Schweiz
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«Hohe Todesrate»

Zehn Dschihadisten aus der Schweiz fanden im «Heiligen Krieg» den Tod

Auf Twitter posieren Dschihadisten für die Kamera. Einer der Männer ist mutmasslich Abou Suleyman Suissery. TWITTER / VEGETAMOUSTACHE

(von srf.ch, http://www.srf.ch/news/international/der-dschihadist-von-nebenan)

Dschihadisten auf einem Twitter-Bild: Einer von ihnen ist mutmasslich Suleyman Suissery aus der Schweiz. Bild: Twitter/vegetamoustache

Die Zahl der Dschihad-Reisenden aus der Schweiz hat sich stabilisiert, wie aus vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB) publizierten Zahlen hervorgeht. Dieser geht von 65 aus. Die Todesrate unter den «Schweizern» im «Heiligen Krieg» ist hoch.

Gemäss den im Internet veröffentlichten Zahlen sind zehn dieser Personen tot. Dies bedeutet, dass jeder sechste Dschihad-Reisende aus der Schweiz in einem Konfliktgebiet den Tod findet. Fünf der Todesfälle gelten gemäss NDB als bestätigt.

Die Zahlen zu den Dschihad-Reisenden erhebt der NDB seit 2001. Lange Zeit verzeichneten die Geheimdienste nur etwa 20 Dschihadisten mit Schweizer Hintergrund in den Konfliktgebieten.

Die Lage änderte sich mit dem Krieg in Syrien und im Irak

Bei der Hälfte der Rückkehrer geht der NDB davon aus, dass diese tatsächlich am Dschihad teilgenommen haben. Neben Syrien und Irak zog es die Schweizer Dschihadisten auch in folgende Länder:

Sechs neue Fälle

Insgesamt sollen sich 16 Rückkehrer wieder in der Schweiz befinden. Drei davon sollen sich in Afghanistan und Pakistan Dschihadisten angeschlossen haben, ein Rückkehrer in Somalia. Doch auch bei diesen vier Personen fehlt eine Bestätigung. Im Januar war der NDB noch von 18 Dschihad-Rückkehrern ausgegangen.

Bei den zehn von 16 unbestätigten Fällen «konnte die dschihadistische Motivation dieser Personen nicht nachgewiesen und/oder ihr genauer Aufenthaltsort nicht mit Sicherheit festgestellt werden». Man werde diesen weiter nachgehen.

Weiter geht NDB von sechs neuen Reisen in den Dschihad aus. Wohin diese sechs Personen gereist sein sollen, wurde nicht mitgeteilt.

Fünf ausser Verdacht

Die Gesamtzahl der dschihadistisch motivierten Reisen stieg binnen eines Monats aber nur von 64 auf 65. Der Grund: Der NDB strich in der Zwischenzeit fünf Personen von seiner Liste.

Diese hatte er vorher als unbestätigt aufgeführt. Nun wurden diese vom Verdacht befreit: Die Reisebewegungen dieser Personen würden inzwischen nicht mehr als dschihadistisch motiviert betrachtet. (rey/sda)

Kobane in Trümmern



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    Alle Leser-Kommentare
  • pharus 07.07.2015 09:35
    Highlight Highlight Wann wird der erste "Rückkehrer" in Den Haag angeklagt? Das ist auch kein Kriegsdienst, was die ableisten, sondern Mittäterschaft in einer Soldateska......In Kamp Zeist ist immer noch eine Zelle frei inkl Hofgang
    und drei Mahlzeiten / d für viele Jahre bis Jahrzehnte....
    3 0 Melden
  • Adonis 22.03.2015 21:08
    Highlight Highlight Ich frage mich immer....: "Ja vieviele Jungfrauen hat es den im Himmel"?
    Und, nach dem deflorieren, was geschieht mit den Jungfrauen? Ich mache mir echt Sorgen um sie.
    10 1 Melden
    • quark 05.04.2015 14:53
      Highlight Highlight IS ist im Besitze von 3d-Druckern, also Problem gelöst.
      Allerdings sind bis dato keine Begeisterungsschreiben von gefallenen Dschihadisten vorhanden, was den einen zum Nachdenken bringen könnte und einen anderen zu einer Folge-Lüge.
      5 2 Melden
  • claudio 27.02.2015 10:40
    Highlight Highlight WIEDER mal eine Positive Nachricht Von denen Psychopathen

    Freut mich sehr
    15 1 Melden
  • TheSame 26.02.2015 15:16
    Highlight Highlight Schön dass sich diese Leute selber entsorgen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie zuvor im Kampf keine Erfolge hatten.
    36 0 Melden
  • Herr Noergler 25.02.2015 21:25
    Highlight Highlight Gut so!
    46 1 Melden
  • quark 25.02.2015 18:44
    Highlight Highlight Ein wichtiger Unterschied: findet ein IS-Kämpfer den Tod, findet man höchstens Trauer um sein evtl. ramponiertes MG. Beim Rest der Welt trauert man um den Menschen selbst.
    50 6 Melden
  • quark 25.02.2015 18:38
    Highlight Highlight Jeder weiss doch, dass man dort als Kanonenfutter oder sonstwie von IS-Satanen umgebracht wird. Kann nur hoffen, dass diese vor ihrem Tod nicht massenhaft Kinder und Frauen und sonst Wehrlose umgebracht haben. Schlimm ist allerdings auch, was Allah für sie übrig hat: hunderte von tausenden Jahren der Qual weil sie Satan gedient haben. Leider können sie sich nirgendwo beschweren, denn klar IS übernimmt keinerlei Haftung.
    55 2 Melden
    • quark 05.04.2015 14:59
      Highlight Highlight Bloss, so wie der Koran den Satan beschreibt passt diese exakt auf den IS. Satan kämpft eben in verschiedenen Masken und Kostümen. Mohamed würde IS klar als Satans-Miliz erkennen.
      11 0 Melden
    • NatValCas 29.06.2015 20:42
      Highlight Highlight Der Sewi versteht seine eigene Religion nicht! Süss! An einem Freitag und während dem Ramadan Leute umbringen, inklusive Betende in Moscheen, das bringt ganz schlechtes Karma um es mal jugendgerecht zu formulieren. Er spricht nicht für die gläubigen Muslime, sondern für die Trolle, Mörder, Fanatiker und Terroristen dieser Welt!
      6 0 Melden
  • zombie1969 25.02.2015 18:36
    Highlight Highlight Es ist die beste Lösung, diese Fanatiker ausreisen zu lassen. Es gibt keinen Grund, warum man sie hier auf Kosten des Steuerzahlers durchgefüttern und unterhalten soll. Für die Gesellschaft hatten diese Muslime nie und werden sie nie einen nützlichen Beitrag leisten und sind auf Dauer nur eine unnötige Belastung. Idealerweise löst sich das Problem mit solchen Fanatikern im heiligen Krieg von selbst!
    60 15 Melden
    • Matthias Studer 25.02.2015 20:01
      Highlight Highlight Liegt es außerhalb deiner Vorstellungskraft, dass das vielleicht Menschen waren die sich integriert haben und einen Job ausübten? Oder sind alle von fremder Herkunft automatisch Sozialfälle?
      19 55 Melden
  • #thewallof... 25.02.2015 18:30
    Highlight Highlight besser isch....
    29 2 Melden
  • everSin 25.02.2015 18:21
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich mit jenen, die wieder zurück kommen?
    32 2 Melden
  • amberli 25.02.2015 18:11
    Highlight Highlight Ich hoffe, sie hätten vor ihrem Tod nicht die Chance unschuldige zu töten.
    66 2 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 25.02.2015 18:04
    Highlight Highlight Na ja, für die einzelnen Betroffenen und deren Umfeld ist das wahrscheinlich eine schlechte Nachricht. Für die Schweiz insgesamt aber wahrscheinlich besser. Sie hätten sich hier nicht mehr wohlgefühlt. Schliesslich stehen wir in der Schweiz ein, für eine tolerante sowie friedliche Gesellschaft. Das hätte nicht mehr gepasst.
    47 3 Melden
  • SaveAs_DELETE 25.02.2015 18:00
    Highlight Highlight sorry, aber ich bin der Meinung, dass solche Typen kei einziges Byte im Netz wert sind - schon gar nicht für eine Push-Newsflash... #pushfail
    56 7 Melden
    • who cares? 25.02.2015 20:50
      Highlight Highlight Seit wann sind Nachrichten nach ihrem Inhalt moralisch auf die Wichtigkeit zu bewerten?
      10 17 Melden
    • SaveAs_DELETE 26.02.2015 08:02
      Highlight Highlight Leider ist dies ja nicht so...
      1 4 Melden
  • Citation Needed 25.02.2015 17:58
    Highlight Highlight Die Formulierung "fanden den Tod" passt irgendwie....
    55 1 Melden
  • maese38 25.02.2015 17:55
    Highlight Highlight Schade sind es nicht mehr. Hoffentlich kommt keiner mehr zurück!
    68 3 Melden
  • glüngi 25.02.2015 17:52
    Highlight Highlight Ich würde das als "good news" deklarieren.
    71 4 Melden

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