Schweiz
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epa08562997 A handout photo made available by Presidential Press Office shows Swiss President Simonetta Sommaruga (R) and Ukrainian President Volodymyr Zelensky (L) wearing bullet-proof vests walk during their working trip to the Donetsk and Luhansk regions, eastern Ukraine, 23 July 2020. Sommaruga arrived in Ukraine on 21 July for her state visit to meet with top Ukrainian officials and to visit eastern Ukraine.  EPA/PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Simonetta Sommaruga und Volodymyr Zelensky unterwegs in schusssicheren Westen. Bild: keystone

Bundespräsidentin Sommaruga bringt Hilfsgüter in die Ostukraine



Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ist am Donnerstag in den Osten der Ukraine gereist. Im Namen der Schweiz brachte sie humanitäre Hilfsgüter in das Konfliktgebiet, darunter Chemikalien zur Wasseraufbereitung für die Pumpstation von Voda Donbasu.

Diese Wasseraufbereitungsstation versorgt in der Ostukraine eine Bevölkerung von fast vier Millionen Menschen auf beiden Seiten der sogenannten Kontaktlinie, der eigentlichen Waffenstillstandslinie, mit Wasser, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) mitteilte. Es war der 12. humanitäre Transport seit 2015. Begleitet wurde Sommaruga vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Representatives of the Swiss humanitarian aid mission stand by Swiss trucks with antiseptic water, at a water pumping station close to Donetsk, Ukraine, Thursday, July 23, 2020. Swiss Federal President Simonetta Sommaruga and Ukrainian President Volodymyr Zelenskiy visited the Donetsk region on Thursday. (Ukrainian Presidential Press Office via AP)

Bild: keystone

In Stanyzja Luhanska besichtigten die beiden am Nachmittag die Arbeiten zur Wiederinstandstellung einer Strasse und besuchten einen Übergang über die scharf bewachte Waffenstillstandslinie zwischen den Konfliktseiten.

Am Donnerstagvormittag hatten Sommaruga und Selenskyj die Situation in Slowjansk mit lokalen Behörden sowie Fachleuten der humanitären Hilfe und Entwicklungspolitik besprochen.

Die Reise in den Osten der Ukraine beschliesst den ersten bilateralen Präsidialbesuch aus der Schweiz in dem Land. Ziel war es laut Uvek, die bereits sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Ukraine zu würdigen und zugleich das grosse Potential für einen noch engeren Austausch in politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht zu betonen.

Swiss Federal President Simonetta Sommaruga, left, talks to a Swiss humanitarian aid representative while Ukrainian President Volodymyr Zelenskiy, looks on, center, during a visit to a water pumping station close to Donetsk, Ukraine, Thursday, July. 23, 2020. (Ukrainian Presidential Press Office via AP)

Bild: keystone

Die Erarbeitung einer friedlichen Lösung für den Konflikt in dieser Region sei ein Schwerpunkt der Schweizer Friedenspolitik, schreibt das Uvek. Als fünftwichtigste Gebernation leiste die Schweiz Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe in der Ukraine. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MartinZH 23.07.2020 22:43
    Highlight Highlight Ich begrüsse es sehr, dass die Schweizer Bundespräsidentin, Simonetta Sommaruga, die Ukraine besucht hat. Damit setzt die Schweiz ein wichtiges Zeichen.

    Ich finde es auch positiv, dass Simonetta Sommaruga zusammen mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, eine Arbeitsreise in die Gebiete von Donezk und Luhansk (Donbas) gemacht haben. So konnte sich die CH-Bundespräsidentin einen persönlichen Eindruck vor Ort verschaffen.

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