Schweiz
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Wegen Fluchtgefahr

Von der Verwahrungs- in die U-Haft: «Puber» bleibt eingebuchtet



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Pubers Tag Bild: Twitter/@th_koenig

Die Staatsanwaltschaft Wien befürchtet, der verhaftete Schweizer Renato S. könnte flüchten – und behält den 29-Jährigen deshalb in Haft. Puber wird vorgeworfen, Hauswände und Züge der öffentlichen Verkehrsmittel beschmiert und damit einen Sachschaden von über 50'000 Euro verursacht zu haben. 100 Akten liegen der Polizei vor, die Puber Sprayereien nachweisen sollen. Doch der Verhaftete schweigt noch immer eisern. Gestern hat die Staatsanwaltschaft Wien deshalb den Antrag auf Untersuchungshaft gestellt, heute ist diese verhängt worden.

Puber war am Donnerstag von der Wiener Polizei festgenommen worden, als er gerade über das Vordach seiner Wohnung fliehen wollte. Die Polizei hatte zuvor wegen eines anonymen Hinweises eine Hausdurchsuchung beantragt und im Zimmer von S. mehrere, vermutlich gestohlene, Ausweise gefunden, darunter auch die Identitätskarte eines Schweizers. Mit ihr soll sich S. in Wien ausgewiesen haben. Wie dieser Ausweis in Pubers Hände geraten war, ist unklar. Die Polizei kann sich nicht dazu äussern, spricht aber von einem «Beschuldigten».

Vor der Zürcher Justiz ist S. noch sicher. Denn solange er im Ausland inhaftiert ist, kann das Verfahren gegen ihn in der Schweiz nicht abgeschlossen werden. Derzeit ist die entsprechende Staatsanwaltschaft in Zürich daran, Kontakt mit Wien herzustellen, aber bis auf weiteres bleibt Puber in den Händen der Wiener. Abgeschlossen ist der Fall mit der Übergabe in Untersuchungshaft für die Polizei. Die drei Sprayer, die am Freitagabend auf frischer Tat in Wien ertappt und festgenommen wurden, haben laut Polizeisprecherin Barbara Riehs keine Verbindung zu Puber. (dwi)

Alles zu Puber

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