Justiz
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Bundesanwalt Michael Lauber steht unter Druck. Sein Anwalt, Lorenz Erni, betreut etwa auch Sepp Blatter. bild: keystone/montage: jaw

Die Affäre um Bundesanwalt Lauber wird immer abenteuerlicher – wegen seines Anwalts

Die Affäre um Bundesanwalt Michael Lauber und seine Treffen mit Fifa-Boss Infantino wird immer abenteuerlicher. Lauber hat Anwalt Lorenz Erni angeheuert. Der betreut auch Sepp Blatter, gegen den Laubers Behörde seit Jahren ermittelt.

Henry Habegger / CH Media



Der wegen seiner ominösen Treffen mit Fifa-Boss Gianni Infantino angeschlagene Bundesanwalt Michael Lauber bringt sich in Stellung in seinem Kampf gegen die Abwahl. Im «Tages-Anzeiger» lancierte Lauber gestern seinen Gegenangriff auf Bundesstrafrichter Giorgio Bomio. Dieser war es, der Mitte Juni als Präsident eines Dreiergerichts entschied, dass Lauber in den Fifa-Verfahren der Bundesanwaltschaft (BA) wegen seinen nicht protokollierten Treffen mit Infantino seit 2016 befangen ist. Ein schwerer Rückschlag für Lauber, aber auch den Gang der Fifa-Verfahren.

Jetzt schiesst Lauber zurück. Richter Bomio, Mitglied der SP, Präsident der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts, sei selbst befangen, so Lauber. Weil sich Bomio vor seinem Urteilsspruch unangemessen geäussert habe. Der Kronzeuge des Bundesanwalts ist dabei kein Geringerer als SP-Ständerat Claude Janiak (BL), Präsident der Geschäftsprüfungsdelegation des Bundesparlaments (GPDel).

Janiaks umstrittene Aktion

Laut «Tages-Anzeiger» schrieb Janiak eine E-Mail an Lauber, in der er Aussagen wiedergab, die Richter Bomio ihm gegenüber am Rande des SP-Fraktionsausflugs vom 12. Juni gemacht habe. Bomio, so berichtete Janiak dem Bundesanwalt, habe ihm «zu verstehen gegeben», dass die Zustände in der Bundesanwaltschaft «unhaltbar» seien. Der Bundesanwalt sei «nicht wiederwählbar».

Ein Sprecher von Lauber bestätigt: Die Bundesanwaltschaft habe bei der Berufungskammer in Bellinzona «ein Ausstandsgesuch gegen den Präsidenten der Beschwerdekammer in Form eines Revisionsgesuchs eingereicht». Janiak wollte die Frage nicht beantworten, ob er Bomio auf die angeblich Unangemessenheit seiner Aussagen hingewiesen habe. «Ich habe nicht die Absicht, dem Bericht des Tages-Anzeigers etwas beizufügen», teilt er mit.

Die Aktion kommt im Bundeshaus nicht gut an. Ob es korrekt sei, wenn ein Ständerat einen Bundesrichter auf einem Fraktionsausflug «aushorche» und dies dann brühwarm dem Bundesanwalt weiterleite, fragt rhetorisch etwa BDP-Nationalrat Lorenz Hess, Mitglied der Gerichtskommission.

Nun taucht in dieser Geschichte noch ein weiterer bemerkenswerter Akteur auf. Gestern berichtete der «Tages-Anzeiger» auch, dass Lauber den Zürcher Star-Verteidiger Lorenz Erni angeheuert habe. Die Sache wird damit noch einmal eine Stufe abenteuerlicher: Denn Erni vertritt auch den ehemaligen Fifa-Boss Sepp Blatter, gegen den Laubers Behörde seit Jahren ermittelt. 2015 hatte die Bundesanwaltschaft ein Verfahren wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung und eventuell Veruntreuung eröffnet.

epa05071958 FIFA President Joseph S. Blatter (L) and his lawyer Lorenz Erni (R) arrive in a car at the FIFA headquarters 'Home of FIFA' in Zurich, Switzerland, 17 December 2015. While FIFA President Joseph S. Blatter will appear in person before the panel of four judges of the FIFA ethics court, UEFA President Michel Platini plans to boycott his hearing scheduled for 18 December. Blatter and Platini were banned for 90 days on 08 October.  EPA/WALTER BIERI

Lorenz Erni vertritt auch Sepp Blatter (Archivbild vom 17. Dezember 2015). Bild: EPA/KEYSTONE

Auch der Anwalt von Pierin Vincenz

Erni reagierte bis Redaktionsschluss dieses Artikels nicht auf eine Mail-Anfrage. Die Bundesanwaltschaft beantwortete die Frage nicht, ob Ernis Mehrfachvertretung zulässig sei. Sie sagt auch nicht, ob Lauber den Anwalt selbst bezahlt.

Ein langjähriger Strafrichter sagt aber, Erni könne nicht gleichzeitig beide vertreten: «Das geht nicht.» Lauber sei in der Fifa-Sache zwar im Ausstand, aber er sei immer noch Chef der Bundesanwaltschaft, die gegen Blatter ermittelt. Der Zürcher Strafverteidiger Bruno Steiner sagt auf Anfrage: «Jetzt kann sich Lauber also in aller Ruhe mit Blatters Anwalt unterhalten.»

Lauber und Erni gelten seit langem als Vertraute. So soll Erni einer jener Anwälte sein, die direkten Zugang zum Bundesanwalt haben. Das sorgte innerhalb der Bundesanwaltschaft für Stirnrunzeln, da Erni auch Klienten vertritt, die im Visier der BA stehen. Erni vertrat auch Leute wie den russischen Oligarchen Viktor Vekselberg. Er verhalf einst dem Privatbankier Oskar Holenweger zum Freispruch vor Bundesstrafgericht – einer der drei urteilenden Richter war damals Daniel Kipfer. Derzeit vertritt Erni auch den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vinzenz.

Im September soll das Parlament entscheiden, ob es Lauber wiederwählt.

Michael Lauber gibt PK zum Fifa-Treffen

Fifa soll unter politische Aufsicht gestellt werden

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G. Schmidt 05.07.2019 14:24
    Highlight Highlight Scheint als hätte unsere Justiz das Level einer Bananenrepublik erreicht...
  • Linus Luchs 05.07.2019 12:43
    Highlight Highlight Da wird ja ein Level an Filz und Gemauschel erreicht, dass einem schwindlig wird. Die Regeln einer Good Governance (oder wie auch immer das im juristischen Tätigkeitsfeld genannt werden müsste) werden reihenweise verletzt. Das Vertrauen in die Integrität des Rechtsstaats ist für eine Demokratie zentral. Der Fall Lauber verursacht diesbezüglich einen grossen Schaden. Und er wird immer grösser, je länger der Mann noch Bundesanwalt ist.
  • rundumeli 05.07.2019 10:09
    Highlight Highlight wer nach einem staranwalt schreit, hat meist dreck am stecken ...

    ... zeigt uns die geschichte.
  • Blitzesammler 05.07.2019 09:59
    Highlight Highlight es liegt ja immer klarer auf der Hand. Wenn sich ein Bundesanwalt wie Lauber so selbstgerecht verhält hat er sicher Dreck am Stecken. Kein Zeichen von Unsicherheit oder Reuhe. So treten auch die Obergangster in Filmen auf, die denken ,, Ich bin der Grösste und unantastbar,, Setzt ihn enlich ab! Wenn das nicht geschieht wird dieses Schweizer System noch unglabwürdiger.
  • Pinkerton 05.07.2019 09:52
    Highlight Highlight Die Doppelvertretung von Erni geht gar nicht. Der Interessenkonflikt ist offensichtlich, da die Interessen von Blatter und Lauber diametral verschieden sind.
    • manhunt 05.07.2019 10:23
      Highlight Highlight „da die Interessen von Blatter und Lauber diametral verschieden sind.“
      da bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher. ich vermute eher, dass lauber mit seinem verhalten die untersuchungen gegen die fifa und ihre despoten absichtlich torpediert. so oder so ist lauber längst untragbar. auch janiaks aktion ist absolut daneben.
      es wird sich nun zeigen, wie das parlament in dieser sache denkt. wählt es lauber erneut, dann habe ich den letzten funken vertrauen in die nationale politik verloren.
      diese ganze geschichte erinnert eher an machtspiele in bananenrepubliken, als an eine demokratie.
  • Hierundjetzt 05.07.2019 09:31
    Highlight Highlight Je längers je mehr macht das Disziplinarverfahren gegen Lauber mehr Sinn.

    Die alte AB-BA Aufsicht war wohl auch bereits durch Lauber kontaminiert. Zum Glück greift Uster jetzt durch
  • NocheineMeinung 05.07.2019 09:27
    Highlight Highlight Lauber ist Jurist und kennt vermutlich alle Tricks. Ob man ihm nun juristisch etwas Relevantes nachweisen kann dürfte schwierig sein.
    Seine Wiederwahl ist aber vor allem politisch; und aus der Sicht betrachtet ist er schlicht und einfach nicht mehr tragbar!
    Adieu Lauber!
  • chicadeltren 05.07.2019 09:10
    Highlight Highlight In jedem anderen Land hätte der längst zurücktreten müssen, aber in der CH klammert man sich an seine „Pöstli“.
    • manhunt 05.07.2019 10:54
      Highlight Highlight die schweiz ist durch und durch korrupt. sogar so korrupt, dass gegen korruption erst gar nichts unternommen wird. oder wenn dann nur sehr wiederwillig. siehe affäre um öffentliche aufträge im engadin, nicht durchgeführte arbeitskontrollen in basel, die ganzen lobbyisten im bundeshaus. und trotzdem landet die schweiz im internationalen korruptionindex stets auf einem spitzenplatz. würde mich nicht verwundern, wenn dafür schmiergeld fliessen würde.
  • Panna cotta 05.07.2019 09:05
    Highlight Highlight Langsam fällt es schwer, ganz nüchtern die Unschuld zu vermuten.
  • Heini Hemmi 05.07.2019 09:00
    Highlight Highlight Das ganze ist vor allem eines: oberpeinlich für die Schweiz. Wie in einer Bananenrepublik! Und es ist zu befürchten, dass das Parlament dem Trauerspiel kein Ende setzen wird. Denn die Kräfte, die von einer schwachen Bundesanwaltschaft profitieren, sind in der Schweiz sehr mächtig, etwa der Bankenplatz oder die vielen Steuergrossbetrüger.
  • Ueli der Knecht 05.07.2019 08:49
    Highlight Highlight In meinen Augen ist hier vorallem Lorenz Erni anzuprangern. Er müsste die Professionalität besitzen, seine Interessenskollisionen zu erkennen, und dieses Mandat von Lauber entsprechend ablehnen.

    Falls die Standesregeln für Anwälte solche Interessenskollisionen zulassen, müssten mE. auch die Standesregeln entsprechend angepasst werden.

    Letztlich leidet die Reputation des ganzen Berufsstandes der Anwälte. Ganz abgesehen vom Schaden, den die schweizer Justiz bereits genommen hat. Es geht irgendwie schon seit Jahren nur noch abwärts. In Richtung Bananenrepublik und Schurkenstaat.
    • manhunt 05.07.2019 10:58
      Highlight Highlight der krug geht zum brunnen bis er bricht.
      du liegst mit deiner schlussfolgerung absolut richtig, in der schweiz regieren mittlerweile jene kräfte, welche den hals einfach nicht voll bekommen. darunter leiden die reputation etlicher berufsstände, wie auch jene der schweiz.
    • Heini Hemmi 05.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Da Anwälte ohnehin schon einen miesen Ruf haben, lebt Erni nach dem altbekannten Motto: Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Hauptsache, der Rubel rollt!
  • Don Alejandro 05.07.2019 08:49
    Highlight Highlight Da klammert sich jemand aber heftig an sein Amt. Was Bomio Janiak sagte, daran erinnert er sich. An das dritte Treffen mit Infantino hingegen nicht...
  • beaetel 05.07.2019 08:45
    Highlight Highlight Es gibt halt Leute, die wursteln friedlich vor sich hin, kümmern sich einen Dreck, was richtig, was falsch, und werden wiederum von ihrer Umgebung in diesem Verhalten unterstützt, so dass auch keine Notwendigkeit aufkommt, sich und seine Moralvorstellungen überhaupt einmal infrage zu stellen. Und plötzlich ein Brunnen und der Krug zerbricht. Grosses Erstaunen und Abgang.
  • Quecksalber 05.07.2019 08:33
    Highlight Highlight Wer so abgehoben ist, interessiert sich kaum fürs Allgemeinwohl. Abwählen.
  • Mätse 05.07.2019 08:20
    Highlight Highlight Jetzt wird es extrem abenteuerlich: "Erni vertritt auch den ehemaligen Fifa-Boss Sepp Blatter, gegen den Laubers Behörde seit Jahren ermittelt."
    "So soll Erni einer jener Anwälte sein, die direkten Zugang zum Bundesanwalt haben."
    Erni vertrat Viktor Vekselberg, Oskar Holenweger, Sepp Blatter und Pierin Vinzenz.
    Alles Personen, welche nicht gerade hochanständig, extrem ehrlich und mit hohen moralischen und ethischen Werten geglänzt haben...
    Herr Lauber, es reicht endgültig! Das stinkt zum Himmel!
    • ands 05.07.2019 08:59
      Highlight Highlight Wenn man sich nur durch Anwälte vertreten lassen will, die nur hochanständige, extrem ehrliche Personen mit hohen moralischen und ethischen Werten vertreten haben, sollte man sich an der Anwaltsprüfung umsehen. Der Beruf des Anwalts im Bereich des Strafrechts bringt die Vertretung solcher Personen mit sich.
    • TingelTangel 05.07.2019 09:39
      Highlight Highlight @ands: Nur ist es so das Herr Erni Klienten hatte gegen die Bundesanwaltschaft Ermittelt. Und Herr Lauber ist der Boss von denen. Für mich ist Herr Lauber nicht mehr Glaubwürdig seit ich ihn in der Samstagsrundschau gehört habe, klar ist auch nur ein Mensch, doch so ein Job als Bundesanwalt - https://www.srf.ch/play/radio/samstagsrundschau/audio/bundesanwalt-lauber-stellt-sich-der-kritik?id=02df7497-d3fc-448b-9bb1-b106a3dcad81&expandDescription=true
    • ands 05.07.2019 11:53
      Highlight Highlight @ TingelTangel: Habe ich etwas anderes gesagt? Ich beziehe mich auf den zweiten Teil von Mätses Kommentar, in dem z.B. auch Pierin Vincenz erwähnt wird. Da besteht keinerlei Zusammenhang zur BA. Es geht nur darum, wen der Anwalt sonst noch vertritt.
  • ingmarbergman 05.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Boah, dass unsere Politiker vom Filz leben, damit hat man sich schon fast abgefasst.
    Wenn aber nun auch die Justiz korrupt ist, dann können wir das mit der Demokratie eigentlich sein lassen.

    Darum finden die Chinesen ihr Social-Credit System gut - weil ein diktatorischer Algorithmus immernoch besser ist, als eine Korropte Beamtenschaft.

  • Triple A 05.07.2019 08:08
    Highlight Highlight Echt üble Sache! Es ist an der Zeit ein Strafverfahren gegen Hr. Lauber zu eröffnen. Bei all diesen Verstrickungen besteht der dringende Verdacht, dass eine Hand die andere wusch. Aber daran wird sich bestimmt niemand erinnern (wollen)!
    • wasps 05.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Sich einen Anwalt nehmen ist ein Delikt? Mangelndes Fingerspitzengefühl ist nicht strafbar.
    • ands 05.07.2019 09:01
      Highlight Highlight Ohne konkreten Vorwurf kann auch kein "dringender Verdacht" bestehen. Was ist also der konkrete Vorwurf?
    • Triple A 05.07.2019 17:27
      Highlight Highlight Welche Delikte man untersuchen soll? Ich denke an: Begünstigung, Amtsmissbrauch, Bestechung, Sich bestechen lassen evtl. usw. Aber selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 05.07.2019 08:03
    Highlight Highlight Es reicht langsam mit Lauber. Glaubwürdigkeit unterirdisch.
  • Shura 05.07.2019 07:58
    Highlight Highlight Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Mittlerweile sogar schon in Titeln. 😢
    • Klebeband 05.07.2019 08:52
      Highlight Highlight Oder: Der Sick'sche Sprachpurismus ist dem Sprachwissen sein Tod.

      https://www.duden.de/node/204836/revision/204872
    • wasps 05.07.2019 09:23
      Highlight Highlight Wäre ich Redaktor, hätte ich den Titel korrigiert...
    • Raro Wetzel 05.07.2019 09:23
      Highlight Highlight Wie lautet denn der Titel korrekt? Oder wurde er in der Zwischenzeit korrigiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonchalant 05.07.2019 07:58
    Highlight Highlight unsäglich. wann hat dieses schauspiel ein ende? mit jeder geschichte wird die glaubwürdigkeit unseres rechtsstaates mit füssen getreten.
  • Sharkdiver 05.07.2019 07:57
    Highlight Highlight Hoffe Jan Janijak wir desswegen abgewählt
  • P. Silie 05.07.2019 07:54
    Highlight Highlight Bitte bitte - endlich diesen Korruptionssumpf trocken legen!
  • Astrogator 05.07.2019 07:44
    Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung, es ist wunderbar einen Anwalt mit solchen Kontakten zu haben. Das hilft unwahrscheinlich Strafverfahren ohne lästige Bürokratie oder Gerichtsverfahren vom Tisch zu kriegen.

    Ich weiss gar nicht wieso die Leute so Mühe mit einer 2-Klassengesellschaft haben, man muss nur auf der richtigen Seite sitzen 🙄
  • wasps 05.07.2019 07:44
    Highlight Highlight Ein Bundesanwalt, der sich benimmt wie ein Kaiser in seinem Reich.

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