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Gesundheit

Trinkwasser in Schwanden und Hofstetten bei Brienz verschmutzt

Trinkwasser in Schwanden und Hofstetten bei Brienz verschmutzt

Das Trinkwasser in Schwanden bei Brienz und Hofstetten bei Brienz BE muss bis auf Weiteres abgekocht werden. Es ist mikrobiologisch verunreinigt, wie die Behörden am Montagmorgen über den Warndienst Alertswiss mitteilten.
01.06.2026, 06:1001.06.2026, 08:41

Bevor man das Wasser zum Trinken oder in der Küche verwendet, soll man es abkochen, heisst es in einer vom Kanton Bern veröffentlichten Warnung.

Betroffen ist das Trinkwasser im Versorgungsgebiet Schried. Dieses wird über das Reservoir Breitenberg versorgt, wie ein Sprecher der Gemeindebetriebe Brienz auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Die Filtertechnik habe aufgrund der starken Trübung des Wassers nicht die benötigte Reinigungsleistung erbringen können. Die beiden Reservoirkammern würden nun geleert und neu gefüllt.

Das Reservoir Breitenberg wurde Ende der 1960er-Jahre gebaut. Zurzeit läuft ein Sanierungsprojekt der Partnergemeinden Brienz, Hofstetten und Schwanden. Diese teilen sich zusammen mit dem Kanton in die Gesamtkosten von 1,42 Millionen Franken.

Schwanden hat seinen Anteil am Kredit bereits Ende 2025 bewilligt. Brienz stimmt am 14. Juni an der Urne ab; in Hofstetten steht am 16. Juni eine Gemeindeversammlung an. Das Sanierungsprojekt steht laut den Gemeindebetrieben nicht in Zusammenhang mit den aktuellen Problemen. (sda)

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