Schweiz
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Erich Hess, Nationalrat SVP-BE, schaut sich im Saal um, kurz vor Beginn der ersten Sitzung zu Beginn der 50. Legislatur am ersten Tag der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 30. November 2015, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hat wieder mal zum verbalen Zweihänder gegriffen: Der Berner SVP-Politiker Erich Hess.  Bild: KEYSTONE

«Neger» und «hässliche Frauen»: SVP-Nationalrat Hess wird angezeigt

Aussagen von SVP-Nationalrat Erich Hess im Zusammenhang mit der Berner Reitschule sorgen für harsche Kritik und Rücktrittsforderungen.



«Der Vorschlag der SP ist reine Kosmetik. Es ist ungefähr dasselbe, wie wenn man eine hässliche Frau mit Make-up aufzuhübschen versucht.» Und: «Es kann doch nicht sein, dass wir den Drogenhandel akzeptieren und tolerieren. Tag für Tag sieht man dort hauptsächlich Neger am Dealen.»

So äusserte sich der Berner SVP-Politiker Erich Hess am 29. Juni bei einer ausserordentlichen Berner Stadtratssitzung. Das Protokoll wurde letzte Woche publiziert. Das Online-Magazin Vice berichtete darüber.

Wie TeleBärn berichtet, sei mit der rassistischen zweiten Äusserung für viele Ratskollegen eine Grenze überschritten. Philip Kohli, Vize-Präsident des Stadtrats, sieht sogar einen Straftatbestand gegeben. Er verweist auf die Rassismusnorm im Strafgesetzbuch. Wenn gemäss dieser jemand eine Person oder eine Personengruppe öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Ethnie diffamiere oder herabsetze, dann sei der Straftatbestand erfüllt. Das sei in diesem Fall gegeben.

Juso spricht von Hetze

«Wörter, wie sie Erich Hess jetzt braucht, untergraben die Menschenwürde, sind rassistisch, sind sexistisch, sind diskriminierend», sagt Tamara Funiciello, für die Juso im Berner Stadtrat. «Das ist nicht mehr Politik, nicht mehr demokratisch, das ist nur Hetze.»

Die Praesidentin der Juso Schweiz Tamara Funiciello anlaesslich der Delegiertenversammlung der Juso Schweiz vom Samstag, 10. September 2016 in der BSZ Stiftung in Seewen im Kanton Schwyz. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Juso-Politikerin Funiciello wettert gegen Hess.  Bild: KEYSTONE

Von Stimmen aus der eigenen Partei erhält Erich Hess dagegen der Rücken gestärkt. «Beim Wort Neger denke ich auch an das Kinderlied ‹Zehn kleine Negerlein›, an Agatha Christie oder an Mohrenköpfe», hält SVP-Stadtrat Alexander Feuz dagegen. «Ich glaube, das muss man relativieren.»

Darf ein Stadtrat in einer politischen Diskussion das Wort Neger verwenden? «Nein, es ist nicht in Ordnung. Es ist ohne Zweifel geschmacklos und taktlos und in einem weiteren Sinne als fremdenfeindlich zu bezeichnen», schreibt die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR an TeleBärn. 

Hat Erich Hess mit seiner Äusserung das Gesetz gebrochen? Rechtsanwalt Rolf P. Steinegger führt aus, dass die Rassismusnorm nur in massiven Äusserungen angewendet werde, welche den Kern der Menschenwürde verletze. «Andere rassistische Äusserungen, seien sie noch so daneben, sollen nicht it dem Strafrecht verfolgt werden.» Zudem spricht er hier von einer Grauzone. Es gebe Gerichtsurteile, welche solche Äusserungen als rassistisch oder auch nicht-rassistisch beurteilen. 

«Werde mich nicht entschuldigen»

Erich Hess nimmt gegenüber TeleBärn selbst Stellung. «Juristisch ist das unproblematisch», hält er fest. Laut den Linken sei das Wort (Neger) nicht mehr korrekt. «Ich brauche es aber nicht abwertend.» Angst vor einer Anzeige habe er nicht. «Ich werde mich sicher nicht entschuldigen.»

Wie 20 Minuten berichtet, wollen nun Junge Grüne Erich Hess anzeigen. «Morgen gehen wir auf den Polizeiposten und erledigen den Papierkram», sagt Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz. «Es kann nicht sein, dass ein gewählter Volksrepräsentant solche Wörter ins Maul nimmt.» Auch Tamara Funiciello wolle eine Anzeige einreichen. Ihre Partei, die Juso, prüfe noch, ob sich die Anzeige sich einzig gegen die rassistischen, oder auch auf die sexistischen Äusserungen beziehe. (aargauerzeitung.ch)

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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charlie Brown 16.08.2017 19:15
    Highlight Highlight Habt doch bitte Nachsicht mit dem Erich. Als seine Frisur Mode war, durfte man noch Neger sagen. Das ist halt einfach so, wenn der Entwicklungsstand auf und im Kopf nicht mit der Zeit geht.
  • stadtzuercher 16.08.2017 16:10
    Highlight Highlight Soweit käme der politische Korrektionismus ja noch, dass 'hässliche Frauen' als sexistisch gälte...
    Die Funiciollo nervt.
  • pedrinho 16.08.2017 15:03
    Highlight Highlight ...politisch korrekt ist ein widerspruch in sich
    Benutzer Bild
  • lichtler 16.08.2017 14:27
    Highlight Highlight Ja die Juso ist dem Hess mal wieder sauber auf den Leim gegangen. Jetzt wird er angezeigt dann kommt es evtl. Zum Prozess und er kann die ganze Zeit jammern, dass er nicht mal sagen kann was er denkt... auch wenn diese Gedanken ziemlich schlecht sind, solche Typen sollte man zwar korrigieren und dann wieder gut sein lassen, weil er disqualifiziert sich mit solchen Gedanken und aussagen selber.
  • Licorne 16.08.2017 14:21
    Highlight Highlight Der Ton macht die Musik. Warum muss man primitiv unten reinhauen?

    Entweder ist er sehr einfältig und dumm oder aber (was wohl den grösseren Teil ausmacht) er tut alles dafür, um in die Medien kommen.

    Hätte er Verbal nicht mit dem Zweihänder um sich geschlagen, wäre er in den Medien niemals zitiert worden. Damit treibt er den Keil, den seine Partei durch unzählige primitive Aussagen durch die Bevölkerung getrieben hat, noch ein wenig weiter rein. Ihm solls recht sein. Sein Ziel hat er erreicht, er ist wieder ein Thema.
  • Mélisande 16.08.2017 13:45
    Highlight Highlight Da hat der Erich am Stammtisch bei seinen Kollegen die falschen Wörter aufgeschnappt.
  • zombie woof 16.08.2017 13:35
    Highlight Highlight Das einzige was die SVP noch zustande bringt, ist provozieren, mehr nicht.
  • alingher 16.08.2017 12:57
    Highlight Highlight Krass, ich hatte mich schon länger gefragt was aus Erika Hess wohl geworden ist. Seit "Kafi am Pisterand" war es ja sehr ruhig um sie...
  • Thinktank 16.08.2017 12:19
    Highlight Highlight Die neuen Sklaven sind die Schweizer. Sie dürfen im eigenen Land nicht mehr sagen, was sie denken, sich nicht gegen Missstände wehren, sobald Ausländer betroffen sind und müssen aber alle Auswirkungen finanzieren.
    • AdiB 16.08.2017 12:49
      Highlight Highlight Denken und sagen darf man schon. Aber mit respekt und anstand.
    • Serjena 16.08.2017 13:06
      Highlight Highlight @Thintank du scheinst mir' 😐 echt unter Minderwertigkeitskomplexen zu leiden- jeder Schweizer darf sagen was er möchte, er darf sich gegen Misstände wehren, solange er wie übrigens alle andern, egal welcher Nationalität oder Ethnie er/sie angehört ebenfalls und das Gebot des Anstandes nicht überschreitet.
    • strieler 16.08.2017 13:24
      Highlight Highlight es kommt halt auch darauf an, wie man etwas sagt. aber sie haben schon recht, wie bei ihrem post hier ist auch was gesagt wird manchmal einfach kaum (er)tragbar. wenn man denn das, was zwischen dem fundament der ohren liegen sollte, ein bisschen benutzen mag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bronko 16.08.2017 11:30
    Highlight Highlight Das N-Wort zu verharmlosen und zu verteidigen ist eine grossartig scheinheilige, rassistische Heuchelei im 21. Jahrhundert. Solche dümmlichen Leute gehören nicht in die Politik. All ihr anderen, welche dieses Wort auch so unbedarft benutzen, solltet mal über die Bücher (Empathie und so).
    Dass die Juso und ihre Chefin etwas verkrampft überideologisiert sind, dient der Sache aber oft auch nicht wirklich...
  • Max Dick 16.08.2017 08:54
    Highlight Highlight Erich Hess ist nicht der Intelligenteste. Aber eins beherrscht er: Mit minimstem Aufwand maximale Aufmerksamkeit erregen. Und andere Politiker mühen sich den Arsch ab, damit sie mal in den Medien kommen...
    • ChlyklassSFI 16.08.2017 11:43
      Highlight Highlight Und seine vielleicht für ihn persönlich grösste Qualität: Er scheint völlig schmerzfrei zu sein.
  • Bruno Wüthrich 16.08.2017 08:48
    Highlight Highlight Wäre ich Richter, würde ich Erich Hess verurteilen.

    Doch man muss unterscheiden. Ältere Menschen wuchsen mit dem Begriff «Neger» auf. Das Wort war für sie nicht zwingend rassistisch besetzt. Der Rassismus begann erst mit dem, was man daraus machte.

    Bei Erich Hess ist dies anders. Mit Jahrgang 1981 gehört er zu einer Generation, für die obiges nicht mehr gilt. Wenn einer wie er heute das Wort in den Mund nimmt, meint er dies bewusst herabwürdigend. Andernfalls hätte er es nicht gesagt.

    Erich Hess ist Politiker. Er wählt seine Worte bewusst. Sein Statement im Stadtrat war vorbereitet!
  • Toschd 16.08.2017 08:45
    Highlight Highlight Der Vorschlag der FDP sollte es heissen, nicht SP
    • SomeoneElse 16.08.2017 10:35
      Highlight Highlight Was wird hier geblitzt? Es war tatsächlich eine FDP-Motion... Wenn man keine Ahnung hat, hauptsache blitzeln, was?
  • Tomsen2 16.08.2017 08:44
    Highlight Highlight Die einzige Partei die mir noch mehr auf die Nerven geht als die SVP ist echt die Juso. Mit beinaher jeder Aktion schiesst diese Partei weit über's Ziel hinaus. Echte Probleme werden kaum angegangen. Dafür aus jeder Mücke einen Elefanten machen.
  • Vachereine 16.08.2017 08:41
    Highlight Highlight Der Satz "Tag für Tag sieht man dort hauptsächlich Neger am Dealen."
    Ist absolut synonym zu:
    "Tag für Tag sieht man dort hauptsächlich Schwarzafrikaner am Dealen."
    Da ist nicht der kleinste Funke Rassismus dabei. Man muss Dinge beim Namen nennen.
    Und die Make-Up-Metapher ist auch nicht rassistisch.
    • ChlyklassSFI 16.08.2017 10:43
      Highlight Highlight Für dich bedeutet das Wort "Neger" einfach Schwarzafrikaner? Wie nennst du Asiaten? Nennst du Deutsche auch "Gummihälse"? Ist dir egal, was du durch deine Worte transportiert?
    • ChlyklassSFI 16.08.2017 11:45
      Highlight Highlight Die Aussage über das Make-up ist nicht rassistisch klar. Sie zeigt aber, wie viel Anstand und Respekt Erich Hess hat.
    • Vachereine 16.08.2017 12:00
      Highlight Highlight @Datsyuk:
      Ja. Neger ist ein ganz anständiger Ausdruck, ganz im Gegensatz zu "Gummihälse".
      Neger ist eines der vielen, alltäglichen lateinischen Lehnworte in unserer Sprache. Neger kommt vom Lateinischen für "Schwarzer". Und das ist politisch absolut korrekt. Da ist und war nie etwas abwertendes dabei.
      Es ist ein sachliches Wort, wie Kaukasier, Asiate, Mulatte, Zambo, Latino, Indio, Hindu, u. v. a. m.
      Es ist nichts verwerfliches dabei, wenn man einen Menschen nach seinen besonderen Merkmalen bezeichet: Brunette, Bartli, etc.
      Wenn ich einen Neger beleidigen will, dann sage ich ihm "Arschloch!".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watson - die Weltwoche der SP 16.08.2017 08:09
    Highlight Highlight Die Kapitalismus- und Staatsüberwinder nehmen einmal mehr die Hilfe des so verhassten Staates in Anspruch, ACAB und so. "Neger" kann ich noch ein bisschen verstehen, aber "hässliche Frauen" ist zum Glück ganz sicher noch nicht strafbar. Es bleibt jedoch fraglich, ob das Wort Neger in einem rassistischen Kontext verwendet wurde und es ist nun einmal Tatsache, dass vor der Reitschule viele Dunkelhäutige am dealen sind.
  • Serjena 16.08.2017 08:02
    Highlight Highlight Ich finde besonders als Person welcher in der Öffentlichkeit steht sollte man schon etwas auf seine Wortwahl achten, denn darauf stürzen sich doch alle sehr gerne und ich bin natürlich gegen jegliche abwertende Äusserung gegenüber alle Personen, gilt immer und jederzeit. Aber wenn ich lese was für Kommentare auf der FB Seite von Nationalrätin Natalie Rickli stehen, wundert mich heute gar nichts mehr. Ich zitiere: Beitrag
    Frauen passen nicht ins Beiteschema
    Gottseidank ist die Fehr damals durchgefallen bei der BR-Wahl!Eine weitere Sozihexe
  • Thinktank 16.08.2017 07:17
    Highlight Highlight Neger ist ein Wort, das es seit dem 17 Jahrhundert gibt und bei allen über 20 und Nichtlinken im normalen Sprachgebrauch verwendet wird, gleich wie Asiate, Afrikaner, Ami, Welsche. Wer hat bestimmt, dass dies rassistisch ist? Gab es eine Volksabstimmung dazu, welche Wörter man verwenden darf oder haben einfach ein paar linke Richter wie in einer Diktatur bestimmt welche Wörter man nun verwenden darf? Zum Thema Sexismus braucht man nicht mehr viel zu sagen. Die Linken empörieren jedesmal, wenn man das Wort Frau ausspricht, das ist nur noch lächerlich.
    • Serjena 16.08.2017 10:12
      Highlight Highlight @Thinktank wie mir scheint bist du leider wie viele deiner Art noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

      Neger gilt heute allgemein als Schimpfwort und als abwertende, rassistische Bezeichnung für schwarze Menschen.
    • ChlyklassSFI 16.08.2017 10:45
      Highlight Highlight Kleine Anregung: Es kann auch wichtig sein, wie sich Menschen fühlen, wenn sie als "Neger" betitelt werden. Jedenfalls für empathische und respektvolle Menschen.
    • α Virginis 16.08.2017 12:09
      Highlight Highlight @Thinktank: Bereits im 16. Jahrhundert wurde die Bezeichnung „negro“ mit dem Wort Sklave konnotiert und im Weiteren mit anatomisch-ästhetischen (hässlich), sozialen (wild, ohne Kultur), sexuellen (abnorm) und psychologischen (kindlich) Vorstellungen verknüpft.
      1941 wurde die Bezeichnung "Neger" im Duden als "negrider Zweig der Menschenrassen" bezeichnet. Dies wurde erst 1961 korrigiert/entfernt.
      Glauben Sie nicht, dass diese Tatsachen erst seit Kurzem bekannt sind. Diese Bezeichnung stammt aus einer ganz düsteren Zeit unserer Geschichte, der Sklavenhaltung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gasosio 16.08.2017 06:46
    Highlight Highlight Die rassismus Anzeige verstehe und unterstütze ich. Was jedoch diese Tamara daran wieder als sexistisch sieht ist mir unklar. Die erste Äusserung mit der hässlichen Frauen ist jedoch etwas, was nur diese JUSO Tamara als "sexistisch" sehen kann.
  • pamayer 16.08.2017 06:44
    Highlight Highlight Ein kleiner möchtegern Trumpi z'Bäärn.
  • Grundi72 16.08.2017 06:26
    Highlight Highlight Neger ist nicht in Ordnung.

    Ob man ihn deswegen anzeigen will muss Frau Funiciello selber wissen, sich aber im Klaren sein, dass sie auch nicht angezeigt wurde bei der BH-Aktion. Ziemlich sicher hat sie dort gegen Umweltgesetze verstossen oder gegen den Tatbestand der Schreckung der Öffentlichkeit.


    Trotzdem sollte man nicht zu sehr ablenken und sich Gedanken machen wie man das Problem Reitschule löst.
    • Charlie Brown 16.08.2017 07:12
      Highlight Highlight Grundi haut mit seinem Kommentar grad nochmal in die Hesssche Kerbe. Und den usern gefällts. Wo sind wir nur angekommen..,
    • LaPaillade #BringBackHansi 16.08.2017 07:19
      Highlight Highlight @Grundi: "Wie 20 Minuten berichtet, wollen nun Junge Grüne Erich Hess anzeigen. «Morgen gehen wir auf den Polizeiposten und erledigen den Papierkram», sagt Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz."

      Funiciello/Juso ist imfall nicht das gleiche wie JGS.
    • Eine_win_ig 16.08.2017 08:32
      Highlight Highlight Grundi: völlig drnäbe.
      LaPaillade: Artikel fertiglesen hilft.
  • derEchteElch 16.08.2017 06:12
    Highlight Highlight Ich möchte ein paar Stellen heraus picken;

    "Wörter ... sind rassistisch, sind sexistisch, sind diskriminierend.."
    Aha.. also das übliche Paket von allem 🙄

    "Das ist nicht mehr demokratisch.."
    Mit Demokratie hat dies nichts zu tun. Es ist keine Abstimmung oder Entscheidung gefallen.

    "Andere rassistische Äusserungen, seien sie noch so daneben, sollen nicht mit dem Strafrecht verfolgt werden."
    Das wollen Linken aber nicht kapieren.

    Luzian Franzini u. Tamara Funiciello gehen zur Polizei. Zwei, die von den Äusserungen gar nicht betroffen sind. Können die Betroffenen etwa nicht selber handeln?
    • Bruno S.1988 16.08.2017 07:22
      Highlight Highlight Das ist ein Grundsatz denn viele anscheinend nicht verstehen. Diskriminierung ist immer zu verurteilen und nicht nur dann, wenn man selber davon betroffen ist. Das wäre verdammt heuchlerisch!
    • pun 16.08.2017 08:24
      Highlight Highlight Also Elch, wenn etwas rassistisch ist (wie das Wort "Neger") sowie wenn etwas sexistisch ist (wie die Metapher mit einer "hässlichen Frau" und dem "Versuch sie aufzuhübschen") dann ist es auch diskriminierend (Diskriminierung ist ein Überbegriff).

      Demokratie ist nicht einfach nur Abstimmen, da musst du nochmal in die Nachhilfe.

      Du hast dich mal als "neutraler Beobachter" beschrieben. Jetzt spielst du aber mit bewusstem Weglassen ("Es gebe Gerichtsurteile, welche solche Äusserungen als rassistisch oder auch nicht-rassistisch beurteilen.") um gegen "Linke" wettern zu können.

      Mol. Bravo.
  • reaper54 16.08.2017 06:08
    Highlight Highlight Immer schön laut "ACAB" schreien und für so einen Mist dann ganz gerne zur Polizei rennen...
    • Weissenstein 16.08.2017 08:35
      Highlight Highlight Wann hast du einen der dort genannten Politiker ACAB «schreien» hören?
    • chrisdea 16.08.2017 11:31
      Highlight Highlight All cops are beautiful...
  • Raembe 16.08.2017 05:45
    Highlight Highlight Das von Hess geht nicht, ok.


    Aber wieso wird die JUSO samt Funiciello in den Medien so gepusht?
    • Watson - die Weltwoche der SP 16.08.2017 08:10
      Highlight Highlight Watson ist eher auf linke Jugendliche ausgerichtet und Funnycello ist im Moment die linke Ikone.
  • Rene Tinner 16.08.2017 04:45
    Highlight Highlight Nenne mir mal einer den Unterschied der Worte Neger und Schwarze? Es ist doch alles nur Heuchelei. So wie Hess denken doch Tausende, nur darf man das halt in unserer, ach so toleranten Schweiz nicht mehr öffentlich sagen. Hören sie doch mal an Stammtischen zu.
    • Bruno S.1988 16.08.2017 07:24
      Highlight Highlight Darf ich dich Arschloch nennen? Das ist nur die Kombination der Wörter "Arsch" und "Loch". Ein Arsch hat doch jeder und ein Loch ist doch nichts schlimmes.
    • ujay 16.08.2017 07:35
      Highlight Highlight Eine Stammtischrunde ist nicht oeffentlich. Erkenne den Unterschied😎
    • ChlyklassSFI 16.08.2017 07:36
      Highlight Highlight Das macht es ja nicht besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • theluke 16.08.2017 04:33
    Highlight Highlight Wer 2017 igeli trägt, gehört abgesetzt.
    • derEchteElch 16.08.2017 07:18
      Highlight Highlight Das ist rassistisch, sexistisch und diskriminierend. Sie sollten verklagt werden wegen übler Nachrede.
    • ChlyklassSFI 16.08.2017 08:03
      Highlight Highlight DerEchteElch:
      Ja, klar. Aber Erich Hess greifst du nicht an. Gefallen dir seine Aussagen?
    • Mia_san_mia 16.08.2017 11:34
      Highlight Highlight @theluke: Du sagst es 😂✌

Ausser Heer will niemand SVP-Chef werden – und auch der sträubt sich

Der Zürcher SVP-Nationalrat Alfred Heer ist bisher einziger offizieller Anwärter auf die Nachfolge von Albert Rösti als Parteipräsident der SVP Schweiz. Die Eingabefrist lief am Samstag ab. Nach Angaben des Findungskommissionspräsidenten sind aber weitere Gespräche geplant.

Die Parteileitung der Zürcher SVP hatte Heer als bisher einzigen Bewerber offiziell der Findungskommission angemeldet. Am Samstag relativierte Heer sein Interesse gegenüber Schweizer Radio SRF indes etwas. Er müsse nun mit …

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