In der Silvesternacht rückt die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot nach Laufenburg aus. Dort steht ein Balkon im Brand. Die Personen, die sich in der zugehörigen Wohnung befinden, können sich glücklicherweise rechtzeitig ins Freie retten. Die Feuerwehr kann den Brand in der Folge unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen.
Der gesamte Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf weit über 100'000 Franken. Augenzeugen sprachen gegenüber der Polizei von Feuerwerk, das beim Haus abgefeuert worden sei. Ob dies jedoch die Brandursache darstellt, ist aktuell noch unklar.
Später am Neujahrstag hiess es in einer Medienmitteilung: «Die Kantonspolizei Aargau blickt auf eine lebhafte Silvesternacht zurück, die sämtliche Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizeien durchgehend auf Trab hielt.»
Vorfälle wie dieser in Laufenburg spielen dem Komitee der Feuerwerks-Initiative in die Karten, obschon sich der Bundesrat im vergangenen Herbst kritisch dazu geäussert hatte.
Initiant und Kopf des Komitees dieser Feuerwerks-Initiative ist Roman Huber. Gegenüber Tele M1 sagt er: «Die Rückmeldungen sind so, dass unsere Initiative durch alles, was jetzt wieder passiert ist, unterstützt wird und dass wir bestärkt werden.»
Weiter sagt Huber: «Es geht wirklich darum, privates Feuerwerk einzuschränken und dass man die grossen laufen lässt.» Laut Initiativtext sollen Feuerwerke an Anlässen von «überregionaler Bedeutung» möglich bleiben. Verboten würde hingegen der Verkauf und das Verwenden von privatem Feuerwerk, das Lärm macht.
Wenig von der Initiative hält Nicole Heggli-Boder. Die Grossrätin der SVP sagt, man habe schon genug Verbote. «Wir werden immer mehr eingeschränkt und Feuerwerk ist auch ein bisschen Tradition», sagt sie dem TV-Sender.
Gleichzeitig unterstützt sie eine zeitliche Einschränkung und macht dazu ein Beispiel: «Am 1. August von 22 bis 24 Uhr und daneben ist es streng verboten.»
Auch eine kurze Umfrage in der Altstadt von Lenzburg, die Tele M1 durchgeführt hat, bestätigt den Aufwind von möglichen Einschränkungen. (cri/aargauerzeitung.ch)
Das alte Jahr wird ausgeläutet, und das neue eingeläutet, das ist wo ich wohne Tradition. Besinnlich zusammen sein, und einen schönen ruhigen Rutsch geniessen.
Gerade Leute aus der SVP, welche sich als Bewahrer der Tradition aufspielen, beweisen sich immer wieder als pure Ignoranten.
Genau - Vulkane, Feuersonnen etc wären weiterhin erlaubt, was völlig genügt. Natürlich würde mein inneres Kind die Frauenfürze vermissen. Aber es gilt wie immer abzuwägen - so vielen Tieren und Menschen wäre geholfen.
Und der SVP-Vorschlag ist ja wieder mal völlig unrealistisch. Als ob die Polizei dies kontrollieren könnte (sollte).