Gesellschaft & Politik
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Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Bild: KEYSTONE

Eine Umfrage bei den Kandidierenden für die nationalen Parlamentswahlen zeigt: Viele finden die hohen Hürden bei der Einbürgerung nicht mehr zeitgemäss. Migrantenorganisationen wollen die Diskussion neu entfachen.



Am 20. Oktober wird ein neues Parlament gewählt. Doch richtig spannend wird es erst danach. Neue Allianzen müssen geschmiedet, Mehrheiten gefunden werden. Eine Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse rückt vor jeder Legislaturperiode andere Themen in den Fokus.

Isabel Garcia, Präsidentin des Vereins Secondas Zürich hofft, dass die Wahlen einen Richtungswechsel bei der Migrations- und Integrationspolitik bringen. Dass dies gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, zeigt ein Blick auf eine gross angelegte Umfrage, die Secondas Zürich zusammen mit der Vereinigung Gewählte Stimme durchgeführt hat.

Überraschende Antworten

Die zwei Migrantenorganisationen haben in den vergangenen Wochen sämtlichen National- und Ständeratskandidaten einen Fragenkatalog zu den Themen «Einbürgerung» und «politische Partizipation von Ausländern» zugeschickt. Rund 400 Kandidierende aus 19 Kantonen und aus fast allen Parteien nahmen daran teil. Von den Antworten überrascht eine besonders: Bis weit in bürgerliche Kreise ist man sich einig, dass die Hürden für eine Einbürgerung in der Schweiz zu hoch sind.

Dabei geht es vor allem um kürzere Wohnsitzfristen in Gemeinden und Kantonen und darum, dass der ausländerrechtliche Status bei der Einbürgerung keine Rolle spielen soll. Garcia sagt: «Im Gegensatz zu noch vor wenigen Jahren werden diese Anliegen von den GLP-Kandidierenden fast lückenlos und von denjenigen der anderen Mitte-Parteien mehrheitlich befürwortet, Unterstützung kommt auch von zahlreichen FDP-Kandidaten.»

Verschärftes Bürgerrechtsgesetz

Seit dem 1. Januar 2018 ist es schwieriger geworden, den Schweizer Pass zu erhalten. Neu kann nur eingebürgert werden, wer über die Niederlassungsbewilligung C verfügt und seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz lebt und integriert ist. Als integriert gilt, wer Sprachkenntnisse in einer Landessprache ausweist, die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie die Werte der Bundesverfassung beachtet, am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung teilnimmt und sich um die Integration seiner Familie kümmert. Je nach Kanton wird eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis fünf Jahren verlangt. (sar)

Garcia sieht diese Entwicklung als Teil eines generellen Trends hin zu mehr Offenheit bei Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. «Dieser hat sich in den letzten Jahren auch bei Themen wie ‹Ehe für Alle› und der Liberalisierung des Cannabis-Konsums gezeigt.» Jetzt erreiche er langsam aber sicher auch die Partizipations- und Einbürgerungsfragen. Das bestätige auch eine Analyse der Smartvote-Profile der Kandidierenden.

«Nicht mehr zeitgemäss»

«Eines der grössten Probleme in unserer Demokratie ist, dass ein grosser Teil der Menschen in der Schweiz keine politischen Rechte haben», sagt Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli. Er würde es sehr begrüssen, wenn eine Senkung der Hürden bei der Einbürgerung im neuen Parlament eine Mehrheit findet.

Insbesondere die kantonalen Wohnsitzfristen findet er nicht mehr zeitgemäss. Schon bei der Debatte um das neue Bürgerrechtsgesetz, das seit 2018 in Kraft ist, habe er gegen solche Fristen plädiert. «Es macht keinen Sinn. Einerseits wird im Beruf maximale Flexibilität erwartet, andererseits darf der Wohnort während 5 Jahren nicht gewechselt werden.»

Auch BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti wünscht sich eine erneute Debatte über die Bestimmungen rund um die Einbürgerungen. «Bei der Revision des Bürgerrechtsgesetzes wurden Grundsatzverschärfungen vorgenommen, die einer modernen Gesellschaft nicht gut tun. Ich hoffe, dass ein neu zusammengesetztes Parlament dieses Thema neu aufrollen kann.» Realistischerweise werde dies aber nicht auf offene Ohren stossen, da das neue Gesetz erst vor kurzem verabschiedet wurde.

Im Hauptbahnhof haengen Plakate gegen die erleichterte Einbuergerung junger Auslaender, das Motiv ist eine mit einer Burka verschleierte Frau, am Montag, 9. Januar 2017 in Zuerich. Das Schweizer Stimmvolk wird am 12. Februar 2017 ueber die erleichterte Einbuergerung fuer junge Auslaender der dritten Generation befinden, die Gegenkampagne wurde von einem Komitee um SVP-Nationalrat Andreas Glarner lanciert. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

2017 warb die SVP mit diesem Plakat gegen die erleichterte Einbürgerung junger Ausländer – und verlor die Abstimmung. Bild: KEYSTONE

Trend bei Mitsprache von Ausländern

FDP-Nationalrat Kurt Fluri will nicht ausschliessen, dass die Diskussion um die Einbürgerungsbestimmungen bald wieder aktuell werden. «Politik ist nie etwas Endgültiges, auch wenn diese Debatte erst vor kurzem abgeschlossen wurde.» Allerdings glaube er nicht, dass wesentliche Erleichterungen derzeit eine Chance hätten vor dem Volk.

Dass derzeit bei der politischen Mitsprache von Ausländern ein Trend spürbar ist, beobachtet auch Fluri. «Der Kanton Zürich wird möglicherweise als nächstes das Stimm- und Wahlrecht für Nicht-Schweizer einführen. Weitere Kantone werden folgen.» Das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene ist für Fluri ein Indiz für die Integration. Für die Einbürgerung brauche es weitere Voraussetzungen.« Ich finde den jetzigen Zustand gut. Ganz ohne Hürden geht es nicht.»

Für Garcia von Seconda Zürich sind die Anzeichen klar: Es gebe eine gute Voraussetzung für eine breit abgestützte Lösung bei der politischen Partizipation von Ausländern und kürzeren Wohnsitzfristen bei der Vergabe des roten Passes. «Es liegt nun an den Parlamentariern, diese Ausgangslage ab 21. Oktober für konkrete und mehrheitsfähige Vorschläge zu nützen», sagt sie.

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hobo 17.09.2019 15:58
    Highlight Highlight Schweizer Staatsbürgerschaft bringt für mich als EU Bürger keine attraktiven Vorteile, dass ich auf den roten Pass verzichte. Obwohl ich schon 12 Jahre hier gut arbeite und lebe. Eine C-Bewilligung reicht komplett aus.
  • Bert der Geologe 17.09.2019 10:52
    Highlight Highlight Was mich wirklich nervt, ist die Grundhaltung gewisser Kommentatoren, dass wir in der Schweiz eine "Aristokratie des roten Passes" haben sollten. Ich finde Mitbestimmung ist für eine Demokratie essentiell und an sich gar nichts mit Nationalität zu tun. Der rote Pass hingegen steht für nationale Verbundenheit und für Grundwerte. Daher sollten Möglichkeiten zur Mitbestimmung verbessert werden, ohne Einbürgerungspflicht. Die Einbürgerung aber nicht unbedingt vereinfacht werden.
  • Schneider Alex 17.09.2019 06:37
    Highlight Highlight Ausländer Stimm- und Wahlrecht

    Wer sich in der Schweiz politisch beteiligen möchte, schafft den Einbürgerungstest mit etwas Vorbereitung locker, jedenfalls schneller als die theoretische Fahrprüfung.
  • Der Soziale 17.09.2019 06:33
    Highlight Highlight Die hohen Hürden für eine Einbürgerung sind gut.
    Schweizer zu sein ist ein riesiges Privileg.
    Dieses müssen wir schützen.
  • Tom Frogman 16.09.2019 23:40
    Highlight Highlight Ich lebe seit 51 Jahren (1968) in der Schweiz. Wenn man die Kinder Jahre zwischen 10 und 20 doppelt zählt, sogar 61 Jahre.
    Durch Arbeiten im Gastgewerbe und später im Aussendienst bin ich oft umgezogen. Man erwartet besonders heute Flexibilität vom Arbeitnehmer.
    Früher waren die Fristen länger und die Gebühren sehr hoch für mich.
    Wegen der Arbeit meiner Partnerin sind wir gerade umgezogen. Ich muss wieder 5 Jahre auf einen Antrag warten.
    Vielleicht schaffe ich es ja noch auf die AHV. ... Ich würde wirklich gerne offiziell Schweizer werden.
  • neutrino 16.09.2019 18:22
    Highlight Highlight Ich will auch dass die Einbürgerungsvoraussetzungen hoch bleiben - aber man muss Klartext reden und nicht um den heissen Brei: ein wichtiges Element ist, das ich nicht will, dass jeder und jede einfach so den Pass haben kann und somit die entsprechenden Vorteile. Was jeder haben kann, verliert an Wert.

    Aber ausser diesen egoistischen Gründen spricht wenig für diese Haltung - es ist schlichtweg Zufall, dass ich Schweizer und nicht bspw. Somalier bin. Ich hatte schlichtweg Glück. Etwas mehr Ehrlichkeit würde vielen Kommentarschreibern gut tun.
    • Cédric Wermutstropfen 16.09.2019 23:34
      Highlight Highlight Glück? Dich hat ja nicht der Storch einem beliebigen Elternpaar vor die Füsse geschmissen, du bist ein Produkt Deiner Vorfahren und somit einzigartig. Es kann keine somalische Variante von Dir geben, da das nicht mehr Du wärst. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du also als Schweizer geboren wurdest beträgt 100%.
    • Cédric Wermutstropfen 17.09.2019 01:51
      Highlight Highlight @Cédric: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Du also als Schweizer geboren wurdest beträgt 100%.“

      Dieser Satz ist (korrekter) Schwachsinn und gibt nicht das wieder, was ich intendiert habe zu sagen. Er sollte lauten: Die Wahrscheinlichkeit vor Deiner Zeugung, bedingt Du überlebst die pränatale Phase Deines Seins, dass Du per Geburt Schweizer sein würdest, unter der Annahme, dass es Dich geben wird, war 100%.
  • Klirrfactor 16.09.2019 16:17
    Highlight Highlight Grund warum ich seit 17 Jahren vergeblich versuche mich einzubürgern: Alle 2 bis 2.5 Jahre wechsle ich den Wohnort. Ich habe nun zwei Kinder, beide haben meinen Familiennamen, sind aber durch die Mutter CH Bürger. Die Mutter und ich leben zusammen und sind unverheiratet. Muss wohl mal heiraten um CH-Bürger zu werden.

    Ach ja, ich lebe in der CH seit meiner zweiten Lebenswoche
  • inmi 16.09.2019 15:53
    Highlight Highlight Die Hürden wurden erst gerade gesenkt. Aber typisch Linke: Es ist nie genug. Am liebsten würden sie jedem, der die Grenze überquert einen Pass hinterherwerfen. Den darauffolgenden Zusammenbruch des Sozialstaats ist ihnen egal.
  • franzfifty 16.09.2019 13:02
    Highlight Highlight Bin Italiener, in der Schweiz geboren und da aufgewachsen. Ich habe - ausser Verwandten/Bekannten in Italien - keinen wirklichen Bezug zu Italien. Ich habe einen C-Ausweis. War aber fuer ca 6 Jahre nicht in der Schweiz arbeitshalber und hatte "dank" meiner Faulheit den C-Ausweis verloren. Bin nun seit 10 Jahren wieder "zuhause" in der Schweiz und will da nicht mehr weg und fuehle mich auch als Schweizer. Eine Einbuergerung finde ich nur dann sinnvoll, wenn man das Land als solches - mit den Leuten - leben will. Und deshalb bin ich fuer eine verschaerfte Einbuergerung (gilt ja fuer mich auch).
    • RAZZORBACK 16.09.2019 13:52
      Highlight Highlight .... Danke, das ist auch meine Meinung!
    • Cédric Wermutstropfen 16.09.2019 23:28
      Highlight Highlight Sehr schön, diese Einstellung gefällt mir. Da könnte sich so mancher, der sich bloss Vorteile erschleichen möchte und für den der Pass nur ein Stück Papier ist, eine grosse Scheibe abschneiden.
  • adi37 16.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Die Schweiz hat eine der höchsten Einbürgerungsraten pro Kopf der Bevölkerung in Europa! Zudem haben wir konstant ein hoher Ausländer-Anteil, zZt 25.1% Jedes Jahr bürgern wir zwischen 30'000 und 40'000 Leute ein! Der hohe Ausländeranteil müsste eigentlich zurückgehen, tut es aber nicht, weil die Eingebürgerten sofort mit neuer Einwanderung ersetzt werden!
    • [Nickname] 16.09.2019 13:55
      Highlight Highlight Oh bitte hör doch auf mit Fakten und Logik! 😌
    • adi37 16.09.2019 14:31
      Highlight Highlight Nickname: Verschliess Dich nicht vor den Tatsachen - es nützt nichts!
    • [Nickname] 16.09.2019 16:41
      Highlight Highlight @adi37

      Ich stimme dir zu? 😂 Ist das so missverständlich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 16.09.2019 12:21
    Highlight Highlight Das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer ist in einer echten Demokratie zwingend, gerade wenn die Hürden zum Bürgerrecht hoch sind. In ein paar Jahrzehnten wird man sich an die Stirn klatachen (oder was immer man dann macht) darüber, dass das nicht allen einleuchtet - wie etwa beim Frauenwahlrecht heute.

    Beim Bürgerrecht wäre ich für eine einfache Regel. Wer 5 Jahre deliktfrei in der Schweiz gewohnt hat und eine Landessprache beherrscht, wird auf einfachen Antrag hin (mit allfälligen Kindern) eingebürgert.
    • Cédric Wermutstropfen 16.09.2019 12:52
      Highlight Highlight Ich glaube eher bei Deinem Vorschlag werden sich die meisten an die Stirn klatachen.
    • Nick Name 16.09.2019 13:22
      Highlight Highlight Guter Vorschlag. Welches sind die Argumente der @Blitzenden?
    • RAZZORBACK 16.09.2019 13:55
      Highlight Highlight Was ist ein guter Vorschlag - die Einbürgerung zu vereinfachen?
      Wenn ja, finde ich das ein ganz schlechter Vorschlag!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 16.09.2019 12:15
    Highlight Highlight Der Schweizer Pass ist nicht einfach ein Stück Papier, den sollte man sich schon verdienen müssen. Die Anforderungen sind m.E. zu niedrig. Man sollte sie auf weitere Bereiche ausdehnen.

    Diese im Artikel erwähnten Bittsteller wollen doch einfach möglichst billig an unseren Pass. Wollen wir solche Leute überhaupt? Ich nicht.
    • Lavamera 16.09.2019 12:41
      Highlight Highlight Haben Sie sich etwa Ihren Pass verdient? Oder ist er Ihnen, wie auch mir, einfach so zugeflogen?
    • Radesch 16.09.2019 12:48
      Highlight Highlight Ein Stück Papier ist er nicht, da gebe ich dir recht. Er ist aber auch keine "Trophäe". Es ist schlicht ein verwaltungstechnischer Akt, welcher nicht mit unnötigen Schickanen (Kantons- und Gemeinderegelung ist nicht mehr zeitgemäss) verbunden sein sollte.

      Wer Schweizer werden will, der Gesellschaft nicht schadet und eine Landessprache beherrscht, sollte auch Staatsbürger werden können.
    • franzfifty 16.09.2019 13:07
      Highlight Highlight Als Italiener bin ich mit Cedric einverstanden. Wieso wollen alle einen Schweizer Pass? Weil es Vorteile bringt in Bezug auf Rechte, Arbeit, Politik etc? Klar! Aber das soll nicht der ausschlaggebende Grund sein. Ich bin der Meinung, dass man den Pass erwerben kann, wenn man die Schweiz auch lebt - mit den Leuten, der Kultur und der Sprachen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 16.09.2019 12:01
    Highlight Highlight "Als integriert gilt, wer Sprachkenntnisse in einer Landessprache ausweist, die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie die Werte der Bundesverfassung beachtet, am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung teilnimmt und sich um die Integration seiner Familie kümmert."

    Absolut zwingende Faktoren aus meiner Sicht. Ein Franzose oder ein Italiener, welcher in der Deutschschweiz ist und schlecht Deutsch spricht, kann sich in einer Landessprache verständigen und jedes Formular ausfüllen.

    Die Wohnsitzregelung mussüberarbeitet werden, da man heute halt weniger fix sesshaft wird als auch schon.
  • Zahlenheini 16.09.2019 11:59
    Highlight Highlight Einen fixen Wohnsitz und gleichzeitig berufliche Integration zu fordern ist einfach nicht mehr zeitgemäss.
  • Triple A 16.09.2019 11:59
    Highlight Highlight Das Mitspracherecht von Ausländern sollte verbessert bzw. die Einbürgerungshürde gesenkt werden. Es ist wichtig, dass Menschen am Ort ihres langdauernden Aufenthalts mitbestimmen dürfen. Andererseits sollen die Rechte von Auslandschweizern geschmälert werden. Sie sollen sich am neuen Wohnort einbringen.
    • Swen Goldpreis 16.09.2019 21:20
      Highlight Highlight Das sehe ich nicht so.

      Auslandsschweizer setzen sich zusammen aus Expats und Auswanderern.

      Während ich deinen Argumenten bei Auswandern noch einigermassen folgen kann, gibt es doch keinen Grund, die Rechte von Leuten zu mindern, die ein einfach paar Jahre im Ausland leben, um zum Beispiel in Schweizer Firmen oder als Diplomaten etwas für das Land tun.

      Das Problem ist nur: Zwischen beiden gibt es keine klare Trennlinie. NIcht jeder, der ins Ausland geht, weiss genau, wann er oder sie wieder zurückkommen wird.
    • hill 17.09.2019 00:47
      Highlight Highlight „Auslandsschweizer setzen sich zusammen aus Expats und Auswanderern. “

      Du vergisst die weitaus grösste Gruppe der Auslandschweizer: Kinder und Grosskinder von vor langer Zeit Ausgewanderten.

      Denen könnte man dann wiederum Rechte wegnehmen. Das interessiert die ja kaum, bzw. betrifft die nicht.
    • Swen Goldpreis 17.09.2019 21:25
      Highlight Highlight Hast du dafür eine Quelle?
  • Fairness 16.09.2019 11:55
    Highlight Highlight Aber: Es gäbe definitiv einiges viel Wichtigeres zu tun. Prioritäten setzen. Dann landet das ziemlich weit hinten.
    • PeteZahad 16.09.2019 18:09
      Highlight Highlight Bitte nicht. Das ist der grösste Diskussionskiller ever. So kann man es sich auch einfach machen, wenn man keine Argumente hat...
      Jeder hat wohl ne andere Prioritätsliste - subjektiver gehts nicht.
  • RichiZueri 16.09.2019 11:40
    Highlight Highlight Ich finde die zeitliche Hürde absolut ok und zwingend notwendig, doch muss sie definitiv gesamtschweizerisch gelten, sodass ein Umzug nicht gleich "zurück zu Start" bedeutet.
    Was ebenfalls überarbeitet werden sollte, sind gewisse Fragenkataloge. Wenn ein Grossteil der Schweizer den Test wohl nicht bestehen würde (mich eingeschlossen), stimmt doch etwas nicht.
    • PeteZahad 16.09.2019 18:11
      Highlight Highlight Schliessen sie bitte nicht von sich auf die Mehrheit.
  • reactor 16.09.2019 11:28
    Highlight Highlight Dieses ständige gemecker über Doppelbürgerschaften, von wegen Benachteiligungen etc. Stellt euch mal vor, ihr Heiratet wen aus Kroatien, lebt dort, werdet Kroatien, oder Kroate. Die Ehe geht nach 10 Jahren auseinander und ihr wollt wieder nach Hause. Ohne Doppelbürgerschaften habt ihr aber das Recht verwirkt. Grundsätzlich gilt doch einfach, mehr Optionen zu haben erhöht die individuelle Sicherheit. Dies aus ominösen, oft simplen Neid-Gründen wem zu verwehren ist mehr wie nur schlechter Style...
    Vor Wochen gabs hier doch mal nen Bericht über die Schicksale von Schweizer Frauen während WWII.
    • joevanbeeck 16.09.2019 13:42
      Highlight Highlight Die Doppelbürgerschaften widerspricht aber dem berühmten"One man (Person), one vote" Prinzip. Die Geschichte vom Deutsch/Italo Journalisten Giovanni di Lorenzo ist ja bekannt, der stimmte bei Eurowahlen gleich zwei mal ab. Die Dunkelziffer von solchen Fällen dürfte wohl enorm hoch sein. Jetzt ist die Frage ob die Doppelbürgerschaft Art. 8 der Bundesverfassung widerspricht; „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“. Dein Kroatien Beispiel wäre ja leicht lösbar, auf den Kroatischen Pass verzichten und ehemalige Schweizerpass Besitzer sehr leicht zurückeinbürgern, falls die das beantragen.
    • PeteZahad 16.09.2019 18:12
      Highlight Highlight @joevanbeeck Könnte einfach gelöst werden indem man nur dort wählen darf wo der Hauptwohnsitz ist.
  • ostpol76 16.09.2019 11:12
    Highlight Highlight Sehe das Problem wirklich nicht! Meine Frau lebt seit 5 Jahren in der Schweiz, hat viel Deutsch gelernt (C1), sich intensiv um einen Job bemüht und kann sich nun langsam Einbürgern lassen.

    Wo ist hier die Hürde oder das Problem?
    • Radesch 16.09.2019 12:51
      Highlight Highlight Weil sie mir dir verheiratet ist, kann sie sich erleichtert einbürgern lassen. Falls ihr umziehen würdet (zumindest beim ordentlichen Verfahren) würden sich die Wohnfristen zumindest auf Gemeindeebene zurücksetzen.
  • Kaspar Floigen 16.09.2019 11:08
    Highlight Highlight Die Wohnsitzfrist gehört abgeschafft. Was da eins mit Wochenaufenthalt etc. herumgetrickst wird, damit man die Auflagen erfüllt, ist lächerlich und kostet die Gemeinden. Auch ist die Abklärung zwischen Bund, Kanton und Gemeinde jedes Mal ein Asterix-würdiger bürokratischer Albtraum, der auch nur unnötig Steuern kostet.
  • Bert der Geologe 16.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Ich möchte folgendes in Erinnerung rufen: 2018 hatten wir in der CH 5,4 Mio Stimmberechtigte. Davon gingen bei den Abstimmungen 2,36 Mio an die Urne und 3.04 Mio bliegen zu Hause (Quelle: Bundesamt für Statistik).
    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/politik/abstimmungen/stimmbeteiligung.html
    Die Ausländische Wohnbevölkerung betrug 2018 2.15 Mio. Das entspricht theoretisch ca. 1.8 Mio Stimmberechtigte. Wenn alle Ausländer an die Urne gingen, wäre das etwa die Hälfte der stimmfaulen Schweizer. Vor was haben wir Angst?
    • Nick Name 16.09.2019 13:31
      Highlight Highlight Danke, Bert – diese Frage habe ich mir und anderen schön öfter gestellt und bisher noch nie eine substanzielle Antwort erhalten. «Die Ausländer» wären ja ungefähr genauso heterogen wie «die Schweizerinnen» – abgesehen davon, dass sie selbst homogen keine absolute Mehrheit erreichen würden. Wo wäre dann das Problem?

      Vielleicht gibts ja jetzt Antworten?...
    • Oberon 16.09.2019 17:57
      Highlight Highlight Ich will eine Wahlpflicht, punkt. :)




    • PeteZahad 16.09.2019 18:19
      Highlight Highlight @Nick Name
      Ich höre von ihnen auch nicht wirklich Argumente sondern nur Fragen wieso geblitzt wird etc...

      Es ist nicht eine Frage welche Bevölkerungsgruppe wann wie stimmt etc. Sondern eine Frage ab wann man Staatsbürgerrechte hat. Ich finde die Wohnsitzregelung absolut unnötig. Alles andere ist schon i.O.

      Ich bin definitiv nicht ihrer Meinung hier in den Kommentarspalten - akzeptiere jedoch ihre Meinung - bitte akzeptieren sie es auch das ihre Meinung nicht die einzig richtige sein muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • luegeLose 16.09.2019 11:04
    Highlight Highlight Die Wohnbestimmung ist meist schwer erreichbar. Mitbestimmung, es kommt wohl darauf an welcher Art. Ich bin dagegen, dass Ausländer an eidgenössischen Wahlen mitstimmen können, dazu muss man CH sein. Aber auf Gemeindestufe, bsp über Tagesstrukturen und Betreuung, warum nicht.
  • Nüübächler 16.09.2019 10:54
    Highlight Highlight Vorallem ist es an der Zeit dem Doppelbürgertum ein Ende zu bereiten. Wenn jemand Schweizer werden will, soll er entweder ganz Schweizer sein oder gar nicht.
  • Clife 16.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Manche Fragen (insbesondere politische) sind doch recht sinnvoll, aber die meisten Fragen find ich nun doch relativ unnötig. Bin Schweizer aber hab keine Ahnung von Nicolas Senn oder was für Folgen Krieg X für Dorfbewohner des Kantons Y hatte. Man will Schweizer werden und nicht Historiker 🤷‍♂️ (PS: Hab mal paar Beispielfragen angeschaut/gegooglet). Die Fragen müsste man einfach für die Neuzeit updaten
    • RichiZueri 16.09.2019 12:49
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung! Ich finde historische Fragen sollten komplett gestrichen werden, da sie zwar interessant sein können, aber keinen Mehrwert bringen. Fragen zu unserem Rechtsystem, Altersvorsorge, Bildungssystem etc. bringen den Gesuchsteller und den Staat deutlich weiter. Lieber sie wissen, dass erst ab einer gewissen schwelle Beiträge in die Vorsorge einbezahlt werden, als dass sie 3 vermeintlich lukrativere Teilzeitjobs annehmen und dann im Alter vom Staat leben müssen.
  • CogitoErgoSum 16.09.2019 10:40
    Highlight Highlight Privileg als Doppelbürger. Schnellere Einbürgerung, wenn man den anderen Pass abgibt als mögliche Lösung?
    • Enzasa 16.09.2019 13:10
      Highlight Highlight Manche Staaten entlassen die Personen nicht aus der Staatsbürgerschaft
    • [Nickname] 16.09.2019 13:58
      Highlight Highlight @Enzasa

      Das sind wenige, viele wiederum verlangen, dass du bei einer Einbürgerung alle alten Staatsbürgerschaften ablegst.
  • wintergrün 16.09.2019 10:40
    Highlight Highlight Die Abschaffung der Wohnsitz Fristen in Kantonen und Gemeinden finde ich super.
    Wenn es beruflich dumm läuft kann das eine Einbürgerung sehr verzögern.
  • [Nickname] 16.09.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich bin selber eingebürgert, das Ziel dieser absolut linker Organisationen und Vorstösse ist ganz klar, man erhofft sich mehr Wählerklientel. Sowie in der Stadt Zürich erhoffte sich die Stadtpräsidentin auch ähnliches, als man an ausländische Haushalte Briefe verschickte, um sich doch bitte einbürgern zu lassen. Wer wirklich Interesse daran hat sich einbürgern zu lassen, der unternimmt diese Schritte selber. Dieses Spiel ist bekannt man gibt den Finger, dann die ganze Hand. Danach nur noch fünf Jahre Wohnsitz in der Schweiz, Sprachkenntnisse runterschrauben etc.
    • loquito 16.09.2019 11:08
      Highlight Highlight Sry, aber was fü ein Blödsinn... Sie sind der imbegriff des Gegenteils... Viele Secondos wählen eher rechts... Aber das wird von SVPlern stets nicht erwähnt. Gerade unter Italiener und Balkanernist es in, falls überhaupt, eher rechts zu stimmen...
    • ingmarbergman 16.09.2019 11:11
      Highlight Highlight Du bist eingebürgert und rechts, unterstellst aber allen anderen Eingebürgerten, dass sie links sind? Checkst du den Widerspruch?

      Im Schnitt sind Eingebürgerte etwa gleich links / rechts wie die Schweizer.
      Also bitte keine fake news.
    • sikki_nix 16.09.2019 11:47
      Highlight Highlight "Bis weit in bürgerliche Kreise ist man sich einig, dass die Hürden für eine Einbürgerung in der Schweiz zu hoch sind."

      Korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege, aber bürgerliche Kreise würde ich jetzt nicht als absolut linke Organisationen einstufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 16.09.2019 10:38
    Highlight Highlight Alle aktuellen Regeln machen absolut Sinn mit Ausnahme der Wohgnsitzregelung.
    • mEinsicht 16.09.2019 16:11
      Highlight Highlight Ich denke bei der Wohnsitzregelung ist es eben nicht ganz so einfach.
      Nehmen wir an, jemand aus dem Balkan lebt in einem Deutschsprachigen Kanton, könnte ein Wechsel in einen Französisch oder Italienischen sprechenden Kanton zu einer erneuten Hürde führen, da eine andere Sprache gilt und ev. noch geringe Unterschiede der Werte/ Gepflogenheiten etc. sprich: Demografie.
      bin jedoch kein Experte. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das einer der Faktoren sein könnte. Cheers
  • DiniMueter 16.09.2019 10:37
    Highlight Highlight Leute, informiert euch wie "einfach und billig" es ist, in eure Gemeinde/Kanton ein CH-Pass zu bekommen, es wird euch überraschen. Tipp: es ist teuer, aufwendig and langwierig. Erst wenn ihr das wisst, dann sich beschweren.
    • Bowell 16.09.2019 11:12
      Highlight Highlight Es ist im Vergleich zu früheren Jahren überhaupt nicht teuer. Wenn man in den 90ern locker einen Monatslohn pro Person aufwerfen musste sind es heute, stark abhängig von Gemeinde zu Gemeinde, ein paar hundert Franken.
    • DiniMueter 16.09.2019 11:56
      Highlight Highlight Ein paar hundert franken? Von wegen? Zeig mir bitte wo das ist. Beispiel vom Zürcher Goldküste, gemeinde pro Erwachsene: 700 CHF, Kanton: 700 CHF, Bund: 150 CHF, Prüfung: 350 CHF. Plus eine ganze menge von Dokumente die nicht alt sein Dürfen.
    • wintergrün 16.09.2019 13:01
      Highlight Highlight Meine Erfahrungen in Bern
      1000-2000 CHF
      Ein interessanter standardisierter Einbürgerungstest, hab noch was gelernt
      Ca 1/2 Jahr Papiere hin und her schicken

      Ich finde es hat sich gelohnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • de_spy 16.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Gegen eine Einbürgerungsgrenze von 10 Jahren hätte ich nach wie vor nichts. Warum man sich aber darüber hinaus x Jahre an einen Kanton binden muss, ist tatsächlich fraglich. Auch kommunale Mitbestimmung ab dem Besitz eines C Ausweises wäre etwas modernes, das bis anhin nur in einem Bruchteil der Schweizer Gemeinden möglich ist und vor allem fast ausschliesslich in der Romandie...
    • [Nickname] 16.09.2019 10:44
      Highlight Highlight Wieso dann noch eine Schweizer Staatsbürgerschaft haben? Wenn der Ausländer dann auch abstimmen darf und Resultate verändert. Genau darum heisst es BürgerRECHT. Übrigens wäre dies einfach eine Entbindung von den BürgerPFLICHTEN, wie Militärdienst, Ersatzzahlungen etc. Und nö ich bin kein SVP-ler „!1!1!1“ Habe mir selber die Mühen gemacht mich einzubürgern und die Qualifikationen erfüllt.
    • de_spy 16.09.2019 11:20
      Highlight Highlight Easy. Als Schweizer Staatsbürger soll man national mit entscheiden dürfen. Warum aber nicht schon früher kommunal? Das entbindet niemanden von irgendwelchen Pflichten. Es sind eher Rechte, die einfach so fehlen, mein Lieber.
    • Damian derungs 16.09.2019 12:30
      Highlight Highlight Ganz einfach, wenn ich auswander muss ich mich auch anpassen und an dortige regeln halten, wieso soll es bei uns anders sein, bei uns darf eh schon fast jeder bleiben, oder irre ich mich da? Muss man in der schweiz einen job, wohnsitz, grundvermögen etc haben um überhaupt eine bleibebewilligung zu bekommen wie beispielsweise canada oder Australien?
  • Dr.Master of Disaster 16.09.2019 10:26
    Highlight Highlight Bürger die hier geboren sind und eine schweizerische Schulbildung genossen haben, sollen den Pass automatisch erhalten. Sie sollen nicht mal ein Gesuch einreichen.
    • [Nickname] 16.09.2019 10:50
      Highlight Highlight Genau ist ja nur eine Cumuluskarte. Hier zur Schule gehen sagt absolut was über deine Integration und Verbindung zum Schweizer Staat und Verfassung aus, nicht! Dann wären wir schon bei Deutschland, wo „Flüchtlinge“ aus aller Welt von 2015 bereits Deutsche Staatsbürger sind, das ist ja überhaupt nicht Ziel vom Asylwesen. Übrigens auch hier zum es vorwegnehmen, bin kein SVPler und wurde selber eingebürgert also en Usländer.
    • The Emperor 16.09.2019 11:26
      Highlight Highlight Es ist erschreckend, was für Leute hier geboren und zur Schule gegangen sind und trotzdem nicht ansatzweise integriert sind, Mann ej Alter
    • The Destiny // Team Telegram 16.09.2019 11:48
      Highlight Highlight Klar jedem den Schweizerpass hinterherwerfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 16.09.2019 09:58
    Highlight Highlight Ist ein wenig aufgebauscht hier... Geht wohl vor allem um die Anzahl der Jahre welche man vor der Einbürgerung in einem Kanton und einer Gemeinde gewohnt haben muss. Eine solche Anforderung ist offensichtlich nicht mehr zeitgemäss. Auch wenn dies entfällt, muss man noch 10 Jahre in der Schweiz gewohnt haben. Die Hürden wären also nicht wirklich tiefer.
  • Domino 16.09.2019 09:58
    Highlight Highlight Vor nich allzulanger Zeit haben viele türkische Doppelbürger die in Deutschland leben stark dazu beigetragen, dass Herr Erdogan ein Päsidentialsystem einzuführen mit Diktator
    • aglio e olio 16.09.2019 12:08
      Highlight Highlight Zusammenhang?
    • Enzasa 16.09.2019 13:17
      Highlight Highlight Die Fans von Herrn Erdogan haben in der Regel einen deutschen oder einen türkischen Pass.

  • Bruno S.1988 16.09.2019 09:56
    Highlight Highlight Was sagt die Änderung des Wohnorts innerhalb von 5 Jahren über die Integration der Ausländer aus? Die Frage ist doch, ob man in der Schweiz integriert ist, nicht in der Gemeinde. Oder sehe ich das falsch?
    • Til 16.09.2019 11:08
      Highlight Highlight Das siehst du falsch, man wird von der Gemeinde eingebürgert. Ausser man erfüllt die Kriterien für die erleichterte Einbürgerung. Ich finde ja einen Einbürgerungstest nach 10 Jahren eh absurd, fände das nach 3-5 Jahren OK und nach 10 Jahren oder mehr sollte man automatisch die erleichterte Einbürgerung kriegen.
  • Ich_bin_ich 16.09.2019 09:44
    Highlight Highlight Mitbestimmung ist eigentlich immer wichtig und motivierend. Gestalten an dem Ort, an dem der Lebensmittelpunkt ist.
    Ich sehe jedoch eine Bevorzugung von Doppelbürgern und künftig eventuell stimmberechtigen Ausländern, gegenüber Menschen mit nur einer Nationalität.

    Mit nur einer Nationalität bin ich gezwungen mit den Konsequenzen zu leben welche ich mitbestimme. Mit zwei Nationalitäten oder als Ausländer kann ich zwischen den Welten pendeln, wenn sich die Lage verschlechtert.

    Das verbindet nicht, sondern spaltet.
    PS: Mir persönlich ist es egal.
    • Bruno S.1988 16.09.2019 09:59
      Highlight Highlight Das ist doch ein ziemlich spezifisches Szenario. Kannst du eine bestimmte politische Situation/Veränderung nennen, wo sich Ausländer dank zweiter Nationalität sofort aus dem Staub machen würden?
    • Die verwirrte Dame 16.09.2019 10:32
      Highlight Highlight Auch dir steht frei, in ein anderes Land zu ziehen und Doppelbürger zu werden.
    • loquito 16.09.2019 10:33
      Highlight Highlight Wie genau darf jemand nicht auswa dern, welcher nicht doppelbürger ist? Wie denkst du kommen viele zu einem 2. Pass? Meine Mama hat auch nur den CH Pass, war aber 20Jahre im Ausland... Wo der Vorteil liegt, sehe ich nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fiu 16.09.2019 09:30
    Highlight Highlight Ich sehe nicht ein warum ich hier zu Schule bin und seit über 31 Jahren hier Lebe und dafür einen Test zu machen und 1500 Fr. für eine Entscheidung die die Gemeinde/ Stadt trifft zu bezahlen. Ist mir zu blöd und am ende bin ich trotzdem nur ein Papierlischweizer, Scheiss Ausländer.
    • Nick Name 16.09.2019 11:09
      Highlight Highlight Gefällt mir. :-)
      Irgendwie zeigt dieser Kommentar in Bezug auf die Bedeutung des CH-Passes wohltuend die Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung vieler hier kommentierenden Einheimischen/SchweizerInnen und der Einschätzung eines Betroffenen.
    • Til 16.09.2019 11:10
      Highlight Highlight 1500 ist ja noch günstig...
    • Bowell 16.09.2019 11:18
      Highlight Highlight Eine Einbürgerung verursacht Kosten, die sollen vom Verursacher bezahlt werden. Mit 1500 CHF legt die Gemeinde/ der Kanton/Bund wahrscheinlich immer noch selber drauf.
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