Schweizer Hantavirus-Patient ist nach wie vor stabil
Der im Universitätsspital Zürich behandelte Hantavirus-Patient ist nach wie vor in stabilem Zustand. Dies teilte das Spital auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Der Patient ist den Angaben des Spitals zufolge seit dem 4. Mai in Zürich in Behandlung.
Der Patient hatte Krankheitssymptome, die zu einer Hantavirus-Infektion passen, so das Spital weiter. Darunter eine leichte Verminderung der Allgemeinzustands, leichtes Fieber, Gliederschmerzen und Husten.
Das Universitätsspital Zürich (USZ) sei vorab über die mögliche Infektion informiert worden, weshalb er von Beginn weg mit den erforderlichen Schutzmassnahmen betreut worden sei.
«Die Quarantäne ist strikt und muss bis maximal 45 Tage aufrechterhalten werden», hiess es vom Spital weiter.
Die Isolation entspricht laut dem USZ dem Protokoll, das auch bei anderen Viren mit respiratorischem Übertragungspotential angewandt wird. Dies beinhaltet die Unterbringung in einer Einheit mit kontrollierter Lüftung, gesicherten Zugängen und persönlichem Schutzmaterial für das Personal. (sda)
