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Gesellschaft & Politik

Pilotprojekt zur elektronischen Überwachung bedrohter Frauen geplant

Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt ist auch in der Schweiz weit verbreitet. Der Bundesrat will nun die Prävention verstärken. (Symbolbild)
Die Kantone sollen künftig auch deren potenzielle Opfer häuslicher Gewalt rund um die Uhr elektronisch überwachen können. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Pilotprojekt zur elektronischen Überwachung bedrohter Frauen geplant

05.03.2023, 17:2205.03.2023, 17:22

Die Kantone sollen künftig nicht nur Täter, sondern auch deren potenzielle Opfer häuslicher Gewalt rund um die Uhr elektronisch überwachen können. Ein entsprechendes Pilotprojekt könnte bereits im Frühling starten.

Vor dem Projektstart muss jedoch noch der Vorstand der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) am kommenden Freitag dem Pilotversuch zu einem entsprechenden Electronic Monitoring (EM) zustimmen.

Mehrere Kantone planen in Pilotversuchen die elektronische Überwachung von Tätern und potenziellen Opfern zu testen, wie die «NZZ am Sonntag» schrieb. Beim Verein Electronic Monitoring wurde der Bericht am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt.

Im Pilotversuch werden potenzielle Opfer, wenn sie das wollen, ein eigenes digitales Gerät erhalten. Das Opfer- und das Täter-Gerät sollen fortlaufend mit GPS geortet und miteinander abgeglichen werden. (sda)

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