Schweiz
International

Hantavirus-Ausbruch auf Hondius: Die neusten News live im Ticker

Die Pressekonferenz live im Stream.

WHO: «Weitere Fälle könnten folgen» +++ Gefahr für Öffentlichkeit «gering»

Auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» ist das Hantavirus ausgebrochen, drei Menschen sind bis jetzt gestorben. Alle News dazu live im Ticker.
07.05.2026, 14:0007.05.2026, 16:15
  • Der Ausbruch des Hantavirus bei einer Kreuzfahrt löst in immer mehr Ländern Sorgen aus.
  • Experten schätzen das Risiko einer grösseren Ausbreitung des entdeckten Virustyps in Europa aber als gering ein.
  • Der im Universitätsspital Zürich behandelte Hantavirus-Patient ist nach wie vor in stabilem Zustand.
  • Alle News und Updates gibt es live Ticker.
Schicke uns deinen Input
15:43
Risiko für die Öffentlichkeit «gering»
Die WHO-Experten betonen, dass das Virus nicht mit Corona vergleichbar sei. Obwohl es sich um eine «ernste» Angelegenheit handle, stufe die WHO das Risiko für die öffentliche Gesundheit als «gering» ein: «Das ist kein Covid, das ist keine Grippe, es verbreitet sich ganz, ganz anders», so Van Kerkhove.
15:37
Weitere Fälle könnten folgen
WHO-Expertin Maria Van Kerkhove sagt, dass weitere Fälle folgen könnten. Die WHO und verschiedene Länder seien dran, weiter Personen auf das Virus zu testen.
15:26
Ghebreyesus: Acht Fälle, darunter drei Todesfälle
Bislang seien acht Fälle gemeldet worden, darunter drei Todesfälle, sagt Ghebreyesus. Fünf davon seien bestätigte Fälle, während es sich bei den anderen drei um Verdachtsfälle handele, so der WHO-Chef.
15:24
Jetzt informiert die WHO
Die WHO und deren Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus geben ein Update zum Hantavirus. Die Pressekonferenz kannst du live im Stream mitverfolgen.
15:04
EU-Gesundheitsbehörde (ECDC) ruft zum Handeln gegen die Ansteckung auf
Um mögliche Übertragungen von Mensch zu Mensch zu vermeiden, empfiehlt die Gesundheitsbehörde, Massnahmen zur Prävention und Kontrolle der Infektionen zu ergreifen. Menschen mit möglichen Symptomen sollten sich Blut- oder PCR-Tests unterziehen. «Negative Testergebnisse können aber eine Infektion und anschliessende Virusausscheidung nicht ausschliessen», sagte ECDC-Experte Hofmann.

Auch der reine Blick auf die Inkubationszeit reiche nicht aus: Diese beträgt laut ECDC in der Regel zwei Wochen, könne aber zwischen sieben Tagen und sechs Wochen schwanken. Deshalb gelte es auch nach Wochen noch, wachsam zu bleiben, so Hofmann - und sich nicht an einem reinen Zeitraum zu orientieren, sondern etwa auch an Symptomen und Testergebnissen.
14:51
Forscher gehen Ursprung von Hantavirus-Ausbruch nach
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» suchen Forscher in Argentinien nach dem Ursprung der jüngsten Infektionen.

Wissenschaftler des Forschungsinstituts Malbrán sollen in der im äussersten Süden des Landes gelegenen Stadt Ushuaia Nagetiere einfangen und auf das Virus untersuchen, wie die argentinische Regierung mitteilte. Hantaviren werden meist durch infizierte Nager wie Ratten oder Mäuse übertragen. In der Provinz Feuerland, wo Ushuaia liegt, wurde seit Beginn der systematischen Erhebung vor 30 Jahren noch nie eine Hantavirus-Infektion registriert.
14:41
Stewardess infiziert
Inzwischen wurde ein weiterer möglicher Fall aus den Niederlanden gemeldet. Eine Stewardess liegt mit Symptomen in einem Amsterdamer Krankenhaus. Sie stand in direktem Kontakt mit einer infizierten Frau, die wenig später an dem Virus starb.

Die infizierte Frau sollte mit einem KLM-Flug von Johannesburg nach Amsterdam fliegen. Doch die Crew hatte sie wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht mitgenommen. Die niederländischen Gesundheitsbehörden haben nach eigenen Angaben Kontakt zu allen Personen an Bord des KLM-Fluges.
14:41
Länder suchen Passagiere der «Hondius»
Der Ausbruch des Hantavirus bei einer Kreuzfahrt löst in immer mehr Ländern Sorgen aus. Bei einem Zwischenstopp des Schiffes «Hondius» hatten noch nach dem ersten Todesfall 29 Passagiere das Schiff verlassen. Sie kamen aus etwa 12 Ländern, teilte der Reiseveranstalter Oceanwide Expeditions mit.

Die Passagiere wurden den Angaben zufolge alle über den Ausbruch des Virus informiert und sollen nun von Gesundheitsbehörden kontrolliert werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekräftigt aber, dass die Infektionsgefahr klein sei und dass dies nicht mit dem Coronavirus zu vergleichen sei. Nur bei direktem und längerem Kontakt mit infizierten Menschen sei eine Ansteckung möglich.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Uraltes Virus aus dem sibirischen Permafrostboden
1 / 10
Uraltes Virus aus dem sibirischen Permafrostboden
Permafrostboden in Sibirien – hier unter anderem nahmen die Wissenschaftler Proben, die uralte Viren enthielten.
quelle: jean-michel claverie/igs/cnrs-am
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Italien setzt Insektenschutzmittel gegen West-Nil-Virus ein
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
4
Abnehmspritzen treiben laut Studie Pharma-Renditen nach oben
Die weltweite Pharmaindustrie hat laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte 2025 erneut höhere Renditen auf ihren Forschungsausgaben erzielt als im Vorjahr. Gleichzeitig löst Übergewicht Krebs als wichtigsten Umsatztreiber ab.
Zur Story