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Bastien Girod, Nationalrat Gruene Schweiz, spricht anlaesslich seiner Nomination zur Kandidatur fuer die Staenderatswahlen an der Generalversammlung der Gruenen des Kantons Zuerich, am Dienstag, 12. Mai 2015, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Soll für die Grünen in den Ständerat: Bastien Girod. Bild: KEYSTONE

Zürcher Grüne nominieren Bastien Girod für Ständeratswahl



Die Grünen Kanton Zürich haben Bastien Girod am Dienstagabend in Zürich als Ständeratskandidaten nominiert. Der 34-jährige Nationalrat und Umweltforscher setzte sich knapp mit drei Stimmen Vorsprung gegen Katharina Prelicz-Huber durch.

Prelicz-Hubers Kandidatur kam erst an der Generalversammlung aufs Tapet. Der Vorstand hatte vor der Versammlung lediglich Bastien Girod zur Nomination beantragt.

Girods Umweltdilemma

Zwar waren sich alle einige, dass Girod «das beste Pferd im Stall ist». Dennoch sei er für die Wahlen im Oktober der Falsche, betonten die Unterstützer von Prelicz-Huber. Er stehe zu sehr für das Umweltthema. Und mit diesem Thema befinde man sich momentan auf der Verliererstrasse.

Für die Richtungswahl im Oktober sei nun jemand gefragt, der Wirtschaftskompetenz und ein hohe Glaubwürdigkeit in sozialen Fragen mitbringe. Ausserdem dürfe man das Frauenthema nicht der CVP und der EVP überlassen. Somit sei Prelicz-Huber die einzig richtige Kandidatin. Die ehemalige Nationalrätin und Präsidentin der Gewerkschaft VPOD unterlag Girod jedoch mit 84 zu 87 Stimmen in geheimer Abstimmung. (sda)

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