Schweiz
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Der heisseste Ort der Welt: Das Death Valley in Kalifornien, USA. Bild: AP/AP

Die Welt in Karten

Das sind die Hitzerekorde (fast) aller Länder

Die Hitzewelle hat uns im Griff. Doch von den weltweiten Hitzerekorden sind wir (zum Glück) noch ein gutes Stück entfernt. Da liegt die Schweiz nur auf dem 96. Rang von 164 untersuchten Ländern.



Der Temperaturrekord in der Schweiz liegt seit dem 11. August 2003 in Grono GR. Damals wurden 41,5 Grad Celsius gemessen. MeteoSchweiz schreibt dazu allerdings, dass die Messstation an einem felsigen Südhang lag, unter den heutigen Messbedingungen auf dem Talboden wären es nur 40,5 Grad gewesen. Es war bisher das einzige Mal in der Schweiz, dass die 40-Grad-Schallmauer offiziell durchbrochen wurde.

Doch wo liegt die Schweiz damit im internationalen Vergleich? Wir haben die Hitzerekorde aus (fast) allen Ländern recherchiert. Die Daten stammen von der Weltorganisation für Meteorologie WMO (einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen), aus Wikipedia, Medienberichten und Recherchen bei nationalen Wetterdiensten.

Fazit: Im internationalen Vergleich wirken die 40,5 Grad schon fast angenehm kühl, wie unsere Karte zeigt.

Von 164 untersuchten Ländern liegt die Schweiz damit «nur» auf dem 96. Platz. Angeführt wird die Liste von den USA. Am 10. Juli 1913 soll es im Death Valley in Kalifornien (USA) 56,7 Grad Celsius heiss gewesen sein. Auf Rang zwei kommt Kebili in Tunesien mit 55 Grad (Juli 1933). Beide Werte sind jedoch umstritten.

Die genauen Standorte der Hitzerekorde pro Land:

Gar aberkannt wurde der 90 Jahre gültige Rekord von 58 Grad in El Aziza (Libyen). Die WMO bemängelte unter anderem, dass die Messung von einem erst seit zwei Tagen im Amt gewesenen Mitarbeiter durchgeführt wurde. Zudem wurde in den umliegenden Messstationen eine um rund sieben Grad «kältere» Temperatur registriert.

Offiziell sind dafür die Rekorde in Kuwait (53,9 Grad Celsius am 21. Juli 2016 in Mitribah) und Pakistan (53,7 Grad Celsius am 28. Mai 2017 in Turbat). Die Weltwetterorganisation (WMO) mit Sitz in Genf hat die Temperaturen kürzlich bestätigt. Die WMO hatte die Temperatursensoren in einem Vergleich getestet und in einem unabhängigen Verfahren ausgerichtet.

Daten und Quellen

Für unsere Übersichtskarte haben wir die Rekorde der USA und Tunesien übernommen. Die weiteren Daten stammen von der WMO, aus Wikipedia, Medienberichten und Recherchen bei nationalen Wetterdiensten.

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