Schweiz
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Verdingkinder müssen Teil ihrer Entschädigung gleich wieder abgeben

Der Staat entschädigt ehemalige Verdingkinder mit 25'000 Franken, kürzt in einzelnen Fällen aber gleichzeitig die Ergänzungsleistungen. Der Urheber der Wiedergutmachungs-Initiative, Guido Fluri, spricht von bedauerlichen Einzelfällen.

Tobias Bär / CH Media



Ehemalige Verdingkinder und Opfer von fuersorgerischen Massnahmen posieren mit Kinderfotos vor dem Bundeshaus am Montag, 31. Maerz 2014, in Bern. Opfer administrativer Zwangsmassnahmen werden per Gesetz rehabilitiert. Einem ueberparteilichen Komitee genuegt dies nicht: Am Montag hat die Gruppe eine Initiative lanciert mit dem Ziel, einen Entschaedigungs-Fonds ueber 500 Millionen Franken einzurichten. Rund 20'000 Menschen sind im letzten Jahrhundert in der Schweiz Opfer fuersorgerischer Zwangsmassnahmen geworden. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Der Solidaritätsbeitrag für ehemalige Heim- oder Verdingkinder sei ein «Zeichen der Anerkennung des erlittenen Unrechts». So formuliert es der Bund. Gemäss Gesetz haben Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen Anspruch auf 25'000 Franken. Beschlossen wurde dies vom Parlament vor drei Jahren als Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungs-Initiative.

Viele Betroffene haben das Geld inzwischen erhalten. In einem Fall, über den das Schweizer Fernsehen SRF am Dienstag berichtete, musste die Betroffene den Behörden aber gleich wieder etwas abgeben: Das ehemalige Verdingkind wurde zur Rückzahlung von über 2700 Franken an bezogenen Ergänzungsleistungen (EL) aufgefordert. Ausserdem wurde die monatliche EL-Rente auf 220 Franken halbiert. Der «Beobachter» hatte im vergangenen Jahr einen ähnlichen Fall publik gemacht.

Dabei schrieb der Bundesrat in seiner Botschaft an das Parlament: «Es würde zu Recht als stossend empfunden, wenn der Staat mit der einen Hand Solidaritätsbeiträge (…) auszahlen und mit der anderen einen Teil dieser Beiträge (…) wieder zurückfordern würde». Deshalb solle der Solidaritätsbeitrag auch nicht besteuert werden und nicht zu Abstrichen bei der Sozialhilfe führen.

Gleichzeitig hielt der Bundesrat aber fest, der Beitrag werde bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen beim Vermögen berücksichtigt. Die Konsequenz: Übersteigt das Vermögen von Alleinstehenden durch den Solidaritätsbeitrag die im EL-Gesetz festgeschriebene Freigrenze von 37'500 Franken, kann es zu Kürzungen kommen. Bei Ehepaaren liegt die Grenze bei 60'000 Franken. Dies wurde vom Parlament dann auch so beschlossen.

Initiant Guido Fluri: Ausnahme war nötig

Guido Fluri, Initiant der Wiedergutmachungsinitiative, links, spricht mit die Teilnehmern waehrend des grossen Treffens ehemaliger Verdingkindern, am Samstag, 30. Juni 2018 in Muemliswil. Nach dem erfolgreichen Kampf fuer eine Anerkennung treffen sich zum ersten Mal in der Schweizer Geschichte ueber 800 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fuersorgerischen Zwangsmassnahmen in Muemliswil, wo die nationale Gedenkstaette fuer Heim- und Verdingkinder steht. Sie sind die letzten Zeuginnen und Zeugen, die dieses dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte miterlebt haben. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Guido Fluri Bild: KEYSTONE

Gemäss dem Urheber der Wiedergutmachungs-Initiative, Guido Fluri, wäre der Gegenvorschlag ohne diese Ausnahme nicht zustande gekommen. «Das wichtigste Ziel war, für die Tausenden älteren Betroffenen so schnell wie möglich ein Wiedergutmachungs-Gesetz durch das Parlament zu bringen.»

Er könne verstehen, dass sich Betroffene vor den Kopf gestossen und erneut ungerecht behandelt fühlten, so Fluri. Es handle sich aber um bedauerliche Einzelfälle, denn viele ehemalige Verdingkinder lebten in Armut. So werde die Schwelle beim Vermögen nur selten überschritten. «Mir sind zwei, drei Fälle bekannt.» Um einen Solidaritätsbeitrag ersucht haben etwas mehr als 9000 Personen.

Das Bundesamt für Justiz hat inzwischen sein Merkblatt für Opfer angepasst. Bisher hiess es darin lediglich, Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe dürften wegen der Auszahlung des Solidaritätsbeitrags «grundsätzlich nicht gekürzt werden». In der neuen Version ist von Kürzungen in Ausnahmefällen die Rede. Gemäss Guido Fluri ist gut beraten, wer sich mit dem Beitrag etwas Gutes tut:

«Rutscht man wieder unter die Freigrenze, wird man von einer Kürzung der EL verschont.»

Der Basler SP-Nationalrat Beat Jans hat gegenüber SRF einen Vorstoss angekündigt, der EL-Kürzungen wegen des Solidaritätsbeitrags ausschliessen soll. Bereits deponiert hat Jans einen Vorstoss zur Verlängerung der Einreichfrist. Diese lief Ende März 2018 ab, seither nimmt der Bund Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag nur noch in «absoluten Ausnahmefällen» entgegen. Bis Ende Jahr sollen sämtliche Gesuche fertig bearbeitet sein.

Aufnahme eines Verdingkindes waehrend dem Schulunterricht, aufgenommen im Jahr 1945. Das Unrecht an Opfern fuersorgerischer Massnahmen bis in die 1980er-Jahre soll gesetzlich anerkannt werden. Der Nationalrat hiess am Mittwoch, 4. Dezember 2013 deutlich ein Gesetz gut, das die Menschen rehabilitiert, die in der Schweiz ohne Gerichtsurteil weggesperrt worden waren.
(KEYSTONE/Photopress-Archiv/Str)  DIESES BILD DARF NICHT ARCHIVIERT WERDE, ONE TIME USE ONLY

Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Kommenden Montag wird eine unabhängige Expertenkommission unter der Leitung des ehemaligen Zürcher Regierungsrats Markus Notter nach vierjähriger Forschungsarbeit ihren Schlussbericht veröffentlichen – und dem Bundesrat auch Empfehlungen für den künftigen Umgang mit dem Thema unterbreiten.

33 Schweizer Bahnhöfe aus dem letzten Jahrhundert

Verdingkinder: Ein düsteres Kapitel der Schweizer Geschichte

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113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Eggu 28.08.2019 23:29
    Highlight Highlight Paragraphenreiterei und automatisches Ausschalten eines jeglichen gesunden Menschenverstandes, das war schon immer ein typischer "Charakterzug" unserer Beamten. Und die stehen dann vor die Kamera und reden echt darüber, dass das alles ok sei, "es sei ja das Gesetz"... Aber wenn doch sonnenklar ist, dass es NIE die Absicht sein konnte, den schon genug Malträtierten die Entschädigung wieder wegzunehmen (mindestens zum Teil), dann nimmt man in den betreffenden Fällen einfach Abstand davon, es anzuwenden und macht sich dann sofort dahinter, das Gesetz zu ändern
  • Grötzu 28.08.2019 22:07
    Highlight Highlight Wenn man sich informiert was alles in der Vergangenheit (ev. auch in Zukunft) in der Schweiz verbrochen wurde von der Regierung und den Reichen, würde ich der Schweiz den Namen Lügenschweiz oder Betrügerschweiz geben.
    • Charming 30.08.2019 00:49
      Highlight Highlight ...oder HAI-Land CH, pass auf das du nicht gefressen wirst vom gierigen Parlament!
  • Skip Bo 28.08.2019 20:32
    Highlight Highlight Es sind wohl alle einverstanden, dass diese Wiedergutmachungsbeiträge die EL Renten nicht beeinflussen sollten.
    Es wurde schlicht vergessen den Sozialämtern diesbezüglich die nötigen Weisungen zu erteilen.
    Es war aber vorhersehbar, dass diese Zahlungen zu Änderungen der Renten führen kann.
    Hoffentlich wird rasch eine unbürokratische Lösung gefunden, z.B. das Schmerzensgeld nicht als Einkommen oder Vermögensvermehrung angerechnet wird.
    • Grötzu 28.08.2019 21:50
      Highlight Highlight Willkommen in der Schweiz
    • Charming 30.08.2019 00:54
      Highlight Highlight Nette Geste, dass mit dem vergessen...Es war wie immer auch bei der vor kurzem durchgekäuten EL-Reform eine ganz bewusste Strategie dahinter - im einen Hosensack etwas geben (Mietzinsmaxima) im anderen viel mehr wieder entfernen, oder warum glaubst Du brüten sie in Kommissionen jahrelang, um dann einen oberfaulen Kompromiss zu präsentieren welcher ja typisch CH sehr ausgewogen sei...? Eben!
  • banda69 28.08.2019 20:25
    Highlight Highlight Ich wage mal zu behaupten, dass die menschen- und umweltfeindliche SVP hier die Finger im Spiel hatte. Die SVP immer ist immer Feuer und Flamme, wenn es darum geht Menschen in Not das Leben schwer zu machen. Die SVP senkt lieber die Steuer für Reiche und Abzocker. Und ja, die SVP schadet der Schweiz.
    • Skip Bo 28.08.2019 21:49
      Highlight Highlight Wie hat die 25% Partei das gegen alle andern geschafft? Kläre auf.
    • banda69 28.08.2019 22:51
      Highlight Highlight @skip

      Sie habe natürlich recht. Es ist nicht die SVP alleine. Wenn eine FDP sich nicht um das gemeine Volk kümmert, dann weiss man das. Die SVP hingegen verkauft sich als "Partei des Volkes". Die SVP belügt das gemeine Volk und zieht es seit jahrzehnten hemmungslos über den Tisch.
  • DerewigeSchweizer 28.08.2019 17:50
    Highlight Highlight Möchte an dieser Stelle festhalten,
    dass sich in dieser Kommentarspalte fast nur Meinungen äussern, die kritisch zur Aufarbeitung und Entschädigung der Verdingsklaven der Schweiz stehen.

    Die üblichen "anti-links" Jubel-Schweizer sind heute auffällig still.

    Jedoch ...
    wäre / ist diese befürwortende Meinung genau das, was unser Land, die Nation, unsere Demokratie, tut:
    Die noch lebenden (...) schweizer Verdingsklaven und Zwangsarbeiter mit einem Trinkgeld abspeisen, nochmal missbrauchen.

    Motto: Heute schön still halten und morgen wieder über F-35A und USR reden und "bestes Land der Welt".
  • Müllli 28.08.2019 17:23
    Highlight Highlight Ist ein Armutszeugnis für die Schweiz. Die Verdingkinder sind Ihrer Jugend beraubt und nun auch noch im Alter bestraft. Was für eine Schande.
  • Rumbel the Sumbel 28.08.2019 16:42
    Highlight Highlight Es gab mal einen Leichtathleten der sagte, er schäme sich, Schweizer zu sein. Sagt er das nun auch?
  • Rumbel the Sumbel 28.08.2019 16:40
    Highlight Highlight Braucht wohl noch Geld für Nichtsnutze....
    • Rumbel the Sumbel 28.08.2019 18:07
      Highlight Highlight Man nimmt Ihnen einen Teil der Entschädigung und gibt es denjenigen, die fürs Nichtstun zu uns kommen. Und es wurde von der Regierung posaunt, wie nett diese Entschädigung sei. Sachen gibts. Da erstaunt mich dann gar nichts.
    • Dominik Treier 29.08.2019 18:03
      Highlight Highlight Nein die kommen aufgrund von Menschenrechts- und Flüchtlingskonventionen und dürfen ja nicht mal arbeiten, selbst wenn sie könnten und wollten... Aber nur weiter billigste Polemik ala SVP machen und die Armen gegeneinander ausspielen!...
    • Dominik Treier 29.08.2019 18:05
      Highlight Highlight Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einer sehr rechtskonservativen Frau, die in etwa das genau gleiche Horn wie du geblasen hat. Habe sie mit einer Frage zum Schweigen gebracht, als sie meinte der kleine fleissige Schweizer werde ausgesaugt und Asylanten bekämen alles gratis. Ob sie denke der "kleine Schweizer" (sie ist bürgerlich gesehen Arm, ihr gehören nur 6 Wohnungen...), hätte auch nur einen Rappen mehr in der Tasche, wenn wir nur noch SVP wählen würden und uns alle wie menschenverachtende Arschlöcher verhielten? Oder ob dann nicht doch eher die armen Reichen berücksichtigt würden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 28.08.2019 16:40
    Highlight Highlight SVP und FDP wehrten ich gegen eine pauschale Entschädigung.

    Zanetti, SVP, gem. NZZ: Bei den Entschädigungen für Verdingkinder handle es sich um eine Überfall-Übung, Und: Wir dürfen nicht einfach Geld verteilen, weil uns gerade der Sinn danach steht.

    Daas gilt für Arme.

    Bei Reichen ist es anders: SVP-Bundesrat Maurer will WEF-Gründer Klaus Schwab ehren und auszeichnen und ihm das Schweizer Bürgerrecht verleihen.

    WEF-Reserven: 230 Milionen - Zahlung an Verdingkinder: 300 Millionen.
    WEF erhält zudem über 30 Mio. vom an Bund Subventionen und Gratisleistungen
  • Trude45 28.08.2019 16:18
    Highlight Highlight Wie traurig ist das denn?
    Wie kaltherzig kann man eigentlich sein?Unbegreiflich!
  • Myk38 28.08.2019 15:41
    Highlight Highlight Gessler ist eben immernoch hier! Willhelm wo bist du?🎯
  • Caturix 28.08.2019 15:22
    Highlight Highlight Also Typisch Schweiz. Das passt zum Verhalten vieler meiner Mitbürger. Zum Kotzen ist so ein Verhalten. Den Armen alles nehemn und den Reichen alles geben.
  • Maya Eldorado 28.08.2019 15:18
    Highlight Highlight 2)
    Nach der Schule hiess es wieder zupacken. Aufgaben machen war verboten. Und das dauerte, vor allem in den Sommermonaten bis tief in die Nacht. Er hatte also auch, für sein Alter, viel zu wenig Schlaf.
    Die Kinder des Bauern hatten alle ein Zimmer mit Bett und wurden gut versorgt und mussten nicht bis zum Umfallen arbeiten.
    Ich könnte noch mehr erzählen. Aber der Platz hier ist beschränkt. Auch der Grund, warum er verdingt wurde - schrecklich!
  • Maya Eldorado 28.08.2019 15:14
    Highlight Highlight 1)
    Ich hatte einen Schulkollegen, der verdingt wurde (Jahrgang 47). Als wir 30 wurden hatten wir eine Klassenzusammenkunft. Ich ging mit ihm ein wenig spazieren und fragte ihn nah dieser Zeit.
    Sein Schlafgemach war eine Ecke im Stall. Um 5 Uhr wurde er geweckt, Stall ausmisten, die Kühe füttern, melken und was sonst noch dazu gehört. Sich zu waschen war nur selten möglich. Regelmässig reichte es nicht mehr fürs Morgenessen. Trotzdem kam er regelmässig zu spät in die Schule. In der Schule wurden er gemieden aus zwei Gründen: Weil er ein Verdingkind war und weil sein Stallduft störte.
    Forts.
  • GraveDigger 28.08.2019 14:56
    Highlight Highlight Wundert mich nicht. Wenn es um Geld geht kennt der schweizer Staat kein Mitleid. Wenn Du jemanden ermordest gehst in den Bau und bist rehabilitiert. Schuldest du dem Staat Geld wird dir dein Leben zerstört. So von wegen schweizer Humanität die ständig vorgelogen wird. Aber gerade die Politelite sollte ich mal vor Augen führen woher der schweizer Reichtum stammt. Adolf hat die Schweiz nicht in ruhe gelassen weil wir so Standhaft waren wie uns in der Schule vorgelogen wurde. Sondern weil die SNB für den Adolf Gold in Devisen umgetauscht hat. Es klebt viel Blut am schweizer Franken.
  • DerewigeSchweizer 28.08.2019 14:25
    Highlight Highlight Und, nur damit da keine Missverständnisse aufkommen:

    Korrekt wäre : für jedes Opfer 2 Millionen SFr.

    Weil dadurch aber tatsächlich eine Systemgefährdende Summe rauskäme (ist das so?), kann man sich per Vergleich auf
    200'000.- SFr. für jedes Opfer einigen.
    DAS WÄRE KORREKT.

    Aber 25'000 ... für ein Sklavenleben im 20.Jhdt ...

    Schaut euch doch mal in die Augen,
    ihr fetten nachkriegswohlstandverwöhnten,
    künstlich zureichen Erben und Profiteure:
    Seid ihr das, die 25k adäquat finden?

    Einfach wissen, dass das Mass, das ihr für andere Schweizer definiert, dasselbe ist, das euch zusteht.
    • Werau 28.08.2019 15:09
      Highlight Highlight ... Sklaverei in der CH im 20.Jhdt...?!

      Das meinst Du wohl nicht ernst - oder...?!
    • virus.exe 28.08.2019 15:53
      Highlight Highlight @ Werau: Wie bezeichnest du dieses dunkelschwarze Kapitel der schweizer Geschichte denn?
      Denn genau das war es. Sklaverei im 20. Jhdt.
    • pontian 28.08.2019 16:14
      Highlight Highlight @Werau: In der modernen Forschung wird Sklaverei bzw. sklavereiähnliche Zustände u.a. so definiert:

      - Einschränkung d. Bewegungsfreiheit
      - Zwangsarbeit mit Gewalt oder Gewaltandrohung
      - Entmenschlichung
      - wirtschaftliche Ausnutzung durch Nichtbezahlung oder Unterbezahlung

      Quelle: Crane, A. (2013). Modern Slavery as a Management Practice. Academy of Management Review, 38 (1), S. 49-69.

      Das trifft ziemlich alles auf Verdingkinder zu. Staatlich organisiert in der ach so tollen Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 28.08.2019 14:17
    Highlight Highlight Ich wünsche jedem Bundes-, National- und Ständerat,
    der diesen 25k zugestimmt hat,

    ... dass eines seiner Kinder entführt wird,
    5 Jahre oder mehr Zwangsarbeit leistet,
    dabei sterilisiert oder kastriert, geschlagen und sexuell missbraucht wird,

    ... und dass dann die Täter dank jahrzentelanger Verfahrensverschleppung straffrei davonkommen
    ... und dass danach erst ihr Kind mit 25'000.- SFr. "entschädigt" wird.

    Das tönt brutal, unmenschlich, ja gar oberprimitiv
    - jedenfalls nach meinem Empfinden -
    ... ABER :
    es ist genau das, was unserer Schweiz als adäquat erscheint.

    Face the fact !
    • Werau 28.08.2019 15:29
      Highlight Highlight Dazu können wir uns gerne um 0700 am Montag Morgen beim Bundeshaus Eingang C kurz austauschen.
      Ihr seid alle eingeladen.

      _MM-B-C_
  • joerckel 28.08.2019 13:46
    Highlight Highlight hier tritt der Bund als Betrüger gegenüber den ehemaligen Verding kinder auf, denn es kann nicht sein, dass diesen Leuten eine Entschädigung zugesprochen wird und kaum ist das Geld ausbezahlt, flattert eine Formular ins Haus, welche ihnen verkündet, dass ihr "Vermögen" zu gross sei und deshalb nur ein Tel der Rente und der Entschädigung ausbezahlt werde. All diese vor Jahren schon mal Betrogenen werden nun mit dem Segen des Bundes ein zweites mal betrogen. Was nur haben sich die Leute dabei gedacht?.
    • Katzenseekatze 28.08.2019 18:53
      Highlight Highlight Es ist grausam dreist unfassbar schrecklich. Dazu unlogisch. Kohle hin. Kohle weg. Grrrrr.
  • DerewigeSchweizer 28.08.2019 13:27
    Highlight Highlight Unter vielen schweizer Angelegenheiten ...

    ist die schweizer Sklaverei im 20.Jhdt.
    und die Verschleppung der Aufarbeitung seit den 80ern
    und dann heute die "Abfindung" per Almosen,

    für sich alleine Grund genug, der Schweiz jegliche Berechtigung als Nation abzusprechen.

    "Kein Geld der Welt kann das Leid aufwiegen",
    und deshalb speisen wir euch mit einem Butterbrot ab.

    Am Geld fehlt es nicht.
    Jahrzehntelang wurden mit "Trickli" Milliarden an Steuersubstrat anderer Länder geschmarotzt.
    Dazu werden jährlich Milliarden in eine faktisch überflüssige Armee gebuttert.

    Wir sind die Schandschweiz.
  • GurMadh 28.08.2019 13:13
    Highlight Highlight Nennt die betroffenen Gemeinden beim Namen !
  • Fairness 28.08.2019 13:13
    Highlight Highlight Die Freigrenze liegt bei 37‘500.00 und sie gilt für alle. Übrigens war es zu jener Zeit oft auch für die eigenen Kinder nicht anders als für die meisten Verdingkinder: Sie mussten helfen und mitarbeiten. Viele hatten es auch gut. Das geht irgendwie immer unter.
    • Whitchface 28.08.2019 13:41
      Highlight Highlight Sie wissen nicht von was Sie sprechen. Bitte setzen Sie sich vertieft mit der Thematik auseinander. Für meine Diplomarbeit habe ich Interviews mit mehreren Verdingkindern (u.A. mit meinem Grossvater) geführt.Sie können sich das Leid dieser Personen nicht im entferntesten Vorstellen. Mein Grossvater musste beispielsweise zuschauen wir der Bauer seine beiden Brüder buchstäblich aus dem Fenster geworfen hat. Um nicht zu verhungern, hat er Gemüsesamen gestohlen und diese im nahen Wald selbst angebaut oder wenn es nicht anders ging, musste er stehlen- bis heute wirft er sich das vor.
    • Charlie Brown 28.08.2019 14:05
      Highlight Highlight Klar. Und die Verdingkinder wurden sicher auch behandelt wie die eigenen. 🙄
    • Fairness 28.08.2019 14:24
      Highlight Highlight Die Nachbarsfamilie meiner Grosseltern hatte viele Jahre lang Verdingkinder. Die wurden tatsächlich behandelt wie die eigenen oder auch die Nachbarskinder. Man kann nicht alles verallgemeinern. Es gab und gibt auch anständige Bauersfamilien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GurMadh 28.08.2019 13:11
    Highlight Highlight E riese Sauerei! Chönt chotze! Verdammti A***********`!!!
  • DerewigeSchweizer 28.08.2019 13:09
    Highlight Highlight Die 25'000 sind NICHT ein «Zeichen der Anerkennung des erlittenen Unrechts».

    Sie sind vielmehr ein ZEICHEN DER GERINGSCHÄTZUNG der Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (und Sterilisierungen und Kastrierungen).

    Das gilt insbesondere seitens von Parlamentarier und Bundesbeamte, die selber MONATLCH 12 bis 25 tausend "verdienen". Diese Summe finden sie angebracht für Jahre und Jahrzehnte Sklavenleben auf einem schweizer Bauernhof.

    Wurde eigentlich jemals ein Verantwortlicher dieser modernen Sklaverei zur Rechenschaft gezogen und sein Gehalt / Pension gekürzt. Nein.
    • Arts 28.08.2019 15:18
      Highlight Highlight Man spricht immer von den 25'000.-. Mein Vater war auch ein Verdingbueb und hat CHF3000.- erhalten.
  • DemonCore 28.08.2019 13:08
    Highlight Highlight Für Superreiche gibt's Pauschalbesteuerung mit Einzelabkommen. Bei denjenigen, denen man eine Kindheit in Gewalt und Ausnützung gegeben hat, rechnet man auf den Rappen genau nach. Immer schön nachtreten. Gute Arbeit!
  • Töfflifahrer 28.08.2019 13:04
    Highlight Highlight Nun machen unsere Behörden diese Leute zum x-tem Mal zum Opfer. Wer bitte stoppt den irren Wahnsinn unserer Behörden? Ich höre die jetzt schon ‚wir setzen bloss das Gesetz um‘, das tun die dann auch egal wie irrwitzig das ist. Hallo ihr in den Parlamenten und Regierungen, bringt diese Irren endlich wieder unter Kontrolle!
    • Grötzu 28.08.2019 21:58
      Highlight Highlight Ja, und wer macht das
      Gesetz
  • Samzilla 28.08.2019 12:57
    Highlight Highlight „Übersteigt das Vermögen von Alleinstehenden durch den Solidaritätsbeitrag die im EL-Gesetz festgeschriebene Freigrenze von 37'500 Franken, kann es zu Kürzungen kommen.“

    Hat also alles seine Richtigkeit.
    • Rainbow Pony 28.08.2019 14:20
      Highlight Highlight Natürlich, dann machen wir doch ein Gesetz, dass dümmliche Kommentare wie den ihren unter Strafe stellt. Ich würde vorschlagen, 20 Hiebe (dürfen für spezielle Fälle wie den ihren gerne auch mehr sein - hängt natürlich auch von der willkürlichen Tageslaune des Ausführenden ab, aber c‘est la vie!) mit dem Ledergurt vom Bauern damals. Und ausgeführt wird das in aller Konsequenz und mit aller Härte.
    • karl_e 28.08.2019 14:57
      Highlight Highlight Samzilla, hast du "Ironie off" vergessen oder meinst du das tatsächlich ernst?
    • Dominik Treier 28.08.2019 15:24
      Highlight Highlight Wenn wir Gesetz machen würden, dass alle mit einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben F am 2. Dienstag im November zum Tode durch den Strick verurteilt, wenn sie eine Hauptstrasse überqueren, dann hätte auch hier alles seine rechtliche Richtigkeit, nur wäre es genau so moralisch falsch, unverhältnismässig, dümmlich, ignorant, obrigkeitsfürchtig und blödsinnig wie das hier lieber Samzilla!
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  • Butschina 28.08.2019 12:54
    Highlight Highlight Diese Einnahmen gelten bei der Ergänzungsleistung(EL) leider als Einkommen. Das gilt auch für Integritätsentschädigungen. Zwar sind diese Steuerfrei, daher kein Einkommen, das interessiert die EL aber nicht. Dieses Geld wäre für Lebenslange Mehrausgaben (z.B. nicht finanzierte Hilfsmittel, Bette, Lagerungsmaterial, Taxikosten, Teurere Ferien, usw.) Sofern man das Glück hat, nebst der IV-Rente noch aus der Pensionskasse Gelder zu erhalten oder trotz Gebrechen noch arbeiten zu können, kann man das Geld für den eigentlichen Zweck nutzen. Wer EL bezieht muss es bis zum Freibetrag aufbrauchen.
    • Dominik Treier 28.08.2019 15:19
      Highlight Highlight Wo sind unsere Verfassungsbruch-Kräher denn hier?
  • Offi 28.08.2019 12:50
    Highlight Highlight Kaum zu glauben und einmal mehr beschämend!
  • Quecksalber 28.08.2019 12:43
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte angeben, welche Kreise diese Klausel zu Bedingung für eine Lösung gemacht haben?
    • karl_e 28.08.2019 14:58
      Highlight Highlight Es waren wohl kaum die Linksgrünen.
  • Paddiesli 28.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Das wird bestimmt korrigiert. Es kann nicht im Sinne des Staates gewesen sein, dass es dadurch weitere Ungerechtigkeit entsteht. Man hat schlicht nicht alle Auswirkungen bei solchen Reparationszahlungen berücktsichtigt.
    • Dominik Treier 28.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Doch! Der ganze Murks der Ergänzungsleistungen ist so wie er besteht genau im Sinne unseres, seit je her bürgerlich regierten Staates! Man möchte bewusst die kleinen und armen klein und an der kurzen Leine halten und ihre Verfassungsmässigen Rechte durch endlose Bürokratie (lustig, denn die Bürgerlichen mögen Bürokratie angeblich ja nicht) und Anspruchseinschränkungen so darstellen, als seien sie Almosen für die man gefälligst dankbar und ruhig zu sein habe! Unsere Verfassung wird mit diesem System seit je her missachtet, laut welcher die AHV für den Grundbedarf reichen müsste!
    • Lilamanta 28.08.2019 14:02
      Highlight Highlight Leider wird es nicht korrigiert. Auch Integritätsentschädigungen für erfahrenes seelisches und körperliches Leid werden eingerechnet.
      Wer Geld erhält, weil er vergewaltigt wurde, vom Arzt falsch behandelt wurde etc. (Malen Sie sich das Schlimmste aus), darf auch trotzdem nur den Vermögensfreibetrag haben. Der Staat und die Mehrheit der Bürger wollen sparen...
    • Butschina 29.08.2019 17:32
      Highlight Highlight Und wenn es dann für den Lebensunterhalt aufgebraucht ist und man ein neues Pflegebett braucht muss man um Almosen bei irgendwelchen Stiftungen betteln. Das ist sehr unangenehm. Aber es ist leider Realität. Eigentlich hätte man das Geld gehabt, aber eben doch nicht. Wozu solche Entschädigungen gut sind sehe ich so nicht richtig ein. Schaade.
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  • Black Cat in a Sink 28.08.2019 12:22
    Highlight Highlight Das ist typisch für das Land! Wenn Du hier jemanden im Suff überfährst, kommst Du bedingt davon. Überfällst Du eine Bank ohne jemanden zu verletzen, dann sitzt Du mindestens 5 Jahre.
    Es ist eine Schande!
    • Dominik Treier 28.08.2019 15:18
      Highlight Highlight Oh bitte vergiss dabei nicht, dass besagter Fahrer nicht nur betrunken, sondern auch noch ohne Führerschein gefahren ist... Aber er war ja ein angesehener Zahnarzt mit genügend Mitteln... Alle Menschen sind in der Schweiz ebeb vor Gesetz gleich, nur Geld ist gleicher...
  • Tomara 28.08.2019 12:22
    Highlight Highlight Von EL-Rente habe ich noch nie gehört. Es handelt sich hier um Ergänzungsleistung, die jedem zusteht, der zu wenig Einkommen hat. Im maximalfall muss das Einkommen füreine Einzelperson unter 3'000 Franken liegen und die Monatsmiete 1'100 Franken betragen. Das Vermögen darf nicht höher als 37'500 Franken sein. Ist es höher, werden ihm 10% der Ergänzungsleistungen gestrichen, bis das Vermögen unter der besagten Grenze liegt.
    • blablahochzehn 28.08.2019 16:03
      Highlight Highlight Seeehr einfach und nicht ganz korrekt zusammengefasst stimmt das. Zudem wichtig zu wissen: EL sind ausschliesslich(!) Steuergelder. Also das, was viele hier nicht zahlen (wollen), alle weniger zahlen wollen, man anderen absprechen möchte etc.
      Die Nörgler können sich schon mal auf die EL-Reform freuen. Die, wo der anrechenbare Mietzins steigt (und dafür ganz vieles zum Nachteil der Bezüger angepasst wird - aber darüber hat fast niemand gesprochen).
      Die Referendumfrist ist übrigens ungenutzt verstrichen. Aber hey, mehr anerkannte Miete - yay!
    • Butschina 29.08.2019 17:34
      Highlight Highlight Ging es dort nicht nur um die seit ca 15 Jahren gleich gerechneten Mietzinsen?
    • blablahochzehn 29.08.2019 20:42
      Highlight Highlight Butschina, nein, bei weitem nicht. Das Paket beinhaltet noch einiges mehr. Negatives. Sehr zum Nachteil der Bezüger.

      Ich oute mich nun. Ich arbeite bei einer kantonalen Ausführungsstelle. Bin also quasi ein Profi in diesem Thema.
      #lasstdieBlitzezucken
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  • Beat-Galli 28.08.2019 12:21
    Highlight Highlight Ihr könnt jetzt Systemübergreifend soziale Reden schwingen wie Ihr wollt.

    Aber EL ist jetzt halt einfach nur für die, die Nichts oder nicht mehr genug haben.

    Und wenn man mit bis zu 25000.- entschädigt wurde, hat man einfach jetzt mal nicht mehr Nichts.

    Solange wir ein System haben, welche befiehlt, dass jeder für seine eigene Zukunft selber verantwortlich ist, haben wir nun mal dieses System.

    Vermögen ist meistens bis zu irgend einem Betrag geschützt. Ca 25-35000.-

    Wenn du nichts hast, wird wahrscheinlich auch nichts fällig, da nicht überschritten.
    Aber darüber ist nun halt mal so!!!
    • DemonCore 28.08.2019 13:37
      Highlight Highlight Die Leute wurden ihren Eltern entrissen und ihrer Kindheit beraubt. Sie wurden in eine Jugend von Gewalt, Missbrauch und Ausnützung gezwungen. Der Staat und die Gesellschaft als Ganzes haben versagt. Ich sage jetzt nicht was man mit Leuten wie dir machen sollte, damit ihr begreift was für herzlosen Schwachsinn ihr hier rauslässt.
    • Dominik Treier 28.08.2019 14:08
      Highlight Highlight Die Ergänzungsleistungen sind generell Schwachsinn und verstossen gegen unsere Verfassung!
    • karl_e 28.08.2019 15:03
      Highlight Highlight DemonCore, man sollte den Beat-Galli verdingen. Zu einem hartherzigen Schuldenbäuerchen.
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  • Pafeld 28.08.2019 12:13
    Highlight Highlight Der vernünftige Teil der Bevölkerung hat sich längst für das BGE entschieden. Der zurückgebliebene Teil schaut lieber noch ein wenig weiter zu, wie wir unnötig Steuergeld für Bedürftigkeitsabklärungen verbrennen und ergötzt sich an der Beamtenschikane der Minderprivilegierten, weil einer von den Parasiten sich ja einen Franken erschnorren könnte, der ihm ganz bestimmt nicht mehr zusteht als einem selbst.
    • Charlie Brown 28.08.2019 14:10
      Highlight Highlight Der vernünftige Teil der Bevölkerung hat erkannt, dass das BGE so eine Mogelpackung war. Es war zudem die recht überwiegende Mehrheit. Diese alle als zurückgeblieben zu bezeichnen würde ich mich jetzt nicht getrauen.
    • Dominik Treier 28.08.2019 14:13
      Highlight Highlight Vor allem, da selbst wenn jemand nie würde arbeiten wollen und er alle Systeme auszunutzen gedenkte, was ja schon völlig blödsinnig ist, denn wer, der noch bei klarem Verstand und Gesund ist wählt sicher nicht Existenzminimum und Stigma vor angemessener, erfüllender, Arbeit, könnte er dies auch heute schon, er würde aber viel mehr Kosten produzieren und die ganzen unnützen Massnahmen gewaltige Kollateralschäden und Mehrkosten bei der ehrlichen Mehrheit verursachen.
    • The Destiny // Team Telegram 28.08.2019 14:31
      Highlight Highlight Wie wird das bge finanziert?
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  • Vecchia 28.08.2019 12:11
    Highlight Highlight " Es handle sich aber um bedauerliche Einzelfälle,..."

    Es sind immer bedauerliche Einzelfälle....
    wenn der scheinbar grosszügige Staat, mit gesetzlichen Regelungen darauf achtet, dass sozial Schwache chancenlos bleiben.

    Es gibt noch andere Gesetze (oder fehlende Gesetze), die ähnlich asozial sind. Bspw. können kantonale Stipendien von Jugendlichen als Einkommen bei ihren Eltern direkt von der kommunalen Sozialhilfe abgezogen werden.

    Hauptsache die Gewinnsteuern für Unternehmen werden gesenkt - aktuell im Kanton Zürich.
    • karl_e 28.08.2019 15:08
      Highlight Highlight Es steht in der Bibel und ist folglich gottgegeben: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“ – Mt 25,29
      Noch Fragen? :-(
  • Tamareque 28.08.2019 12:08
    Highlight Highlight Nur noch Krank!
  • DonSaiya 28.08.2019 12:02
    Highlight Highlight Immer drauf mit dem Hamme. Wieso auch nicht, die sind es auch schon gewohnt 😒
  • Fairness 28.08.2019 12:00
    Highlight Highlight Die Vermögensgrenze bei EL gibt es nun mal und es sollen diesbezüglich auch alle gleich behandelt werden. Alles Andere ist für Nicht-Verdingkinder die unfair.
    • pedrosuizo 28.08.2019 12:14
      Highlight Highlight Sie wurden früher auch nicht gleich behandelt. Darum wurde diese Entschädigung gesprochen. Das ist jetzt einfach nur noch Heuchelei. Passt zum derzeitigen Zustand hierzulande.
    • Cucina 28.08.2019 12:20
      Highlight Highlight Unbendingt. Total unfair ich wünschte mir ich wäre auch ein Verdingkind gewesen. 🤦‍♂️
    • D(r)ummer 28.08.2019 12:21
      Highlight Highlight Lieber "unfair" behandelt werden, als ein Verdingkind zu sein!
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  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 28.08.2019 11:58
    Highlight Highlight Wir leben in einem System, das Arme arm hält, und Reiche reicher macht. 🤮
    • SIEGLINDE 28.08.2019 12:10
      Highlight Highlight Das ist von der Politik so gewollt und anscheinend auch vom Wähler denn warum werden die was am meisten lügen immer gewählt
    • Beat-Galli 28.08.2019 12:22
      Highlight Highlight Das hat damit nichts zu tun!

      Es gibt Regeln, die gelten einfach nun mal für alle.

      Egal welche Vergangenheit
    • Ass 28.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Aber es sind die (ungebildeten?) Armen die, die Reichen wählen.
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  • TingelTangel 28.08.2019 11:50
    Highlight Highlight Das ist ja eine Verarschung - echt kaum zu Fassen, da fühlst dich ja erst recht Ausgenützt. Wenn das mal nicht Korrigiert wird.

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