Schweiz
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Lohngleichheit gehörte zu den Forderungen des Frauenstreiks im Juni. Ab 2021 müssen grosse Unternehmen untersuchen, ob sie Frauen und Männern für gleiche Arbeit gleichen Lohn bezahlen. (Archivbild)

Gleichstellung ist ein Politikum: Teilnehmerinnen des Frauenstreiks vom 14. Juni in Bern. Bild: KEYSTONE

Mit dieser Aussage über Mütter und Politik hat sich FDP-Fiala in die Nesseln gesetzt

Milan Marquard
Milan Marquard



Der Hintergrund

Noch nie kandidierten so viele Frauen für das Eidgenössische Parlament wie in diesem Jahr. In der SRF-Sendung Rundschau vom Mittwoch wurde der Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf, politischer Karriere und Kindern nachgegangen. Die Sendungsmacher kommen zum Schluss, dass der Spagat zwischen allen drei Aufgaben quasi «ein Ding der Unmöglichkeit» ist.

Eine eigens für die Sendung durchgeführte Umfrage unter Parlamentarierinnen legt offen, dass eine Mehrheit der Frauen im Parlament entweder neben der politischen Tätigkeit keiner anderen beruflichen Tätigkeit nachgeht oder keine Kinder betreut.

Bild

Bild: screenshot srf rundschau

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Bild: screenshot srf rundschau

Während die in der Sendung portraitierten linken Politikerinnen bessere Rahmenbedingungen fordern, sind die bürgerlichen Politikerinnen der Ansicht, dass Frauen sich für zwei Aufgaben des Dreiklangs Politik – Beruf – Familie entscheiden müssen.

Die Aussage

«Wenn wir ehrlich sind, ist dieser Dreiklang – Beruf haben, im Parlament sein und Kinder zu haben – fast nicht unter einen Hut zu bringen.»

Doris Fiala, FDP

Mit dieser Aussage in der Rundschau verärgert Nationalrätin Doris Fiala (FDP) das linke Lager. Die Präsidentin der FDP Frauen ist der Ansicht, dass junge Frauen sich entscheiden sollten: Politik und Beruf oder Beruf und Kinder, alle drei Optionen zusammen führe dazu, dass junge Frauen «verheizt» werden.

Doris Fiala, FDP-ZH, links, spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Montag 3. Juni 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Doris Fiala während einer Medienkonferenz in Bern im Juni. Bild: KEYSTONE

Ähnlich sieht es Babette Sigg, Präsidentin der CVP Frauen. Wenn sich jemand bei ihr darüber beklage, dass es nicht mehr junge Frauen in der Politik habe, sei ihre Antwort jeweils:

«Lasst die jungen Frauen erst ihr Familienleben leben, lasst sie sich mit ihren Kindern beschäftigen, ihre Karriere starten, wartet, bis die Kinder aus dem Haus sind. Dann sind die Frauen im besten Alter.»

Babette Sigg Frank, CVP

Die Reaktionen

Min Li Marti, SP-Nationalrätin und selbst seit kurzem berufstätige Mutter, sieht mit solchen Aussagen den Fortschritt in der Gleichberechtigung in Gefahr. Auf Twitter schreibt sie, dass Fialas Aussage aus den 50er-Jahren stammen könnte.

Auch Natascha Wey von der SP ist von Fialas Ansicht genervt:

«Beide (Doris Fiala und Babette Sigg; Anm. d. Red.) finden, Frauen mit Kindern sollen doch bitzeli warten, bis sie in die Politik einsteigen. So bis die Kinder grösser sind. Bis dahin machen die Männer Politik.»

Die erklärte Feministin und SP-Nationalrätin Mattea Meyer argumentiert, dass der Dreiklang bei Männern in der gleichen Situation funktioniert und es daher auch bei Frauen funktionieren muss.

Fiala verteidigte ihr Statement daraufhin via Twitter erneut und erwähnte, dass der Spagat auch für Männer «fast nicht zu stemmen» sei.

Anstatt sich mit Lösungen für dieses Problem auseinanderzusetzen, die auch politische und gesellschaftliche Veränderungen mit sich ziehen, bleibe Fiala lieber beim Status quo. Dieser Ansicht ist Natascha Wey, wie ihrem Facebook-Post zu entnehmen ist.

Drei mögliche Lösungsansätze liefert SP-Nationalratskandidatin Wey direkt mit:

  1. Mut zur Imperfektion bei Frauen: Auch Frauen dürfen so wie Männer Fehler machen. Dadurch könne der Druck reduziert werden und Frauen verzichteten weniger aus Angst vor Versagen.
  2. Vertretungsregelungen im Parlament: Die Parlamente haben keine Vertretungsregelungen für längere Abwesenheiten wie im Falle einer Mutterschaft.
  3. Flächendeckende und günstige Kinderbetreuung: So könnten Mütter von jungen Kindern ihren Verpflichtungen einfacher nachkommen, ohne sich selbst zu übernehmen.

Die ganze Sendung

14 Bilder vom Frauenstreik am 14. Juni 1991

Hunderttausende Frauen streikten

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nüübächler 29.08.2019 22:15
    Highlight Highlight Tia, das Leben ist hart:)

    Man kann im Leben eben nicht immer alles haben. Das ist ein Abbild unserer Gesellschaft, alle wollen immer Alles haben. Ich will, ich will. Egoismus pur.
    Manchmal ist eben weniger mehr, auch hier.
  • Lami23 29.08.2019 21:51
    Highlight Highlight Alles drei ist schwierig, aber machbar, wenn man sich keinen konservativen Mann gewählt hat. Ich gehe mit Frau Fiala eins, dass 50 plus Frauen mehr Zeit haben. Aber sie machen dann leider auch oft Politik für 50 plus. Ich will von Frauen in meinem Alter vertreten werden.
  • domperpignan 29.08.2019 18:41
    Highlight Highlight Erklärt mir jetzt dann mal bitte endlich jemand, wie das mit dem Gebären funktioniert? Ich krieg‘s einfach nicht hin...so als Mann. Sorry. Das will einfach nicht klappen. 😉
    • hund 31.08.2019 09:41
      Highlight Highlight frag arnie, der erklärts dir
  • michiOW 29.08.2019 18:34
    Highlight Highlight Wenn der Mann gleichzeitig 100% berufstätig ist oder kein Partner vorhanden ist, dann denke ich nicht, dass man als Frau alle drei Dinge unter einen Hut bringen kann.

    Jemand muss zurückstecken, sonst ist man entweder ein halbbaziger Parlamentarier oder halbbatzige Eltern.
  • FrancoL 29.08.2019 18:22
    Highlight Highlight Dieses nur ihr Modell verteidigen macht Final immer weniger glaubwürdig und wenn sie dann noch beginnt mit "wenn wir ehrlich sind . . ." dann wird es unterirdisch.

    Man merkt ihr gut an, dass sie eigentlich gegen die Forderungen und Anliegen der linken Seite ankämpft und dabei die eigenen Frauen in die Pfanne haut.

    @ciaociao trifft es mit seinem Kommentar vortrefflich.
  • Carry62 29.08.2019 18:19
    Highlight Highlight Sie hat doch Recht! Ok... Als Alternative kann sich ein Paar auch auf den Mann als Kinderbetreuer einigen...

    Die Linken wollen einen bezahlten Vaterschaftsurlaub um sich um das Kind kümmern zu können... Soweit habe ich nichts dagegen... Aber warum wollen die Gleichen dann bezahlte KiTas? Kaum kann das Kind laufen gibt man es weg...?! Braucht es denn dann keine Elternnähe mehr???

    Immer nur wollen und fordern!!!

    Ich will auch keine Schulsteuern mehr bezahlen... Keinen Beitrag zum Quartierspielplatz bei mir... Habe nämlich keine eigenen Kinder... Mir kämen solche Forderungen nie In den Sinn.
  • Alnothur 29.08.2019 18:06
    Highlight Highlight Also, jetzt mal langsam: aus derselben Ecke, die sonst immer jammert, Beruf und Politik seien unvereinbar und man solle das Milizparlament abschaffen, kommt jetzt das grosse Gemotze, dass da nicht noch ZUSÄTZLICH die komplette Kinderbetreuung Platz hat?

    Und Papi Staat soll jetzt mit massivsten Mitteln eingreifen, weil diese Frauen sich nicht arrangieren und/oder entscheiden können, und halt ALLES genau JETZT SOFORT haben müssen?

    Und bevor jetzt wieder "aber die Männer" kommt: daran, dass ihr wen geheiratet habt, der nicht mithilft, tragt ihr ganz allein Schuld.
  • Gummibär 29.08.2019 17:54
    Highlight Highlight Bevor wir nicht das Resultat der gleichen Umfrage bei männlichen Parlamentariern vor uns haben, sind die Fakten auf deren Grund wir diskutieren unvollständig.

    In der Zwischenzeit kann sich Frau Fiala bei der neuseeländischen Premierministerin erkundigen, wie sie den Spagat vollbracht hat. Offensichtlich ist diese noch nicht in der Menopause.
    • michiOW 29.08.2019 18:35
      Highlight Highlight Was macht denn der Mann der neuseeländischen Premierministerin?
    • Anilu 29.08.2019 22:03
      Highlight Highlight Als Premierministerin hat sie aber neben Kind und Politik nicht noch einen anderen Job. Es geht ja nicht nur um die Anzahl Stunden, die man pro Aufgabe einsetzen kann/muss. Das Hin- und Hergerissensein zwischen drei verschiedenen Rollen ist doch für viele Eltern einfach zu viel, um jede gut auszufüllen.
  • Petrus Wendolin 29.08.2019 17:32
    Highlight Highlight Hallo Zusammen.
    Hat die Dame zu viel Blondefarbe inhaliert?
    Das tönt bei Ihr nach: Kinder/Küche/Kirche.
    Was für eine Heuchelei. Wozu gibt es denn Teilzeit.
  • Mophisto 29.08.2019 17:23
    Highlight Highlight Mein Job und drei Kinder erfüllen mich vollauf, könnte mir echt nicht vorstellen, wie ich mich ernsthaft und gut vorbereitet auch noch in der Politik einbringen könnte. Hat nichts mit rechts, links oder mitte denken zu tun.
  • KPanda 29.08.2019 17:22
    Highlight Highlight Ich denke auch es ist sehr schwierig bis kaum möglich, alle 3 genannten Punkte - Beruf, Politik und Kinder - unter einen Hut zu bringen.

    Falsch ist, wenn das nur für Frauen gilt.
    • michiOW 29.08.2019 18:36
      Highlight Highlight Es geht schon, aber dann muss sich der Partner de facto alleine um die Kinder und den Haushalt kümmern.
  • Aya 29.08.2019 17:21
    Highlight Highlight Liebe Frauen

    Frau Fiala hat recht!

    Aber sind wir mal ehrlich:

    Das würde auch kein Mann unter einen Hut bringen, wenn dieser die (meistens) von den Frauen geführte Haus- und Familienarbeit erledigen müsste.

    hashtag: wiewardasmitderemanzipation
    • Firefly 29.08.2019 20:12
      Highlight Highlight Ergo sollten die Frauen das nächste mal nicht im Job streiken sonden Zuhause! Würde mehr bringen.
    • Aya 29.08.2019 20:44
      Highlight Highlight Oder die Männer mehr Hausarbeit fordern
    • Firefly 29.08.2019 22:11
      Highlight Highlight @Aya naja solange man mit Hausarbeit nichts verdient und keine Karriere machen kann, kann man wohl lange darauf warten, bis jemand (Mann oder Frau) mehr Hausarbeit fordet.
  • Baba 29.08.2019 16:59
    Highlight Highlight Ich werde jetzt für viele furchtbar altbacken tönen und in Grund und Boden geblitzt werden 🤷‍♀️, aber für mich ist es ein Zeichen der Zeit, dass man ALLES will und zwar JETZT SOFORT.

    Userin Caprice hat das für mich perfekt auf den Punkt gebracht: "Alles hat seine Zeit".

    Wenn man den Spagat von Karriere/Familie/Politik nicht kann oder nicht will, könnten die Paare auch Prioritäten setzen. WAS ist uns im JETZIGEN Zeitpunkt am wichtigsten. WAS kann auch später noch kommen - und entsprechend kann man planen.

    Das Leben findet dann ja dann sowieso anders statt 😉.
  • Faceoff 29.08.2019 16:58
    Highlight Highlight Drei Aufgaben übernehmen und sich dann überall vertreten lassen (Stellvertreter, Kita) und irgendwie 40 Prozent Teilzeit arbeiten? Ich hab das Gefühl, so ist man nicht überall dabei, sondern nirgends so richtig.

    Prioritäten setzen! Mit der Position der Geschlechtsorgane hat das gar nichts zu tun.
    • Shura 29.08.2019 20:14
      Highlight Highlight Dumm nur, dass die Männer in der Politik alles gleichzeitig machen können- indem nämlich die Frau die Kinder- und Hausarbeit übernimmt und der Mann ihr das komplett überlässt. Wieso soll also dasselbe nicht auch für Frauen möglich sein? Frau Fiala geht von einem sturen Familienmodell aus: Der Mann arbeitet 100% und die Frau betreut die Kinder. Wieso nicht umgekehrt? Schon hätten wir problemlos unsere jungen Frauen in der Politik.
    • Faceoff 29.08.2019 21:53
      Highlight Highlight Das wäre dann der Unterschied zwischen Kinder haben und Kinder betreuen. Der geht natürlich für beide Geschlechter. Will heissen: Wer alle drei Dinge macht, hat zwar Kinder, betreuen tut die aber jemand anders.
  • Spamalotto 29.08.2019 16:47
    Highlight Highlight Wie siehts eigentlich aus mit der Vereinbarkeit von Politik Beruf und Nachdiplomstudium ohne zu bescheissen. Konnte man das inzwischen vereinbaren oder ist es doch zu stressig, eine ehrliche Masterarbeit abzugeben, Frau Fiala?
  • Spamalotto 29.08.2019 16:45
    Highlight Highlight Und die Bürgerliche Reaktion so:
    --> Kindererziehung und Politik, aber kein Beruf: "Die sollen erst mal richtig schaffen gehen, bis dann haben sie gar nichts zu sagen."
    --> Politik und Beruf, aber keine Kindererziehung:"Diese Emanzen. Überall eine laute Röhre, aber keine Zeit, sich um die eigenen Kinder zu kümmern."
    --> Beruf und Kindererziehung, aber keine Politik:"Wenn ihr die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern wollt wollt, dann müsst ihr euch halt dafür einsetzen. Uns Männern wurde auch nichts geschenkt."
    Was für Heuchler!
  • Goldjunge Krater 29.08.2019 16:39
    Highlight Highlight #teamfiala

    💪👌👍
  • Tobias W. 29.08.2019 16:29
    Highlight Highlight Warum günstigere Kinderbetreuung? Die bekommen mehr als genügend Geld im Parlament! Sollte ich jetzt ernsthaft Mitleid haben, mit Leuten, die so grosszügig von Steuergeldern leben? Jeder soll sich selber organisieren. Man muss halt Prioritäten setzen, und einen Partner haben sie ja auch noch...
  • TingelTangel 29.08.2019 16:14
    Highlight Highlight Natürlich kann sie das sagen - hat die nicht mal für ein 20% Pensum eine Entschädigung von 50'000 Franken pro Jahr Eingestrichen ?
  • Ökonometriker 29.08.2019 16:13
    Highlight Highlight Auch als Mann kann man nicht Kinder betreuen, Politik machen UND einen Job haben. Ein Bereich wird leiden.
    Gewisse Politikerinnen scheinen auch heute noch davon auszugehen, dass jeweils die Frau die Kinder betreut. Vielleicht sollte man diesen Glaubenssatz mal hinterfragen?
    • Phrosch 29.08.2019 20:19
      Highlight Highlight Dieser Glaubenssatz wird aber erst dann ernsthaft hinterfragt, wenn diese Diskussion nicht mehr in Bezug auf Frauen geführt wird, sondern auch Männern gegenüber die gleichen Zweifel geäussert werden. Dort bleibt entweder die Frau zu hause, oder beide verdienen genug, um eine Nanny zu bezahlen. Beides wird bei Männern nie thematisiert.
    • Ökonometriker 29.08.2019 22:15
      Highlight Highlight @Phrosch: Genau! In Bern fordern die Rechten stets nur mehr Verantwortungsbewusstsein von den Müttern, während die Linke mejr Geld vom Staat fordert und bezeichnet das als Feminismus. Keiner hinterfragt, warum die Rollenverteilung in der Schweiz noch so klar nach Geschlecht getrennt werden.
      Hier müsste man aber schon bei der Bildung ansetzen, welche bei uns ja Frauen schon systematisch in schlechter bezahlte Berufe drängt...
  • Emil22 29.08.2019 15:55
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso das ein "Frauenthema" sein soll. Das Gleiche gilt doch in absolut gleichem Masse für Männer. Bspw. ein alleinerziehender Mann hat exakt die gleichen Herausforderungen, oder etwa nicht?
  • TanookiStormtrooper 29.08.2019 15:51
    Highlight Highlight Grundsätzlich hat sie recht. Politik ist ein Full-Time-Job, zumindest wenn man das Amt ernsthaft ausführen möchte und nicht nur im Sinne von Economie Suisse oder dem Allvater im Herrliberg abstimmt.
    • B-Arche 29.08.2019 16:05
      Highlight Highlight Dazu passt aber nicht dass der Nationalrat nicht als Berufsparlament gilt und von der Entschädigung für die Arbeit als gewählter Nationalrat kein Leben geführt werden kann ohne Beruf nebenbei.
    • TanookiStormtrooper 29.08.2019 16:26
      Highlight Highlight @B-Arche
      Darum ist man auf den Goodwill von "Sponsoren" angewiesen. Unsere Nationalräte haben ja meist VR-Mandate bei staatsnahen Betrieben, Bauernverbänden oder bei Krankenkassen, da wird dann auch das Interesse des "Arbeitgebers" vertreten. Wir wählen ja grundsätzlich Lobbyisten, was anderes zu glauben ist sehr naiv.
    • Sandro Lightwood 29.08.2019 16:27
      Highlight Highlight B-Arche: Oder wenn Konzepte auf die Realität treffen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo1 29.08.2019 15:23
    Highlight Highlight Mir fehlt bei Natascha Weys Aufzählung ein wichtiger Punkt: Mehr Teilzeitstellen schaffen, und zwar auch in den höheren Gehaltsklassen. Nichts gegen mehr Kitaplätze, aber die Fremdbetreuung von Kindern während fünf Tagen die Woche ist für mich reine Symptombekämpfung einer Gesellschaft, die es nicht wagt, ihr Leistungsdenken zu hinterfragen. Von mehr Teilzeitstellen würden alle profitieren, Väter, Mütter und auch Kinderlose, die etwas mehr vom Leben haben möchten.
    • Heyyda! 29.08.2019 20:52
      Highlight Highlight Lieblingskommentar ❤
  • redneon 29.08.2019 15:08
    Highlight Highlight ok es wird von Vereinbarkeit gesprochen. Viola meint Kinder Beruf Politik kann mann nicht unter einen Hut bringen.. Ja wenn mann es so auslegt.. ist es eine Herausforderung allem gerecht zu werden. Wenn aber Kinder Haben Hausfrau oder Hausmann Gesetzlich als Beruf anerkannt ist. Und einen Lohn dafür bekämen. Dann wäre nur noch Beruf und Politik unter einen Hut zu bringen. Was sehr gut geht und eine Bereicherung für die Politik darstellt! So von Zukunftweisend.
  • Bruno Wüthrich 29.08.2019 15:05
    Highlight Highlight Frau Fiala sieht dies m.E. weitgehend richtig. Es ist ein Spagat. Und wo alles auf einmal Platz haben muss, leidet die Qualität. Dies sieht man auch bei Männern, die sich zu viele Aufgaben unter den Nagel reissen.
    Bezüglich Mut zur Imperfektion: Klar: Alle machen Fehler. Jeder Mann. Jede Frau. Dies müssen wir einkalkulieren. Aber wir müssen es doch nicht direkt herausfordern.
    Gleichberechtigung ist, wenn alle alles machen können. Das heisst aber nicht, dass alle alles gleichzeitig machen können müssen. Wir brauchen keine hundert Köppels in der Politik, die immer wegen irgend etwas fehlen.
    • Firefly 29.08.2019 15:34
      Highlight Highlight Nun für Männer mit Kindern müssten die gleichen Voraussetzungen, Einschränkungen gelten wie für Frauen mit Kindern... nicht?
    • michiOW 29.08.2019 18:42
      Highlight Highlight @Firefly
      Eine Frau kann auch alles machen, wenn der Mann ein Hausmann wird. Das ist einfach eher unüblich, aber ganz klar erlaubt.
    • Bruno Wüthrich 29.08.2019 19:52
      Highlight Highlight @ michiOW

      Das wäre völlig ok. Aber dann macht sie eben nicht alles. Wie auch ein Mann nicht alles macht, wenn seine Frau den Job zuhause macht.

      Wenn sich die Beiden organisieren, dann ist vieles möglich. Aber ich finde es schwierig, wenn in einer Familie beide alles wollen, und sich dann entweder nicht, oder zu wenig einigen und absprechen, oder aber ihre Absprachen - aus welchen Gründen auch immer - nicht einhalten.

      Diese privaten Probleme (die dadurch entstehen, dass beide alles gleichzeitig wollen) sollte nicht die Öffentlichkeit lösen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nkoch 29.08.2019 14:57
    Highlight Highlight Hat sie denn so unrecht damit?
    Es ist übrigens ein Unterschied ob sie sagt man solle jungen Müttern Zeit lassen Mutter zu sein oder ob sie zu diesen Müttern sagt sie müssten warten weil sie Mütter sind.

    Bei allem Verständnis dafür dass Kinder nicht nur die Aufgabe der Frauen sind: an dem Tag, an dem ein Mann sich nach 9 Monaten sich-den-Körper-teilen die Genitalien ruiniert und vor Schmerzen schreit können wir wieder über Gleichberechtigung reden. Und das ist kein Vorwurf an die Männer, das ist einfach nur eine biologische Vorgabe für die niemand etwas kann.
    • Emil22 29.08.2019 16:42
      Highlight Highlight Finde Ihren Kommentar scho noch grad heftig. Wenn ich Sie beim Wort nehme, kann das also noch lange dauern, bis wir über "Gleichberechtigung" reden können. Oder dürfen. Also in meinem Leben eigentlich eher gar nicht mehr.
  • Dong 29.08.2019 14:47
    Highlight Highlight Erstens hat sie recht,
    zweitens hat sie nicht gesagt, dass sie das gut findet und
    drittens hat sie nicht gesagt, dass das nur Frauen betrifft.

    Ich bin ein Mann und ich finde es schon fast unmöglich, 2 der 3 Punkte zu erfüllen. Das heisst nicht, dass alles perfekt ist, aber der Tag hat nunmal auch nur 24 Stunden.
  • Linus Luchs 29.08.2019 14:38
    Highlight Highlight Frauen und Männer sind berufstätig. Frauen und Männer sind Eltern. Frauen und Männer üben politische Ämter aus. Für Frauen und Männer ist es schwierig, allen drei Dinge gleichzeitig gerecht zu werden. So ist es für Frauen und Männer manchmal sinnvoll, Prioritäten zu setzen. Alles hat seine Zeit. Für Frauen und für Männer.
    • Eisvogel 29.08.2019 18:55
      Highlight Highlight @linus luchs
      'Prioritäten setzen' tönt gut. Nur dass bei der Familiengründung die Priorität Kinder fast immer den Frauen aufgesetzt wird.
  • Firefly 29.08.2019 14:36
    Highlight Highlight Ähh und Männer sind aus dieser Entscheidung ausgeschlossen? Wiedermal der alte Denkfehler, der wohl nicht aus den Köpfen zu kriegen ist.

    Wieso sollte eine Frau nicht Kinder und Karriere wählen können und Mann schon? Die Entscheidung bedingt nur, dass man einen entsprechenden Partner an seiner Seite hat, der/die die Entscheidung mitträgt und eine Wirtschaft und Politik die einem dabei keine Steine in den Weg legt.
  • Hans Jürg 29.08.2019 14:27
    Highlight Highlight Würde diese Frau das auch den Männern raten? Wohl kaum. Und deshalb ist Frau Fiala eben eine Verräterin an den Frauen. Entweder haben Männer und Frauen die selben Rechte, Chancen und eben auch Pflichten, oder dann haben wir keine echte Gleichberechtigung.
    Wenn Frau Fiala also der Meinung ist, dass junge Frauen sich entweder für Kinder und Beruf oder für Politik und Beruf entscheiden müssen, dann sollte sie das auch von den jungen Männern fordern. Alles andere ist scheinheilig.
    • Bruno Wüthrich 29.08.2019 15:14
      Highlight Highlight Wieso sollen junge Frauen, die Karriere machen wollen und zudem schon Kinder haben, unbedingt in die Politik? Es gibt einen Grund: Weil sie dort sonst nicht vertreten sind.

      Aber dieser Grund hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun, sondern lediglich mit der Vertretung im Parlament.

      Es gibt aber durchaus Gründe, die dagegen sprechen. Was wollen wir mit einer Frau in der Politik, die es nicht einmal fertig bringt, mit ihrem Partner ein Arrangement zu treffen, welches ihr dies ermöglicht.

      Gewisse Mindestanforderungen müssen wir einfach haben. sonst wird das nichts in der Politik.
    • Magnum 29.08.2019 15:40
      Highlight Highlight @Bruno Wüthrich
      Stimmt, ich erinnere mich an unzählige junge Politiker (Männer), die wegen der Familie ihre Ambitionen in Beruf oder Politik zurückgesteckt haben. Sie sicher auch, nennen Sie doch einmal ein Beispiel...
    • Hans Jürg 29.08.2019 17:04
      Highlight Highlight @Bruno Wüthrich


      Wieso sollen junge Männer, die Karriere machen wollen und zudem schon Kinder haben, unbedingt in die Politik? Es gibt einen Grund: Weil sie es können und es normal ist.

      Aber dieser Grund hat sehr wohl etwas mit Gleichberechtigung zu tun.

      Was wollen wir mit einem Mann in der Politik, der es nicht einmal fertig bringt, mit seiner Partnerin ein Arrangement zu treffen, welche die Lasten gerecht verteilt?

      Gewisse Mindestanforderungen müssen wir einfach haben.

      Ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 29.08.2019 14:17
    Highlight Highlight So mal ganz generell; ich bin dafür, dass mehr junge (u45) in der Politik aktiv sind. Frauen...Männer...egal, Hauptsache sie sins jünger. Dand müssen wir uns auch nichr mehr ständig mit so veralteten Denkmustern rumärgern und könnten mal zeitgemässe Politik betreiben.
    • Bruno Wüthrich 29.08.2019 18:34
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass das Problem an alt und jung festgemacht werden kann. Die SVP wurde beispielsweise keinen Deut besser, als der damals junge Toni Brunner Präsident wurde, und es ist auch kein Kurswechsel feststellbar, nachdem er vor einiger Zeit demissionierte.

      Der Unterschied liegt deshalb nicht beim Alter, sondern vorwiegend in der Denkweise (bzw. der Ideologie). Während die einen den Besitzstand der Individuen erhalten möchten (weltweit ein sehr starkes Argument), wollen andere die Umwelt bewahren und zudem mehr Gerechtigkeit. Für Beides finden Sie Junge und Alte.
  • Le_Urmel 29.08.2019 14:01
    Highlight Highlight Ich bin zwar ein alter weisser Mann, aber mir sind junge berufstätige Mütter im Parlament am liebsten, denn sie kennen sich in fast jeder Problematik aus.

    Auf jeden Fall lieber als alte weisse Männer, die ihre Millionen scheffeln.
  • Fairness 29.08.2019 13:55
    Highlight Highlight Ganz unrecht hat sie ja nicht. Will man seine Kinder aufwachsen sehen - und sie nicht ständig fremd betreuen lassen, weil beide Elternteile beruflich stark engagiert sind - muss jemand zumindest teilweise die ersten paar Jahre zurückstecken.
    • Menel 29.08.2019 14:13
      Highlight Highlight Sie hat unrecht, weil sie Kinder zu einem reinen Frauenthema macht. Du sprichst ja auch von Eltern; dh. für dich stehen Männer vor dem gleichen Dilemma, für sie nicht.
    • Hans Jürg 29.08.2019 17:06
      Highlight Highlight @Fairness

      Mann und Frau könnten sich natürlich auch die Lasten (wenn man das so nennen will...) der Kindererziehungen teilen...

      Kinder müssen ja nicht zwingend nur von der Mutter oder nur vom Vater aufgezogen werden. Wenn beide sich beteiligen, haben auch die Kinder etwas davon.
  • pascii 29.08.2019 13:45
    Highlight Highlight Fokussieren hilft. Man kann auch ohne politisches Amt politisch tätig sein. Lieber bei 2 Ansprüchen an sich selber glänzen als bei 3.

    Zudem ist das kein reines Frauenthema, ich habe auch Kinder und wollte mich nicht verheizen, auch noch eine Karriere zu pushen.

    Trotzdem müssen wir aufstehen und für eine familienfreundlichere Marktwirtschaft kämpfen.
  • Caprice 29.08.2019 13:44
    Highlight Highlight Ich bin eine dieser Frauen die gerne alles hätten: eigene Kanzlei, Politik und Familie. Theoretisch verfechte ich auch, dass das möglich sein muss (alte Denkmuster aufbrechen, gute Kinderbetreuungsangebote etc. etc.) Aber faktisch frage ich mich: wo soll ich die Energie hernehmen? Ganz oft erleben wir Frauen doch mit der Familiengründung, dass sich die Prioritäten verschieben und die Energien gezielt eingesetzt werden und nicht überall halbbatzig. Ich kann das also aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es "für alles seine Zeit" gibt.
    • Baba 29.08.2019 13:55
      Highlight Highlight Ein dickes, grosses ❤ für Sie, Caprice!
    • Shlomo 29.08.2019 14:28
      Highlight Highlight Mein herzliches Beileid fürs Jus-Studium.
    • Tjuck 29.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Ja stimmt schon. Aber es ist eigentlich ein generelles Thema, nicht nur ein Frauenthema. Auch Männer dürfen und sollen und wollen (!) sich um die Kinder kümmern. Wer denkt, nur Frauen seien von diesem Trilemma betroffen, wie das Doris Fiala und Babette Sigg darstellen, befindet sich gesellschaftspolitisch noch im letzten Jahrhundert, als die Aufgabenteilung noch klar geregelt war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromaster80 29.08.2019 13:42
    Highlight Highlight Lustig ist die Umfrage und typisch Links. Scheinbar arbeiten sie selber nicht so gerne...
    • Tjuck 29.08.2019 14:58
      Highlight Highlight Wer arbeitet nicht gerne?

      Diejenigen, die versuchen, Familie, Beruf und Politik unter einen Hut zu bringen (Min Li Marti und Mattea Meyer)?

      Oder diejenigen, die fordern, die Frauen sollen zuhause bleiben, bis es für eine politische Karriere zu spät ist (Doris Fiala und Babette Sigg)?

      Und wie steht es um die Männer, welche ihre Kinder (mit-)betreuen? Sollen sie auch warten?
    • zeromaster80 29.08.2019 18:14
      Highlight Highlight Worte vs. Taten
      Benutzer Bild
    • zeromaster80 29.08.2019 19:05
      Highlight Highlight Und jaja, die zweite habe ich natürlich auch gelesen, liest sich dann wie ein Eingeständnis, dass es nicht alles gleichzeitig geht und nein, da gibt es schlicht keinen Handlungsbedarf um das mehr zu ermöglichen.
  • Menel 29.08.2019 13:34
    Highlight Highlight Eltern sind die besseren Politiker; denn wer, wenn nicht sie, wissen was es heisst das Ego mal zurück zu stellen und sich für das Wohl anderer einzusetzen? Darum sollte es Eltern generell ermöglicht werden, in Der Politik aktiv zu sein, sie stellen ja auch die Zukunft eines Landes.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 29.08.2019 14:04
      Highlight Highlight Eltern sind sozusagen Profis in Klientelpolitik:)
    • Platon 29.08.2019 14:09
      Highlight Highlight @Menel
      Oder das Wohl der eigenen Familie... Politikerdynastien gibt es zuhauf, mit Blochers nun auch in der Schweiz. Spontan hätte ich jetzt darauf getippt, dass Politiker mit dem nötigen Fachwissen die besseren Politiker sind. Aber was weiss ich schon...
    • Magnum 29.08.2019 14:17
      Highlight Highlight Eltern können zugleich auch an einer krassen Perspektivenverengung leiden - und sich so auf ihre Kinder konzentrieren, dass sie komplett ausblenden, wie diese mitunter anderen auf den Senkel gehen. Dass Kinderzeugen klimapolitisch nicht eben die vertretbarste Vorgehensweise ist, wäre noch ein anderer Aspekt.

      Darum würde ich dringend bezweifeln, dass Eltern die besseren Politiker sind. Eltern sind Menschen wie Nichteltern auch, mit Stärken, Schwächen, Interessen und spezifischen Erfahrungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 29.08.2019 13:25
    Highlight Highlight Das Problem ist, wenn die Kinder zu kurz kommen, kommt das in der Regel nie raus. Da kann man sich gut auf Beruf und politische Laufbahn konzentrieren
    • Firefly 29.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Ja, die vielen abwesenden Väter die Karriere machen und nur Wochenendpappi sind, wenn überhaupt, sind ein Problem.

      Und wenn dann die Buben auch in der Primarschule wenig männlich Vorbilder haben, weil diese abwesend ihre Karriere verfolgen, anstatt Primarschullehrer zu sein, spitzt sich die Lage noch zu.
    • Flötist 29.08.2019 20:21
      Highlight Highlight @Firefly Du scheinst sehr beschränkt zu denken. Schade.
  • ciaociao 29.08.2019 13:22
    Highlight Highlight Ich sehe jetzt den Grund nicht, warum diese Diskussion auf Frauen (oder auf die Politik) beschränkt wird.
    Männer haben ja auch Kinder & Beruf, & alle Geschlechter haben daneben noch Hobbies und was weiss ich alles... Geht doch im Endeffekt bei allen ums gleiche - was priorisiere ich.
    • Geo1 29.08.2019 15:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich schon, aber die Männer mit dieser Dreifachbelastung wälzen die Verantwortung für die Familie häufig auf ihre Partnerinnen ab. Das können Frauen in der Regel nicht.
    • DerTaugenichts 29.08.2019 17:42
      Highlight Highlight "die Männer mit dieser Dreifachbelastung wälzen die Verantwortung für die Familie häufig auf ihre Partnerinnen ab. Das können Frauen in der Regel nicht. "

      Augen auf bei der Parterwahl... dann geht das.
    • FrancoL 29.08.2019 18:24
      Highlight Highlight @Geo1; Wieso nicht? Verantwortung ist zudem auch teilbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 29.08.2019 13:18
    Highlight Highlight Flächendeckende und günstige Kinderbetreuung.
    Okay.
    Oder einfach vielleicht auch mal Prioritäten setzen?
    (und ja, ich finde es gut, wenn Frauen in die Politik gehen, aber man kann nicht ds Füfi und ds Weggli haben..auch sonst im Leben nicht).
    Daneben haben diese Kinder ja auch einen anderen Elternteil. Der sollte ja auch irgendwie beteiligt sein..
    • Menel 29.08.2019 13:31
      Highlight Highlight Konsequenterweise müsstest du aber schreiben "ja, ich finde es gut, wenn Eltern in die Politik gehen, aber man kann nicht ds Füfi und ds Weggli haben..." eben weil es zwei Elternteile sind und es nicht angehen kann, dass nur immer einer davon für die Nachkommenschaft verantwortlich sein soll.
      Im Übrigen bin ich aber der Meinung, dass gerade Eltern in die Politik gehören, denn wer, wenn nicht Eltern, wissendwas es heisst für andere da zu sein, sich um sie zu sorgen und sich selbst nicht so wichtig zu sehen?!
    • Baba 29.08.2019 13:58
      Highlight Highlight "...wer, wenn nicht Eltern, wissen was es heisst für andere da zu sein, sich um sie zu sorgen und sich selbst nicht so wichtig zu sehen?"

      Zum Beispiel Menschen, die sich um betagte Angehörige (oder freiwillig um betagte Menschen) kümmern? Und das sind zu 99% Frauen...
    • Firefly 29.08.2019 14:38
      Highlight Highlight Dem Mann scheint aber jeweils ds Füfi und ds Weggli zuzustehen. Denn Mann Kinder und Karriere scheint ja kein Problem zu sein. Wieso also muss die Frau zu Gunsten des Mannes aufs Füfi verzichten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 29.08.2019 13:17
    Highlight Highlight Doris Fiala ist das beste Beispiel dafür, was geschieht, wenn Frauen mit der Politik warten. Sie vertritt eine Politik aus dem letzten Jahrhundert, hat keinen blassen Schimmer mehr davon, was die Familie für eine finanzielle Belastung ist, entlastet daher lieber die Unternehmen und ist nicht einmal mehr fähig eine den heutigen Ansprüchen genügende Masterarbeit zu schreiben. Die Frau passt eher ins Altersheim zu Gleichgesinnten statt ins Parlament. Nichts gegen Alte Leute im Parlament, aber es braucht eindeutig mehr junge Leute. Das heutige Parlament bildet die Gesellschaft nicht ab!
    • 8004 Zürich 29.08.2019 15:03
      Highlight Highlight Ich finde Deine Haltung nachvollziehbar, bloss ist Dein erstes (rhetorische) Argument unzutreffend.
      Man rechne, wie alt ihre erwachsenen Kinder sind und wie lange sie bereits in der Politik ist. Ob diese Haltung jetzt ein Umdenken oder einfach Parteipolitik ist, kann jeder für sich entscheiden.
      Doof halt, diese Elternthematik so auf die Frauen zu fokussieren.
      In der Sache punkto Belastung hat sie zu grossen Teilen Recht: Ein NR-Mandat machen schon 80% - 1xx%. Da wird es mit der Kinderzeit, aber auch persönlicher Freizeit, usw einfach extrem knapp, auch wenn man Teilzeit arbeiten kann.
    • Sandro Lightwood 29.08.2019 16:26
      Highlight Highlight Darum ja auch in der Statistik die vielen bürgerlichen mit erwachsenen Kindern. Ältere Leute halt...
    • vamosT 29.08.2019 16:37
      Highlight Highlight Bravo. Ich hätte es besser nicht schreiben können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 29.08.2019 13:13
    Highlight Highlight Ui, voll in den Fettnapf getreten!
    Aber Doris Final hat recht!
    Politik ist für die Alten, die nur noch sitzen und palavern können!
    Für die Jungen ist da doch viel zu wenig Bewegung drin!
    Die platzen doch fast, nach den vielen Sitzungen und Debatten...
    Die alten Indianer hatten ihren Ältestenrat, der um das Lagerfeuer herum sass und die Angelegenheiten des Stammes diskutierte, währenddem die Friedenspfeife dir Runde machte.
    Heute dürfen die Squaws dabei sein, wenn sie vorher genügend Holz herangeschafft haben.
  • sikki_nix 29.08.2019 13:13
    Highlight Highlight komische Aussage. Dass dies sehr wohl geht sehen wir doch an zahllosen schweizer Politikern?
    • Tjuck 29.08.2019 15:01
      Highlight Highlight Ja. Zum Beispiel an Min Li Marti und Mattea Meyer.
  • Bio Zitronensaft 29.08.2019 13:05
    Highlight Highlight OMG, Eishockey Profi, Politik und eine eigene Firma ist unmöglich!! Da sollte der Staat sofort eingreifen!

Grüne überflügeln CVP, SVP weiterhin im Minus – das SRG-Wahlbarometer in 4 Grafiken

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