Schweiz
Reisen

Das wollen die Menschen im Sommer 2026 erleben

Wanderer oberhalb Amden (SG) bei herrlichem Herbstwetter am Sonntag, 28. September 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Outdoor- und Offline-Erlebnisse sind im Sommer 2026 im Trend.Bild: KEYSTONE

Das wollen die Menschen im Sommer 2026 erleben

Was wollen die Menschen im Sommer 2026 erleben? Eine europaweite Studie liefert Antworten. Klar ist für die Schweiz: Die Reiselust ist ungebrochen. Und die Freizeit soll wieder vermehrt offline verbracht werden.
07.05.2026, 06:4607.05.2026, 08:46

Geht es nach einer heute veröffentlichten Studie, steht der Sommer 2026 im Zeichen authentischer Begegnungen zwischen Menschen. Drei von fünf Personen wollen ihre Freizeit demnach bewusster offline verbringen – um Zeit mit anderen zu teilen, wie die Studienmacher schreiben.

Die Prioritäten für Freizeiterlebnisse sind dabei auch klar: Reisen, kulinarische Erlebnisse und Outdoor-Aktivitäten stehen ganz oben auf der Wunschliste.

In der Umfrage in 28 Ländern (Details siehe Infobox unten) sticht die Schweiz mit diesen Ergebnissen hervor:

  • 74 Prozent planen, 2026 mehr zu reisen.
  • 60 Prozent wollen mehr Geld für Wellness- und Outdoor-Aktivitäten ausgeben.
  • 76 Prozent möchten gemeinsam mit Freundinnen, Freunden oder Familie neue Fähigkeiten lernen.

Die Reiselust bleibt also ungebrochen. Bei der Entscheidungsfindung verlassen sich gemäss der Studie 44 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer lieber auf persönliche Empfehlungen als auf Algorithmen. Authentizität ist also ein wichtiger Faktor.

Courtney Scharf, Futuristin bei der Plattform für Innovations- und Trendforschung Trend Hunter sagt zur Entwicklung: «Europa setzt 2026 klar auf die menschliche Dimension von Erlebnissen. Technologien bleiben wichtig, doch sie werden zunehmend durch bewusst analoge, emotionale Erfahrungen ausgeglichen. Je digitaler unser Alltag wird, desto wertvoller werden echte Begegnungen.»

Sparen bei der Kleidung

Dass alles wieder lokaler gedacht wird, zeigen auch die Ergebnisse, wofür die Menschen bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen und was ihnen wichtig ist:

  • 64 Prozent sind bereit, mehr Geld für persönliche Erlebnisse auszugeben.
  • 57 Prozent investieren gezielt in Aktivitäten, die lokale Unternehmen unterstützen.
  • 51 Prozent suchen aktiv nach Angeboten von KMU.

Sparpotenzial sieht ein Grossteil also bei weniger neuen Kleidern. Nicht bereit sind viele, auf das Auto zu verzichten und dafür mehr den Zug zu nutzen.

Die Schweizerinnen und Schweizer liegen mit ihren Einstellungen durchaus im Trend. Europaweit sind Reisen und Tourismus (79 Proznt) die gefragtesten Erlebnisse für 2026.

Daten und Quellen
Die Umfrage wurde im Februar 2026 vom Marktforschungsinstitut 3Gem im Auftrag von Mastercard durchgeführt. Insgesamt wurden 27'000 Personen in 28 Ländern befragt, darunter die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich.

(fox)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese Skurrilitäten siehst du nur am Flughafen
1 / 49
Diese Skurrilitäten siehst du nur am Flughafen
Es ist ja schlau, seinen Koffer zu personalisieren, aber ob das die ganze Familie so sieht?
quelle: twitter
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Leute, die sich auf Reisen selbst finden wollen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
26 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
El_Chorche
07.05.2026 09:06registriert März 2021
Ich will

- keine Quarantäne und Pandemie
- keinen Atomschlag
- keine Cyberattacke
- keinen Terroranschlag
und, last but not least keine Finanz- oder Wirtschaftskrise.

Dann wärs für mich ein schöner Sommer 👍
465
Melden
Zum Kommentar
26
Er setzt sich für queere Menschen ein: Ivo Bieri (SP) ist neu der «höchste» Stadtzürcher
Das Zürcher Stadtparlament hat einen neuen Präsidenten: Ivo Bieri (SP) ist am Mittwoch mit 104 von 115 Stimmen gewählt worden. Er wünscht sich, dass die Ratsmitglieder aus ihren «Bubbles» herauskommen und mehr miteinander reden.
Zur Story