Wohnraum vorhanden ist und der Arbeitsmarkt überdurchschnittlich industrielastig und damit krisenanfälliger ist.

Alle Gemeinden zahlen mit

Sozialhilfe-Spitzenreiter Biel und die umliegenden Gemeinden Nidau, Brügg und Pieterlen kommen für ihre Sozialhilfebezüger jedoch nicht zur Gänze selber auf. Was die Gemeinde Biel aus dem Kantonalberner Lastenausgleich erhält, übersteigt die Ausgaben für die Sozialhilfe im Gemeindebudget. Der Kanton Bern und die übrigen Gemeinden finanzieren die Sozialhilfe Biels also quer. Im Gegenzug nimmt Biel überdurchschnittlich viele Asylsuchende auf, was neben den obengenannten weiteren Faktoren zu einer erhöhten Sozialhilfequote führt. 

Auch der Zürcher Fall Hagenbuch zeigt, dass die Skandalisierung von Einzelfällen, die die finanziell zuständigen Gemeinden scheinbar krass überlasten, einseitig ist. So rechnet der «Blick» aus, dass die eritreische Flüchtlingsfamilie im Jahr rund 700'000 Franken koste. Dies, weil fast sämtliche Familienmitglieder quasi rund um die Uhr betreut werden müssen und vier Kinder in Heimen platziert wurden.  

Der Kanton gibt's, der Kanton nimmt's

Was der «Blick» nicht schreibt: Hagenbuch erhält aus dem Kantonalzürcher Finanzausgleich für die Gemeinden 2014 rund 1,8 Millionen Franken. Das Budget von Hagenbuch beträgt rund sechs Millionen, wie Gemeindepräsidentin Therese Schläpfer gegenüber watson bestätigt. Das heisst, dass Hagenbuch sein Budget zu knapp einem Drittel aus dem Finanzausgleich bestreitet. Und dass die 700'000 Franken Kosten, die die von der kantonalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) angeordneten Massnahmen für die Eritreer generieren, nicht einmal die Hälfte dessen ausmachen, was die reichen Zürcher Gemeinden im Finanzausgleich an Hagenbuch abgeben. 

Steuererhöhung halb so schlimm

Auch die von der Gemeindepräsidentin angekündigte Steuererhöhung um fünf Prozent, die wegen der Eritreer allenfalls nötig sei, relativiert sich bei genauerem Hinsehen. Seit 2009 hat die politische Gemeinde Hagenbuch ihren Steuerfuss um 10 auf 81 Prozent gesenkt. Wenn nun der Steuerfuss um fünf Prozent erhöht werden müsste, dann würden die Hagenbucher wieder gleich viel Steuern bezahlen wie noch 2011. Momentan kommen die Hagenbucher mit Gemeinde- und Sekundarschulsteuer auf einen Gemeindesteuerfuss von 105 Prozent.* Zum Vergleich: In der Stadt Zürich sind es ohne Kirchensteuer 119 Prozent. 

Image

* In der ursprünglichen Fassung des Artikels hiess es, dass Hagenbuch mit «Gemeinde- und Staatsteuer» auf einen Steuerfuss von 105 Prozent komme. Richtig muss es heissen mit «Gemeinde- und Sekundarschulsteuer». Der Staatsteuerfuss liegt in Hagenbuch natürlich wie im ganzen Kanton bei 100 Prozent. 



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    Alle Leser-Kommentare
  • maesee 09.01.2015 13:23
    Highlight Highlight keine Ahnung mit welchen Daten das Bundesamt für Statistik hier um sich geworfen hat oder wie diese gelesen wurden. Auf jeden Fall entspricht die Karte in der Gemeinde, in der ich arbeite, nicht den tatsächlichen Werten im Jahr 2012. Anstatt immer auf den Sozialhilfequoten herumzureiten würden die Politik und die kantonalen Behörden besser erst einmal eine vernünftige Erhebungsgrundlage für Sozialhilfefälle schaffen. Irgendwie symbolisch für die ganze Thematik: Jeder erzählt etwas und niemand hat eine wirkliche Ahnung!!
  • MediaEye 22.09.2014 10:02
    Highlight Highlight so, die Karte ist jetzt da, wahrscheinlich braucht sie einfach sehr lange beim aufbau.

    Es ist doch unbestritten, das gemäss absoluten Zahlen die Belastung in den Städten am höchsten ist, siehe Genf, Basel, Zürich etc.
    Und klar, wenn es zu solchen Ausreissern kommt, dann ist eine kleine Gemeinde schnell überfordert.
    Es sollte aber auch so sein, dass der Bund für die Leistungen an Asylbewerber und Migranten zuständig ist, und deshalb auch die Lasten tragen sollte. Und wenn man alle über 60, rsp, 55+ und länger als 8-10 jahre in Sozhilfe frühpensioniert ohne Kürzung, wird das Budget entlastet
    • AdiB 22.09.2014 12:51
      Highlight Highlight frühpension hören die leute in bern nicht so gerne. scheinbar verursacht das auch kosten. die leute wollen ihr geld früher...
      man will ja bauarbeiter erst mit 72 in die pension schicken.
    • MediaEye 22.09.2014 18:45
      Highlight Highlight @AdiB Ja klar, aber all die Massnahmen und das Geld, welches in den privaten Firmen verschwindet, weil man nicht zugeben kann, dass es eben nicht mehr Arbeit für Alle hat !!
      Dies würde am Meisten Kosten einsparen
    • AdiB 22.09.2014 20:14
      Highlight Highlight ich habe es auch sarkastisch gemeint. ich sehe es wie sie. ;)
  • Toto 20.09.2014 17:05
    Highlight Highlight Würden die Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer einen mindest Lohn von 4000 Fr geben, müsste der Steuerzahler die "Working Poor" nicht so viel unterstützen !!!
  • MediaEye 19.09.2014 09:20
    Highlight Highlight Sehe die Sozhilfequote-Karte immer noch nicht; was ist da los Redaktion?

    @M.Thiriet; bitte eine sorgfältigere Wortwahl; "armengenössig" sagte man im vorletzten Jahrhundert, heute wäre wohl "Transferleistungs-Bezüger" besser
    • dickmo 19.09.2014 13:04
      Highlight Highlight Mit was für einem Gerät/Browser greifen Sie zu ohne die Karte zu sehen? Chrome/iPhone-App scheint zu funktionieren.
    • MediaEye 19.09.2014 17:45
      Highlight Highlight chrome; mit W7, funzt aber eben nicht; Steuerfuss ist da
    • dickmo 19.09.2014 21:03
      Highlight Highlight Auf die Schnelle weiss ich da keine Lösung. Probieren Sie für die Karte mal diesen Link: http://cdb.io/XclGLH
      Ist da was zu sehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 17.09.2014 23:06
    Highlight Highlight Wieviele Sozialbezüger leben in meiner Gemeinde?
    17 Bauern, ein Mütterlein mit EL und 1 Arbeitsloser!
    • MediaEye 19.09.2014 09:14
      Highlight Highlight Kleinstgemeinde; scohn an Fusion gedacht ?
    • klugundweise 19.09.2014 12:03
      Highlight Highlight Anspielung Bauern = Sozialbezüger wohl nicht verstanden?
  • AdiB 17.09.2014 22:40
    Highlight Highlight 700'000 für eine familie? im jahr? wen da einer nicht steuergelder veruntreut? wie schon hier in einem komentar erwähnt ist das sehr viel geld und mit soviel geld müsste die familie ja ein luxus leben führen. kann mir einer genau sagen wo die familie lebt? will mal sehen ob sie wirklich im luxus leben.
    • MediaEye 19.09.2014 09:21
      Highlight Highlight ist doch lange genug durch die Presse geschleift worden!

      Ausserdem hat die Familie am wenigsten davon, geht alle in die Sozialhilfe-Industrie
  • Vladtepes 17.09.2014 20:19
    Highlight Highlight Christian Denzler : Betreffend der Unsinnigkeit von Steuergeschenken treffen wir uns absolut. Nur, zur Kompensation der total ausufernden Sozialkosten würde es trotzdem nie reichen, auch wenn diese "Steueroptimierer" massiver zur Kasse gebeten würden. Dass wir uns richtig verstehen: Ich habe keinerlei Mühe mit sozial bedürftigen Schweizern (oder Ausländern) die ein Leben lang wacker gearbeitet haben und mit 50 beruflich "entsorgt" wurden. Was mich nervt, ist die Sozialindustrie, welche sich in der Schweiz sehr gewinnträchtig etabliert hat und der gängige Unsinn, nicht integrierbare Mindergebildete ein Leben lang auf hohem Niveau durchzufüttern. DA muss etwas gehen....
    • MediaEye 19.09.2014 09:22
      Highlight Highlight ist so leider von den Sozialamtern vorgegeben und gefordert
  • kamüll 17.09.2014 20:18
    Highlight Highlight nach allem, was ich in einer notsituation auf dem sozialamt erleben musste, kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendjemand sich freiwillig dieser tortur unterzieht...
    niemand bekommt mehr sozialhilfe als er zum nackten überleben braucht. ferien, beizenbesuch, kino oder ähnliches liegen absolut nicht drin. das mag für ein, zwei monate machbar sein, aber über jahre ist das die totale isolation vom rest der gesellschaft!
    • MediaEye 19.09.2014 09:24
      Highlight Highlight und doch gibt es sehr viele, welche da schon jahrelang festhängen! wir bewegen uns auf eine Altersarmut zu
  • Hugo Wottaupott 17.09.2014 18:02
    Highlight Highlight Sind es eigentlich Grüne die sich immerwieder über die Linken ärgern?
  • Vladtepes 17.09.2014 14:58
    Highlight Highlight Frage an die Regie oder Redaktion : Was ist heute nur mit den like und dislike-Buttons los? Ich habe z.B. zzyzxx ein like gegeben und Atteslander ein dislike, welche beide vorerst registriert wurden. Eine halbe Stunde später waren beide Bewertungen verschwunden und wenn ich sie erneut einzugeben versuche, erscheint der lapidare Spruch :"Sie haben diesen Kommentar bereits bewertet!" Nur, wenn dem so ist, dann würde man ihn wohl zwangsläufig verifizieren. Komisch ist in diesem Theme auch, dass weder zzyzxx noch Vladetepes auch nur über ein einziges like oder dislike verfügen. Wie kommt das alles? Ist heute bloss der Wurm drin oder wird das Strategie bei unbequemeren Kommentatoren?
    • Adrian Eng 17.09.2014 15:57
      Highlight Highlight Da haben wir zurzeit ein technisches Problem. Wir sind dran, den Fehler zu beheben.
    • Vladtepes 17.09.2014 20:11
      Highlight Highlight Eng : Danke, habe ich mir eigentlich auch eher in diesen Sinne vorgestellt....
  • Forrest Gump 17.09.2014 13:34
    Highlight Highlight Schockierend sind nicht die Fr. 700'000 Kosten für die Gemeinde Hagenbuch (die natürlich in dieser Höhe hinterfragt werden können). Sondern ist die Tatsache, dass eine Gemeinde mit einem Steuerfuss von 81% Finanzausgleich erhält. Die Gemeinde lebt offensichtlich über ihren Verhältnissen und hätte auch bei anderen unvorhersehbaren Ausgaben die Steuern erhöhen müssen. In diesem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen und die Familie so an den Pranger zu stellen ist eine absolute Frechheit und passt zur Partei der Gemeindepräsidentin und zum so genannten "Journalismus" vom Blick.
    • Christian Denzler 17.09.2014 15:51
      Highlight Highlight Da gebe ich 100% recht. Ich muss aber gestehen, dass ich 700 000 für eine Familie beinahe unrealistisch finde und definitiv zuviel. Ich müsste die genauen Zahlen recherchieren aber nur schon grob im Kopf überschlagen (inklusive allenfalls Zusatzkosten für Heime und Sprachkurse) benötigt man doch nicht soviel Geld. Ich bin nicht vom Fach, kann mich also auch täuschen aber ich halte das für übertrieben.
  • MALA4908 17.09.2014 13:05
    Highlight Highlight dafür sparen wir an den schulen, unterhalt, investitionen ect....
    wie viel brauch es noch bis auch die linken merke., dass wir uns das nicht mehr leisten können?
    • Vladtepes 17.09.2014 13:35
      Highlight Highlight Dieser fromme Wunsch bzw dessen Erfüllung werden wir kaum je erleben. Linke sind bestenfalls Spezialisten im Umverteilen und begehen den lässlichen Luxus konsequent zu übersehen, dass es Geld nicht als Mannah vom Himmel regnet, sondern dass jeder Franken erst mal verdient werden muss. Und daher sind sie so unglaublich grosszügig, auch bei den unsinnigsten Ausgaben, Hauptsache man wird als Gutmensch betrachtet. Da spielt es doch auch keine Rolle, wen man hierzulande (oft vergeblich, wie man mittlerweile weiss) hilflos zu integrieren versucht, während die Sozialindustrie auf unsere Kosten boomt. Und grosse und kleine Gemeinden an den Anschlag kommen...
    • Christian Denzler 17.09.2014 16:41
      Highlight Highlight Was wir uns wirklich nicht mehr leisten können sind Reiche und Grossfirmen, die die Steuern hinterziehen. Diese ständigen Steuergeschenke, die dann auf unserem Buckel gespart werden. Dank der USR II und III verlochen wir Milliarden in Firmen, die wenig bis keine Steuern bezahlen und kaum Stellen schaffen. Selbstverständlich gibt es auch im Sozialwesen einiges aufzuräumen aber im vergleich zu den Steuerhinterziehungen und -geschenken fällt es weniger ins Gewicht. Steuern müssen weder gesenkt noch erhöht sondern von allen bezahlt werden. Würde das geschehen hätten wir keine Probleme mehr mit den Finanzen.

      -- Achtung: Leicht provozierende Aussage aus aktuellem Anlass. Nur lesen wenn man damit umgehen kann und Ironie versteht. --

      Das Problem ist, dass Steuerhinterziehung «gut schweizerisch» ist, bedürftigen zu helfen offenbar nicht (mehr).
    • Bonifatius 17.09.2014 16:51
      Highlight Highlight Aber in den Teppichetagen des Finanzkapitalismus ist es natürlich ok, wenn das Geld wie Manna vom Himmel kommt, ohne jeglichen Bezug zur Leistung; von den verantwortungslosen Spekulationen wollen wir gar nicht erst reden. Den Bürgerlichen ist es auch angenehm wenn Milliarden-schweren Firmen Steuergeschenke gemacht werden, um ja schön im Wettbewerb zu bleiben (siehe Fall). Das Loch als logische Folge kann man ja mit Erhöhungen derselben bei Privaten wieder stopfen. Mucken diese auf, droht man wieder mit Sozialabbau (siehe Luzern) und lamentiert wie "arm" man in der CH doch ist. Lächerlich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • nimmersatt 17.09.2014 12:52
    Highlight Highlight Was noch interessant waere einmal graphisch vorgelegt zu bekommen, waere die anteilsmässige zusammensetzung der Sozialhilfeempfänger: vorallem die ausgesteuerten Arbeitslosen und die mittellosen Betagten
  • Vladtepes 17.09.2014 12:49
    Highlight Highlight Diese blauäugig-verniedlichende Darstellung im Titel muss man sich mal genüsslich vor Augen führen : "Warum das nicht schlimm ist (700'000.-- für eine EINZIGE nicht integrationswillige Familie in Hagenbuch) und welche Gemeinden noch VIEL mehr für die Sozialhilfe ausgeben." Nur weil andere gebeutelte Gemeinden noch mehr aus dem Steuersubstrat investieren und sich prpgressiv verschulden müssen, sind doch das keine valablen Argumente. Fakt ist dagegen, dass die profitorientierte linke Sozialindustrie endlich massgeblich zurückgebunden werden muss und bedeutend mehr gesundes Augenmass einkehren sollte. Sonst wird das (für ALLLE) eines Tages ungut enden...
    • Knut Atteslander 17.09.2014 13:58
      Highlight Highlight Renten und Krankenkassen und all den anderen linken Mist könnte man auch gleich abschaffen.
    • Too Scoop 17.09.2014 16:28
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um politische Stärken oder Fragen von wegen Links oder Rechts. Wer ist verantwortlich, wer nicht etc. verantwortlich sind sowohl Links wie Rechts für jeglichen Zustand der politisch, in der schätzi beeinflusst wird. Objektivität und Sachlichkeit geht so allenfalls verloren. Nur die Schuldfrage bleibt. Schade ist die "andere-sind-schuld" Haltung. Solange man das Problem mit solch Einstellungen, bezüglich dem Sozialwesen unseres Landes, angeht bewirkt man noch weniger.
    • Christian Denzler 17.09.2014 16:40
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen das Frauenstimmrecht, Gesammtarbeitsverträge, IV, Prämienverbilligungen. Auch alles Quatsch den die Linken durchgedrückt haben. Dabei will man in der Schweiz gar nicht gut behandelt werden. Die Linken begreifen einfach nicht, dass der Schweizer gar kein anständiges Leben will.
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