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schlafmittel, Beruhigungsmittel, Tabletten, Pillen, benzos

Der Anteil der Frauen, die Benzodiazepine einnehmen, ist laut einer Studie mit 25.1 Prozent fast doppelt so hoch wie jener der Männer (14.6 Prozent) Bild: KEYSTONE

So viele Rentner nehmen laut Studie Schlaf- und Beruhigungsmittel



Jede fünfte über 65-jährige Person in der Schweiz hat im Jahr 2017 Schlaf- oder Beruhigungsmittel eingenommen. Das zeigt eine Studie. Die Autoren machen geltend, dass der Schlafmittelkonsum in der Schweiz zu hoch ist, namentlich bei den Frauen.

Die Studie stammt vom Zentrum für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit der Universität Lausanne (Unisanté), erstellt wurde sie im Auftrag des Swiss Medical Board. Sie wurde vor Kurzem im Fachorgan «BMJ Open» publiziert. Die Zeitungen «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichteten darüber.

Die Autoren analysierten anonymisierte Daten der Krankenkasse Groupe Mutuel. Diese stammten aus dem Jahr 2017. In die Recherche einbezogen wurden rund 69'000 über 65-Jährige aus den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Jura, Tessin, Waadt und Wallis. In diesen Kantonen dürfen Ärzte Medikamente nicht direkt abgeben.

Für das Swiss Medical Board wäre es «wünschenswert, wenn (...) die direkte Medikamentenabgabe durch die Arztpraxen einheitlich erfasst würde», wie es in einer im Internet publizierten Mitteilung heisst. Ohne flächendeckende Daten blieben hinsichtlich der Verschreibung von Psychopharmaka an ältere Menschen viele Fragen offen.

Benzodiazepine werden unter anderem als Schlafmittel sowie für das Lösen von Ängsten eingesetzt. Allerdings haben sie Nebenwirkungen, die sich mit zunehmendem Alter der Patientinnen und Patienten noch akzentuieren, wie das Swiss Medical Board warnt. Sie sollten deshalb nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Hoher Konsum im Wallis

Die Studie von Unisanté zeigt, dass namentlich bei älteren Menschen die Zahl der Verschreibungen von Benzodiazepinen steigt. 15.9 Prozent der 60- bis 65-Jährigen nehmen sie ein, gegenüber 22.5 Prozent der 75- bis 80-Jährigen. Bei den über 80-Jährigen steigt der Anteil auf bis zu einem Viertel.

Der Anteil der Frauen, die Benzodiazepine einnehmen, ist mit 25.1 Prozent fast doppelt so hoch wie jener der Männer (14.6 Prozent). Anhand der Daten zeigte sich auch, dass Menschen, die eine Franchise von 2500 Franken haben, seltener Schlaf- und Beruhigungsmittel verschrieben wurden als jenen mit einer Franchise von 300 Franken.

In 80 Prozent der Fälle wird das Medikament für eine Dauer von mehr als zwei Wochen verschrieben. An 40 Prozent der Patienten, die wenigstens ein Rezept erhalten haben, wurden über das ganze Jahr 90 oder mehr Tagesdosen des Medikaments abgegeben.

Laut der Studie gibt es grosse Unterschiede je nach Kanton. In den zwei deutschsprachigen Kantonen verschrieben Ärzte Benzodiazepine seltener als in den lateinischsprachigen. Im Wallis lassen sich Pensionierte das Medikament fast drei mal so oft verschreiben wie im Kanton Aargau. Die Forschenden sehen dafür kulturelle Gründe.

Empfehlungen zu wenig beachtet

Benzodiazepine sollen nicht länger als über zwei bis vier Wochen eingenommen werden. 16 Prozent der Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz konsumieren den Wirkstoff laut der Studie möglicherweise übermässig.

Der Expertenrat des Swiss Medical Board stellt in einem Communiqué fest, dass die Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften zur Einnahme von Arzneimitteln in der Praxis zu wenig beachtet würden. Sucht Schweiz hatte schon 2015 vor Benzodiazepinen gewarnt. Ärzte und Apotheker sollten die Behandlungen rechtzeitig beenden, um eine Gewöhnung daran zu vermeiden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Frausowieso 13.01.2020 07:48
    Highlight Highlight So gut wie jedes Medikament wird Patienten mit tiefen Franchisen häufiger verschrieben. Das liegt daran, dass vorallem chronisch kranke und ältere Personen eine tiefe Franchise wählen. Schlafprobleme können psychischer, aber auch körperlicher Natur sein. Ich nehme z.B. Schlafmittel, da mich körperliche Schmerzen kaum schlafen lassen. Für mich sind die Schlafmittel ein Segen und haben meine Lebensqualität enorm gesteigert.
  • Sandro Kifer 12.01.2020 16:51
    Highlight Highlight Ist das nicht eher ein Gesellschafts- als ein Rentnerproblem?
  • CalibriLight 12.01.2020 14:33
    Highlight Highlight Und warum ist das so? Das fände ich jetzt wesentlich spannender als Tipps wie diese Menschen in Bezug auf Medikamente besser über die Runden kommen.
    Woher kommen diese Ängste? Da könnten Ärzte therapeutisch anders wirksam werden und die Seelennöte anders als mit Medikamenten behandeln, sprich, die Seele etwas mehr anschauen.
    • Randy Orton 12.01.2020 16:26
      Highlight Highlight Depressionen bei alten Menschen werden häufig nicht erkannt und als Schlafprobleme, Schmerzproblematik etc gewertet
    • Frausowieso 13.01.2020 07:51
      Highlight Highlight Nicht jede Schlafstörung ist psychischer Natur. Senioren leiden oft an körperlichen Krankheiten, die ihnen eine Schlafstörung zur Folge haben können.
  • _kokolorix 12.01.2020 13:56
    Highlight Highlight Das ist ein einträgliches Geschäft. Man verschreibt das Zeug gegen die Nebenwirkungen anderer Medikamente, die Leute werden abhängig davon und können ohne gar nicht mehr schlafen. Wenn sich negative Auswirkungen einstellen, kann man sagen, dass die Patienten halt alt und gebrechlich sind und bevor es zu offensichtlich wird sind sie tot.
    Aus marktwirtschaftlicher Sicht wird hier alles richtig gemacht.
    Darum wird das Gesundheitswesen mit unserem heutigen System niemals billiger werden. Danke ihr vernünftigen, bürgerlichen Politiker, das habt ihr gut hingekriegt
    • Bayon 12.01.2020 15:21
      Highlight Highlight Und warum schiessen Sie nun gleich gegen Politiker? Wie wäre es wenn sich jeder einzelne mal an der Nase nimmt und über das eigene Tun betr. Gesundheit sinniert!
      Zudem werden die Kosten mit den unnötigen propagierten Impfungen der Impf-Hysteriker auch nicht billiger. Die Nebenwirkungen lassen grüssen und sind aus marktwirtschaftlicher Sicht ebenfalls kalkuliert.
    • _kokolorix 12.01.2020 17:10
      Highlight Highlight @Bayon
      Weil die bürgerlichen Politiker seit 40 behaupten, der Pseudomarkt im Gesundheitswesen sorge für weniger Kosten. Seit wir dieses System eingeführt haben, sind die Kosten unaufhörlich gestiegen, die Regulationen im angeblich freien Markt sind monströs(Tarmed) und verursachen allein schon riesige Kosten bei allen Beteiligten. Dazu kommen die absurden Werbestrategien der Krankenkassen um ja keine schlechten Risiken versichern zu müssen. Und da sind da noch die unsozialen Kopfprämien, welche nur für die Reichen gut sind.
      Und was wollen FDP, SVP und CVP? Genau. Mehr Markt. 🙈🙉🙊
    • Bayon 13.01.2020 09:58
      Highlight Highlight @kokolorix, Sie machen es sich zu leicht werter kokolorix! Sie zeigen mit dem Finger auf jegliche politische Lager (mitte bis rechts) aber vergessen die Verursacher oder Initiatoren dieser KK Misere.

      Falls Sie noch der jüngeren Generation angehören, wäre es Ratsam die Geschichtsbücher zu durchstöbern. Es gibt da eine Gewisse Madame Dreifuss (SP), mit Betonung auf SP - die uns den KK-Schlamassel eingebrockt hat. Ich gehe noch weiter und behaupte, sie hat das Volk massiv betrogen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 12.01.2020 13:54
    Highlight Highlight Am Abend ein Joint und die Nacht wird dein Freund.
    Dafür reicht sogar auch CBD völlig aus. Wer nicht rauchen will - Tropfen oder so...
    Allemal besser als irgend welches Pharmazeugs.
    • dmark 12.01.2020 14:07
      Highlight Highlight Die Blitzer haben wohl Anteile oder arbeiten in der Pharmabranche? ;)
    • Bayon 12.01.2020 15:23
      Highlight Highlight Habe diesbezüglich CBD ausprobiert. Fazit, zu teuer und für die Tonne. Es gibt nichts als echte Ware - THC. Wer es nicht rauchen will....eine Alternative sind feine Guezlis od. im Joghurt.
    • AvivaVonFlatter 12.01.2020 15:42
      Highlight Highlight Ack!

      In israelischen Altersheimen gibts schon lange cannabinoide Hilfe...
      Bei uns dauerts wohl noch ne weile
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 12.01.2020 13:51
    Highlight Highlight Benzos sind scheisse und sollten nur im absoluten Notfall verschrieben werden, change my mind.
    • Pafeld 12.01.2020 22:33
      Highlight Highlight "Benzos" sind nicht scheisse, sondern erfüllen einen Zweck. Wenn sie nicht zweckgerecht eingesetzt werden, sind die Hausärzte, die Benzos wie Smarties verteilen das Problem.
  • Wendy Testaburger 12.01.2020 13:31
    Highlight Highlight L-Tryptophan wäre eine adäquate Alternative. Leider werden die Kosten dafür in der Schweiz nicht übernommen.
    • Randy Orton 12.01.2020 14:12
      Highlight Highlight Du weisst weder bei welchen Erkrankungen die Medikamente verschrieben wurden, noch ob die betroffenen Menschen einen Mangel an L-Tryptophan aufweisen. Solche Tipps sind Quaksalberei.
    • Wendy Testaburger 12.01.2020 14:21
      Highlight Highlight L-Tryptophan hilft unter anderem erwiesenermassen bei Schlafstörungen, Depressionen und Angsterkrankungen.
    • Ökonometriker 12.01.2020 14:50
      Highlight Highlight @Wendy: Depressionen und Angsterkrankungen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Serotoninmangel ist häufig der Grund, aber bei Weitem nicht immer. L-Tryptophan ist notwendig damit der Körper Serotonin herstellen kann. Es kann ein guter Ersatz für SSRIs sein. Liegt ein anderer Grund vor, kann es aber auch arge Nebenwirkungen haben, die einen dann nicht mehr schlafen lassen. Ein Serotoninsyndrom ist nicht lustig.
      Ich finde aber auch, dass die Ärzte die Gründe für die Schlaflosigkeit suchen sollten statt einfach stupide Schlafmittel zu verschreiben.

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