Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alain Berset mit sehr gutem Resultat zum Bundespräsidenten gewählt



ARCHIV - ZUR WAHL VON ALAIN BERSET ZUM BUNDESPRAESIDENTEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Bundesrat Alain Berset, links, schreitet mit seinem persoenlichen Mitarbeiter Michael Braendle zum

Hier kommt der neue Bundespräsident. Bild: KEYSTONE

Alain Berset ist nächstes Jahr Bundespräsident. Die Vereinigte Bundesversammlung hat den Vorsteher des Innendepartements am Mittwoch mit 190 von 210 gültigen Stimmen gewählt.

20 Stimmen gingen an verschiedene Personen. 14 Wahlzettel waren leer eingegangen, 4 ungültig. Der Freiburger erzielte damit ein sehr gutes Wahlresultat. Die amtierende Bundespräsidentin Doris Leuthard hatte vor einem Jahr 188 von 207 gültigen Stimmen erhalten.

Simonetta Sommaruga, die wie Berset der SP angehört, war mit 181 Stimmen zur Bundespräsidentin gewählt worden. Mit 106 Stimmen das bisher schlechteste Resultat erzielte 2011 SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

Berset ist der 19. Bundespräsident, den die Sozialdemokraten stellen. Nach den CVP-Vertretern Jean-Marie Musy und Joseph Deiss ist er der dritte Freiburger, der das Amt innehat. Musy war allerdings zweimal Bundespräsident, 1925 und 1939, so dass Berset der vierte Amtsinhaber aus dem Kanton Freiburg ist.

Im Bundesrat sitzt der 45-Jährige seit 2011. Er ersetzte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Weil es den inzwischen zurückgetretenen Didier Burkhalter in die Aussenpolitik zog, fiel dem damals 39-Jährigen das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zu.

Dort ist Berset unter anderem für die Gesundheits- und Sozialpolitik zuständig. Zu seinen wichtigsten Themen gehören die Gesundheitskosten. Mit verschiedenen Massnahmen konnte er in den letzten Jahren das Prämienwachstum etwas bremsen. Die Reform der Altersvorsorge hingegen ist im September an der Urne gescheitert. Die Neuauflage wird Berset auch in seinem Präsidialjahr beschäftigen.

Berset will Teamplayer sein

An einem Point de Presse vor Bundeshausjournalisten sprach Berset von «grossen Emotionen», die seine Wahl bei ihm ausgelöst habe. «Es ist gleichzeitig eine grosse Verantwortung.» Das Amt als Bundespräsident komme für ihn «nicht zu früh». Er habe in den vergangenen Jahren wertvolle Erfahrungen in der Regierung sammeln können.

Für Berset soll das Präsidialjahr keine One-Man-Show sein. «Ich werde nie etwas alleine tun.» Der Bundesrat habe in den vergangenen Jahren einen grossen Teamgeist entwickelt, welchen er fortführen wolle. Er freue sich auf die zahlreichen Termine und die vielen Begegnungen mit der Bevölkerung, sagte er. (sda)

Bundespräsidenten der letzten 20 Jahre

Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel

So steht es um den Internet-Gebrauch von Jugendlichen

Link zum Artikel

1 Gramm Koks und 1 Million Euro Falschgeld – Verfahren gegen Luzi Stamm eingestellt

Link zum Artikel

«Er ist cholerisch, narzisstisch und hasst alle Menschen»

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Richu 06.12.2017 15:45
    Highlight Highlight Seit 2014 sind die Krankenkassenprämien jedes Jahr stärken gestiegen als im Vorjahr! Dass BR Berset das Prämienwachstum etwas bremsen konnte, wie im vorliegenden Bericht der sda erwähnt wurde, entspricht (bezogen auf die letzten 4 Jahre) absolut nicht der Wahrheit. So sind beispielsweise auch heute noch in der Schweiz Generikamedikamente durchschnittlich 100% teurer als in unseren Nachbarländern!
    Einfach nur das Dep. Berset die alleinige Schuld für die laufend steigenden Krankenkassenkosten verantwortlich zu machen wäre falsch. Viel zu viele Parlamentarier sind Lobbyisten der Pharmaindustrie.
  • sherpa 06.12.2017 12:01
    Highlight Highlight Alle, welche nun gegen irgend einen BR wettern, weil die oder der nicht nach ihren wünschen seine oder ihre Aufgaben wahrnimmt, sind herzlich eingeladen, den Job dieser Leute zu übernehmen und alles besser zu machen. Das Problem liegt wahrscheinlich aber darin, dass sie oder er jämmerlich scheitern werden, da sie nicht in der Lage sind, diese Aufgaben auch nur annähernd zu erledigen. Aber wäffele ist eben immer einfacher, als selbst hinzustehen und die gestellten Aufgaben zu lösen.
  • Melodle 06.12.2017 11:41
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder interessant, dass es Politiker gibt, die es nicht schaffen, ihren Wahlzettel korrekt auszufüllen. Hier waren es sogar vier...
    • Tsunami90 06.12.2017 12:26
      Highlight Highlight Ich glaube eher, das die besagten Zettel einfach zu unleserlich sind.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 06.12.2017 13:28
      Highlight Highlight In der Regel sind diese Stimmzettel mit Absicht ungültig ausgefüllt... Ob das allerdings besonders erwachsen ist, sei dahingestellt...
    • Luca Brasi 06.12.2017 13:55
      Highlight Highlight Vielleicht haben sie es mit Absicht falsch ausgefüllt?
    Weitere Antworten anzeigen

Bundesrat will vorläufig Aufgenommenen Auslandsreisen verbieten

Der Bundesrat will vorläufig aufgenommenen Personen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Neu sollen sie den Kanton wechseln können, wenn sie in einem anderen Kanton eine Stelle haben. Ins Ausland reisen sollen sie nicht mehr dürfen.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Vernehmlassung zu Änderungen des Ausländer- und Integrationsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Mit manchen davon setzt er Aufträge aus dem Parlament um. So sollen die Reiseverbote verschärft werden.

Der Bundesrat will …

Artikel lesen
Link zum Artikel