DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 11
Jenische verlassen besetzten Platz in Yverdon-les-Bains
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Streit um Plätze: Jenische verlassen unzufrieden einen besetzten Platz in Yverdon-les-Bains

Wie angekündigt, verlassen die rund 40 Jenischen den besetzten Platz in Yverdon-les-Bains. Mit dem neuen vom Kanton Waadt zur Verfügung gestellten Platz bei Lausanne sind sie aber nicht zufrieden.



Seit letztem Freitag hielten rund 40 Jenische mit 16 Wohnwagen einen Platz in Yverdon-les-Bains besetzt. Am Donnerstag sind sie wie angekündigt abgereist. Allerdings ziehen sie nicht auf den vom Kanton Waadt in Chalet-à-Gobet bereitgestellten Platz nahe Lausanne. Die Jenischen sind damit unzufrieden. 

Er liege viel zu nahe an der Kantonsstrasse Lausanne-Bern, kritisieren die Fahrenden. Das sei vor allem für die Kinder viel zu gefährlich, sagte Albert Barras, Verantwortlicher der Jenischen in der Westschweiz, der Nachrichtenagentur sda.

Kanton weist Kritik zurück

Etienne Roy, Mediator beim Kanton für die Angelegenheiten der Fahrenden, weist die Kritik zurück. Der Kanton habe in den letzten Tagen viel unternommen, um den Platz herzurichten. So sei etwa zur Strasse hin eine Barriere errichtet worden, Toiletten und Wasseranschlüsse seien installiert worden.

Von den insgesamt 16 Wohnwagen zogen am Donnerstag schliesslich nur vier Richtung Chalet-à-Gobet los. Für sie wurde kurzfristig eine Übergangslösung gefunden. Bis Montag dürfen sie ihre Wagen auf einem Grundstück der Hotelfachschule in Lausanne abstellen.

Die restlichen Jenischen fuhren mit ihren zwölf Wohnwagen in die Stadt Bern. Hier steht ihnen im Gebiet Schermen/Wölflistrasse von Anfang Mai bis Ende September ein Durchgangsplatz für rund 20 Wohnwagen zur Verfügung. (rar/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rahmenabkommen: Die EU wollte beim Lohnschutz entgegenkommen, doch die Schweiz winkte ab

Die EU-Kommission hat der Schweiz im Februar und März angeboten, über Verbesserungen beim Lohnschutz zu verhandeln. Doch die Schweiz winkte ab. Das Angebot war ihr nicht substanziell genug.

Die EU-Kommission hat der Schweiz im Februar und März angeboten, beim Rahmenabkommen über Verbesserungen beim Lohnschutz zu verhandeln. Brüssel hatte das zuvor kategorisch ausgeschlossen.

Beim sogenannten Protokoll 1 – es beinhaltet die flankierenden Massnahmen – wollte die EU-Kommission mit der Schweiz über konkrete Änderungen diskutieren. So bot die EU Garantien an, dass der Schweizer Lohnschutz nicht abgesenkt werden soll.

Bern lehnte jedoch ab: Das Angebot war zu wenig substanziell. Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel