Schweiz
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Sorgt für Diskussionen: Lehrerin Morena Diaz. Bild: instagram

Kommentar

Lieber eine Lehrerin im Bikini als eine, die nicht weiss, was Instagram ist

Eine Aargauer Primarlehrerin postet auf Instagram Bilder von sich im Bikini. Die Präsidentin des zuständigen Lehrerverbands findet dies bedenklich. Vielmehr bedenklich ist hingegen, wenn sich Lehrer hinter Leitfäden für soziale Medien verstecken, aber von Facebook oder Instagram keine Ahnung haben. 



Morena Diaz aus Oberentfelden AG polarisiert. Über 60'000 Fans folgen der 24-Jährigen auf Instagram. Dort postet sie regelmässig Bilder von sich. Mal tanzend im Bikini am Strand, mal beim Glace essen, mal keck mit knallroten Lippen posierend.

Diaz ist eine junge, hübsche Frau und ihre Fotos sind schön anzusehen. Früher habe sie Komplexe wegen ihres Körpers gehabt, sagt sie. Heute sei sie stolz auf ihre Rundungen. Mit ihren Bilden wolle sie ein Zeichen gegen den Schlankheitswahn setzen. 

Der Trend von «Body Positivity», einer Gegenbewegung zum Fitness- und Schönheitswahn, ist nichts neues. Sogar Holywood-Stars wollen inzwischen zeigen, dass sie nicht perfekt sind. Die sozialen Medien werden überschwemmt mit Bildern von ungeschminkten Stars, Models mit Cellulitis oder den Fettpölsterchen von Schauspielerinnen.

Dass sich nun auch eine Aargauerin in den sozialen Medien für ein positives Körpergefühl einsetzt, wäre eigentlich nichts Brisantes. Doch Diaz ist nicht nur Instagram-Star, sie ist auch Primarlehrerin. In Erlinsbach unterrichtet sie Erstklässler. Und dort gefällt es nicht allen, dass Diaz auf Instagram freizügige Fotos von sich veröffentlicht.

Die Präsidentin des Aargauischen Lehrerverbands, Elisabeth Abbassi, sagte gegenüber der «Aargauer Zeitung»: «Die Fotos könnten ein schlechtes Bild bei den Eltern der Schüler abgeben.» Und: «Morena Diaz macht sich das Leben bei einer zukünftigen Stellensuche als Lehrerin durch ihren Auftritt selbst schwer.»

Bild

Elisabeth Abbassi. Bild: Aargauer Leherverband

In den letzten Tagen ist eine Diskussion darüber entfacht, ob eine junge Lehrerin im Internet nun freizügige Fotos von sich veröffentlichen darf oder nicht. Kann eine Lehrperson den Kindern ein gutes Vorbild sein, in Zeiten von Sexting und Cyber Mobbing, wenn sie sich selbst freizügig auf einer öffentlich zugänglichen Plattform zeigt?

Ja, kann sie! Mehr noch: Von niemand anderem können Diaz' Schüler den Umgang mit den sozialen Medien besser lernen als von ihr. Denn genau das ist es, was es braucht: Lehrpersonen, die eine hohe Affinität für die technologischen Entwicklungen haben, die verstehen, wie das Internet funktioniert und wie man es nutzt. Es braucht Lehrer, die wissen, was man unter Twitter, Facebook, Snapchat, WhatsApp oder Instagram versteht und wie damit umzugehen ist.

Sich mit erhobenen Händen gegen etwas wehren, das schon lange mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist, ist nicht nur peinlich, sondern auch verheerend für die Schüler. 

Denn es ist wahr: die Gefahren des Internets sind nicht zu unterschätzen. Es gibt schreckliche Geschichten, die davon erzählen, was passieren kann, wenn die falschen Bilder oder Videos im Internet landen. Darum müssen die Schüler früh sensibilisiert werden. Sie müssen lernen, welche Fotos sie auf Facebook posten dürfen und welche eben nicht.

Wer schimpft, dass Bikini-Bilder einer Lehrerin frivol seien, ist schlichtwegs prüde. Wie sonst, wenn nicht im Badekleid oder im Bikini, soll Diaz im Sommer baden gehen? Im Ganzkörperburkini? Geht sie mit ihren Schülern an einem heissen Tag in die Badi, bekommen sie ihre Lehrerin – Gott bewahre – wohl auch in einem Bikini zu Gesicht.

Dass Diaz darüber hinaus kein Problem damit hat, ihren Körper so zu zeigen, wie er ist, macht sie nur noch mehr zu einer Lehrperson, an der sich so manch eine andere ein Beispiel nehmen kann. 

Wer nicht den Schönheitsidealen entspricht, wird gemobbt

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Video: srf/SDA SRF

Das sind die meistgelikten Bilder auf Instagram

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fischolg 29.08.2017 23:04
    Highlight Highlight Mein Beispiel vom letzten Artikel wurde hier eingebracht, yaaay 😂 aber Spass beiseite, gut geschrieben und absolut wahr. Ausserdem, klar hat diese Präsidentin was dagegen, wenn man sie mit Morena vergleicht...
  • Bruno Wüthrich 29.08.2017 15:15
    Highlight Highlight Ich bin mit den meisten Kommentator/innen einig. Die Bilder sind nicht anstössig. Die Frau, eine Unterschul-Lehrerin, weiss offensichtlich, wie weit sie gehen kann. Aus meiner Sicht alles i.O.

    Was mich stört ist, dass da jemandem ohne grossen Leistungsausweis mittels nationalen Medien (SRF, Watson etc.) geholfen wird, zum «Star» zu werden. In erster Linie stellt sich nämlich die Frau einfach gerne ins Netz (sie ist übrigens durchaus schln anzuschauen). Erst inn zweiter Linie geht es dann noch um eine Botschaft.

    Derartiger Narzismus kein kein guter (und auch kein förderungswürdiger) Weg.
  • Nik G. 29.08.2017 12:27
    Highlight Highlight Muss diese Lehrerin einen Burkini tragen wen sie mit Ihren Schülern in die Badi geht? Ah nein das darf sie ja auch nicht, weil dann andere aufschreien. Die Menschen sollen von Ihrem ich weiss was gut für dich ist runterkommen und wieder mehr leben lassen. Nur weil die "alten" nicht mit den neuen Medien zurechtkommen müssen sich die "Jungen" nicht anpassen. Sonst wären wir immer noch im Mittelalter.
  • Christof1978 29.08.2017 11:09
    Highlight Highlight sie soll posten was sie will - ist ja nichts anzügliches dabei und nur natürlich (auch wenn ich dies für die klassische oberflächliche instagram-sternchen-oversharing-hysterie halte). oder will die chefin des lehrerverbandes ihr auch den gang ins freibad verbieten?
  • A_C_Doyle 29.08.2017 08:54
    Highlight Highlight Was soll das Theater?

    Dieses Social Media gehype nervt tierisch und ob die da jetzt Bilder von sich im Bikini reinstellt soll doch nicht unser Problem sein. Diskutieren wir weiter wenn der Bikini wegfällt.

    Ob diese Influencer Geschäftsmodel als gutes Vorbild funfiert sei jetzt mal dahingestellt.
  • Daniel Caduff 29.08.2017 07:47
    Highlight Highlight Ich finde diesen -ich nenne es mal so- "Instagram Feminismus" einfach unglaublich banal und genau deswegen nicht der Rede wert. - Weder positiv noch negativ.

    Für mich ist die Story ziemlich schnell erzählt: "Junge Frau mit alterstypischer Tendenz zum oversharing verdient sich ein Zubrot auf Instagram durch das posten von Bikinifotos."

    Ende der Geschichte.
    • EMkaEL 29.08.2017 08:41
      Highlight Highlight Plot twist: sie ist lehrerin. Nur darum gibt es Diskussionen.
  • Gummibär 29.08.2017 07:22
    Highlight Highlight Sturm im Wasserglas. Als Arbeitgeber ist es mir Wurst was Angestellte in der Freizeit auf Instagram veröffentlichen, solange sie a) den Ruf der Firma damit nicht beeinträchtigen und b) ihre Leistung am Arbeitsplatz damit nicht tangiert wird. Beides ist hier nicht der Fall.
    Bei einer zukünftigen Stellensuche wird ihr die Reaktion auf ihren Auftritt dabei helfen nicht in einem verklemmten Umfeld zu landen.
    Stellt Euch vor die Schüler sehen ihre Lehrerin am Wochenende mit Bikini in der Badi. Erstarren sie alle zur Salzsäule ?
  • DerRaucher 29.08.2017 06:56
    Highlight Highlight Ist doch jetzt mal genug mit den Artikeln über diese Dame. Instagram ist voll mit solchen Frauen, ist das jetzt was so besonders weil sie Lehrerin ist? Ich glaube kaum. Und ich denke auch nicht das sie die einzige ist. Vor allem wenn man nich die Lehramtsstudenten mit einbezieht, findet man x andere. Meine Güte.
  • KING FELIX 29.08.2017 06:56
    Highlight Highlight Bilder von sich im bikini im interner platzieren, um sein ego zu polieren? Wo genau ist hier etwas gut gemacht, oder wie genau ist diese lehrerin nun ein gutes vorbild?
  • Reiser 29.08.2017 06:09
    Highlight Highlight Wenn Ihr schon alles an der Story abdecken wollt: Wieso macht Morena Diaz als "Aktivistin" Werbung für Beauty-Produkte auf ihrem Instagram-Profil und sind Nebenerwerbe dadurch mit ihrer Anstellung als Lehrerin vereinbar? Das würd mich mal interessieren.
    • peterli90 29.08.2017 08:27
      Highlight Highlight @ (L.) Reiser, zum rechtlichen:

      1. Der Arbeitnehmer darf, auch wenn er zu 100% angestellt ist, neben seiner (Haupt-)Arbeit einem Nebenerwerb nachgehen, sofern:

      a) er die Arbeitgeberin damit nicht konkurrenziert (i.C. nicht der Fall)
      b) er weiterhin volle Leistung auf seinem Job erbringen kann

      m.a.W. seine Treuepflicht ggü. der Arbeitgeberin nicht verletzt.

      2. Vorliegend: Ist jedoch ein öffentlich-rechtliches Arbeitsverhältnis, dort ist das Obligationenrecht nur analog anwendbar und es könnten diesbezüglich andere Regeln gelten.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 29.08.2017 02:26
    Highlight Highlight Ist immer noch Sommerloch? Das ist bereits der dritte Artikel zu dem Thema! Wie viele viele Artikel will man noch schreiben? Wurden die Eltern bereits befragt?
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 29.08.2017 00:31
    Highlight Highlight Es sind sich glaub alle einig, dass dieser Lehrerin nichts vorzuwerfen ist (ausser der diffusen Aussage einer Frau Abbassi). Im Gegenteil. Könnte man nun aufhören diese Frau medial weiter vorzuführen?
  • Hauswurz 29.08.2017 00:03
  • Hüendli 28.08.2017 23:17
    Highlight Highlight Word! Und damit bitte genug der Ends-Sommerloch-Story; schon dass Euer zum Boulevard verkommenes Mutterhaus unbedingt bei dieser ewiggestrigen Lehrerverbandspräsidentin nachhaken musste, war total unnötig!
    Notabene stand ja im ersten Artikel, dass ihr Arbeitgeber kein Problem mit der Instagram-Präsenz hat, damit geht diese weder alarmistische Eltern noch Berufsempörer was an.
  • heiRy 28.08.2017 23:14
    Highlight Highlight Vergessen Sie, Sarah Serafini, endlich den Begriff 'freizügig' in Ihrem Artikel. In der heutigen Fotowelt versteht man etwas anderes unter 'freizügig'.
    • RacKu 29.08.2017 06:27
      Highlight Highlight Die Schultern sind frei!
  • Turist 28.08.2017 22:10
    Highlight Highlight Wow, sie trägt ein Bikini oder Sommerklamotten... nix dabei oder?
    Wieso schreibt man dazu überhaupt einen Artikel? Ist völlig unnötig.

    Stellt euch vor, ich bin auch Lehrer und meine Schüler sehen mich alle zwei Wochen in Badehosen im Schwimmunterricht, in BADEHOSEN!! Krass oder?
    • RacKu 29.08.2017 06:29
      Highlight Highlight Stell dir vor der Präsi empfielt dir keine Sommer Look Pix zu posten zugunsten deiner künftigen Karriere!?
  • D. Saat 28.08.2017 22:04
    Highlight Highlight Was im Artikel steht mag ja stimmen. Sinn ergibt es jedoch keinen. In der 1-3 Klasse sollen die Kinder noch Nichts über Socialmedia beigebracht bekommen, da noch zu jung. Und wenns dann wirklich schon sein muss, dann sollen dies die Eltern übernehmen. Ich für meinen Teil möchte nicht, dass meine Zwillinge, wenn sie denn da sind, bereits in der 1Klasse von Lehrer_innen über den Umgang mit Socialmedias informiert werden. Im Grundsatz kann ich dem Artikel jedoch zustimmen.
    • RacKu 29.08.2017 06:31
      Highlight Highlight 😂 du stellst sicher dass keiner in ihrer Klasse ein Smartphone hat und unkontrolliert soziale Medien verwendet? Gut gemacht Kim!
    • D. Saat 29.08.2017 10:16
      Highlight Highlight @racku: Kein Erstklässler_in der Welt kommt von selbst auf die Idee sich einen Instagram-Account anzulegen. Weil es schlicht nichts mit ihrer Lebenswelt zu tun hat. Wenn dann kommt dies von den Eltern. Ausserdem unerrichtet sie in einem kleinen Dorf im Aargau und nicht im Schulhaus Kügeliloo....
  • Str ant (Darkling) 28.08.2017 21:47
    Highlight Highlight Personen die das Gefühl haben eine Lehrerin dürfte keine Bikini Fotos posten gehören abgesetzt
    • Lichtblau 28.08.2017 23:50
      Highlight Highlight So schräg es klingt: Hat sich Frau Abassi wirklich gegen die "Freizügigkeit" ausgesprochen? Das wäre angesichts der harmlosen Bilder wirklich daneben. Oder spricht sie einfach das "freizügige" Hergeben persönlicher Fotos auf Social Media an und dessen Vorbildfunktion für die Schüler? Eher doch wohl Letzteres. Bisschen viel Wind um wenig.
  • tomdance 28.08.2017 21:28
    Highlight Highlight Eine junge Lehrerin auf Insta ist weder ein Problem noch ein Thema. Ein Thema wäre meines Erachtens aber, dass hier die Aargauer Zeitung und Watson ein Thema in bester Kampagnen-Journalismus Manier bewirtschaften. Erst wird mit einer doch eher reißerischen Schlagzeile auf eine Lehrerin, die sich auszieht, aufmerksam gemacht (und sie zieht sich gar nicht aus, übrigens). Und dann wird die Empörungskeule gegen die "ewig Gestrigen" geschwungen. Ich finde, dass das kein Ruhmesblatt für die involvierten Journis ist. Aber das ist in der Tat einfach meine persönliche Meinung.
    • who cares? 28.08.2017 22:35
      Highlight Highlight Fragt man sich, wie viele Artikel noch dazu erscheinen werden. Als nächstes ein Interview mit einem Schüler oder dessen Eltern?
    • RacKu 29.08.2017 06:33
      Highlight Highlight Das Thema hat klar Konfliktpotential.
    • Daniel Caduff 29.08.2017 07:53
      Highlight Highlight @Tomdance: exzellenter Kommentar!

      Ich glaube ein statement eines künstlich empörten Elternteils wäre nun im Interesse der Story. Vielleicht findet sich ja irgend ein Fundichrist, der noch etwas gegen die Früsexualisierung sagt. Noch besser wäre natürlich ein Vater eines muslimischen Sohnes, der nicht will, dass sein Sohn die Lehrerin im Bikini sieht... Ui, liesse sich da gut Stimmung machen. Stellt euch mal vor, der Leser dürfte im selben Artikel über Frauen UND Muslime herziehen! 😂
  • Weasel 28.08.2017 20:44
    Highlight Highlight "Lieber eine Lehrerin im Bikini als eine, die nicht weiss, was Instagram ist"
    🤦🏻‍♂️ Die Voraussetzung zu wissen was Instagram ist, macht Sie nicht zur einer guten Primarlehrerin.
    • G-4 28.08.2017 22:04
      Highlight Highlight Nicht unbedingt zu einen guten aber zu einer besseren.
    • dotti 28.08.2017 23:07
      Highlight Highlight Aber auch nicht zu einer schlechten Primarlehrerin.
    • RacKu 29.08.2017 06:35
      Highlight Highlight 😂 wer von euch glaubt Primarschüler haben keine Smartphones, Snapchat, Insta? Sind ja selber schuld ne?
  • Turbi 28.08.2017 20:43
    Highlight Highlight In was für einer verklemmten Welt leben wir eigentlich?
  • earegger 28.08.2017 20:42
    Highlight Highlight Man kann von ihren Bildern halten was man will und es mag eine hehre Absicht sein - aber hier das Posten von Bildern in ein öffentliches Profil mit Medienkompetenz in Verbindung zu bringen, ist schon ein starkes Stück.
  • Scaros_2 28.08.2017 20:22
    Highlight Highlight Das ist der Header? Wirklich Watson? Wir haben Naturkatastrophen, wir haben Trump, wir haben abstimmungen die anstehen. Wir haben Erdogan, wir haben Wahlen in Deutschland.

    Und das ist eure wichtigste Story? Zumindest interpretier ich den Header auf watson.ch als wichtige story und dann ist es der Kommentar das man glücklich ist eine lehrerin ist besser wenn sie instagramm nutzen kann (was btw. so unglaublich wichtig ist im leben) als eine die das nicht nutz.

    WoW - wir haben echt ein Komfortzonenleben wenn das unsere Sorgen sind. Wahrlich!
    • Taggart 28.08.2017 22:28
      Highlight Highlight Du hast drauf geklickt.
    • Scaros_2 29.08.2017 07:16
      Highlight Highlight Könnt ich ein Kommentar abgeben ohn draufzuklicken - ich würde es tun.

      Es ist schrecklich wie man solche Kommentare fast höher wertet als die weltpolitischen oder Schweizpolitischen Dinge.
  • Nausicaä 28.08.2017 20:13
    Highlight Highlight Ich halte die Medienkompetenz von Frau Diaz jetzt nicht gerade für berauschend ;). Wissen, dass es soziale Medien gibt und Wissen, wie man damit und den aus dem Gebrauch resultierenden Konsequenzen umgeht, ist beileibe ein Unterschied.
    Jeder zukünftige Arbeitgeber wird sie kurz googeln und dann auf die Diskussionen um sie stoßen. Viele Schulleiter sind wenn nicht etwas konservativ dann zumindest darauf aus, sich prüde Helikoptereltern (;)) vom Leib zu halten. Ich denke also, die Frau vom Lehrerverband hat sehr wohl einen Punkt...
  • Madison Pierce 28.08.2017 20:06
    Highlight Highlight Für Lehrer, gerade der unteren Stufen, gelten schon etwas höhere Anforderungen an den Lebenswandel als für einen "Büezer". Hätte zum Beispiel Mühe, wenn der Lehrer meines Kindes den Kapitalismus abschaffen wollte oder am Stammtisch gegen "Neger" wettern würde.

    Aber Bilder im Bikini sind nun wirklich ein gesuchter Skandal. Bei Nacktfotos könnte man aufschreien, aber nicht bei den gezeigten Bildern. Lehrer sind auch Menschen mit Freizeit und Hobbies. Oder sonst soll man nicht jammern, wenn es zu wenig Lehrer gibt...
    • Lichtblau 29.08.2017 00:02
      Highlight Highlight Völlig richtig. Und wer verlangt eigentlich, dass Lehrer die hellsten Kerzen im Leuchter sein müssen?
  • Nelson Muntz 28.08.2017 20:05
    Highlight Highlight was soll das Theater? Sie dreht keine Pornos und zeigt sich auch nicht oben ohne, also alles ganz harmlos.
  • Farmer 28.08.2017 19:57
    Highlight Highlight Lieber eine Lehrerin die sich mit der heutigen Realität auskennt, als ein(e) Lehrer/in die das Gefühl hat man könne 30 Jahre die gleichen Lektionen/ Aufgaben aus der Schublade ziehen. Von ersterer lernen die Kinder viel mehr fürs Leben.
    • exeswiss 28.08.2017 23:19
      Highlight Highlight sag nichts. wir hatten in der primar schule einen lehrer, der hat jahr für jahr die unterlagen einfach kopiert. das heisst, ich hatte exakt die gleichen unterlagen wie mein 4 jahre älterer bruder. das! nennt man schoggi job mit 13 wochen ferien.
    • CheGue 29.08.2017 01:01
      Highlight Highlight Ich bin mir echt nicht ganz sicher, ob ich mit Instagram WIRKLICH etwas fürs Leben lerne......
  • Shlomo 28.08.2017 19:57
    Highlight Highlight Es ist völlig egal ob sie Lehrerin, Verkäuferin oder sonst was ist. Ihr Instagramprofil zeigt einfach eine Geltungssucht.
    Der Autorin ist noch anzumerken, dass sich im social media Bereich zurechtzufinden und ein Verständnis von Technik zwei paar Schuhe sind. Ich bezweifle das Frau Diaz auf Grund ihres Instagramprofils auf einmal programmieren kann oder nahezu versteht wie ein Computer funktioniert.
    • Madison Pierce 28.08.2017 20:37
      Highlight Highlight Die Selbstdarstellung (über 90% der Bilder zeigen sie) gefällt mir auch nicht, egal ob im Bikini oder Alltagskleidern.

      Aber: es ist überhaupt nicht relevant, was uns gefällt. Sie darf in Ihrer Freizeit Bilder von sich im Internet veröffentlichen, wenn sie das möchte. Jeder hat seine "Marotten" und es ist doch gut, dass nicht allen das Gleiche gefällt.
    • G. Schmidt 28.08.2017 20:38
      Highlight Highlight Als sich in den 60er die Jungs die Haare länger wachsen liessen galt dies auch als Geltungssucht...

      Der Umgang mit Social Media hat weniger mit Technik, sondern eher mit Psychologie zu tun. Die grösste Gefahr im Netz ist das Social Engineering und ist reine Anwendung der Psychologie.
  • Carl Gustav 28.08.2017 19:56
    Highlight Highlight Soll Sie doch, ich finde das völlig ok.
    Was mir auf den Geist geht, ist dass Sie sich als Aktivistin sieht.
    Wenn es ok ist, dass sich auch Frauen mit etwas auf den Rippen zeigen dürfen (und es ist ok), dann braucht sie sich nicht aufzuführen wie Mutter Theresa.
    Es gibt schon genug Leute, die glauben sie würden die Welt verbessern in dem sie ihre Lebensgeschichte in der Öffentlichkeit verramschen.
    • Taggart 28.08.2017 22:29
      Highlight Highlight Bester Kommentar.
    • Therealmonti 29.08.2017 03:35
      Highlight Highlight Je doofer, desto Social Media. Gilt offensichtlich auch für Primarschul-Lehrerinnen.
  • bokl 28.08.2017 19:50
    Highlight Highlight Ich suche bei dem ganzen - Sommerloch getriebenen - Aufruhr immer noch die freizügigen Bilder. Auf dem Instagram-Account der Lehrerin finde ich jedenfalls keine. Nur 0815-Badekleider. Meine Kinder sind in der Primarschule und haben da auch Schwimmuntericht. Natürlich sehen sie da ihre Lehrer im Badegwand. So what?
  • unknown_user 28.08.2017 19:48
    Highlight Highlight Danke für den Artikel!
    Aber eigentlich traurig und a
    schade dass er nötig ist...
  • LubiM 28.08.2017 19:48
    Highlight Highlight So ein Aufstand drum machen, aber über die nackigen Lehrerinnen die zahlreich im Blick "Star des Tages" erschienen sind, hat sich nie jemand aus dem Lehrerverband beklagt...
  • TY94 28.08.2017 19:47
    Highlight Highlight Habe auch als männliche Lehrperson oben ohne Bilder auf Instagram. Habe auchbkein privates Profil. War nie ein Problem. Warum sollte das bei meiner Arbeitskollegin ein Problem sein? Auch im Schwimmbad werden die Kinder die Lehrperson im Bikini bzw. in Badeshorts zu Gesicht bekommen.
  • napolitain 28.08.2017 19:46
    Highlight Highlight Gefällt mir!
  • ETH1995 28.08.2017 19:46
    Highlight Highlight Meine Güte, was für ein einfallsloser, oberflächlicher Kommentar... Das sind die Argumente von Schülern, die Morena unterrichtet...
    Bloss weil etwas inmitten von uns ist (das Internet), ist es nicht automatisch, dass alles darin gut ist...
    Und wenn es darum geht, Fotos zu posten, ist prinzipiell mehr Stoff keine schlechte Idee, obwohl Morena nichts zu verstecken hat. Aber aus dem Kontext von body positivity gerissen, bleibt es schlussendlich eine unbekleidete junge Frau, die ihr Foto veröffentlicht hat
    • G. Schmidt 28.08.2017 20:41
      Highlight Highlight Die hat doch ein Bikini an?

      Oder haben Sie eine andere Definition von "unbekleidet"?
  • Leventis 28.08.2017 19:43
    Highlight Highlight Word! 👍

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