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Gesundheit

Organtransplantationen erreichten 2023 Rekordstand

Organtransplantationen erreichten 2023 Rekordstand

28.11.2024, 09:1628.11.2024, 09:16

Die Zahl der Organtransplantationen hat im vergangenen Jahr einen Rekordstand erreicht. 661 Menschen wurden für eine Organtransplantation hospitalisiert, ein Fünftel mehr als im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre.

THEMENBILD ZUR ORGANSPENDE-INITIATIVE --- Die Kuehlbox mit dem Spenderherz kommt im Operationssaal des Kinderspitals Zuerich an, aufgenommen am Dezember 2011 in Zuerich. Es ist in der Schweiz die zwei ...
Organtransplantationen haben letztes Jahr weiter zugenommen.Bild: KEYSTONE

Mit 372 Fällen waren Nierentransplantationen die häufigsten Organtransplantationen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Dazu kamen 138 Leber-, 69 Lungen- und 63 Herztransplantationen.

Zwei Drittel der Menschen, die ein Organ erhielten, waren Männer. Unter den Organempfangenden gab es 14 Kinder unter 15 Jahren. Die jährlichen Kosten für Transplantationen werden auf 76 Millionen Franken beziffert. (dab/sda)

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«Timmy wird sterben und niemand wird mehr an ihn denken»
Peter V. Kunz ist Präsident des Verbands Schweizer Tierschutz. Im Interview mit watson erklärt er, warum wir uns für gestrandete Buckelwale, nicht aber für vernachlässigte Hühner interessieren.
Seit einiger Zeit konzentriert sich das öffentliche Interesse stark auf Einzelschicksale von Tieren. Wir hatten den einsamen Pinguin, der in die falsche Richtung watschelt; dann kam das Äffchen Punch, das wir dabei beobachteten, wie es Anschluss an seine Gruppe suchte. Und seit knapp drei Wochen ist es nun Timmy, der Wal, mit dem Hunderttausende mitleiden. Warum interessieren Tierschicksale so fest?
Peter V. Kunz: Auch als Tierrechtler bin ich ja in erster Linie Mensch. Beim Lonely Penguin hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ich Aufnahmen von Timmy oder von Punch sehe, dann bewegt mich das wie jeden anderen auch. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle: Denn so sehr mich diese Einzelschicksale bewegen, so irrelevant sind sie letztlich für das Tierwohl im Allgemeinen. Die Tiere, die systematisch leiden, bleiben unsichtbar.
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