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Setzt sich gegen sexuelle Gewalt ein: Bloggerin Morena Diaz. bild: instagram/m0reniita

Bloggerin Morena Diaz spricht über Vergewaltigung: «Er hat sich genommen, was er wollte»

Sie war im Herbst nominiert als «Aargauerin des Jahres», lebte damals in Aarburg und wohnt jetzt im Suhrental. Die Lehrerin Morena Diaz (26), die auf Social Media weit über die Schweiz hinaus bekannt ist, hat zum Jahreswechsel ein erschütterndes Geständnis gemacht.



Die 26-jährige Lehrerin wurde bekannt, als sie sich im Bikini auf Social Media zeigte. Unretuschiert und mit Rundungen am Bauch und Dellen an den Beinen. Weil sich die junge Frau ganz bewusst für ein positives Körperbild starkmacht.

Nun bricht Diaz erneut mit einem Tabu und spricht offen über eine Vergewaltigung, die sie kurz vor Heiligabend 2018 durchleben musste.

Mit einem Bild von sich vor einem Sonnenuntergang schreibt die 26-Jährige, dass sie 2018 drei Tage vor Heiligabend vergewaltigt wurde. «Nach einem gemeinsamen Abendessen hat er über meinen Körper, mein Herz und meine Bedürfnisse hinweg entschieden», schreibt Diaz in einem langen Post.

Auf ihrem persönlichen Blog berichtet sie ausführlicher von der Tat. «Lange Jeans und einen dicken Pullover hatte ich an als es passiert ist», beginnt Diaz den Text. Sie habe lange mit sich gerungen und sich gefragt, ob sie die Vergewaltigung überhaupt öffentlich machen soll. «Nach etwas über einem Jahr fühle ich mich nun bereit, euch einen Einblick in meine Seele zu geben und damit meinen eigenen Baustein im Kampf gegen Gewalt (an Frauen*) zu legen», heisst es im Text weiter.

Lass dir helfen!

Du brauchst dringend Rat? Hast du oder eine dir nahestehende Person körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt erlebt? Es ist wichtig, frühzeitig Unterstützung zu holen und Hilfe von aussen in Anspruch zu nehmen. Es gibt viele Beratungsstellen, die dir weiterhelfen können.

Bei feel-ok.ch findest du Beratungsstellen in deiner Nähe.
Bei der Opferhilfe Schweiz findest du die richtige Beratung.
Bei der Frauenberatung wird spezifisch Frauen und Mädchen weitergeholfen.

Diaz schreibt, dass sie von einem «Freund» vergewaltigt wurde, den sie bereits einige Zeit kannte. «Er hat meine unzähligen Bitten, aufzuhören, ignoriert und sich genommen, was er wollte», schreibt Diaz. Sie sei darauf in Schockstarre verfallen und konnte sich nicht gegen die Tat wehren.

«Die Arme, die sich am liebsten mit aller Kraft wehren wollten, fühlen sich in diesem Augenblick unglaublich schwer an. So auch die Beine. Die Stimme, die immer wieder versagt. Man möchte am liebsten schreien und bringt doch nur ein Flehen raus», beschreibt sie die Situation.

Am Ende ihres Beitrags setzt sich Diaz für schärfere Gesetze und einen besseren Opferschutz ein. Ob sie die Person, die sie vergewaltigt hat, angezeigt hat, lässt sie offen.

Diaz erhielt bereits zahlreiche Reaktionen auf ihren Post. Viele Nutzer lobten sie führ ihre Ehrlichkeit und sprechen ihr Mut zu. 2018 wurde Diaz vom «Beobachter» für den Prix Courage nominiert. Mitte 2019 folgte die Nomination als «Aargauerin des Jahres». (ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ayla34 05.01.2020 11:24
    Highlight Highlight themen: hass im netz, mobbing, victim blaming, rape culture

  • Beeee 04.01.2020 19:24
    Highlight Highlight Als nächstes folgt ein Buch.
  • who cares? 04.01.2020 13:06
    Highlight Highlight Finde es absolut daneben, wie gewisse Kommentatoren gleich den Täter in Schutz nehmen und nach einer Unschuldvermutung schreien.
    Die Bloggerin beschreibt in ihrem Post ihre Gefühle und ihre psychische Folgen von der Vergewaltigung sind. Diese Folgen sind da, ob der Täter nun verurteilt wurde oder nicht. Man kann ihr ihre Gefühle nicht einfach absprechen.
    Zudem weiss niemand, wer der Täter ist, es handelt sich also nicht um einen Pranger, sondern einfach um ihre ehrlichen Gefühle. Wenn man so etwas nicht mehr veröffentlich darf, werden sich nur noch weniger Opfer getrauen darüber zu sprechen.
  • Rikku 04.01.2020 11:06
    Highlight Highlight Viele hier thematisieren die freizügigen Bilder... mal abgesehen davon, dass sie an dem Tag der Vergewaltigung laut eigener Aussage Jeans und Pulli anhatte, möchte ich etwas klar stellen:
    Wenn eine Frau Minirock, einen tiefen Ausschnitt, transparentes Oberteil oder was auch immer trägt, dann heisst das höchstens, dass man schauen darf. Und zwar nur und ausschliesslich mit den Augen. Das ist keine Einladung zum anfassen, keine Einladung zum Sex und schon gar kein "nimm dir was du willst".
    • Cédric Wermutstropfen 04.01.2020 14:14
      Highlight Highlight @Rikku: „dann heisst das höchstens, dass man schauen darf.“

      Übertreiben mit solcher Kleidung sollte man es aber auch nicht. Da hat man auch eine gewisse Selbstverantwortung.. Der durchschnittliche Mann reagiert stärker auf solche Reize als die durchschnittliche Frau. Wenn Frau es übertreibt, dann spielt sie genau mit diesem männlichen Urtrieb: Also kurz gefragt: Der Mann soll seine Triebe komplett negieren, während die Frau dies nicht tut? Manchen Frauen in gewissen Situationen würde da ein bisschen mehr Reflexion auch nicht schaden.
    • Cassady 05.01.2020 10:11
      Highlight Highlight Was ist das für ein Männerbild?
    • who cares? 05.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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  • JackSt 04.01.2020 09:50
    Highlight Highlight Der Weg zu einer Anzeige ist für jedes Opfer sicherlich schwer und zusätzlich belastend. Auch wenn es nicht in jedem Fall zu einer Verurteilung kommt, zeichnet jede Anzeige ein Muster der(s) Täter(s) auf. Das kann auf der einen Seite die Gewalttäter(in) an einem weiteren Übergriff hindern auf der anderen Seite den Ermittlungsbehörden helfen den Verbrecher in einem anderen Fall zur Rechenschaft zu ziehen.
  • Magnum44 04.01.2020 08:56
    Highlight Highlight In solchen Artikeln sollte jeweils darauf hingewiesen werden, dass es sich nur um ihre Version der Geschichte handelt und die Unschuldsvermutung gilt. Wenn man lustig ist, kann man zudem aus dem Verzicht auf eine Anzeige auch eine Einwilligung basteln.

    Das ändert natürlich nichts daran, dass eine echte Vergewaltigung/sexuelle Nötigung bestraft gehört.
    • who cares? 04.01.2020 09:50
      Highlight Highlight Sie hat ja ihren Täter nicht namentlich genannt.
    • Nadja Rohner 04.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Erstens müsste ja wohl jedem Leser klar sein, dass das Morenas Sicht der Dinge ist. Ein Hinweis auf die Unschuldsvermutung ist nur nötig, wenn eine konkrete Person beschuldigt wird.

      Zweitens wäre ich dann mal gespannt auf deine Definition einer "echten" Vergewaltigung/Nötigung.
    • Magnum44 04.01.2020 11:59
      Highlight Highlight @Nadja Rohner: jaja, "echt" ist bereits für Urkundendelikte reserviert, ich weiss, wir sind hier aber nicht im Seminar. Gemeint war einfach, dass sich die Tat tatsächlich abgespielt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 04.01.2020 05:55
    Highlight Highlight Ich habe bzw. hatte eine Freundin, sie war immer eine Strahlefrau‘ bis zu diesem Abend als sie auf dem Nachhauseweg von 2 Männern brutalst Vergewaltigt wurde. Ihr ganzes Leben war nach diesem Erlebnis zerstört. Ja sie holte sich Hilfe, trotzdem gelang es ihr nicht das Erlebte zu verarbeiten. Ich habe sie nie mehr lachen gesehen, sie ‚igelte‘ sich Zuhause ein, 2 Jahre später hat sie sich das Leben genommen.

    Ich vermisse Dich Salome und mögest Du nun in Frieden ruhen 🌹
    • LalaLama 05.01.2020 00:48
      Highlight Highlight Es tut mir so leid für deine Freundin Salome.

      Run free wherever you are 🌈.
    • Mügäli 05.01.2020 05:50
      Highlight Highlight @LalaLama - Es ist eine Geschichte welche aufzeigt, was eine Vergewaltigungen für ein Opfer bedeuten kann :(.

      Danke viu mou Lala :) ...
    • LalaLama 05.01.2020 06:51
      Highlight Highlight 💜
  • LalaLama 04.01.2020 04:03
    Highlight Highlight Meine Hochachtung an Morena. Es ist mutig, eine Geschichte wie diese zu erzählen. Es wäre schön, wenn es weitere Frauen ermutigen würde, ihre Geschichte ebenfalls zu erzählen und dadurch die Vergewaltiger schamlos anzeigen zu können.
    Keine Frau ist 'Schuld' an ihrer Vergewaltigung. Niemals.
    Fühlt euch umarmt, Frauen.
  • w'ever 03.01.2020 22:32
    Highlight Highlight man sollte aber auch hier einmal erwähnen, dass es ihre geschichte ist. das ganze könnte sich auch ganz anderes ereignet haben.

    • Mrlukluk 04.01.2020 08:55
      Highlight Highlight WTF. Vergewaltigungeschichten erzählen. Für was? Für Internet-Likes? Um bekannt zu werden?

      Ja klar, kritisches Denken ist nicht schlecht, aber du sprichst gerade einer Frau ab, dass sie über ihre Erlebnisse spricht.

    • who cares? 04.01.2020 09:49
      Highlight Highlight Völlig unangebracht und eklig, ihr abzusprechen, dass sie vergewaltigt wurde.
    • 7immi 04.01.2020 10:56
      Highlight Highlight @mrlukluk
      Morena ist Bloggerin. Das Ziel ihres Blogs ist die Selbstvermarktung, indem sie sich als Feministin darstellt. Das sollte man schon bedenken und auch kritisch hinterfragen dürfen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 03.01.2020 22:12
    Highlight Highlight Diejenige, die noch über ihre freizügigen Bilder wettern, möchte ich gerne klarmachen, dass es kein Freipass für Vergewaltigung ist! Ganz egal wie diese Bilder auch sind.
    • who cares? 04.01.2020 09:47
      Highlight Highlight @TingelTangel also wenn man vergewaltigt wird, muss man sich nachher verhüllen und das weinende Opfer spielen? Oder wie darf man deinen Kommentar genau verstehen?

      Darf man nicht dafür kämpfen seine Lebensfreude zurückzuerlangen? Muss man dem Vergewaltiger die Macht über sein Leben und seine Fröhlichkeit zugestehen?
    • K1aerer 04.01.2020 11:58
      Highlight Highlight Könnt ihr Blitzer mal erklären, was an meiner Aussage falsch ist? Oder seht ihr tatsächlich eine Einladung darin, wenn Frau anzüglich gekleidet ist?
  • 7immi 03.01.2020 20:18
    Highlight Highlight "Ob sie die Person, die sie vergewaltigt hat, angezeigt hat, lässt sie offen." Und weshalb das? Zeigt die Schweine an! Sonst passiert nie was. Aus meiner Sicht ist es ziemlich unsinnig, zu den Medien zu rennen, ohne eine Anzeige zu erstatten. Ausser natürlich, man will die Sache nur vermarkten, was ich ihr jetzt mal nicht unterstellen möchte. Angst vor dem Täter ist wohl auch nicht relevant, da die Tat über die Medien ohnehin publik wird. Warum macht man sowas? Denn zur Aufklärung bringt das wohl nix, und ein weiter Täter kommt davon...
    • Garp 03.01.2020 21:56
      Highlight Highlight Ja es ist wichtig, dass alle Frauen und Männer vergewaltigt werden Anzeige erstatten. Leider hat man, wenn man in Stockstarre verfällt so gut wie keine Chance, dass es zu einer Verurteilung kommt. Vergewaltigung ist es nur dann, wenn Du Dich aktiv gewehrt hast. Sonst kannst Du es so gut wie vergessen, hast nur die Tortur des Prozesses und bist danach noch mehr kaputt als zuvor. Es braucht ein neues Sexualstrafrecht.
    • who cares? 03.01.2020 22:45
      Highlight Highlight Auch bei einer Anzeige passiert genug oft nie was. Ich würde auch nicht zur Polizei gehen, um mich dann für alles rechtfertigen zu müssen und den traumatisierenden Moment 100 mal durchleben zu müssen.
    • Frausowieso 04.01.2020 00:42
      Highlight Highlight Viele Vergewaltigungen lassen sich schlicht nicht beweisen. Wenn man nicht direkt nacher ins Spital geht, keine Verletzungen oder Zeugen hat, hat man praktisch keine Chance. Was natürlich auf eine Art verständlich ist, denn ein Gericht muss ja Beweise haben um jemanden zu verurteilen. Nach einer Vergewaltigung will man eigentlich nur alleine sein. Man will nicht mit Fremden über das Erlebte sprechen, aber genau das müsste man tun. Das ist nicht so einfach. Darum schweigen so viele Opfer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 03.01.2020 19:53
    Highlight Highlight Ich hoffe, sie hat ihn angezeigt oder zeigt ihn noch an. Und wenn sie Unterstützung braucht, soll sie sich bei watson melden. Ich bin überzeugt, dass sie bei der hiesigen Community Hilfe finden würde.
    • thelastpanda 04.01.2020 06:41
      Highlight Highlight Oder vielleicht besser bei einer Fachstelle, die können auch wirklich Hilfe leisten.
  • Frausowieso 03.01.2020 19:04
    Highlight Highlight Die Schockstarre wird von vielen Menschen unterschätzt und vielleicht sogar als Gutheissung gewertet. Man muss sie fast einmal selbst erlebt haben um es sich vorstellen zu können. Es ist furchtbar, wenn man sich kaum mehr bewegen und nichts sagen kann, obwohl man eigentlich nur weg will.
    • Madison Pierce 03.01.2020 19:42
      Highlight Highlight Und es geht dann leider genau so tragisch weiter: solche "erduldeten" Vergewaltigungen werden (besonders wenn der Täter ein Bekannter ist und man ihn freiwillig in die Wohnung gelassen hat) strafrechtlich kaum sanktioniert.

      Durch die Schockstarre fehlen Abwehrspuren und notfalls redet sich der Täter damit heraus, er habe die Signale falsch interpretiert.
    • Wendy Testaburger 03.01.2020 20:04
      Highlight Highlight Danke für deinen so zutreffenden Kommentar.
  • Lümmel 03.01.2020 18:15
    Highlight Highlight Grundsätzlich super das man darüber spricht und solche, leider immernoch viel zu häufig vorkommende Taten, nicht tabuisiert.
    Ob es nötig ist sich ständig möglichst freizügig im Internet zur schau zu stellen ist wieder ein anderes Thema...
    • dä dingsbums 03.01.2020 19:33
      Highlight Highlight Ich finde es ist der falsche Zeitpunkt um über freizügige Bilder zu sprechen, wenn jemand über eine erlebte Vergewaltigung berichtet.
    • _kokolorix 03.01.2020 20:16
      Highlight Highlight Selbst freizügigste Zurschaustellung rechtfertigt keine Vergewaltigung. Kein Minirock, kein Bikini, keine Dessous und auch nicht Komplete Nacktheit.
      Dein Kommentar versucht die Tat zu rechtfertigen, daran ist nichts zu beschönigen. Schäm dich.
    • #StopptDenKurvenFetischismus 03.01.2020 20:17
      Highlight Highlight @Lümmel. Klar. Frauen müssen ihren Körper verhüllen, weil sonst all die willensschwachen Männchen ihre Selbstkontrolle verlieren... nicht.

      Wir müssen echt aufhören, Männer als Reptilienhirne darzustellen und damit ihren Mangel an Empathie und Selbstkontrolle zu entschuldigen.
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  • I_am_Bruno 03.01.2020 17:22
    Highlight Highlight Unverständlich, wie jemand so etwas tun kann und trotzdem passiert es viel zu oft.
    • Eisvogel 03.01.2020 18:48
      Highlight Highlight Mich würde interessieren, was die Blitze bei Bruno bedeuten. Ist es verständlich und dürfte gerne noch öfter passieren? Danke für Erhellung.
    • Kant 03.01.2020 18:56
      Highlight Highlight Ich denke, man kann diesen Post auf zwei Arten interpretieren: dieser „jemand“ kann der Täter sein oder Díaz. Auf jeden Fall kann ich eine solches Verbrechen nicht verstehen und muss unbedingt hart geahndet werden, die Opfer unterstützt und geschützt werden. Wir brauchen endlich eine grundlegende Reform im Sexualstrafrecht.
    • Max Dick 03.01.2020 19:16
      Highlight Highlight @Kant: Vergewaltigung ist bereits heute ein schwerwiegendes Delikt, welches eine ziemliche Strafe mit sich zieht. Wie und warum genau wollen Sie denn das Sexualstrafrecht reformieren?
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