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Neue ETH-Studie

UV-Filter sind in vielen Kosmetika enthalten und einige davon sind alles andere als gesund



UV-Filter in Kosmetika schützen zwar vor Sonnenstrahlung und beugen so Hautkrebs vor, aber die Chemikalien können selbst Nebenwirkungen haben. Eine Studie zeigt nun, dass viele Menschen in der Schweiz täglich ein Vielfaches der unbedenklichen Mengen auf die Haut auftragen. 

Das Team um Konrad Hungerbühler von der ETH Zürich erhob in einer repräsentativen Befragung von 1200 Deutschschweizern folgende Daten:

Octocrylen 

EHMC

«Einige Sonnenschutzprodukte, die speziell für Kinder beworben werden, enthalten EHMC.»

Erstautorin Eva Manová 

Die Forscher empfehlen aufgrund ihrer Resultate, die Unbedenklichkeit und Grenzwerte für Octocrylen und EHMC genauer zu evaluieren. Es sei zwar bekannt, dass diese Substanzen durch die Haut in den Körper dringen können, sagte Studienleiterin Natalie von Götz. Unklar sei jedoch noch, wie viel die Haut tatsächlich aufnimmt und was im Körper damit geschieht.

Die Resultate seien nicht leicht auf andere Länder zu übertragen, sagte Manová: «Welchen UV-aktiven Substanzen die Bevölkerung eines Landes ausgesetzt ist, hängt stark von der Marktpräsenz der Kosmetikprodukte ab.» Die vorliegende, länderspezifische Arbeit wurde vom Bundesamt für Gesundheit finanziell unterstützt. 

(sda)

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