Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Balthasar Glaettli, Fraktionspraesident Gruene, Mitte, spricht an der Seite von Regula Rytz, Co-Praesidentin Gruene, rechts, und Adele Thorens, Co-Praesidentin Gruene, links, waehrend einer Medienkonferenz ueber die Legislaturbilanz 2011-2015, am Donnerstag, 13. August 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Führungstrio einer schwächelnden Partei: Fraktionschef Balthasar Glättli, flankiert von den Co-Präsidentinnen Adèle Thorens (l.) und Regula Rytz. 
Bild: KEYSTONE

Parteien im Profil: Die Grünen haben ein Öko-Problem

Die Umfragen verheissen nichts Gutes für die Grüne Partei der Schweiz (GPS). Das Problem ist hausgemacht: Bei zu vielen Exponenten vermisst man das Herzblut für den Umweltschutz.



Regula Rytz verbreitet Optimismus: «Wir sind sehr gut in Form und bestreiten einen engagierten Wahlkampf», sagte die Co-Präsidentin der Grünen Partei im Gespräch mit watson. Die schlechten Umfragewerte, die den Grünen unisono eine Niederlage am 18. Oktober vorhersagen, hätten eine «Jetzt erst recht»-Stimmung an der Basis bewirkt. «Wir sind Tag und Nacht unterwegs und haben eine erfreuliche Resonanz», sagte Rytz.

Das ist auch nötig, denn eines kann die Berner Nationalrätin nicht abstreiten: «Wir haben Luft nach oben bei der Mobilisierung.» Besonders deutlich zeigte sich dies bei den Wahlen im Kanton Zürich im April, als die Grünen sechs Sitze im Kantonsrat verloren, wodurch ihre Abordnung um einen Drittel schrumpfte. Ausserdem wurde ihr Regierungsrat Martin Graf nach nur vier Jahren im Amt abgewählt. Das ist kein Zeichen von Formstärke, sondern von akuter Schwäche.

Ein sichtlich enttaeuschter Zuercher Regierungsrat Martin Graf, links, (GP) mit Mario Fehr, SP, rechts, nach seiner Abwahl in Zuerich am Sonntag, 12. April 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ein sichtlich enttäuschter Martin Graf nach seiner Abwahl als Regierungsrat.
Bild: KEYSTONE

Für das Zürcher Debakel macht Regula Rytz unter anderem die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank im Januar verantwortlich. Die Sorge um Wirtschaft und Arbeitsplätze habe ökologische Themen verdrängt. Tatsächlich geniesst der Umweltschutz auf der Sorgenliste des Schweizer Stimmvolkes keine Priorität. Im SRF-Wahlbarometer liegt er auf Platz 5. Ganz oben steht mit weitem Abstand der Komplex Ausländer/Asyl/Migration.

Verschwunden sind die Umweltprobleme deswegen nicht, im Gegenteil. Der heisse und trockene Sommer hat das Problem der Klimaerwärmung wieder ins Bewusstsein gerückt. Die Energiewende ist eines der grossen Themen der Schweizer Politik, in der nächsten Legislatur wird es zum Showdown im Parlament und wohl an der Urne kommen. Mit etwas Geschick könnten die Grünen daraus Profit schlagen, doch irgendwie will es ihnen nicht gelingen.

Woran liegt das? Bei ihrer Gründung vor mehr als 30 Jahren waren die Grünen ein Sammelbecken für Umweltpolitiker aller Couleur. Neben Öko-Aktivisten gehörten ihnen auch ehemalige SVPler an wie der langjährige Zürcher Nationalrat Hans Meier. Als sich 2004 im Kanton Zürich die Grünliberalen abspalteten, gehörte Meier zu den «Abtrünnigen». Heute sind die Grünen ganz klar eine «rote» Partei. Zeitweise waren sie sogar deutlich links von der SP positioniert.

Zahlreiche führende Exponenten der Partei haben ihre Wurzeln nicht in der Umweltbewegung, sondern im linken bis linksradikalen Milieu: Der Zürcher Nationalrat und Fraktionspräsident Balthasar Glättli, sein Luzerner Kollege Louis Schelbert, der Aargauer Geri Müller, oder auch der 2011 abgewählte Zuger alt Nationalrat Jo Lang. Der frühere Parteipräsident Ueli Leuenberger war Sozialarbeiter und Gewerkschafter, mit Schwerpunkt Asylpolitik und Integration.

Geri Mueller, Nationalrat Gruene-AG, Mitte, diskutiert mit Ueli Leuenberger, Nationalrat Gruene-GE, links, und Louis Schelbert, Nationalrat Gruene-LU rechts, im Nationalrat am Mittwoch, 10. September 2014 waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ueli Leuenberger, Geri Müller und Louis Schelbert sind mehr rot als grün.
Bild: KEYSTONE

Geht es um Fremdenfeindlichkeit, kann sich der nach Genf ausgewanderte Berner in Rage reden. Bei Umweltthemen wirken seine Voten oft, als spule er ein Pflichtprogramm herunter. Besonders deutlich wurde dies vor vier Jahren: Im März 2011 ereignete sich die Atomkatastrophe in Fukushima – ein Steilpass für die Grünen. Doch nie hatte man bei Leuenberger den Eindruck, er mache sich mit Herzblut für einen Ausstieg aus der Atomenergie stark.

Man hat die Grünen früher gerne als Ein-Themen-Partei verspottet. Heute muss man sich fragen, ob sie sich dem einen Thema nicht mit mehr Engagement und Mut zum Unbequemen annehmen sollten.

Die Quittung erhielt die Partei bei den Wahlen im Herbst. Von einem Fukushima-Effekt war nichts zu sehen, ihr Wähleranteil sank von 9,6 auf 8,4 Prozent, im Nationalrat verloren sie auch wegen Proporzpech fünf Sitze. Die Grünliberalen dagegen profitierten und legten deutlich zu.

Regula Rytz, die im Co-Präsidium mit der Waadtländerin Adèle Thorens die Nachfolge von Ueli Leuenberger angetreten hat, wehrt sich gegen den Vorwurf, die Grünen seien nicht grün genug: «Die Umweltpolitik bleibt unser Kernthema, aber wir machen uns auch für den Schutz der Grundrechte und den sozialen Ausgleich stark.» Beim Sorgenthema Nummer eins aber haben die Grünen ein ähnliches Problem wie die SP. In der Ausländerpolitik neigen sie dazu, Probleme kleinzureden oder zu tabuisieren.

Vor sechs Jahren kam dies besonders deutlich zum Ausdruck, als der Zürcher Nationalrat und studierte ETH-Umweltwissenschaftler Bastien Girod zusammen mit seiner St.Galler Kollegin Yvonne Gilli ein brisantes Papier erarbeitete. Darin zeigten sie die negativen Folgen der starken Zuwanderung auf die Umwelt in der Schweiz auf: Wohnungsmangel, Verkehrsengpässe, höhere Lärmbelastung, Verdrängung von sozial Schwachen in schlechter Wohnlagen.

So wählst du richtig

Nationalrat

Ständerat

Der Verein Politools lässt dich deine politischen Einstellungen auf der Wahlplattform Smartvote mit denjenigen der kandidierenden Politiker vergleichen. Es empfiehlt sich, nicht Kandidaten mit der grössten Übereinstimmung zu wählen, sondern solche mit grosser Übereinstimmung und intakten Wahlchancen.

Die Reaktionen in der Partei waren heftig. Die Zürcher Stadträtin und Ex-Parteichefin Ruth Genner erklärte, Girod und Gilli würden sich mit ihren Thesen «auf ausländerfeindlichem Terrain bewegen». Das war geradezu harmlos im Vergleich mit einem Schreiben von Parteipräsident Ueli Leuenberger an den Vorstand, in dem er festhielt, diese Art von Politik erinnere ihn an «Nazis und andere Rechtsextreme». Der Schlag mit der Moralkeule sass, «Mr. Sixpack» Bastien Girod und Yvonne Gilli blieben seither schön brav auf der Parteilinie.

Nationalrat Bastien Girod an der Delegiertenversammlung der Gruenen in Schaffhausen am Samstag, 22. August 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Mit seinem Zuwanderungspapier setzte sich Bastien Girod in die Nesseln.
Bild: KEYSTONE

Das Ja zur SVP-Zuwanderungsinitaitive aber zeigte, dass die «Dissidenten» mit ihren Thesen nicht ganz daneben lagen. Co-Präsidentin Regula Rytz will nichts davon wissen, dass ihre Partei die Folgen der Zuwanderung auf die Umwelt tabuisiere: «Wir verlangen, dass kein Kulturland mehr überbaut wird. Unsere erfolgreiche Kulturlandinitiative im Kanton Zürich dient als Vorbild für Bundesrätin Doris Leuthard bei ihrem Kampf gegen die Zersiedelung.»

Die Wirtschaft müsse auf mehr einheimische Arbeitskräfte setzen, sagt Rytz und verweist darauf, dass sie selber sich im Kanton Bern gegen die Einführung des Numerus Clausus beim Medizinstudium eingesetzt habe. Die Schweiz solle mit ihrer Billigsteuerpolitik auch nicht laufend neue Unternehmen samt ihrer Belegschaft anlocken: «Wir sind gegen Standortdumping und eine Aushöhlung der flankierenden Massnahmen, aber für einen Mindestlohn, wie ihn die Grünen im Tessin durchgebracht haben.»

Man muss unweigerlich schmunzeln, denn diese Forderungen entsprechen weitgehend der Stossrichtung des verfemten Girod/Gilli-Papiers. Der Glaubwürdigkeit der Grünen nützt dies wenig. Man hat sie früher gerne als Ein-Themen-Partei verspottet. Heute muss man sich fragen, ob sie sich dem einen Thema nicht mit mehr Engagement und Mut zum Unbequemen annehmen sollten. Es könnte sich auszahlen.

Go Vote

#GoVoteCH ist eine Compilation mit 3 x 26 Tracks aus der Schweiz. Und #GoVoteCH will die Wahlbeteiligung erhöhen: Die 78 Artists rufen deshalb für den 18. Oktober 2015 zur Wahl auf. Denn: «Im Bundeshaus wird vieles entschieden, das im Alltag Auswirkungen hat. Wählen ist ein Privileg. Wer kann, soll.» #GoVoteCH ist ein Projekt der Zeitschrift «Helvezin».

Go Vote CH Helvezin

Das könnte dich auch interessieren:

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

Link zum Artikel

Attentat von Hanau: «Rechtsextreme Influencer radikalisieren die ‹einsamen Wölfe›»

Link zum Artikel

6 Schweizer Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Das Verkehrsregel-Quiz: Wer hier versagt, muss den Bus nehmen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

123
Link zum Artikel

Attentat von Hanau: «Rechtsextreme Influencer radikalisieren die ‹einsamen Wölfe›»

76
Link zum Artikel

6 Schweizer Mythen im Faktencheck

32
Link zum Artikel

Das Verkehrsregel-Quiz: Wer hier versagt, muss den Bus nehmen

194
Link zum Artikel

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

32
Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

10
Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

27
Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

79
Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

48
Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

115
Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

32
Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

73
Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

130
Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

65
Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

228
Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

53
Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

11
Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

118
Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

380
Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

148
Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

146
Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

138
Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

143
Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

12
Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

153
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

123
Link zum Artikel

Attentat von Hanau: «Rechtsextreme Influencer radikalisieren die ‹einsamen Wölfe›»

76
Link zum Artikel

6 Schweizer Mythen im Faktencheck

32
Link zum Artikel

Das Verkehrsregel-Quiz: Wer hier versagt, muss den Bus nehmen

194
Link zum Artikel

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

32
Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

10
Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

27
Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

79
Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

48
Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

115
Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

32
Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

73
Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

130
Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

65
Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

228
Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

53
Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

11
Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

118
Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

380
Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

148
Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

146
Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

138
Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

143
Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

12
Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

153
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 23.09.2015 16:20
    Highlight Highlight Energieverbrauch senken, keine neuen Strassen tolerieren, privater Verkehr einschränken, Grünflächen schützen, Wirtschaftswachstum begrenzen, aber gleichzeitig Wohnraum für die Bevölkerung-zunahme beschaffen passt zusammen wie die Faust auf's Auge!
    • cini7576 23.09.2015 19:28
      Highlight Highlight dass so eine Partei existiert, kann die Schweiz den einfältigen,
      gedankenlosen Ökofaschisten zu verdanken, die diese Leute wählen, die, obwohl in der Minderheit, die opportunistische Leute in der Legislative,in der Exekutive und im Bundesrat
      mit ihren Ideologie steuern und erpressen.Arme Schweiz!

  • DerWeise 23.09.2015 15:25
    Highlight Highlight "Darin zeigten sie die negativen Folgen der starken Zuwanderung auf die Umwelt in der Schweiz auf: Wohnungsmangel, Verkehrsengpässe, höhere Lärmbelastung, Verdrängung von sozial Schwachen in schlechter Wohnlagen."

    Die interne Reaktion auf eine absolut objektive Schlussfolgerung, lässt einem nur erahnen, auf welch irrationalem Terrain die Partei oder zumindest ihre Führung sich momentan bewegt. Schade.

    PS: Langsam habe ich das Gefühl, dass SP wie die Grünen (die SVP übrigens auch )bei jedem Thema, wo das Reizwort "Ausländer" auch nur tangiert wird, das Hirn ausschalten und die Keule auspacken. Nicht sehr lösungsorientiert.

Interview

«Fleischkonsum muss halbiert werden» – so will der grüne Bauer Baumann die Politik ändern

Der grüne Nationalrat Kilian Baumann produziert Rindfleisch, hofft auf gepflanztes Poulet und will die Agrarpolitik radikal verändern.

«Die Bauern gibt es so nicht», sagt Kilian Baumann, «es gibt unterschiedliche Haltungen unter den Landwirten.» In der Öffentlichkeit dominiert indes die Stimme des Schweizerischen Bauernverbandes mit ihrem Präsidenten Markus Ritter. Baumann vertritt neu die Grünen im Nationalrat und hofft, dass nun auch die alternativeren Bauern besser gehört werden.

In Ihrer Fraktion gibt es überzeugte Veganer und Vegetarier. Fühlen Sie sich da als Fleischproduzent wohl?Kilian Baumann: Sehr. Ich …

Artikel lesen
Link zum Artikel