Schweiz
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Diskriminierung, Rassismus, dunkelhäutig, Afroamerikaner,

Eingebürgerte Schweizer müssen bis zu 30 Prozent mehr Bewerbungen verschicken, bis sie zu einem Gespräch eingeladen werden. Bild: shutterstock

Diskriminiert im eigenen Land – wie Eingebürgerte in der Schweiz benachteiligt werden

Vor Diskriminierung schützt auch der Schweizer Pass nicht. Neue Studien zeigen: Solange Name oder Hautfarbe auf ausländische Wurzeln schliessen, bleibt die Ungleichbehandlung bestehen.



Die Tatsache ist diese: Viele Ausländer in der Schweiz werden mit Vorurteilen oder Diskriminierung konfrontiert. Die Wissenschaft hat dazu bereits unzählige Untersuchungen angestellt, zuletzt auch in einer gross angelegten Studie des Nationalen Forschungsprojekts «nccr on the move» vor zwei Jahren. Von 6000 befragten Einwanderern in der Schweiz gab jeder Dritte an, schon einmal diskriminiert worden zu sein.

Dasselbe Forschungsprojekt ging nun einen Schritt weiter und stellte fest: Die Diskriminierung macht auch vor dem Schweizer Pass nicht Halt. Neue Untersuchungen zeigen, dass die Ungleichbehandlung auch dann besteht, wenn eine Person hier geboren und aufgewachsen ist und das Schweizer Bürgerrecht besitzt. Solange Name und Hautfarbe auf ausländische Wurzeln schliessen, besteht die Diskriminierung weiter. Selbst wenn der Migrationshintergrund mehrere Generationen zurück liegt.

«nccr - on the move»

Der Nationale Forschungsschwerpunkt «nccr – on the move» untersucht die Migration und Mobilität in der Schweiz. Ziel ist es, das Verständnis für aktuelle Phänomene im Zusammenhang mit Migration und Mobilität und darüber hinaus zu verbessern. Das Projekt bündelt Forschung aus den Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Daran beteiligt sind zehn Schweizer Universitäten, darunter Neuenburg, Genf, Basel und Zürich.

Die am Forschungsprojekt beteiligten Universitäten fokussierten in ihren Untersuchungen auf Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt, bei der Wohnungssuche und bei Wahlen.

Bei den Wahlen

Bei Wahlen haben Schweizer Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Migrationshintergrund Nachteile gegenüber solchen mit Schweizer Familien. Zu diesem Schluss kam eine Forschergruppe der Universität Luzern. Untersucht wurden die Stimmzettel der Nationalratswahlen 2015 aus über tausend Gemeinden. Die Ergebnisse zeigten, dass Politiker mit ausländisch klingenden Namen besonders häufig von den Listen gestrichen wurden. Am meisten betroffen waren Kandidierende mit einem Familiennamen, der auf eine Herkunft aus dem Balkanraum, der Türkei oder einem arabischen Staat schliessen lässt.

Kosovarische, Türkische oder arabische Namen werden am häufigsten von Wahllisten gestrichen.

Der an der Studie beteiligte Politologe Nenad Stojanović spricht in diesem Zusammenhang von einer Wahlstrafe für Kandidierende mit Migrationshintergrund. Besonders auf den Listen von rechten und mitte-rechts Parteien würden ausländisch klingende Namen am ehesten durchgestrichen.

Der parteilose Nationalrat Ricardo Lumengo teilt am Donnerstag, 16. Juni 2011, an einer Medienkonferenz in Bern mit. dass er im Namen des Mouvemet Socio Liberal (MSL) fuer die Nationaratswahlen im kommenden Herbst kandidieren will. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Der Sozialdemokrat Ricardo Lumengo war 2007 der erste Schweizer mit afrikanischen Wurzeln, der in den Nationalrat gewählt wurde. Bild: KEYSTONE

Das schlägt sich dann auch auf das Wahlresultat aus. Bei den letzten Wahlen vor vier Jahren hatten gerade einmal sechs Prozent aller gewählten Kandidaten einen ausländischen Namen. Damit sind Schweizer mit Migrationshintergrund im nationalen Parlament deutlich untervertreten. Gemessen an der Gesamtbevölkerung machen sie 35 Prozent aus.

Stojanović fasst zusammen: «Das Schweizer Wahlsystem erlaubt es den Wählern, die Namen von unerwünschten Kandidierenden von ihrer Liste zu streichen. Dies passiert oft zu Lasten von Personen mit Migrationshintergrund.»

Auf dem Arbeitsmarkt

Eine weitere Studie des Nationalen Forschungsprojekts zeigt, dass auch bei der Jobsuche die Chancen von Bewerber und Bewerberinnen signifikant vom Herkunftsland der Eltern abhängen. Die Studienautoren halten fest: «Schweizer, bei denen ersichtlich ist, dass sie Nachkommen von Zugewanderten sind, müssen bei gleichwertiger Qualifikation durchschnittlich 30 Prozent mehr Bewerbungen einreichen, bis sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten.»

Je nach Herkunftsland der Eltern fällt die Diskriminierung unterschiedlich stark aus. Bei Nachkommen von Kosovaren ist sie grösser als bei Nachkommen von Türken. Auch Schweizer Bewerber mit Eltern aus der EU werden diskriminiert. So müssen beispielsweise Nachfahren von Deutschen für einen Job als Verkäufer 70 Prozent mehr Bewerbungen einreichen. In höher qualifizierten Berufen hingegen werden sie gegenüber Bewerbern mit Schweizer Eltern sogar bevorzugt.

Schweizer mit ausländischen Namen müssen 30 Prozent mehr Bewerbungen einreichen.

Erstmals wurde auch untersucht, inwiefern dunkelhäutige Schweizerinnen und Schweizer auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert werden. Auch hier zeigte sich, dass sie wie Schweizer mit kosovarischer Herkunft ungleichmässig mehr Bewerbungen einreichen müssen, bis sie zu einem Gespräch eingeladen werden.

Für Rosita Fibbi von der Universität Neuenburg zeigen diese Ergebnisse eine wachsende Problematik auf: «In Europa und auch in der Schweiz erreichen immer mehr Kinder von Einwanderern das Erwachsenenalter. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie mit Diskriminierung konfrontiert, die sich nicht mit Defiziten begründen lassen, wie das vielleicht noch bei ihren Eltern der Fall war.»

Bei der Wohnungssuche

Als weiteres Forschungsfeld widmeten sich die Wissenschaftler der Benachteiligung bei der Wohnungssuche. In einem Zeitraum von einem halben Jahr verschickten sie 11'000 Anfragen auf reale Wohnungsanzeigen und werteten aus, welche Bewerber wie oft zu einer Wohnungsbesichtigung eingeladen wurden. Besonders wenige Antworten erhielten auch hier Schweizer Bürger mit kosovarischem oder türkischem Hintergrund.

Wohnungssuchende stehen Schlange vor einer Liegenschaft in Zuerich, am Montag, 17. Maerz 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bei der Wohnungssuche haben Bewerber mit Migrationshintergrund kleinere Chancen. Bild: KEYSTONE

Zusammenfassend schreiben die Studienautoren: «Das ist eine ethnische Diskriminierung seitens der Vermieter in der Schweiz. Da die fiktiven Bewerberinnen und Bewerber identische Eigenschaften aufweisen, entfallen alternative Erklärungen.»

Fazit

«Das Ausmass und die Verbreitung ethnischer Diskriminierung in der Schweiz wird noch immer unterschätzt und banalisiert», sagt Nicole Wichmann, Geschäftsführerin des Forschungsprojekts «nccr – on the move». Ausgrenzung zu vermindern sei eine Herausforderung für unsere ganze Gesellschaft. «Stereotypen, soziale Bilder und Vorurteile gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen sind meist tief in der Gesellschaft verankert und beeinflussen Entscheidungsprozesse unbewusst», so Wichmann.

Die Sensibilisierung von Vermietern und Arbeitgeberinnen in Bezug auf diskriminierende Entscheide sei daher eine wichtige Massnahme, um Benachteiligung und Ausschluss von Angehörigen sichtbarer Minderheiten zu reduzieren.

Sensibilisierung alleine helfe jedoch nicht, die Menschen in der Schweiz vor Diskriminierung zu schützen. «Aus diesem Grund hat beispielsweise die Justizdirektion des Kantons Zürich anonyme Bewerbungsverfahren eingeführt. Daneben liesse sich auch der rechtliche Rahmen zum Schutz von Minderheiten ausbauen», sagt Wichmann.

Eva Zschirnt, Soziologin und Mitverfasserin der Studien für «nccr – on the move» sagt: «Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, das kein Anti-Diskriminierungsgesetz hat. Betroffene haben darum kaum Chancen sich in Diskriminierungsfällen zu wehren.» Deshalb sei es wenig erstaunlich, dass die Schweiz im Länderindex, der den Schutz vor Diskriminierung von Migranten bewertet (Migration Policy Index), auf dem viertletzten von 38 Plätzen landet – nur die Türkei, Japan und Island würden noch schlechter abschneiden.

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389Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kari Baldi 30.10.2019 07:54
    Highlight Highlight Im "beliebtesten" Kommentar wird wenig Verständnis aufgebracht, wenn ein hier aufgewachsener Kosovo-Albaner stolz auf seine Wurzeln ist. Gilt dies auch für Auslandschweizer, die Schweizer Traditionen im Ausland nicht genug herausstreichen können???
  • tomtom2000 30.10.2019 06:50
    Highlight Highlight Bin nie diskriminiert worden. Aber musste mir schon oft sagen lassen …halt Papierlischwitzer. Oder auch ... Schweizer, aber kein Eidgenosse...
    Denke mir dann immer, ich habe wenigstens bewusst entschieden, Schweizer zu werden....
  • paco95 29.10.2019 22:44
    Highlight Highlight Bei der Wohnungssuche kann ich dies nur bestätigen. Vielleicht war es Zufall, aber ich habe meine Wohnung nach langer Suche auch erst dann bekommen, als die Vormieterin, die die Vorschläge eingereicht hat, selber spanische Wurzeln bzw. Namen hatte. Vermutlich sogar aus Solidaritätsgründen.
  • The Emperor 29.10.2019 19:37
    Highlight Highlight Ich liebe Studien, in denen man selbst deklarieren kann, ob man schon mal... Egal ob sexuelle Gewalt, Diskriminierung etc. Die Aussagekraft ist riesig, wenn jeder rechtliche Begriffe für sich definieren kann.

    Zudem vergisst man häufig, dass Diskriminierung eine Ungleichbehandlung unter Gleichen voraussetzt. Bedeutet, die Vergleichsgruppen müssten die exakt gleiche Bildung, Sprachkenntnisse, Arbeitserfahrung, Referenzen usw. aufweisen, um eine Aussage betreffend einer möglichen Diskriminierung treffen zu können. So ist das Kaffesatzlesen mit dem gewünschten Ergebnis und nichts weiter
  • philosophund 29.10.2019 17:46
    Highlight Highlight Was Rassismus wirklich bedeutet wüsstet ihr erst wenn eure Hautfarbe schwarz wäre. Mehr gibts da wirklich nicht zu sagen.
    • Kreasty 30.10.2019 11:39
      Highlight Highlight Also ich bin Afroamerikanisch angehaucht, also nur Braun, weiss aber trotzdem nicht was "wirklicher Rassismus" ist. Vielleicht weil ich nicht richtig Schwarz bin? Nein, sondern weil es halt auch drauf ankommt wie man sich gibt und selber damit umgeht.
      Abgesehen davon geht es hier um diskriminierung und nicht rassismus.
      Aber schön alle zusammen in den Opferkofer werfen ;)
    • Radesch 30.10.2019 12:30
      Highlight Highlight Das macht es bestimmt nicht besser, aber das heisst ja nicht, dass andere Menschen mit ausländischen Wurzeln keinen Rassismus erfahren.
    • /dev/null 31.10.2019 09:18
      Highlight Highlight Ich bin auch „braun“ mit halb-schlitzaugen... ich wurde früher in der Schule teilweise massivst ausgegrenzt. Weil ich einer der wenigen war, der keine albanisch oder jugoslawischen Wurzeln hatte.

      Schaue ich heute die facebook profile dieser Leute an, muss ich sagen das die immer noch nicht hier angekommen sind. Nie ein Post auf deutsch, heulende Smileys wenns aus den Ferien zurückgeht. Verpaarung nur mit Rassengleichen usw.. naja..
  • Nüübächler 29.10.2019 16:49
    Highlight Highlight Wir müssten das Doppelbürgertum verbieten. Entweder jemand will Schweizer sein oder eben nicht.
    Viele Bürger mit Migrationshintergrund sind Doppelbürger, darum weiss man manchmal wirklich nicht ist er nun Schweizer oder ist er nur auf dem Papier Schweizer?
    • nur Ich 29.10.2019 19:19
      Highlight Highlight Meine Tante lebt seit über 50 Jahren in Kanada und hat den schweizer und den kanadischen Pass. Und das willst Du ihr jetzt verbieten? Sorry, nur weil sie jetzt auch Kanadierin ist, fühlt sie sich trotzdem auch als Schweizerin.
    • raphe qwe 29.10.2019 19:20
      Highlight Highlight Ist das wirklich relevant?
    • Pitefli 29.10.2019 19:35
      Highlight Highlight Und wenn man das Doppelbürgertum verbietet, ist man also "richtiger" Schweizer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • luegeLose 29.10.2019 15:46
    Highlight Highlight Ich glaube da steckt nicht immer Boshaftigkeit dahinter. Eher stereotype Erziehung hier. Erstaunlicherweise waren die Amerikaner mit Obama weiter als wir hier in der CH.
    • PaLve! 29.10.2019 18:02
      Highlight Highlight In der USA wo regellmässig schwarze erschossen werden?
      Die USA ist wohl das rassisstiste Land der Welt, wie kommst du darauf das zu sagen?
    • Mugendai 29.10.2019 19:51
      Highlight Highlight PaLve, vielleicht solltest du dir mal anschauen, von WEM die meisten Schwarzen erschossen werden. Hint: Es ist nicht der weisse Polizist.
    • Kreasty 30.10.2019 11:42
      Highlight Highlight Mugendai hast du wohl recht, macht was Palve gesagt hat aber nicht ungültig.

      Abgesehen davon dass dies an Orten passiert, wo mehrheitlich Schwarze leben, welche wie andere Bevölkerungsgruppen, weniger Zukunftsaussichten haben. Black on Black Crime ist aber eine Krankheit, das stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 29.10.2019 15:28
    Highlight Highlight Es gibt kein Recht, gewählt zu werden. Dafür ist es aber das gute Recht von jedermann, Namen auf dem Wahlzettel wegen Geschlecht, Abstammung oder sexueller Orientierung zu streichen!
    • natalie74 29.10.2019 17:22
      Highlight Highlight Und es ist auch das gute Recht von jedermann, von solchen Menschen zu denken, dass sie nicht viel kognitive Leistungsfähigkeit besitzen.
    • philosophund 29.10.2019 17:40
      Highlight Highlight Hahaha, bäm, Natalie - ganz geil
    • Pitefli 29.10.2019 19:38
      Highlight Highlight Natalie, den muss ich mir merken wenn ich mal wieder jemanden mit geringer kognitiver Leistung diplomatisch als dumm wie Brot betiteln möchte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carl Gustav 29.10.2019 15:14
    Highlight Highlight Der Name auf einer Bewerbung ist der perfekte Selbsttest.
    Nicht nur für Rassismus, allgemein für Vorurteile.
    Als *****ic hat man sicher tendenziell schlechtere Karten.
    Genau so wie als Brillenträger, Übergewichtiger oder Rastafari.
    Bei einem Gespräch wären die Nachteile schnell kompensiert, aber ich behaupte, dass bei einer Vorselektion immer persönliche Symphatie mitentscheidet.
    • Rabbi Jussuf 29.10.2019 16:24
      Highlight Highlight Carl
      Die Sympathie wird erst zum Faktor bei einer persönlichen Begegnung.
      Du hast 100 Bewerbungen mit den gleichen Qualifikationen, wie sortierst du aus, wenn du nur Zeit hast um 10 Bewerber zu sehen?
    • Bidens 29.10.2019 16:49
      Highlight Highlight Als Brillenträger???
    • The Emperor 29.10.2019 19:41
      Highlight Highlight @Rabbi: Eben genau danach, ob eine Person sympathisch WIRKT. Es mag sein, dass eine abschliessende Beurteilung erst in einem Gespräch möglich ist, aber Bilder, der Schreibstil, der Lebenslauf und all das liefern schon mal ziemlich Material für eine Vorselektion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sonnenbankflavor 29.10.2019 14:56
    Highlight Highlight Seltsam. Überall wo ich bisher gearbeitet habe hatte es sehr sehr viele Eingebürgerte. Auch solche mit einem sehr schwer auszusprechenden Namen. In meinem
    Haus hat es keinen einzigen Schweizer (Wohnungen sind nicht subventioniert). Wo soll denn diese Diskriminierung stattfinden?
    • Shura 29.10.2019 17:12
      Highlight Highlight Dein persönliches Erleben kannst du nicht generalisierend für die ganze Schweiz übernehmen. Du hast nur einen spezifischen Blickwinkel, siehst nur einen Ausschnitt des ganzen. Wohingegen die Studie einen genaueren Blick ermöglicht
    • Rabbi Jussuf 29.10.2019 18:19
      Highlight Highlight Shura
      Nein, die Studie gibt eben keinen genaueren Blick auf die Sache, sondern nur über das grosse Ganze. Es kann in vielen Unterbereichen ganz anders aussehen. Das ist fast mit jeder Studie so.
    • Binnennomade 29.10.2019 20:33
      Highlight Highlight Ich kann dir sagen, das kommt sehr auf die Branche an! Ich war auch schon in einem Betrieb, der aus Prinzip keine Leute mit nichtschweizerischen Namen angestellt hat. Dies wurde aber natürlich nur intern kommuniziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fiu 29.10.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich als Ausländer ohne CH-Pass kann euch sagen das es keine Rolle spielt woher man kommt, sobald man wirklich will ereicht man hier in der Schweiz sehr viel und ich bin zwar kein Schweizer, fühle mich aber hier Zuhause, spreche besser Schweizerdeutsch als meine Muttersprache und fühle mich selten als Ausländer. Ausser es gibt krach, da ist plötzlich alles anders, entweder scheiss Jugo, Ablaner, F*** oder Michi. Man findet irgend einen Punkt um zu verletzen, es sei den man ignoriert es. Ich Ignoriere solche Menschen, ich geh meinen Weg auch ohne Sie. Diskriminiert wird jeder von uns mal.
    • Manulu 29.10.2019 20:16
      Highlight Highlight Danke Fiu. Ich habe Italo Gene und habe die Selbe Erfahrung gemacht.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.10.2019 13:50
    Highlight Highlight Nach Sichtung einiger Kommentere, die darauf hinweisen, dass Jugendliche aus türkischen oder "balkanischen" Familien keine hohe Abschlüsse erreichen und darum die Chancen auf einen Job kleiner sind, möchte ich anmerken, dass selbst bei gleicher Qualifikation die eine Gruppe immense Vorteile hat: den ökonomischen und soziokulturellen Hintergrund sowie das Netzwerk der Eltern. Das ist evident, wie das Leben verläufen wird. Halten wir fest: Ihr glaubt wirklich, die gleiche "akademische" Karriere hinlegen zu können, wenn ihr in einer marginalisierter Jugo-Familie hineingeboren wärt? Träumt weiter.
    • Rabbi Jussuf 29.10.2019 16:31
      Highlight Highlight Da hast du wohl recht. Angetönt hast du auch schon einen wichtigen Faktor: die Sozialisierung. Wenn die nicht integrativ gebildet wurde, also nur von Eltern mitgegeben wurde, die sich nicht richtig integriert hatten , dann wird es wirklich schwierig eine gute Karriere einzuschlagen.
      Ist halt einfach so. Das gehört dazu und gilt für alle.
    • Sonnenbankflavor 29.10.2019 20:59
      Highlight Highlight What? Bei mir in der Kanti waren die Klassenbesten 2 Jugoslawen, die in den letzten Jahren eine Mega-Karriere hingelegt haben.
    • Macke 29.10.2019 22:12
      Highlight Highlight @Mladen Boban: Das ist kein Migrations-, sondern Klassenproblem. Oder bist du der Meinung, dass meine ehemalige türkische Klassenkameradin mit Medizinstudium, deren Eltern beide in der medizinischen Forschung arbeiten, Mühe hat, meine Kollegin einer Ostschweizer Bauernfamilie aber nicht? In der Forschung werden SchweizerInnen stark diskriminiert - da genügt ein Blick auf Doktorierendenzahlen und Nationalitäten. Denn das Prestige der Unis steigt, je 'internationaler' sie sind. Es gibt rassistische Diskriminierung, ohne Frage. Dein Kommentar ist aber ein Beispiel für Klassendiskriminierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wasmanvonhieraussehenkann 29.10.2019 13:39
    Highlight Highlight Leider nicht sehr erstaunlich. Jeder sollte sich seine die Vorurteile manchmal wieder bewusst machen. Jeder hat sie. Dann kann man daran arbeiten.

    Wir (als Land und als Gesellschaft) wären nicht so weit gekommen, wenn wir nur Leuten mit dem richtigen Namen und Aussehen eine Chance gegeben hätten. Das ist eine unserer Stärken. Aber nur darauf ausruhen darf man sich nicht.
  • Pisti 29.10.2019 13:23
    Highlight Highlight Ich habe bei den Wahlen einen SVP’ler mit Balkanwurzeln gewählt.
    • Radesch 30.10.2019 12:36
      Highlight Highlight Wenn der deine politische Meinung vertritt ist das doch gut. Glaube aber eher, dass andere SVP'ler den Namen bewusst von der Liste streichen, weil kein "Eidgenosse" halt...
  • Patamat 29.10.2019 13:16
    Highlight Highlight Gemäss Text machen Schweizer mit Migrationshintergrund 35% der Gesamtbevölkerung aus. Gehen die alle nicht wählen? Vermieten keine Wohnungen? Geben keine Jobs? Fragt sich, wer hier wen diskriminiert...
    • Binnennomade 29.10.2019 20:35
      Highlight Highlight Die vermieten wohl deutlich weniger Wohnungen als solche, die seit vielen Generationen hier sind. Warum muss ich dir wohl nicht erklären..
  • Gender Bender 29.10.2019 13:13
    Highlight Highlight Macht Sinn. Ist auch zum Teil Zweck von Nation. Man weiss mehr oder weniger was man hat/kriegt. Dieses Ungleichgewicht in der Behandlung von Menschen von anderswo muss nicht zwingend als Diskriminierung interpretiert werden.
    • natalie74 29.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Als was soll es dann interpretiert werden? "Du kommst aus dem Land, das heisst Du bist..." ist Rassismus.

      Und eine andere Frage: was bekommt man denn so, wenn man eine Schweizerin kriegt?
    • who cares? 29.10.2019 14:01
      Highlight Highlight Vom ausländisch klingenden Namen auf die Eigenschaften einer Person schliessen. Rassismus in Reinform.
    • Señor Ding Dong 29.10.2019 15:28
      Highlight Highlight @Natalie: Das ist eine Fangfrage. Die kriegt man gar nicht, weil sie schon einen Freund hat. 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chiubi 29.10.2019 13:10
    Highlight Highlight Das Thema ist ja ein Witz.

    Ich deutschschweizer Ursprung, in dritter generation im Tessin, dort geboren, mit deutschweizer Namen, wurde auch in meinem Land diskriminiert.

    Na und, was soll's,
    das ist die Schweiz.
  • Schlingel 29.10.2019 13:09
    Highlight Highlight Ich wuchs in einem Zürcher Quartier mit hohem Ausländeranteil auf. Die Mehrheit der Schüler auf meiner Schule hatten einen Migrationshintergrund, besassen jedoch den Schweizer Pass. Diese Personen waren aber immer stolze Kosovo-Albaner oder stolze Portugiesen. Als Schweizer hat sich privat kaum einer gesehen. Während der Jobsuche waren aber alle plötzlich stolze Schweizer. Das Vorgehen wurde im Nachhinein wiederum verleugnet. Dieser Opportunismus ist bei der "Schweizer" Bevölkerung halt verständlicherweise äusserst unbeliebt. Mein Mitleid hält sich bei solchen Personen daher meist in Grenzen.
    • TrueStory 29.10.2019 13:46
      Highlight Highlight Weil einer kein Yannick/Patrick/o.ä. ist, handelt er bei Jobsuche opportunistisch??
      Offensichtlich kann man kein stolzer Schweizer sein, wenn man nicht so heißt.
      Diskriminiert sollte also deiner Meinung nach jeder Schweizer Bürger mit Migrationshintergrund, weil solche nur Opportunisten sein können. Zum Glück ist die Mehrheit unseres Landes 'toleranter' als du.
    • badenord5 . 29.10.2019 14:28
      Highlight Highlight Die Portugiesen haben zu 90% keinen CH-Pass.
      Albaner zu 90% haben aber einen ja.
      Nur so zur Info.
    • Schlingel 29.10.2019 15:04
      Highlight Highlight Lies meinen Kommentar nochmals. Du hast da was falsch verstanden. Ich habe kein Problem damit, wenn eine Person mit Migrationshintergrund sich als Schweizer sieht. Ganz im Gegenteil, ich freue mich sogar. Was ich nicht mag, ist es wenn man sich nur als Schweizer ausgibt, wenn man daraus einen persönlichen Vorteil ziehen kann und sonst seine Schweizer Staatsbürgerschaft leugnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 29.10.2019 13:08
    Highlight Highlight Und hier ist auch der Grund dafür:
    https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/external-karte-der-schandflecke-schweizer-rechtsextreme-sind-immer-aktiver-315598.html

    Wird Zeit dass wir anständige Gesetze gegen die Neofaschos bekommen. Linksterrôrismus ist dem gesetzgeber nämlich bekannt, bei rechts gibt es höchstens "rechten Gewaltextremismus"
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 16:50
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Makatitom 29.10.2019 18:51
      Highlight Highlight Natürlich nicht, wo sind wir denn.
      Aber ein Verbot nationalsozialistischer und rassistischer Zeichen etc. wäre eigentlich schon lange fällig
    • nur Ich 29.10.2019 19:24
      Highlight Highlight Wes Geistes Kind denkt bei "anständige Gesetze" als erstes an "alle hängen"? 🤦‍♀️ Spricht da die Angst, mein Herr?
  • Don Garibaldi 29.10.2019 13:00
    Highlight Highlight Irgendwie ein Sinnfreier Bericht. Ich reise (ja Fliege und habe keine Flugscham) sehr viel in der Welt herum und die Toleranz ggü. Expats/Migranten ist in etwa überall gleich zu betrachten. Mal mehr mal weniger!
    • Ritiker K. 29.10.2019 16:10
      Highlight Highlight Irgendwie ein sinnfreier Kommentar. Weil überall auf der Welt Expats/Migranten benachteiligt werden, soll es in der sinnfrei sein darüber zu berichten, dass in der Schweiz Schweizer BürgerInnen mit Migrationshintergrund benachteiligt werden.

      Ich nehme an, dass soll auch bedeuten, dass wir dies einfach zu akzeptieren haben (?)

      Ist das mit der benachteiligung von Frauen auch so? Weil überall auf der Welt Frauen benachteiligt werden, ist es sinnfrei darüber zu berichten, dass in der Schweiz Frauen benachteiligt werden?
    • satyros 29.10.2019 17:08
      Highlight Highlight Menschen mit einem Schweizer Pass sind weder Expats noch Migranten. Das sind Schweizer.
    • Don Garibaldi 29.10.2019 22:31
      Highlight Highlight @Ritiker: Sinnfrei in dem Sinne weil - wir sind Mensch!

      Nun hoffe ich, Sie verstehen den Kontext!
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 29.10.2019 12:58
    Highlight Highlight Das Problem bei Lumengo war: unabhängig seiner Hautfarbe, war er als Politiker nicht gut. Seine Reden waren wirr und seine Vorstösse teilweise absurd. Sage ich als Linkswähler - er hat möglichen Nachfolgern eher geschadet.
    • You will not be able to use your remote control. 29.10.2019 15:55
      Highlight Highlight > er hat möglichen Nachfolgern eher geschadet.

      Du meinst, dem nächsten schweizer Mann, der in den Nationalrat gewählt wird?
    • Barracuda 29.10.2019 23:48
      Highlight Highlight Nein, einem allfälligen Secondo wohl eher. Schließlich hat er nicht durch Kompetenz überzeugt, von seiner kriminellen Energie ganz zu schweigen. So hat er alle Klischees bestätigt.
    • You will not be able to use your remote control. 30.10.2019 17:01
      Highlight Highlight 'Kriminellen Energie' und 'wenig Kompetenz' sind also Eigenschaften von Secondos und nicht von Schweizern?

      WTF

      Er hat deine Vorurteile bestätigt, jedoch nur in seinem Fall. Es bleiben trotzdem sinnlose und bösartige Vorurteile.
  • insert_brain_here 29.10.2019 12:57
    Highlight Highlight Dass Personen mit Migrationshintergrund sich von rechten Parteien aufstellen lassen und dann von deren Wählerschaft von der Liste gestrichen werden entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
  • neutrino 29.10.2019 12:56
    Highlight Highlight Na ja, dass es schwieriger ist als Ali Ibrahim Al-Hadji in der Schweiz eine Wohnung zu finden, denn als Jürg Müller, hätte ich auch ohne Studie sagen können.
    • Vergugt 29.10.2019 15:11
      Highlight Highlight Rassistisch ist es trotzdem.
    • neutrino 29.10.2019 17:16
      Highlight Highlight @Vergugt: ja, stimmt
  • Chrigi-B 29.10.2019 12:52
    Highlight Highlight Geh mal als Zürcher nach Basel oder in die Westschweiz 😂🤭
    • Binnennomade 29.10.2019 20:40
      Highlight Highlight Ich habe als Zürcher in einigen Landesteilen gewohnt und wurde deswegen angefeindet und teils sogar diskriminiert. Allerdings nie so krass wie Freunde, die ein -ič im Namen haben oder schwarz sind.
    • TrueStory 30.10.2019 02:17
      Highlight Highlight Also das Fazit hier: jeder in unserem Land diskriminiert jeden 🤔 Da bin ich anderer Meinung. Ja, es gibt diskriminierende Strukturen hierzulande aber es handle sich um eine Minderheit. Schon die Kommentare zum Artikel ein Beweis hierfür. Verbesserungspotential: definitiv. Zukunftsaussichten: positiv.
  • einmalquer 29.10.2019 12:51
    Highlight Highlight SchweizerInnen diskriminieren SchweizerInnen.

    Das ist alles, was die Untersuchung zeigt, eine Neuigkeit ist das allerdings nicht.

    Die Benachteiligung von AusländerInnen muss nicht ein weiteres Mal untersucht werden, die ist sowieso gegeben.

    Erklärungsversuche sind eigentlich überflüssig. Viele SchweizerInnen sind eben so und ändern lassen sie deren Einstellungen nicht.

    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.10.2019 13:04
      Highlight Highlight Mit der Einstellung 'es ist eben so, es lässt sich nicht ändern' hätte der Mensch niemals eine gesellschaftliche Entwicklung vollziehen können. Er hat aber und was für eine! Dass wir heute andere Standards haben als in der Feudalherrschaft, dürfte wohl auch Ihnen nicht entgangen sein, oder?
    • einmalquer 29.10.2019 13:39
      Highlight Highlight Nationalismus und Rassismus nimmt zu. Rückwärtsgewandte Ideologien sind im Vormarsch.

      Und Personen mit dieser Haltung "verstecken" sich nicht mehr - sie waren immer da und werden immer da sein.

      Und sie werden immer mehr und lautstärker.

      "Früher" wurden Initiativen abgelehnt, die gegen Nicht-SchweizerInnen gerichtet waren (Müller: 18Prozent-Initiative) - die Einwanderungsinitiative der SVP dagegen wurden angenommen.

      Von Fortschritt keine Spur und von gesellschaftlicher Entwicklung - weg von Nationalismus, weg von Rassismus - auch nicht.
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 16:49
      Highlight Highlight einmalquer
      Eine Frage ohne jegwelche Ironie:
      Glauben Sie wirklich was Sie da Posten? Nach meiner Wahrnemug ist ja gerade das Gegenteil der Fall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LuLaa 29.10.2019 12:48
    Highlight Highlight Nicht nur Ausländer werden diskriminiert. Ebenfalls Frauen, Behinderte, Homosexuelle, Freidenker usw. Menschen zu diskriminieren ist ein Werte-Problem unserer Gesellschaft. Andersartige Menschen runtermachen (alles, was nicht 'normal reguliert' ist), damit man selber besser dasteht. Leider Alltag. Ein Systemfehler sozusagen.
    • Mr. Spock 29.10.2019 16:54
      Highlight Highlight Liegt in der menschlichen Natur der Konformität. Als in Gruppen lebendes Individuum war es ein dringlicher und überlebenswichtiger Reflex sich anzupassen und dazu zu gehören.
  • Galippo 29.10.2019 12:44
    Highlight Highlight Warum soll ich mich dann anonym bewerben, wenn ich mit meinem Bünzli Namen alle Vorteile geniesse, umd die Chancen sogar erhöhen kann?
    Und dann ist ja auch genau dieser Vorteil wieder weg, weil jeder der sich anonym bewirbt, genau zu einer diskriminierten Gruppe gehört.
  • DrFreeze 29.10.2019 12:30
    Highlight Highlight Macht mal eine Studie über den umgekehrten Fall im Arbeitsmarkt, wo man als Schweizer im eigenen Land diskriminiert wird. Beispielsweise in global orientieren Firmen und/oder ab gewissen Hierarchiestufen.
    • You will not be able to use your remote control. 29.10.2019 15:53
      Highlight Highlight > Macht mal eine Studie über den umgekehrten Fall im Arbeitsmarkt, wo man als Schweizer im eigenen Land diskriminiert wird.

      Lies den Artikel nochmals oder wenigstens den Titel.
    • Radesch 29.10.2019 21:24
      Highlight Highlight Das ist ja der umgekehrte Fall. Das sind Schweizer, welche am Arbeitsmarkt diskriminiert werden... Oder sind Sie "mehr Schweizer" als die genannten hier?
  • Gubbe 29.10.2019 12:18
    Highlight Highlight Der Sozialdemokrat Ricardo Lumengo war auch der Erste im Nationalrat, der nicht gemerkt hat, dass er mit dem Auto min. 10 Kilometer nur auf den Felgen fuhr. Dies war seine Aussage. Natürlich wahrheitsgemäss.
    • Edwin Schaltegger 29.10.2019 12:27
      Highlight Highlight Im weiteren war er in eine Wahlmanipulation verwickelt.ü d.h. "er hät bschisse"
    • ChlyklassSFI 29.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Und was willst du mit deinen Kommentar aussagen?
    • cheko 29.10.2019 12:52
      Highlight Highlight Wo liegt der Zusammenhang mit dem Thema im Artikel??
  • Senape 29.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Holy Sh*it. Ist heute Troll-Ausgangstag oder was?
    • Lowend 29.10.2019 12:54
      Highlight Highlight Das Wort Ausländer triggert den nationalistischen Popanz zuverlässig. Die merken in ihrer Hass-Bubble nicht mal mehr, dass sie im Grunde ihr eigenes Echo anbellen. 🤦‍♂️
    • cheko 29.10.2019 12:54
      Highlight Highlight Tja für die lieben Wutbürger und Globalisierungsverlierer ist so ein Artikel die ideale Möglichkeit ihren Hass und Abneigung raus zu lassen ;-)
    • dokkaebi 29.10.2019 13:05
      Highlight Highlight Der Stern sollte ein Zeichen ersetzen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watsianer 29.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Der Artikel steht und fällt damit, dass das Hauptargument eine Behauptung ist.

    "...Auf dem Arbeitsmarkt sind sie mit Diskriminierung konfrontiert, die sich nicht mit Defiziten begründen lassen, wie das vielleicht noch bei ihren Eltern der Fall war.»

    Wer sagt dass keine Defizite vorhanden sind? Gibt es eine Statistik? Nein, gibt es nicht. Sprachliche Defizite sind aus meiner Erfahrung sogar oftmals bei Eingebürgerten aus 3. Generation vorhanden und werden dadurch gefördert, dass Zuhause kein deutsches Wort fällt.

    • Matti_St 29.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Diese Argumente im Artikel kann ich als Schweizer zumindest bei Bewerbungsgespräche bestätigen.
    • SaraSera 29.10.2019 13:18
      Highlight Highlight @Watsianer: Zur Erklärung: Die Studienautoren haben Bewerbungen von fiktiven Personen, einmal mit ausländisch klingenden Namen, einmal mit Schweizer Namen verschickt. Die Qualifikationen waren bei den Bewerbern gleich.
    • Grohenloh 29.10.2019 13:34
      Highlight Highlight SaraSera:
      Watsonianer meint, dass nicht belegt ist, dass bei Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund die Wahrscheinlichkeit gleich ist, dass soe „gleich gut“ arbeiten oder gleich wenig Lärm machen im Mietshaus, wie bei Menschen mit CH-Hintergrund.
      Das ist logisch blitzsauber.
      Vielleicht begründen nicht mysteriöse Vorurteile die Problematik sondern die Erfahrungen der HR-Leute und Vermieter?
      Ist das eine Frage, die, obwohl völlig sachlich und wertfrei, nicht mehr gestellt werden darf?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 29.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Ach, was, das ist halt nun mal so. Uns geht es im Ausland auch nicht anders!
    • Oigen 29.10.2019 12:35
      Highlight Highlight diese logik wieder. in deutschland verbrennen sie kohle, cool lasst uns das auch machen.

      die saudis steinigen ehebrecher, yeah lass uns auch.

      in den usa werden häftlinge hingerichtet und nach jahren kommt raus dass sie unschuldig waren... geil lass uns auch

    • Wasmanvonhieraussehenkann 29.10.2019 13:34
      Highlight Highlight Genau! Einerseits super patriotisch und stolz auf unser Land. Aber bei Missständen dann gerne mal: „...die Anderen sind imfall auch nicht besser...“
    • TrueStory 29.10.2019 14:10
      Highlight Highlight @Fairness setzt sich für unfairness ein 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • cheko 29.10.2019 12:04
    Highlight Highlight Meine Wurzeln liegen in Osteuropa. Und auch wenn ich hier geboren wurde und Schweizerdeutsch Spreche sowie meine Herkunft nicht erwähne (hab ja den Schweizer Pass) gibt es leider immer noch die hoch patriotischen "Eidgenossen" welche mich aufgrund meines Namens als "Papierli-Schwiizer" bezeichnen oder z.B. Witze über geklaute Autos rauslassen müssen.. Auch wenn es mir nicht tag täglich passiert, wird einen dennoch immer wieder mal signalisiert, dass man nicht ganz dazugehört.
    • ChlyklassSFI 29.10.2019 12:38
      Highlight Highlight Diese "Eidgenossen" sind peinlich. Wehr dich!
    • Rainbow Pony 29.10.2019 13:04
      Highlight Highlight Ich bin grösstenteils im Tessin aufgewachsen und mir hat ein Superschweizer aus der Deutschschweiz mal allen ernstes „was italienisch? Wir sind hier in der Schweiz, da spricht man deutsch!“ gesagt. War bis heute glücklicherweise eine Ausnahme, aber ich verstehe, was du meinst.
    • Jetzt LIVE dazugeschaltet 29.10.2019 13:41
      Highlight Highlight @chlyklassSFI
      Sich wehren, ja, aber sicher nicht vermummt. Nimm mal das Visier runter und tritt mir offen gegenüber.

      @cheko
      Das ist wohl war.
      Auch Schweizer erzählen mir, dass sie argwöhnisch beäugt werden, sobald sie ihre Gegend verlassen. Ein Elend, denn viele Ausgrenzer vergessen, dass sie auch Opfer von Ausgrenzung werden können; schneller als sie denken.





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  • Senape 29.10.2019 12:03
    Highlight Highlight Ich habe einen fremden Nachnamen (und 50% Wurzeln von dort). Ich dachte lange Zeit, das sei überhaupt kein Problem, da ich immer problemlos Wohnungen etc. gefunden habe.
    Bis ich dann in eine andere Stadt gezogen bin, wo ich niemanden kannte und meine Familie niemandem bekannt oder vertraut war (Schule, Vereine usw.) Da hab ich dann gemerkt, wie schwierig das z.B. bei den Wohnungen sein kann.
  • kupus@kombajn 29.10.2019 12:02
    Highlight Highlight Ja, das kenne ich. Besonders früher bei der Wohnungssuche war das heftig. Mein Nachname wird am Telefon zuerst sowieso nie verstanden. Dann gab man mir jeweils bereitwillig und freundlich Auskunft, und wenn ich dann bei der Terminabsprache für die Besichtigung den Nachnamen wiederholt bzw. buchstabiert habe, änderte der Tonfall und die Wohnung war plötzlich schon vergeben.
    • pamayer 29.10.2019 12:14
      Highlight Highlight manchmal gehen die wohnungen eben schneller weg als sonst.
      viele rassisten in der properen schweiz.
  • joevanbeeck 29.10.2019 12:01
    Highlight Highlight Und wer diskriminiert den wen? Der gebürtige Serbe der keinen Albaner einstellt oder der Türke der dem Kurden am liebsten ein Messer in den Rücken rammen würde? Jeder vierte Einwohner der Schweiz ist Ausländer, dazu kommen noch die Eingebürgerten, Doppelbürger und viele importierte Probleme. Ich möchte ja nicht wissen was z.B. in Deutschland geschehen würde wenn der Ausländeranteil statt 13% bei 25% liegen würde.
    • Don Garibaldi 29.10.2019 12:55
      Highlight Highlight Würden die Deutschen und viele andere Länder in Europa Niederlassunsbewilligungen austeilen wie die CH, wäre der Ausländeranteil bei über 30%!
    • Scott 29.10.2019 13:13
      Highlight Highlight "Ich möchte ja nicht wissen was z.B. in Deutschland geschehen würde wenn der Ausländeranteil statt 13% bei 25% liegen würde."

      Das werden wir schon sehr bald erfahren.
    • TrueStory 29.10.2019 15:15
      Highlight Highlight @joevanbeeck laut deiner Statistik ist es eher unwahrscheinlich, dass du ein Schweizer bist. Die ersten 2 Beispiele betrachten Ausländer-Gruppen in der Schweiz, so viel ich verstehe. Kein Schweizer ist Türke, Albaner, Serbe, Kurde.
      Du durftest hierhin migrieren, andere nach dir aber nicht mehr.
      Ja, dann motiviere die Bevölkerung sich zu reproduzieren und alle Arbeitsbedarfe inländisch zu decken. Wenn du es nicht kannst, dann solltest du mit wirtschaftlicher Stagnation vertraut sein. Damit es dir Jahr für Jahr in der Schweiz besser geht, werden diese Leute reingelassen. Denken schadet nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 29.10.2019 11:49
    Highlight Highlight Man findet immer einen Grund sich diskiminiert zu fühlen. Neben den offensichtlichen, gibt es auch softe.

    Ich, zum Beispiel, habe einen italienischen Vornamen, bin aber sonst eher der nordische Typ.
    Damals, als ich noch online gedatet habe, hat dieser Umstand immer wieder für Erklärungsbedarf gesorgt, bzw wegen meines Vornamens habe ich Absagen erhalten. Das Klischee des überbehüteten italienischen Mannes stand zwischen mir und einigen Dates.
    Ganz ehrlich, ich verstehe das beim Dating. Die Zeit ist begrenzt und die Auswahl gross. Also siebt man/frau grosszügig aus.
    • Maragia 29.10.2019 15:25
      Highlight Highlight Einige werden wegem dem Namen, andere wegen dem Aussehen gesiebt. Wo ist da der Unterschied?
    • Saraina 29.10.2019 17:53
      Highlight Highlight Der überbehütete italienische Mann??? Wohin ist es mit der Welt gekommen?! In meiner Jugend haben sich die Schweizer als Italiener verkleidet, um ebenso gut bei den Frauen anzukommen!
  • teXI 29.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Ja selberschuld wer sich den Fackel gekauft hat... Das hätte ich denen schon vorher sagen können.
  • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 11:26
    Highlight Highlight In der Schweiz ist die Integration geglückt. Ich sehe oft im Ausland (D, I, F ) wie es anders gehen könnte.

    Und zudem verfügt die CH über einen exorbitant hohen Ausländeranteil von 24%
    In D, wo sie wesentlich mehr Mühe haben ist dieser Anteil höchsten 9-10%
    • DemonCore 29.10.2019 12:05
      Highlight Highlight Die Schweiz bürgert deutlich restriktiver ein als Deutschland.
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 12:56
      Highlight Highlight DemonCore

      Stimmt nich!
      (im Gegenteil)

      Quelle: Watson
      Benutzer Bild
    • Rabbi Jussuf 29.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Hat trotzdem weniger Leute mit MiHi in DE.
      Das Problem liegt hauptsächlich in der grösse der Städte. Eine grössere Stadt erlaubt grössere Communities, wo man auch besser ohne Integrationsbemühungen leben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 29.10.2019 11:14
    Highlight Highlight Hab selber mehrere Jahre im Ausland gelebt und wurde dort auch diskriminiert allerdings hat das niemanden - weder Einheimische noch Ausländer - gewundert.

    Bevorzugung von Einheimischen wurde als selbstverständlich, legitim und notwendig betrachtet.
    • Tartaruga 29.10.2019 12:05
      Highlight Highlight Im Artikel geht es aber nur um Schweizer, welche aufgrund eines Namens oder Hautfarbe diskriminiert werden. Nicht um Ausländer.
    • TodosSomosSecondos 29.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Schon klar aber du wirst ja nicht diskriminiert “obwohl du den Pass hast” sondern weil du als fremd wahrgenommen wirst. Diskriminierung interessiert sich nicht für bürokratische Feinheiten.
    • Rabbi Jussuf 29.10.2019 13:23
      Highlight Highlight Tartaruga
      Schon richtig, nur dürfte das nicht sehr praxisnahe sein. Wer schaut denn zuerst den Pass an bei einer Bewerbung für was auch immer? Die Entscheidung ist meist schon lange vorher gefallen.
  • Maxine K. 29.10.2019 11:02
    Highlight Highlight Die unterschwellige Diskrimierung findet überall im täglichen Leben statt, in Ämtern, Restaurants, Ladenkassen, im Bus etc. Aus meiner Erfahrung und auch anderer gemischter Paare, läuft es meistens besser, wenn die weisse Frau (oder der weisse Mann) dabei ist.
    • Hierundjetzt 29.10.2019 11:54
      Highlight Highlight Geh doch mit einem Berner Autonummero in den Jura. (Nimm 4 Ersatzreifen mit)

      Als Freiburger nach Bern

      Als Zürcherin nach Bern

      Als Urner nach Luzern

      Du akzeptierst die augefällige Diskriminierung anstandslos.

      Deine Einlassung ist mit dem eigenen peinlich agressiven Verhalten begründet. Nicht diesem phöse Rassimus imfal
    • Senape 29.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Kann ich 100% bestätigen.
    • Senape 29.10.2019 12:06
      Highlight Highlight @hierundjetzt Wo ist Maxine aggressiv?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 29.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Im Selbstbild sind wir Schweizer ja immer in allem perfekt und einzigartig. Bei genauerer Betrachtung sind wir aber eher mittelmässig und oft sogar richtig schlecht.

    Im Umgang mit unseren ausländischen Mitbürger ist das nicht anders und selbst unter uns Schweizern lässt der Umgang sehr oft zu wünschen übrig.

    Dieser Artikel scheint jedenfalls in ein Wespennest zu stechen, denn warum sonst kommen innerhalb von relativ kurzer Zeit so viele Kommentare und dass erst noch zu einer Zeit, wo eigentlich echte Schweizer brav am arbeiten sein sollten?
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Ja, Lovi, Verschwörungstheorien also wie immer?

      Lies bitte mal den Kommentar von TodosSomosSecondos gleich 2 Stellen über deinem.

      Ist ein guter Comment zum Thema und sagt vieles über uns Schweizer als ängliche Streber aus, die unbedingt den Musterschüler sein wollen.
    • DemonCore 29.10.2019 12:06
      Highlight Highlight Hört, hört...
    • felixJongleur 29.10.2019 12:11
      Highlight Highlight Lowend, ich möchte gerne an einem guten Beispiel lernen. Welches Land kannst du mir dafür empfehlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • feuseltier 29.10.2019 10:57
    Highlight Highlight Waa soll das?.Inländervorrang?
    Und mich würde eine Statistik interessieren, was Ausländer in anderen Ländern machen müssen etc..

    Wollen wir im eigenen Land immer weniger rechte haben?
    • ridega 29.10.2019 11:51
      Highlight Highlight Das Recht auf Rassismus hast du in der Schweiz eben nicht... oder welches Recht sprichst du hier genau an?
    • Tartaruga 29.10.2019 12:06
      Highlight Highlight Im Artikel gehts um Schweizer, nicht um Ausländer.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 29.10.2019 12:33
      Highlight Highlight Ist aber noch relativ schwierig am Telefon when jemand mit einem -ic namen anruft gleich zu wissen, ob diese Person jetzt einen Schweizer Pass besitzt oder nicht. Habe aber auch schon von vielen Vermietern gehört, dass nunmal schlechte Erfahrungen mit Menschen aus dem Balkanraum gemacht wurden. Da ist es doch nur verständlich, dass dann Menschen aus dem gleichen Herkunfstland abgewiesen erden. Man möchte ja nicht zweimal schlechte Erfahrungen machen. Bin aber auch der Ansicht, dass nur weil jemand ein Pass einer Nation besitzt er deshalb noch lange nicht als einheimisch zu betrachten ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Deki 29.10.2019 10:56
    Highlight Highlight Fazit: beeinflussen Entscheidungsprozesse unbewusst.

    Ich selber bin in dritter Generation mit Schweizer Pass hier aufgewachsen. Meine Kinder sind mittlerweile die 4 Generation.

    Natürlich würde ein Schweizer Familienname die sache erleichtern, statt einen auf IC endenden Familiennamen zu besitzen.
    Klar gibt's die Sprüche "Papierli-Schwizer" und klar gibt's die Fragen "vo wo bisch" obwohl das ganze leben in der Schweiz.
    Aber trotzdem haben wir es hier schön und gut, fühle mich auch als Schweizer, beherrsche die Sprache besser als die Muttersprache. Nicht jammern sondern das leben geniessen
    • Krise 29.10.2019 13:21
      Highlight Highlight Wenn du dritte Generation bist ist deine Muttersprache Schweizerdeutsch, oder sollte es zumindest sein.
    • Maragia 29.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Das zeigt es ja auf. "Muttersprache". Wie Nr 756 sagt, sollte ja Schweizerdeutsch, Französisch oder Italienisch deine Muttersprache sein...
    • Krise 29.10.2019 16:58
      Highlight Highlight @Maragia da hast du recht, danke für die Ergänzung.
  • Maxine K. 29.10.2019 10:56
    Highlight Highlight Mein Mann (dunkle Hautfarbe, Nachname englisch klingend) hat beste Qualifikationen im IT Netzwerk Support (Uni-Abschluss etc.). Seine Chancen auf ein Bewerbungsgespräch sind ca. 10%, das ist die Erfahrung. Er bekommt nur Chancen bei ausländischen Firmen die schlecht bezahlen. Zugleich trifft er in Firmen Angestellte, die beste Positionen haben mit viel weniger Ausbildung (Schweizer oder wenn Migrationshintergrund, dann sicher weisser Hautfarbe).
    • Hierundjetzt 29.10.2019 12:03
      Highlight Highlight Und bevor Du zu einem ja aber ansetzt

      Der Branchenverband ICT gibt die Löhne gemäss Ausbildungsstufe vor. Nix von kreativ.

      Ausländische IT Unternehmen sind in der Mehrzahl nur Sub-Contractors dorthin werden einfache Arbeiten ausgelagert

      Es gibt wohl keine Branche die so international ist, wie ICT
    • Senape 29.10.2019 12:06
      Highlight Highlight Hey Maxine, lass dich von den Blitzen nicht runterziehen. Ich mache ganz ähnliche Erfahrungen wie du und kenne diverse solche Geschichten. Viele wollen das einfach nicht wahrhaben.
    • Maxine K. 29.10.2019 12:22
      Highlight Highlight Der Experte in Sachen «wie es so ist zu leben mit dunkler Hautfarbe» ist wohl der mit der dunklen Hautfarbe. Das kann einfach niemand absprechen, das hat nix mit Opferrolle zu tun. Die einen nehmens einfach so hin, die anderen eben nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.10.2019 10:52
    Highlight Highlight Rassismus betrifft und alle. Man muss ihn unabhängig der Hautfarbe oder der Nationalität denken. Rassismus ist ein Instrument und Mittel der herrschenden Klasse.
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 11:50
      Highlight Highlight Oh du meine Güte...
    • Makatitom 29.10.2019 13:18
      Highlight Highlight was denn "oh du meine Güte"? Recht hat Mladen, oder hast du noch nie etwas vom Prinzip "Teile und herrsche" gehört, wie es die F**k da Planet und die Nationalblocheristen täglich anwenden?
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 14:11
      Highlight Highlight Oh du meine Güte will heissen, dass es jetzt droht etwas pupertär zu werden. gerade auch mit Ihrer Ankunft.
  • merlins 29.10.2019 10:46
    Highlight Highlight Ich möchte das Thema nicht wegdiskutieren. Das Thema ist leider ein Problem bei uns. Etwas fällt mir hingegen auf: "...Nachfahren von Deutschen für einen Job als Verkäufer 70 Prozent mehr Bewerbungen einreichen".

    Selbst als sprachlich gebildeter Mensch kann ich nicht zweifelsfrei zwischen Deutschen und CH-deutschen Namen unterscheiden.

    Ein Schelm, wer jetzt denkt, es könnte andere Gründe wie Ausbildung, Zeugnisse oder Referenzen haben.

    Gedanken von einem mit ausländischem Namen und halbem Migrationshintergrund.
    • pachifig 29.10.2019 11:25
      Highlight Highlight Nachfahren von Deutschen, ergo in der Schweiz die Bildung genossen, haben die gleiche Ausbildung, Zeugnisse oder Referenzen wie Schweizer schweizerischer Herkunft.
    • Makatitom 29.10.2019 13:19
      Highlight Highlight gerade die Deutschen hätte man im 18ten jahrhundert eben nicht reinlassen sollen, uns wäre so viel erspart geblieben. Z.B. Blocher, Schlüer, Köppels
    • Krise 29.10.2019 13:22
      Highlight Highlight Ob der Müller aus Bern oder Berlin kommt kann man doch echt nicht sagen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 29.10.2019 10:46
    Highlight Highlight Wenn man versucht den Nachteil der Wurzeln, die häufig am Nachnamen zu erkennen sind, zu negieren oder zu relativieren, sieht man an der Realität vorbei.

    Es ist für mich immer wieder irritierend, wenn man mir zB einen Polier vorstellt und gleich nachreicht woher er gebürtig ist, wenn er aus dem Balkan kommt, wenn er aber Hans Müller heisst, wird nichts näheres angegeben.

    Da ich als gebürtiger Italiener einen italienischen Nachnahmen trage und ein einiges Unternehmen habe, werde ich häufig gefragt; "aber Sie sind sicher Tessiner".

    In anderen Ländern ist es allerdings nicht viel anders.
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 11:10
      Highlight Highlight franco
      Sie legen Fugen nicht wahr?
    • FrancoL 29.10.2019 12:58
      Highlight Highlight @Ja mein Herr; Ich weiss nicht was Sie von Fugen verstehen, aber man legt sie nicht, man kann sie allerhöchstens ziehen.
      Und nein ich ziehe keine Fugen, wenn denn schon geb ich den Auftrag Fugen zu ziehen.
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 13:31
      Highlight Highlight Franco
      Ja ich weiss. Man legt keine Fugen. Eigentlich spritzt man sie ja. Ich wollte das Wort aber irgndwie nicht gebrauchen.
      Ich glaube aber das du eben doch Fugen ziehst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.10.2019 10:42
    Highlight Highlight "Auf dem Arbeitsmarkt sind sie mit Diskriminierung konfrontiert, die sich nicht mit Defiziten begründen lassen, [..]."

    Auch mit einem identischen Bildungsabschluss hat man als jemand, dessen Eltern aus der Türkei oder Balkan stammn, nicht automatisch die gleichen Karrierechancen wie Schweizer. 1. Man verfügt nicht über den gleichen kulturellen Hintergrund. 2. Das soziale Netzwerk der Eltern reicht meist nicht bis zu den Entscheidugnsträgern in guten Unternehmen. Das sind die kleinen feinen Unterschiede. Da Entscheidungsträger Leute aus der gleichen Schicht bevorzugen, steht man hinten an.
    • Frausowieso 29.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Möchtest du damit andeuten, dass Schweizer ihre guten Anstellungen nur auf Grund von Kontakten haben? Das wäre ja dann der Umkehrschluss, oder?
    • Hierundjetzt 29.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Mladen: das ist doch absoluter Quatsch 😡

      Schau Dir doch die Bildungsabschlüsse der Secondos an.

      Die 70% der CH macht eine Weiterbildung im Teritär B (FA, HF, HFP)

      Meine Güte dort findest Du nur noch Quotenausländer.

      Schau nur die publizierten Nachnamen bei den Abschlussfeiern an. Deutsche, Italiener, Franzosen, Baltikum, Syrer (!!) , Regionen der Subsahara (!!) zu Hauf.

      Osteuropäer? Balkan? Türken. Nix nada. Mit der Lupe musst Du die suchen

      Aber dann von Diskriminierung schwafeln, wenn die Vorab-Leistung fehlt, ganz stark. Gaaanz stark

      Macht mi also grad es bitz hässig
    • Clife 29.10.2019 11:55
      Highlight Highlight @Frausowieso
      Das ist Fakt. Ohne soziale Kontakte kommt man nicht an irgendeine gute Arbeitstätigkeit bzw. hat man erhöhte Chancen. Selbst unser Dozent, Herr Krauskopf, der im Wettbewerbsbereich ein hohes Tier ist an der ZHAW, hat dies klar und deutlich gesagt. Sieht man dann auch wiederum bei Politikern mit Lobbyverbindungen etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 29.10.2019 10:32
    Highlight Highlight Dass ausländische Namen von Vermietern weniger berücksichtigt werden, beruht wohl eher auf Erfahrung und nicht auf Diskriminierung.
    Bei politischen Ämtern streiche ich Migranten auch konsequent weg. Deren Ziel ist ja nicht ihre Integration und das Wohl der Schweizer Bevölkerung, sondern sie sehen sich als Vertreter ihrer Landsleute.
    Migranten fühlen sich immer ihrer Herkunft am meisten verbunden. Wer kennt einen Migranten, der seine Ferien nicht konsequent in seinem Herkunftsland verbringt?
    Im beruflichen Bereich darf die Herkunft jedoch keine Rolle spielen.
    • Zecke 29.10.2019 11:04
      Highlight Highlight Mutige Aussage, du Wutbürger. Alles Annahmen mit rassistischem Unterton.
      «Deren Ziel ist ja nicht ihre Integration und das Wohl der Schweizer Bevölkerung, sondern sie sehen sich als Vertreter ihrer Landsleute.», als wäre das eine Tatsache.
    • Bukepasul 29.10.2019 11:14
      Highlight Highlight Sie streichen also Migranten konsequent weg, weil Sie das Gefühl haben sie setzen sich nicht für die Schweizer Bevölkerung ein? Weshalb sollten sie dann überhaupt für die Schweiz politisieren wollen? Also diese Pauschalisierung versteh ich absolut nicht.
      PS: Die Landsleute der Migranten sind auch ein Teil der Schweizer Bevölkerung ;)
    • Qahira 29.10.2019 11:15
      Highlight Highlight Ui ui. Du machst mich sprachlos.
      Hier, nimm einen Blitz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromaster80 29.10.2019 10:32
    Highlight Highlight Vielleicht arbeiten die Studienautoren mal paar Tage an einer Kasse oder so im Einzelhandel oder sonst einem Job wo man mit vielen Ausländern zu tun hat. Ganz viele Vorurteile sind schlicht Erfahrungen geschuldet...
  • FoxSinBan 29.10.2019 10:31
    Highlight Highlight Ich würde wenn auf Studien verwisen/zitirt wird gerne auch die orginalpublikation Verlinkt haben. Ich finde das gehört zu guten Journalismus dazu.
    • SaraSera 29.10.2019 13:16
      Highlight Highlight @FoxSinBan: Da haben Sie recht. Ich hab die Links eingefügt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.10.2019 15:06
      Highlight Highlight @SaraSera
      Danke für diesen Artikel.
      Und auch wenn sich hier wieder gewisse auskotzen und ihren Rassismus wieder zu rechtfertigen versuchen, gibts dieses mal den süssen antitroll-ehrenott für dich.
      Benutzer Bild
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.10.2019 17:07
      Highlight Highlight Oooooooohhhh wie süß.
      Da sind wohl einige überhaupt nicht damit einverstanden, dass ich mich gegen Rassismus stelle.
      Ich nehms mal als Kompliment. 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 29.10.2019 10:21
    Highlight Highlight Also bei Wahlen sollte man sicher nicht von Diskriminierung sprechen. Es ist das Recht sich zur Wahl zu stellen, ja, aber es gibt kein Recht gewählt zu werden.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.10.2019 10:45
      Highlight Highlight Das hat ja auch niemand gefordert. Kann es sein, dass Sie das Thema nicht fassen können?
    • Hierundjetzt 29.10.2019 11:04
      Highlight Highlight Mladen: doch. Es wurde explizit bemängelt, dass „Ausländer“ voll gemein rausgestrichen werden.

      Ok.

      Kandidier als Sozi in der SVP
      Als Asylbetreuer in der SVP
      Kandidier als Zürcher in Bern
      Oberwalliser im Unterwallis
      Baselland in Baselstadt
      Bern im Jura

      usw
      usw

      Wirst Du mit diesen Prämissen gewählt? Nope

      Wirst aber sowas von gestrichen 🤣🤣🤣

      Der Schweizer (!!!) mi ič hat vielleicht auch kein Netzwerk, kein Geld, keine echten Ambitionen nicht immer seine eigene Unfähigkeit mit Rassismus begründen 🙄

      Oder werden plötzlich ALLE Kandidaten AUSSER Ausländer gewählt?
    • Rabbi Jussuf 29.10.2019 11:12
      Highlight Highlight Mladen
      Schau dir die Formulierung im Text an. Das dauert nicht lange bis das zu einer Forderung wird - wie mit der Frauenquote auf Wahllisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • soulcalibur 29.10.2019 10:18
    Highlight Highlight Eine Sauerei ohnegleichen. Aber wenn die Leute mir erzählen, dass Sie Kosovo-Albaner sind und furchtbar stolz darauf sind, obwohl sie von Kindsbeinen an in der Schweiz leben, bin ich irritiert. Warum muss man ständig erwähnen, dass notabene die Eltern eingewandert sind? Wenn der Lebensmittelpunkt hier ist und du bloss wegen Ferien einmal pro Jahr in die Türkei reist, dann hört mir doch auf mit "ich bin Türke". Gibt auch Politiker, die ständig mit ihrem kulturellen Hintergrund hausieren gehen, das finde ich mühsam und ehrlich, interessiert mich null. Mich interessiert der Mensch. Los, blitzen!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.10.2019 10:46
      Highlight Highlight Wenn Sie sich scheinbar für den Mensch interessieren, warum sind Sie dann irritiert, wenn ihnen jemand erzählt, woher seine Eltern stammen. Verstehe ich nicht.
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 11:16
      Highlight Highlight Mladen, ich glaube, er meint diesen penetranten Nationalismus, den viel Migranten hier demonstrativ vor sich her trage.
    • Til 29.10.2019 11:42
      Highlight Highlight Irritieren dich dann auch Menschen/Politiker, die sich als Eidgenossen bezeichnen? Mich schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pfirsch 29.10.2019 10:15
    Highlight Highlight Seit wann sind Kosovaren dunkelhäutig?
    • Saraina 29.10.2019 18:05
      Highlight Highlight Weil es in der Pfirsichkonfitüre Zucker hat.
  • Cédric Wermutstropfen 29.10.2019 10:14
    Highlight Highlight Vielleicht sind diese Personen aus verschiedensten Gründen auch einfach sensibler, was dieses Thema angeht und fühlen sich deshalb stärker diskriminiert. Ich bin kein Fan solcher Gspürschmifühlschmi-Umfragen, die dann als absolute Wahrheit angesehen werden, weil solche Störfaktoren nicht in Erwägung gezogen werden.
    • Silent_Revolution 29.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Dass dir das Empfinden dieser Personen gleichgültig ist, ist uns allen klar.
      Du bist allerdings einer der Letzten, der beurteilen kann, weshalb sich diese Menschen diskriminiert fühlen und ob die Umfragen repräsentativ sind.

      Wenn du etwas weniger mit deiner fremdenfeindlichen Grundhaltung auffallen würdest, dann könnte man dir noch abnehmen, dass du die angebliche Verzerrung der Umfragen an sich kritisierst.

      Das einzige was dir hier nicht passt, ist dass die Ergebnisse nicht deinem Weltbild entsprechen. Wäre das der Fall, hättest du weder kritisiert, noch hinterfragt.
    • PHM 29.10.2019 10:51
      Highlight Highlight Unsere Nationalen Kompetenzzentren (NCCRs) führen Forschung auf hohem wissenschaftlichem Standard durch und geniessen in Peer Reviewed Journals ein hohes Ansehen.

      Hast du Methodenbericht oder Studie selbst gelesen, um beurteilen zu können welche 'Störfaktoren' in Erwägung gezogen wurden und welche nicht?

      Wissenschaft passt halt rechtsaussen selten in den Kram ;) will sie doch die Komplexität der Welt erfassen und ergründen, statt sie zu verschweigen und einfache Polteri-Lösungen anzubieten.

      https://nccr-onthemove.ch/wp_live14/wp-content/uploads/2019/02/nccrotm-WP20-Zschirnt-Fibbi_Feb19.pdf
    • Cédric Wermutstropfen 29.10.2019 12:02
      Highlight Highlight @Silent: „..könnte man dir noch abnehmen, dass du die angebliche Verzerrung der Umfragen an sich kritisierst.“

      1) Es geht doch hier nicht um mich, sondern um das was ich sage. Ob Du mir abnimmst, dass ich das so meine ist doch völlig irrelevant. Das ändert ja nichts am Inhalt.
      2) Ich schreibe nicht von einer angeblichen Verzerrung, sondern von einer möglichen.
      3) Du bezeichnest mich als fremdenfeindlich, schreibst dann aber dass es nicht in mein Weltbild passen würde, wenn Leute diskriminiert werden. Hoi, Logik??
      4) Ich würde gerne mal eines dieser „fremdenfeindlichen“ Zitate von mir sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 29.10.2019 10:12
    Highlight Highlight zuviele in diesem land denken noch "schweizer kann jeder sein, ich bin eidgenosse" (meistens wissen dann diese knallköpfe weniger über die schweiz als die secondos oder leute, die in der dritten generation hier sind.

    man sollte sich wieder rückbesinnen und einfach nur kansonsbashing betreiben, wie es sich für jeden ordentlichen schweizer gehört!
    • Liselote Meier 29.10.2019 10:50
      Highlight Highlight Kantonsbashing? Die Menschen vom anderen Dorf sind schon Suspekt ;)
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 29.10.2019 12:57
      Highlight Highlight Nun ja, wenn jemand dunkelhäutig ist und den Schweizer Pass besitzt, dann ist diese Person für mich auch nur auf dem Papier ein Schweizer und nicht gebürtig. Das ist nunmal meine Meinung, sorry. Das rechtfertig aber eine Diskriminierung nicht. Ich urteile generell nach dem Verhalten einer Person und nicht nach deren Herkunft.
    • Liselote Meier 29.10.2019 13:10
      Highlight Highlight @Älplermagrönli; Dir ist aber schon klar, dass die Schweiz und auch schon die alte Eidgenossenschaft eine Willensnation/ ein Bund geschaffen auf gleichem Wille ist/war?

      Deine Meinung ist begründet durch eine haltlose völkische Ideologie rübergeschwappt vom grossen Kanton im Zuge der "Grossdeutschen Lösung".


    Weitere Antworten anzeigen
  • Fiu 29.10.2019 10:11
    Highlight Highlight #Papierlischwiezer
    • DiniMueter 29.10.2019 11:20
      Highlight Highlight Ehrliche frage, was heisst Schweizer zu sein? Wie ist mann mehr Schweizer als die andere?
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 29.10.2019 13:05
      Highlight Highlight @DiniMueter Für mich ist man Schweizer (trifft auch auf andere Länder zu) wenn die Einwanderung in die Schweiz solange zurückliegt, dass keiner mehr in der Familie weiss wann die Einwanderung stattgefunden hat oder jetzt spezifisch auf die Schweiz, wenn die Vorfahren zur Zeit der Gründung im Schweizer Gebiet lebten. Man ist also nicht Schweizer wenn man benennen kann, dass die Grosseltern oder Urgrosseltern aus dem Balkan oder so stammen.
      Das ist zwar jetzt nur meine Meinung aber finde sowieso komisch, dass man eine Nation einfach so annehmen oder kaufen kann.
    • DiniMueter 29.10.2019 13:39
      Highlight Highlight Ach ja, ich habe gedacht die Schweiz eine Willensnation sei, und die Schweizer deren Einwohner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DomKi 29.10.2019 10:06
    Highlight Highlight Ich bin ein Schweizer und lebe in Spanien, auch ich erlebe Diskriminierung in vielen Bereichen. 2 Optionen zurück in mein/dein Land oder get over it !!
    • Zecke 29.10.2019 11:07
      Highlight Highlight Stimmt, Diskriminierung gehört dazu und ist einfach auszuhalten, ansonsten kannst du wieder verreisen? Man, man!
    • Aniki 29.10.2019 12:51
      Highlight Highlight Tolle Erkenntnis DomKi und noch bessere Konsequenzen die Du scheinbar für Dich gezogen hast... Nicht...
    • überflüssig 29.10.2019 21:42
      Highlight Highlight gibt welche, die können nirgends zurück, weil sie halt eben gebürtige schweizer sind. nur mit anderer hautfarbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 29.10.2019 10:05
    Highlight Highlight Ja dem dürfte so sein. Meine Frau hatte ähnliche Schwierigkeiten um an Interviews zu kommen. Dies änderte sich schnell, als sie ihren Nachnamen auf den Bewerbungen wegliess und fortan nur noch meinen verwendete.
  • MacB 29.10.2019 10:04
    Highlight Highlight Schwieriges Thema, das zurecht mal wiedre auf den Tisch kommt. Wobei man da eher bei der gesellschaftlichen Akzeptanz anpacken muss.

    Ideen wie anonymsierte Bewerbungsverfahren (im letzten Abshcnitt) sind reine Augenwischerei. Dann findet die Selektion halt nach einem ersten Treffen statt oder man lagert das Erstgespräch auf exterene Recruiter aus. Wnen man keinen Kosovaren will, stellt man ihn auch nicht ein. Da muss man eben gesellschaftlich ran, dass man schon gedanklich keine Unterschiede mehr macht.
  • Abraham Colombo 29.10.2019 10:02
    Highlight Highlight Die Eigenen sind einem am nächsten, ist halt so. War schon immer so dafür brauche ich keine Studie, ist keine schöne sache aber was will man dagegen machen. Da wird auch eine Broschüre nichts helfen ich denke das ist in jedem Land so.
    • Qui-Gon 29.10.2019 11:44
      Highlight Highlight Die "Eigenen", aha. Also mein ausländischer Nachbar ist mir näher als irgendein fremder Schweizer.
    • Clife 29.10.2019 12:04
      Highlight Highlight Wie wärs mit „richtig erziehen“? In der Schule muss man bereitwillig mit allen Nationen auskommen, das gehört sogar zur Pflicht des Staates, dies zu gewährleisten. Zu Hause wird einem dann wieder etwas anderes erzählt, sei es von Ausländern oder von Schweizern. Persönlich habe ich einen Freundeskreis, der von Afrika bis Amerika geht und respektiere Asiaten genauso wie Europäer. Medien wie auch der Staat müssen sich für solche „Offenkundigkeit“ transparenter einsetzen, als indirekt stillzuschweigen. Problem: Dann müssen alle Staaten dazu stehen und nicht nur einer...
  • ChillDaHood 29.10.2019 10:01
    Highlight Highlight Als ich aus einer günstigen Genossenschaftswohnung ausgezogen bin, wollte die Verwaltung, dass ich Nachmieter suche. Ich habe eine nette türkischstämmige Familie empfohlen, mit der ich mich auf Anhieb verstanden habe, die ein weiteres Kind erwartete (wohnhaft in 2-Zimmerwohnung). Der Vater sagte, dass sie seit der Geburt der Tochter auf Wohnungssuche sind. Sie sind komplett (im Anzug) aufgekreuzt, Leumund gut und Betreibungsregister leer. Danach hat die Verwaltung nochmals Leute aufgeboten. Die Wohnung ging dann an einen Schweizer Nachnamen. Das erste Mal, dass ich mich als Schweizer schämte.
    • DasDing 29.10.2019 10:09
      Highlight Highlight Ne 2 zi wohnung würde ich nun auch nicht an eine 4-köpfige familie vermieten
    • ChillDaHood 29.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Sry, missverständlich. Die Wohnung war 4.5 Zimmer, sie wohnten aber mit einem 1-jährigen Kind in 2 Zimmern und das zweite war auf dem Weg. Sie suchten, seit das erste Kind auf dem Weg war. Er arbeitete auf dem Bau, sie als Coiffeuse.

      Was mich am meisten störte, war, dass ich mit der zweiten Runde Wohnungsbesichtigungen und den "Wünschen" der präferierten Schweizer Nachfolger Riesenlämpen hatte, während mein (in meinen Augen valabler) potentieller Nachmieter mir schon gesagt hatte, wie gerne er meine nicht mehr benötigten Möbel übernehmen würde.

      Machen sie das mal - ah sorry, kein Eidgenosse!
    • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 11:21
      Highlight Highlight Dafür brauchst du dich nicht zu schämen. Das ist in jedem Land so. Es gehört zum Mensch und ist nicht unbedinngt etwas schlechtes.
  • la vérité 29.10.2019 10:00
    Highlight Highlight Was heisst das? Wir brauchen dringend eine Quote!!!!!
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 29.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Nur über meine Leiche. Ich bin genauso gegen eine Frauenqote in der Politik. Politiker sollten wegen ihren Inhalten gewählt werden und nicht weil sie eine Frau oder Ausländer sind. Sorry aber so kann man Politik auch verhunzen.
    • la vérité 29.10.2019 13:25
      Highlight Highlight Älpermagrönli - war ironisch gemeint!
    • natalie74 29.10.2019 14:09
      Highlight Highlight Älplermagrönli: Ausländer können nicht gewählt werden. Nur Schweizer können in der Schweiz in ein politisches Amt gewählt werden.
      Ob es Dir passt oder nicht...
  • Boogie 29.10.2019 09:57
    Highlight Highlight Was ich an diesen Artikeln immer etwas problematisch finde ist, dass sie den Eindruck schaffen, dass wir Schweizer besonders fremdenfeindlich wären. Tatsache ist, dass dies wohl in jedem beliebigen Land genau gleich ist (was es natürlich nicht besser macht). In einigen Ländern sogar noch viel extremer. Es liegt ganz einfach in der Natur des Menschen. Sogar Tiere sind so.
    • Zahlenheini 29.10.2019 10:35
      Highlight Highlight @Boogie:
      Im angelsächsischen Raum gibt man bei Job-Bewerbungen auf dem Lebenslauf weniger Preis. Ein CV mit Foto und Zivilstand wäre dort ein No-Go. Je mehr Infos von einem verlangt werden, desto grösser die potenzielle Diskriminierung aufgrund Herkunft, Geschlecht, Alter, Aussehen. Aber gib mal eine Bewerbung ab ohne diese Angaben, dann findest du hier garantiert gar keine Stelle. Dabei sollten doch die fachlichen Qualifikationen zählen...
    • SanchoPanza 29.10.2019 10:40
      Highlight Highlight und was wäre, wenn dies nicht nur ein Eindruck wäre sondern sich durch vergleichbare Studien in anderen Ländern belegen lassen würde? ah genau darum gehts doch in diesem Artikel ich Dummerchen... ;-)

      PS: ich glaube auch, dass es in jedem Land vergleichbare Diskriminierungen gibt. Die Schweiz (verallgemeinert) scheint sich aber schon stärker als andere gegen Massnahmen zu deren Bekämpfung zu wehren.
    • teXI 29.10.2019 11:48
      Highlight Highlight Also Wahlplakate mit schwarzen Schafen und sonst noch so tollen Motiven kenne ich nur aus der Schweiz
    Weitere Antworten anzeigen
  • vamosT 29.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Ich habe auch einen romanischen Namen, bei dem viele fragen "Bist du von Afrika?". Früher habe ich immer wahrheitsgemäss Nein gesagt.
    Aber seit ich ja sage, profitiere ich überall vom Migrantenbonus. Es ist gerade zu lustig zu sehen, wie die meisten Menschen danach extra freundlich sind und dir unbendingt alles geben und rechtmachen wollen.

    Solche Mimimi-Artikel fördern das noch. Bitte mehr davon. :)
    • Til 29.10.2019 11:48
      Highlight Highlight Wir sind doch eh alle aus Afrika.
  • j b 29.10.2019 09:53
    Highlight Highlight Tut mir leid aber von irgendwo kommen auch die Vorurteile. Klar gibt es immer die, die einfach gegen alle sind die nicht hansli oder ueli heissen. Aber auch gewisse Secondos, wie auch Eingebürgerte, benehmen sich so asozial. Ich dehe es täglich im ÖV. In der Stadt. Keinen anstand. Wenn man dann etwas sagt, wird man gleich als Nazi betittelt.
    • Eliaz54 29.10.2019 10:31
      Highlight Highlight Schweizer benehmen sich zum teil genau so asozial und provozieren gerne die Ausländer. Auf eine Aktion folgt bekanntlicherweise eine Rekation.
    • Zahlenheini 29.10.2019 10:38
      Highlight Highlight @j b:
      mir sind letztens im Zug ganz viele ältere Eidgnossen reinmarschiert, bevor alle Passagiere ausgesteigen sind. Deswegen einen generellen Hass auf weisse, helvetische, ältere Wandergruppen zu entwickeln wäre etwas zu einfach. Die Welt teilt sich in soziale und asoziale Leute, was wenig bis gar nichts mit Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft zu tun hat.
    • Morgan Wlan 29.10.2019 11:17
      Highlight Highlight @Zahlenheini
      Wer regelmässig zu Stosszeiten Zug fährt hat zwangsläufig einen generellen Hass auf weisse, helvetische, ältere Wandergruppen. Auch auf Schulklassen und Pfadilager.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 29.10.2019 09:50
    Highlight Highlight Interessant wäre auch mal, zu untersuchen, wie Leute aufgrund ihrer Kantonsherkunft diskriminiert werden, beispielsweise Zürcher in Graubünden. ;)
    • Bündn0r 29.10.2019 10:20
      Highlight Highlight Kann nicht sein, wir wählen euch sogar in den Nationalrat.

      Zumindest (zu) viele von uns.
  • Sandro Lightwood 29.10.2019 09:48
    Highlight Highlight Der Stammtisch würde jetzt sagen: sind halt keine Eidgenossen.



    🤮
  • trotzten sagen dürfen . 29.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Ich wurde als weisser Schweizer in der Schweiz auch schon unzählige male diskriminiert.
    So ist der Mensch. Wegstecken und vorwärtsschauen.
    Wir müssen aber aufpassen, dass wir hier nicht eine Opferhaltung produzieren. Wenn der Junge Türke, Kosovare etc. ständig liesst, dass er ev diskriminiert wird, verinnerlicht er dies möglicherweise.
    Ich habe auch schon unzählige Absagen bekommen. Wenn ich mir nun sage, dies sei halt weil ich Türke bin, mache ich mich damit zum Opfer. Ich bekomme es ja täglich unter die Nase gerieben.

    Die Medien sind da heute ein wenig zu offensiv.
  • Bukepasul 29.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Tja als Schweizer mit kosovarischen Wurzeln muss ich halt immer doppelt so viel erreichen um überhaupt die gleichen Chancen zu haben. Aber ändern kann man das nicht, es ist immer eine Frage der Zeit bis die Diskriminierungen aufhören. Früher waren es die Italiener, heute Albaner, Türken etc.
  • derEchteElch 29.10.2019 09:46
    Highlight Highlight „Die Ergebnisse zeigten, dass Politiker mit ausländisch klingenden Namen besonders häufig von den Listen gestrichen wurden.“

    Hört auf mit solchen Pseudostudien! 🤬 Ist ja unglaublich. Die Welt einfach mal sich so zurechtlegen, wie man es gern hätte!

    >> Es gibt kein Anrecht darauf, (zwingend) gewählt zu werden

    >> Es steht jedem frei, den zu wählen, wen man will. Linke wählen schliesslich auch keine SVPler, gerade WEIL es SVPler sind!

    DAS ist Demokratie und DAS sind freie (!) Wahlen. Alles andere ist eine Diktatur und eine „gelenkte Demokratie“!

    Gilt auch für die Arbeits-/Wohnungssuche..
    • Max Cherry 29.10.2019 12:15
      Highlight Highlight Wenn jemand ausschliesslich aufgrund seines Nachnamens von einer Liste gestrichen wird, hat dies nicht mehr viel mit dem demokratischen Gedanken zu tun.
      Das nennt sich schlicht und einfach Rassismus.

      Gilt auch für die Arbeits-/Wohnungssuche..
    • derEchteElch 29.10.2019 12:34
      Highlight Highlight Selbstverständlich nicht! Der Grund, warum irgendjemand von einer Liste gestrichen oder geschrieben wird, ist jedem seine persönliche Angelegenheit.

      DAS ist Wahlfreiheit und DAS ist Demokratie! Das ist das freie Recht von jedem Wahlberechtigten.

      Das ist nicht Rassismus sondern die unantastbare freie Wahl-/Meinungsfreiheit und das ist in Ordnung so.
    • Max Cherry 29.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Natürlich kann jeder selber bestimmen, wieso er jemanden streicht. Trotzdem ist er ein Rassist, wenn nur der Name ausschlaggebend ist. Und Rassismus ist undemokratisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 29.10.2019 09:43
    Highlight Highlight In den 80er Jahren verschickte meine Schwester nach abgeschlossener Ausbildung am Lehrerseminar als Niederländerin rund 30 Bewerbungen für eine Anstellung als Primarlehrerin - umsonst. Kaum hatte sie den heiligen roten Pass, bekam sie eine Stelle. Die Diskriminierung ist somit mehrstufig.
    Da die Schweiz von mir auch nach 45 Jahren im Lande (im Klartext seit Geburt) noch mehr als nur einen strikt Kosten deckenden Betrag für eine Einbürgerung verlangt, kann ich in Kombination mit der Diskriminierung von Eingebürgerten nur sagen: Nein Danke, da bleib ich lieber bei meinem weinroten EU-Pass.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 29.10.2019 11:29
      Highlight Highlight Dann hoffe ich doch auch, dass du in deine geliebte EU auswanderst!
    • teXI 29.10.2019 11:56
      Highlight Highlight @Klaus dann hoffe doch aber auch, dass du das Land nie verlässt! Für solche wie dich gibts kein Platz da draussen...
    • Magnum 29.10.2019 15:47
      Highlight Highlight @Gotthelf
      Das ist genau der "wenn's Dir hier nicht passt, dann geh doch zurück"-Bockmist, den ich seit eh und je zu hören bekomme.
      Meine Eltern sind zehn Jahre vor meiner Geburt in die Schweiz gekommen - mein Vater wurde als hochqualifizierter Ingenieur aktiv vom Bund angeworben für den Bau der Nationalstrassen. Ich habe mich NIE aktiv entschieden, in die Schweiz zu kommen. In fast jedem anderen Land hätte ich die Staatsbürgerschaft automatisch erhalten. Bei der Hälfte der Ausländer in der Schweiz sieht es ungefähr gleich aus. Typen wie Du und die ganzen Blitzer können mich mal kreuzweise.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 29.10.2019 09:43
    Highlight Highlight Diskriminierung aufgrund nichtwählbarer Eigenschaften? Gibt es nicht. Die haben nicht gut genug verhandelt!!Eins11
    • Maxine K. 29.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Du kannst nicht verhandeln, wenn Du nicht zum Gespräch geladen bist!
    • TrueStory 29.10.2019 14:06
      Highlight Highlight Vielleicht meint er, man solle Initialen statt Namen auf CV notieren, vielleicht auch ohne Bild schicken, vielleicht nur auf persönliches Interview bestehen und kein Tel.Gespräch akzeptieren. Vielleicht ist das das Gegenteil von 'nicht gut genug verhandelt'. Vielleicht sind Menschen mit Migrationshintergrund geborene 'nicht genug gute Verhandler'. Vielleicht haben Ihre Eltern oder Großeltern 'nicht gut genug verhandelt'. Völlig sinnlose Argumente @aglio e olio.
  • Nathan der Weise 29.10.2019 09:38
    Highlight Highlight Ist ein wenig pauschalisiert... in Basel wurden zwei Nationalräte gewählt mit nicht „Schweizer“ Namen Arslan und Atici.
    • Magnum 29.10.2019 16:05
      Highlight Highlight Basel ist auch nicht wirklich repräsentativ für die Schweiz. Das gilt für die politische Landschaft in der Stadt, an der sich auch BloZ-Somm die Zähne ausgebissen hat, wie für die klassische Rolle Basels als Tor der Schweiz zu Europa und der Welt - der Rheinhafen lässt grüssen. Erasmus von Rotterdam hat nicht umsonst in Basel gewirkt. Die Schweiz könnte viel mehr Basel und viel weniger Hinterpfupfingen und Oberwil-Lieli vertragen. Das würde dieses Land nochmals massiv lebenswerter machen.
  • Manuel Schild 29.10.2019 09:36
    Highlight Highlight Diese Studien basieren meistens auf die 5. grössten Ausländergruppen in der Schweiz. Das sind Italiener, Deutsche, Franzosen, Kosovaren und Türken. Das die Leute aus den 3 Nachbarländern mit denen wir die Sprachen und Namen teilen es einfacher haben als Leute aus Ländern weiter weg und ist halt so. Leute die auf Herkunft des Bewerbers achten können den Namen gar nicht zuordnen. Also wieder eine Studie die einfach für aufsehen sorgen will. Und sobald Kosovo drauf steht wird die Sache für den Boulevard auch interessant.
    • Tjuck 29.10.2019 09:44
      Highlight Highlight Du wiederholst bloss was im Artikel steht, dass Ausländer diskriminiert werden. Dein Fazit: "Ist halt so". Sehr bescheiden.
  • remeto 29.10.2019 09:34
    Highlight Highlight Gerade der abgebildete Lumengo ist ein schlechtes Beispiel.
    Der SP Nationalrat war in eine Wahlfälschungsgeschichte
    involviert (Freispruch vor Bundesgericht) und wurde von der eigenen Partei zum Rücktritt aufgefordert.
  • Pitefli 29.10.2019 09:34
    Highlight Highlight Es wäre spannend zu wissen in welchen Bereichen die 6000 Befragten arbeiten und wie deren schulischer Background ist. Ich stamme selbst aus dem Balkan aber habe/hatte nie das Gefühl dass ich bei der Jobsuche unfair behandelt werde und ich bin in einem Kaff gross geworden. Bei der Wohnungssuche sah dies dann schon anders aus.
    • Tjuck 29.10.2019 09:44
      Highlight Highlight "Bei der Wohnungssuche sah dies dann schon anders aus." Eben.
    • bebby 29.10.2019 09:53
      Highlight Highlight Das hängt wohl auch davon ab, wo man sich bewirbt. Das zeigt sich auch bei der Wohnungssuche. Einer professionellen Verwaltung ist die Herkunft egal, aber einem kleinen Hausbesitzer ev. nicht, weil dort sehr viele, nicht quantifizierbare Faktoren eine Rolle spielen. Ebenso vermutlich bei einer KMU, wo einer der Chef ist.
      Ich vergesse nie, dass mir mal erzählt wurde, ein Hausbesitzer habe eine frisch getrennte Frau mit Kind nicht als Mieterin haben wollen weil: „bei uns leben nur anständige Leute.“
    • x4253 29.10.2019 10:21
      Highlight Highlight Wer den "falschen" Namen hat wird auch bei der Lehrstellensuche oft stark benachteiligt.
      Wir bilden KVler und Informatiker aus und wir hören in den Schnupperwochen gerade von den Teilnehmern mit "exotischen" Namen, dass
      es das erste mal überhaupt ist, dass sie eingeladen wurden oder sich jemand bei ihnen gemeldet hat.
      Das macht mich dann jeweils ein bisschen hässig.
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  • Masta Ace 29.10.2019 09:34
    Highlight Highlight "Ricardo Lumengo war der erste Afroamerikaner, der in den Nationalrat gewählt wurde." Echt jetz, "Afroamerikaner"????🤣🤣
    • dath bane 29.10.2019 15:35
      Highlight Highlight Habs extra nochmal nachgelesen. Ihm wurde damals Wahlfälschung vorgeworfen. Vor Bundesgericht wurde er aber freigesprochen und später nicht wiedergewählt.
    • Manulu 29.10.2019 20:07
      Highlight Highlight Falsch. Er war der erste und hoffentlich letzte Nationalrat, welcher durch Wahlbetrug gewählt wurde! Ursprüngliche Herkunft ist egal. Er hat den Schweizerpass.
  • DiniMueter 29.10.2019 09:31
    Highlight Highlight Traurig aber wahr, es ist mir auch passiert. "Menschennatur", von Einige gennant. Ein Eingebürgerter muss der bessere Schweizer sein und wird trotzdem benachteilig. Ich wünsche mich nicht eine Präferenzbehandlung, sondern einfach Chancengleichheit.
    • Wandervogel 29.10.2019 15:51
      Highlight Highlight Es wird immer impliziert, als diskriminieren nur Meiers, Bürglers, Grütters etc. andere schweizer mit ausländischen Nachnamen. Genauso wird der schweizer mit serbischen Namen vom schweizer mit dem albanischen Namen diskriminiert und der schweizer mit kurdischen Wurzeln diskriminiert den schweizer mit türkischen Wurzeln etc. und diese Beispiele flossen auch in obige Studie.
  • TrueStory 29.10.2019 09:29
    Highlight Highlight Heikles Thema. Leider ist es so, aber nicht nur hier, in jedem Land. Beide Seiten könnten mehr daran arbeiten, obwohl es utopisch wäre, dass jeder gleiche Chancen hat. Der Start war nicht bei jedem gleich, wieso soll das Endresultat dann gleich sein?
    • Ghandi88 29.10.2019 09:57
      Highlight Highlight Weshalb soll der Start eines Schweizers in 3. Generation anderst als der Start eines Schweizer in 10. Generation sein?
      Falls bei uns weiterhin davon ausgegangen werden soll, dass Chancengleicheit besteht oder bestehen soll, muss daran gearbeitet werden!
  • Glenn Quagmire 29.10.2019 09:25
    Highlight Highlight Lumengo stammt doch aus Angola, nicht den USA? Folglich wäre er kein Aforamerikaner sondern Afrikaner, respektive Schweizer mit afrikanischen Wurzeln, denn er hat den CH-Pass und ist Bürger der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
    • SaraSera 29.10.2019 10:13
      Highlight Highlight @Glenn Quagmire: Ja, sorry das war falsch formuliert. Es ist geändert. Danke für den Input.
    • Glenn Quagmire 29.10.2019 12:15
      Highlight Highlight @SaraSera: wir sind ja zum Glück alles nur Menschen ;-)

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