Schweiz
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Vorhang zu für den Bundesanwalt? Der Fall Lauber – ein Drama in 5 Akten

Am Mittwoch ab 8 Uhr entscheidet die Vereinigte Bundesversammlung über die Zukunft von Bundesanwalt Michael Lauber. Bild: montage: watson / material: keystone, shutterstock

Vor acht Jahren ist er angetreten, um die Flops der Bundesanwaltschaft zu beenden. Jetzt steht Michael Lauber erneut vor einem Trümmerhaufen. Am Mittwoch entscheidet sich, ob der höchste Strafverfolger der Schweiz ausgedient hat.



Bei seinem Amtsantritt im Jahr 2012 galt Bundesanwalt Michael Lauber als Hoffnungsträger. Sechs Jahre später steht der oberste Strafverfolger der Schweiz vor einem Scherbenhaufen. Am Mittwoch entscheidet die Vereinigte Bundesversammlung, ob Lauber für weitere vier Jahre im Amt bleiben soll. Die Gerichtskommission des Parlaments hat empfohlen, ihn nicht wiederzuwählen.

Wird Lauber abgewählt, so ist er der dritte Bundesanwalt in Folge, der in seinem Amt floppte. Sein Fall zeigt exemplarisch, woran die Behörde krankt. Ein Drama in 5 Akten.

1. Akt: Lauber soll es richten

Michael Lauber ist 45 Jahre alt, als er 2012 das Ruder in der Bundesanwaltschaft übernimmt. Das Parlament wählt ihn mit 203 von 206 gültigen Stimmen und keiner zweifelt daran, dass er der richtige Mann für das Amt ist. Er wird beschrieben als «offen», «zupackend» und «kompetent», als «Mensch mit Pfiff», «Schnelldenker und Schnellredner».

Der Pfarrerssohn aus dem Kanton Solothurn startete seine Karriere als Untersuchungsrichter. Später war er Spezialfahnder bei der Berner Kantonspolizei und leitete die Zentralstelle organisierte Kriminalität im Bundesamt für Polizei (heute Fedpol). Danach zog es ihn ins Fürstentum Liechtenstein, wo er zuerst eine Meldestelle zur Bekämpfung der Geldwäsche aufbaute und später den Aufsichtsrat der Finanzmarktaufsicht Liechtensteins präsidierte.

Michael Lauber, Sektionschef im Bundesamt fuer Polizeiwesen, erklaert am Dienstag, 6. Juli 1999 in Bern eine neue Software zur Bekaempfung von organisiertem Verbrechen.  (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Michael Lauber 1999 beim Bundesamt für Polizei. Bild: KEYSTONE

Als parteiloser Externer schien Lauber die perfekte Wahl für das Amt – ein Kompromisskandidat, der über die Parteigrenzen hinaus auf Akzeptanz stiess. Denn was sich nach den Turbulenzen mit den letzten zwei Bundesanwälten Valentin Roschacher (2000 bis 2006) und Erwin Beyeler (2007 bis 2011) alle wünschten, war: ein Neuanfang.

Unter Laubers Vorgängern wurde die Behörde immer wieder von Skandalen erschüttert. Medienwirksam kündigten die Strafverfolger des Bundes grosse Erfolge an, um dann am Ende kleinlaut beigeben zu müssen. Mehrere solche Misserfolge, ungeschickte Amtsführung und verschiedene Pannen führten dazu, dass Roschacher frühzeitig von seinem Amt zurücktreten musste. Seinem Nachfolger Beyeler erging es nicht besser. Er wurde nicht wiedergewählt.

Kurzum: Die Erwartungen an Lauber waren bei dessen Wahl gross. Die Politik erhoffte sich mehr Effizienz, mehr Ruhe und vor allem ein Ende der Flops.

2. Akt: Erste Wolken ziehen auf

Bei seinem Amtsantritt signalisiert Lauber, dass er die Bundesanwaltschaft neu ausrichten will. Das Vertrauen in die Behörde sollte wiederhergestellt, das ramponierte Image aufgebessert werden. «Kommunikation ist absolut entscheidend. Ich will nichts verstecken», sagt er in einer Vorstellungsrede.

Doch auch die beste Öffentlichkeitsarbeit kann nicht verstecken, dass die Bundesanwaltschaft auch unter Lauber weitere Schlappen einstecken muss. Die gravierendste erfolgt im Juni 2018. Der Prozess gegen die Tamil Tigers – der grösste Fall, der je am Bundesgericht in Bellinzona verhandelt wurde – endet für Lauber in einem Fiasko. Das Gericht bewertet Aussagen aus Einvernahmen, die in Sri Lanka unter fragwürdigen Umständen durchgeführt wurden, als nicht verwertbar. Die 13 Angeklagten werden vom Vorwurf, einer kriminellen Organisation anzugehören, freigesprochen. Nur fünf Personen werden wegen Finanzdelikten zu bedingten Freiheitsstrafen verurteilt.

Anwalt Marcel Bosonet mit Unterstuetzern der Angeklagten vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona, am Donnerstag, 14. Juni 2018. Das Bundesstrafgericht hat gegen die 13 angeklagten Personen im Tamil-Tigers-Prozess bedingte Freiheitsstrafen und Freisprueche ausgesprochen. Das Gericht geht nicht von der Unterstuetzung einer kriminellen Organisation aus. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bellinzona im Juni 2018: Anwalt Marcel Bosonet mit Unterstützern der freigesprochenen Tamilen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Auch im Verfahren gegen Nicolas Blancho und Qaasim Illi, die Aushängeschilder des Islamischen Zentralrats Schweiz, kommt das Gericht zum Schluss dass die Anklageschrift handwerkliche Mängel enthält. Blancho und Illi werden freigesprochen. Ebenfalls zu einer Panne kommt es in einem Geldwäschereiverfahren gegen sechs Usbeken. Das Bundesstrafgericht heisst ein Ausstandsbegehren gegen den Verfahrensleiter bei der Bundesanwaltschaft gut. Dieser reiste ausserhalb der Prozessordnung nach Usbekistan und habe so den Anschein von Befangenheit erweckt.

Selbst seine PR-Offensiven bringen Lauber nach einer Weile nicht mehr nur Lob ein. Er suche zu oft das Rampenlicht, betreibe gar in seinem Amt Politik und steigere die sowieso schon hohen Erwartungen an die Bundesanwaltschaft umso mehr.

3. Akt: Der Absturz

Der Schatten legt sich immer mehr über Lauber, bis es dann im November 2018 zum endgültigen Knall kommt. Unter dem Titel «Football Leaks» deckt ein internationales Journalistennetzwerk auf, dass sich der Bundesanwalt mehrmals mit dem Fifa-Chef Gianni Infantino getroffen hat – heimlich und ohne die Gespräche zu protokollieren. Brisant daran: Die Geheimtreffen fanden zu einem Zeitpunkt statt, in dem Lauber wegen Korruption gegen die Fifa ermittelte.

Lauber verteidigt sich, sagt, bei dem ersten Treffen mit Infantino sei es lediglich um eine «Standortbestimmung» gegangen, beim zweiten hätten sie «verfahrensspezifische Fragen» geklärt. Er sei der Ansicht gewesen, dass solche informelle Treffen nicht protokolliert werden müssen. In solchen Fällen gelte die Dokumentationspflicht nicht.

Die Kritik um Lauber flaut etwas ab – doch nicht lange. Bald wird bekannt: Es gab ein drittes geheimes Treffen zwischen Infantino und Lauber. Für die Politikerinnen und Politiker ist das ein deutlicher Vertrauensbruch. Warum hat der Bundesanwalt nicht alle Fakten auf den Tisch gelegt, als man ihn zur Rede gestellt hat? Warum hat er das dritte Treffen verschwiegen?

epa05271667 FIFA President Gianni Infantino (R) and HE Sheikh Hamad bin Khalifa bin Ahmed Al Thani (L) President of Qatar Football Association attend the joint press conference for FIFA, Supreme Committee for Delivery and Legacy, and Qatar Football Association in Doha, Qatar, 22 April 2016. Gianni Infantino is on a two-day official visit to Qatar.  EPA/STRINGER

Seit 2015 untersucht die Bundesanwaltschaft, ob die Vergabe der Fussball-WM an Katar mithilfe von Schmiergeldern erfolgt ist. Im Bild: Gianni Infantino mit Sheikh Hamad bin Khalifa bin Ahmed Al Thani.
Bild: EPA/EPA

Kollektive Amnesie macht sich breit. Keiner der am dritten Treffen Beteiligten kann sich daran erinnern, dass dieses stattgefunden hat. Lauber weist von sich, das dritte Treffen mit dem Fifa-Boss verschwiegen zu haben. Er sagt, er gehe davon aus, dieses habe stattgefunden. Nur erinnere er sich partout nicht daran: «Ich lüge nicht, ich kann nur sagen, was ich weiss.»

4. Akt: Ein Kämpfer, der nicht aufgibt

Die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft eröffnet eine Disziplinaruntersuchung gegen Lauber. Für ihn bedeutet das den endgültigen Gesichtsverlust. Trotzdem kommt für ihn ein Rücktritt nicht in Frage. Im Gegenteil. Er kandidiert für die kommende Amtsperiode ab 2020. In einem emotionalen Medienauftritt zeigt er sich darüber bestürzt, dass man nicht einmal in Betracht ziehe, dass er die Wahrheit sage.

Der nächste Paukenschlag folgt. Das Bundesstrafgericht stellt beim Bundesanwalt wegen der geheimen Infantino-Treffen Befangenheit fest. Lauber muss deshalb in den Fifa-Verfahren in den Ausstand treten, womit diesen die Verjährung droht. Ausserdem stellt das Gericht fest, dass der Bundesanwalt die Strafprozessordnung verletzt habe, weil er die Treffen nicht protokollierte.

Kurz vor der Herbstsession empfiehlt die Gerichtskommission dem Parlament, Lauber nicht für eine weitere Amtszeit zu wählen. In ihrer Erklärung stützt sich die Kommission auf das Urteil des Bundesstrafgerichts. Lauber habe mit den Treffen seine Amtspflichten schwer und grob fahrlässig verletzt. Ausserdem sei in Frage gestellt, ob sich der Bundesanwalt für das Amt noch eigne. Die Kommission kommt zum Schluss: «Die derzeitige Krise und das gestörte Verhältnis zwischen der Aufsichtsbehörde und dem Bundesanwalt können nur mit einem personellen Neuanfang bei der Bundesanwaltschaft bewältigt werden.»

epa07561029 Swiss Federal Attorney Michael Lauber speaks during a press conference at the Media Centre of the Federal Parliament in Bern, Switzerland, 10 May 2019. Federal Attorney Michael Lauber is criticised for informal meetings with FIFA head Gianni Infantino. The supervisory authority for the Federal Prosecutor's Office is opening a disciplinary investigation against Lauber.  EPA/PETER KLAUNZER

Lauber erklärt sich an einer Pressekonferenz im Mai 2019. Bild: EPA/KEYSTONE

Lauber kämpft jetzt wie ein Löwe. Im laufenden Disziplinarverfahren der Aufsichtsbehörde engagiert er den renommierten Zürcher Strafverteidiger Lorenz Erni. Dieser ist gleichzeitig auch der Anwalt des ehemaligen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter, gegen den die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren führt. Das wird nicht überall goutiert. Auch dass der Bundesanwalt eine PR-Agentur anheuert, die ihm seine Wiederwahl am Mittwoch sichern soll, kommt nicht bei allen gut an.

5. Akt: Das System ist kaputt

Die grosse Frage ist nun: Fällt der Vorhang für Michael Lauber? Oder bleibt er für die kommenden vier Jahre der höchste Strafverfolger der Schweiz? Darüber entscheiden muss die Vereinigte Bundesversammlung am Mittwoch ab 8 Uhr morgens.

Sollte Lauber scheitern, so ist er der dritte Bundesanwalt innerhalb von 20 Jahren, der aus dem Amt geworfen wird. Für das Schweizer Justizsystem wäre das verheerend. Denn die Kritik an der Bundesanwaltschaft geht über Lauber und seine Vorgänger hinaus. Gegenüber dem Tages-Anzeiger sagte SP-Ständerat Daniel Jositsch vor Kurzem: «Es geht nicht nur um seine Person, sondern ums System.» Das Problem sei, dass die Bundesanwaltschaft eine aus kantonalen Ermittlern zusammengesetzte Gruppe ohne einheitliche Kultur geblieben ist. Die Institution sei ein Fremdkörper: «Einzelne Mitarbeiter der Bundesanwaltschaft glauben, dass sie eine Art Schweizer FBI führen, das über dem System steht.» Doch bisher habe die Bundesanwaltschaft nicht bewiesen, dass sie irgendetwas besser könne als die kantonalen Staatsanwaltschaften.

Braucht es in diesem Fall überhaupt eine Bundesanwaltschaft? Jositsch findet, jetzt müsse man unabhängig von der Wahl des Bundesanwalts eine Auslegeordnung machen und dann entscheiden, was zu tun ist. Entweder müsse man die Bundesanwaltschaft stark verkleinern oder aber sie stärken und ihre Kompetenzen ausweiten, so Jositsch. Für ihn ist klar: «In der heutigen Form gibt es zu viele Kompromisse.»

Bundesanwalt Michael Lauber steigt beim Seiteneingang des Bundeshauses aus einem Bus, am Dienstag, 24. September 2019 in Bern. Bundesanwalt Lauber erscheint zu einer Anhoerung bei der Fraktion der SP. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Lauber am Dienstag vor dem Bundeshaus in Bern. Bild: KEYSTONE

Auch auf politischer Ebene gibt es Kritik am System. Dass der Bundesanwalt nicht wie früher nur vom Bundesrat, sondern von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt wird, verschafft ihm zwar eine gewisse Legitimation. Allerdings ist er so in seinem Wahlkampf auf Parlamentarierinnen und Parlamentarier angewiesen, die für ihn ein gutes Wort einlegen. Das schafft Abhängigkeiten, die bei einer Gewaltentrennung in einer Demokratie nicht vorkommen sollten.

Wie am Mittwoch der Krimi um die Bundesanwaltschaft ausgehen wird, ist unklar. Die FDP-Fraktion empfiehlt Lauber zur Wiederwahl. Auch die Fraktion der SVP sprach sich vergangene Woche für ihn aus. In der SP ist der Bundesanwalt umstritten. Am Dienstagnachmittag wurde bekannt, dass eine knappe Mehrheit der Fraktion Lauber wiederwählen will. Damit steigen seine Wahlchancen. Keine Empfehlung geben die CVP und die Grünen ab.

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Triple A 24.09.2019 22:53
    Highlight Highlight Selten hat man die Gelegenheit einen Blender und von Vergesslichkeit geplagten Narzissten so einfach los zu werden. Parlamentarier beider Kammern vereinigt euch!
  • bärn 24.09.2019 22:46
    Highlight Highlight ach.... die SP will den herrn also auch unterstützen? da ja nun die wahlen offensichtlich geheim sind hat die gesamte sp
    svp
    fdp
    für mich in den nächsten wahlen ein absolutes nogo. #laubermussweg
  • c_meier 24.09.2019 22:09
    Highlight Highlight wie hat es Lauber geschafft die SP auf seine Seite zu ziehen?
  • JaneSodaBorderless 24.09.2019 21:27
    Highlight Highlight Wird Lauber wiedergewählt, ist die Glaubwürdigkeit der Bundesanwaltschaft und das Vertrauen in sie dahin -.-

    Lauber ist untragbar in seiner Funktion. Eine Schande, dass es überhaupt zu einer Wiederwahl kommt.
  • Leader 24.09.2019 21:13
    Highlight Highlight Wenn morgen bei der Wahl von Lauber die Fahne auf dem Bundeshaus weht stimmt wenigstens der alte Spruch wieder:
    Ist der Lappen drauf- sind die Lumpen drinn.
  • Neruda 24.09.2019 21:11
    Highlight Highlight Gewisse SVP'ler und SP'ler labern davon, dass bei Laubers Abwahl die Institution Bundesanwaltschaft geschwächt wird. Ernsthaft? Wisst ihr Juristen was die Institution wirklich schwächt?! Einen Chef, der beim Volk wohl alle Glaubwürdigkeit verloren hat und der anstatt zur Aufsicht zu den Medien läuft und die Justiz angreift! Jeder Affe, der den ganzen Tag nur auf dem Chefsessel sitzt und Bananen frisst, schwächt die Institution weniger als ein Lauber, der noch länger im Amt bleibt!
  • Leader 24.09.2019 21:06
    Highlight Highlight Natürlich wird er wiedergewählt!
    Zum Lachen ist dieses Theater- wenn selbst die SP für eine Wiederwahl plädiert ist es ein ZEICHEN DES JAMMERS!
    Das FDP und SVP für eine Wiederwahl einstehen erstaunt ja nicht wirklich.
  • sigma2 24.09.2019 20:28
    Highlight Highlight Die SP will ihn wieder wählen. Das ist ein Schock für mich
    • RatioRegat 24.09.2019 21:05
      Highlight Highlight Auch die SVP stellt sich hinter Lauber.
    • Neruda 24.09.2019 21:05
      Highlight Highlight Habe bis jetzt noch zwischen zwei Parteien geschwankt, aber wenn die Sozi solche Sachen abziehen, werde ich wohl doch die Grüne Liste nehmen.
    • RatioRegat 25.09.2019 09:20
      Highlight Highlight Ja. Die Grünen haben keine Wahlempfehlung abgegeben.
  • Spooky 24.09.2019 19:51
    Highlight Highlight Ich habe gehört, falls er abgewählt werde,
    dann werde er sich als Sozialdetektiv bei
    der IV bewerben. 😆
  • G. 24.09.2019 19:33
    Highlight Highlight Lauber weg und auch gleich diese Bundesanwaltschaft wegrationalisieren.

    Kostet alles einen Haufen Geld der Steuerzahler...

    • RatioRegat 25.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Ja, die Bilanz der BA ist ernüchternd. Man könnte stattdessen eine Regelung schaffen, dass Wirtschaftsdelikte, die in kleineren Kantonen begangen werden, deren Staatsanwaltschaft keine spezialisierte Abteilung für Wirtschaftsdelikte hat, zur Verfolgung an einen Kanton mit entsprechender Abteilung übergeben werden kann.
  • Lowend 24.09.2019 18:26
    Highlight Highlight Das Problem liegt nicht nur bei Hr. Lauber, sondern noch viel mehr in der dauernden Einmischung der Politik in die Arbeit der obersten Strafverfolgung.

    Ein solcher Artikel über die Querelen zur Wiederwahl des Bundesanwalts, ohne die Erwähnung der Rorschacher-Affäre mit einem lieben Freund des damaligen Justizministers im Zentrum, die der eigentliche Ursprung dafür ist, dass nun die Bundesversammlung und nicht mehr der Bundesrat Wahlbehörde ist, ist gelinde gesagt sehr oberflächlich!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Roschacher-Affäre
  • N. Y. P. 24.09.2019 17:57
    Highlight Highlight Ich frage mich, auf wessen Seite Bundesanwalt Lauber steht.

    Systematische Verfahrensfehler.

    Verjährungen.

    Kollektive Amnesie,
    wenn es um informelle Treffen mit Angeklagten ! geht.

    Anklagen müssen wegen Schluddrigkeit eingestellt werden.

    etc.
  • RicoH 24.09.2019 17:44
    Highlight Highlight Falls Lauber wiedergewählt wird, kann man weder die Schweizer Politik noch die Schweizer Justiz noch ernst nehmen.
  • DerewigeSchweizer 24.09.2019 17:42
    Highlight Highlight 6. Akt.
    Viel Mitleid mit dem armen und fette Pension gesichert.
    Doch was machen bis 65?
    Die Banken werden es ihm verdanken,
    mit einem Jöbli.
  • Charlie1 24.09.2019 17:42
    Highlight Highlight Es kochen ja bekanntlich alle ihre Süppchen..., menschlich..., rechtliche Verfehlungen, begangen von einem Bundesanwalt, liegen aber einfach nicht drin. Somit ist die Schlussfolgerung sonnenklar...
    • Widmer 24.09.2019 18:15
      Highlight Highlight Lauber hat keine rechtlichen Verfehlungen gemacht. Sie sollten sich zuerst informieren, bevor Die solche falschen Anschuldigungen schreiben.
  • MeinAluhutBrennt 24.09.2019 17:32
    Highlight Highlight Run!

    Play Icon
  • bärn 24.09.2019 17:31
    Highlight Highlight Leider muss ich erfahren dass gemäss Artikel 130 (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20010664/index.html#a130) des Parlamentsgesetzes (SR 171.10) die Stimmgabe bei Wahlen in der Bundesversammlung geheim ist...Es ist also nicht möglich zu wissen, wer für oder gegen wen abstimmt. Wieso das gegenüber dem Volk geheimgehalten wird ist mir ein Rätsel und sollte eigentlich geändert werden!
    Ich kann also im Herbst nicht die Parlamentarier in den NR und SR wählen welche Lauber abgewählt haben weil ich nicht herausfinde wer für und gegen gestimmt hat. Schade! #laubermussweg
    • Sharkdiver 24.09.2019 19:19
      Highlight Highlight Die geheime Wahl soll wohl helfen, dass nicht nach Parteibuch gewählt werden muss. Solch eine Wahl soll ja vor Abstimmungen auch nichtzum Stimmenfangen genutzt werden.
  • bärn 24.09.2019 17:29
    Highlight Highlight Wird der Lauber sich heute Abend eigentlich im Bundeshaus einschliessen lassen damit er Morgen nicht wieder via Seiteneingang und abgewendet von Reporter zu seiner Abwahl geht? #laubermussweg
    • Leader 24.09.2019 21:11
      Highlight Highlight Natürlich wird er das nicht tun.
      Er wird „grandezza- mässig“ ins Bundeshaus stolzieren.
      Sicher ebenso wieder heraus- alles bleibt beim Alten.
      Wie heisst es so treffend:
      Söihäfeli- Söideckeli!!!

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