Schweiz
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Schneider-Ammann zaubert Chinas Präsident Xi Jinping ein Lächeln auf die Lippen



Switzerland's Federal President Johann Schneider-Ammann, left, and Chinese President Xi Jinping shake hands at the end of the signing ceremony at the Great Hall of the People in Beijing Friday, April 8, 2016. (Kenzaburo Fukuhara/Pool Photo via AP)

Schneider-Ammann und Xi Jinping
Bild: AP/POOL Kyodo News

Mit einem offiziellen Staatsempfang hat Präsident Xi Jinping den Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann in der Grossen Halle des Volkes empfangen. Schweizer Fahnen rund um den Platz des himmlischen Friedens kündigten den Besuch an.

Mit militärischen Ehren und einer offiziellen Zeremonie erwartete Xi Jinping den Bundespräsidenten vor der grossen Halle des Volkes. Xi und Schneider-Ammann schritten zusammen über den Vorplatz der Grossen Halle des Volkes, begleitet von Kanonenschüssen. Eine Gruppe von Kindern schwenkte Schweizer und Chinesische Fahnen. Eine Militärkapelle spielte die schweizerische und die chinesische Nationalhymne.

Der Staatsempfang ist der Höhepunkt des China-Besuches einer 40-köpfigen Schweizer Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Was aus der Sicht der Schweiz ein Präsidialbesuch ist, ist für die chinesische Seite ein offizieller Staatsempfang.

Switzerland's Federal President Johann Schneider-Ammann, left, poses with Chinese President Xi Jinping during a welcome ceremony at the Great Hall of the People in Beijing Friday, April 8, 2016. (AP Photo/Ng Han Guan)

Bild: Ng Han Guan/AP/KEYSTONE

Laut dem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF war der letzte protokollarisch vergleichbare Empfang der Besuch von Doris Leuthard im Jahr 2010. Der letzte Staatsempfang eines chinesischen Präsidenten in der Schweiz fand im Jahr 1990 statt, als Präsident Jiang Zemin in Bern eintraf.

Nach dem Gespräch der beiden Präsidenten werden im Beisein der beiden Staatsoberhäupter mehrere Absichtserklärungen zur einer vertieften chinesisch-schweizerischen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, unter anderem Innovation, unterzeichnet.

Switzerland's Federal President Johann Schneider-Ammann, third from right, and Chinese President Xi Jinping, second from left, attend a meeting at the Great Hall of the People in Beijing Friday, April 8, 2016. (Kenzaburo Fukuhara/Pool Photo via AP)

Bild: AP/POOL Kyodo News

Am frühen Nachmittag hat Schneider-Ammann laut Medienberichten im Rahmen eines Wirtschaftsforums in einem kurzfristig geplanten Treffen auch mit NGO-Vertretern gesprochen. Sie sollen sich für die Rechte der Arbeiterschaft einsetzen. Details zum Treffen sind bislang nicht bekannt.

Ein weiteres Treffen hatte Bundespräsident Schneider-Ammann mit Zhang Dejiang getroffen, dem Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses und die Nummer drei im Politbüro. Der Empfang fand ebenfalls in der Grossen Halle des Volkes statt. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Edwin Merki 09.04.2016 10:41
    Highlight Highlight Schneider-Ammann zaubert Chinas Präsident Xi Jinping ein Lächeln auf die Lippen ???????????????????????????????
    So eine dumme Aussage - auch die Chinesen haben PR-Berater!
  • Cerberus 08.04.2016 19:47
    Highlight Highlight Würde mich ja interessieren, was in diesen "Absichtserklärungen" steht und was unsere Wirtschaftsbosse wieder aushecken. Nochmehr traditionelle Schweizer Unternehmen verscherbeln und unser know how verschenken.

    Es kotzt mich jetzt schon an, wenn ich bei Coop Dörrbohnen aus China sehe. Fehlen nur noch die Chlor-Hühner aus der USA.
  • HansPeterMeier----Patriot. 08.04.2016 16:08
    Highlight Highlight Und wieder missachtet der Linke Bundesrat samt der Linken Wirtschatfselite in unserer Regierung den Volkswillen! Das Volk will keine Internationalen Beziehungen mehr(Egal mit welchen Land).Denn wir Profitieren nicht davon denn wir sind auf niemanden angewiesen das Ausland ist aber auf uns angewiesen.

    Es lebe die frühere Eidgenossenschaft wo man nur Lokale Produkte(Egal welche Art) aus Eidgenössischen Betrieben kaufen konnte und wo man jeden nicht Eidgenossen an der übertretung des Schweizer Hoheitsgebietes hinderte.

    Ja zum alten und bewährten und nein zur Linken Zukunft.
    • Kane_17 08.04.2016 16:51
      Highlight Highlight Die Frage muss ich mir zu oft stellen.
      User Image
    • tösstaler 08.04.2016 16:58
      Highlight Highlight jaaaa genau, wenn schon Gras im oberen Tösstal kultiviert werden kann dann bringe ich die Ananas auf der Sonnenseite des Lochbachs und den Thunfisch aus der Töss auch noch auf Vordermann
    • tinmar 09.04.2016 10:30
      Highlight Highlight Patriot ... es ist Satire, ja? Es muss Satire sein ..
      Ich mein .. "das Ausland ist auf uns angewiesen" .. haha .. ein leben ohne Importprodukte .. wie schrecklich !!!

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