Los geht's in Basel: Morgenstreich läutet Fasnacht ein
Nach dem Lichterlöschen erhellten die Laternen der Cliquen zu Klängen von Piccolos und Trommeln die Innenstadt. Die Basler Fasnacht hat am Montag pünktlich um 4 Uhr mit dem Morgenstreich begonnen.
Das Wetter war verhältnismässig mild und es strömten tausende Menschen in die Stadt, um das Spektakel mitzuerleben, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete.
Auf ersten Blick setzten sich viele Sujets mit Themen auseinander, die das vergangene Jahr prägten und wohl auch dieses Jahr dominant sein werden, so etwa mit US-Präsident Donald Trump und seinen Zöllen.
Allgemein zeigten die Cliquen nicht nur ein düsteres Bild der USA, sondern auch der gesamten Welt. Sie widmeten ihre Laternen nicht nur dem US-Präsidenten, sondern auch anderen Figuren aus der Weltpolitik. So waren auch mehr oder weniger deutliche Anspielungen auf den Ukraine-Krieg und andere Konflikte auf der Welt zu sehen, etwa jenem in Nahost.
Klassische Basler Themen waren ebenfalls zu finden, wie etwa der Verkehr, Baustellen und Parkplätze - dieses Jahr figurierte auch der Superblock-Test. Ebenfalls wenig schmeichelhaft wurde dabei Bau- und Verkehrsdirektorin Esther Keller (GLP) dargestellt, aber auch der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer (LDP) und Aussenminister Ignazio Cassis wurden karikiert.
Bei milden waren tausende Schaulustige in die Stadt gepilgert, um das traditionelle frühmorgentliche Spektakel mitzuerleben. (sda)
