Schweiz
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Bern: Sozialhilfebezüger sollen tiefere Mieten einfordern – und so der Stadt sparen helfen



Der Referenzzinssatz für Mieten hat ein Rekordtief erreicht. Davon wollen jetzt auch verschiedene Schweizer Städte profitieren. So will die Stadt Bern die Sozialhilfeempfänger dazu verpflichten, eine Mietzinssenkung zu verlangen.

«Wir haben hier Richtlinien erlassen, in welchen Fällen wir eine Mietzinssenkung einfach prüfen. Und das ist immer dann der Fall, wenn eine Wohnung mehr als 1200 Franken kostet und aufgrund der Umstände anzunehmen ist, dass hier ein Anspruch besteht», erklärt Felix Wolffers, Chef des Sozialamtes der Stadt Bern gegenüber SRF. Die Betroffenen würden dabei von der Stadt unterstützt. 

Zürich verzichtet auf eine Verpflichtung, die Devise bleibt Freiwilligkeit. Die Schweizer Sozialhilfekonferenz SKOS will auf den 1. Januar 2017 Richtlinien zu den Mietzinsen von Sozialhilfeempfängern in Kraft setzen. (dwi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • David1980 14.04.2017 22:49
    Highlight Highlight Sodann liebe Stadt, kümmere Dich um ein Gesetz und nötige nicht Deine Bürger.
  • stadtzuercher 11.06.2015 08:10
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen schicken teure Sozialhilfepolizisten um zu kontrollieren, dass es den Hilfebezügern ja nicht zu gut geht, und die öffentliche Hand verpflichtet die Hilfebezüger, ihre bürgerlichen Mietwucherer zu melden. Es scheint mir, da geht unterdessen mehr Geld an gewisse Profiteure nebendran als an die Hilfebedürftigen.

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