DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SVP will Löhne von National- und Ständeräten um 20 Prozent kürzen



Nationalraete verabschieden sich nach den Schlussabstimmungen voneinander, am letzten Tag der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 19. Maerz 2021, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: keystone

Die SVP verlangt von den Parlamentarierinnen und Parlamentariern in Bern einen Solidaritätsbeitrag zur Corona-Krise. Weil die Pandemie die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und den Bundeshaushalt stark trifft, sollen National- und Ständeräte auf 5'200 Franken pro Jahr verzichten.

Die SVP-Fraktion hat eine parlamentarische Initiative eingereicht, die verlangt, das Jahreseinkommen für die Vorbereitung der Ratsarbeit um 20 Prozent zu senken. Statt wie heute 26'000 Franken sollen die National- und Ständeräte noch 20'800 Franken erhalten.

Über den Vorstoss informierte die SVP am Dienstag im Rahmen einer Medienkonferenz in Bern. Die Fraktion zog nach einem Drittel der laufenden Legislaturperiode 2019-2023 Bilanz.

Nach der Wahl 2019 erreiche das Staatsdefizit Rekordwerte, sagte SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi (SVP/ZG). Mit einem 10-Punkte-Plan wolle die SVP der Links-Grünen Politik entgegenwirken. Auch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier müssten einen Beitrag leisen.

Ausserdem müsse der Shutdown umgehend aufgehoben werden. Der Bundesrat solle stattdessen in erster Priorität die Mängel bei der Impfstoffbeschaffung beheben.

Weitere Schwerpunkte des 10-Punkte-Plans ist die Aussen- und Asylpolitik. Die SVP wolle darauf hinarbeiten, dass der Bundesrat die Verhandlungen zum EU-Rahmenabkommen mit Brüssel abbricht und den EU-Migrationspakt nicht unterzeichnet.

Andreas Glarner (SVP/AG) kündigte vor den Medien einen Vorstoss zur Revision des Asylrechts an. Der «hoffnungslos veralteten Flüchtlingsstatus» aus dem Zweiten Weltkrieg müsse neu definiert und an die veränderten Umstände und Bedürfnisse der Schweiz angepasst werden, erklärte er. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zürcher Regierungsrat Mario Fehr tritt aus der SP aus – so rechnet er mit seiner Partei ab

Nach den ewigen Querelen hat der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr genug. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die Sozialdemokraten. Diese wollten ihn nicht mehr als Regierungsrat zur Wiederwahl empfehlen.

Mario Fehr, SP-Mitglied und Zürcher Regierungsrat, gilt schon länger als Reizfigur der Linken. Seit 2011 sitzt er in der kantonalen Exekutive und war davor langjähriger Nationalrat. Nun tritt er nach 39 Jahren aus der SP aus. Er begründete den Schritt am Freitag vor den Medien mit zunehmenden Spannungen zwischen ihm und der Parteiführung der SP. «Als Regierungsrat kann ich so nicht länger arbeiten, ohne unglaubwürdig zu werden». Für diese Legislatur bleibe er sicher parteilos.

Dann teilt er so …

Artikel lesen
Link zum Artikel