Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Children jump into the water of Lake Geneva play to cool off during the sunny and warm weather, in Lutry, Switzerland, Tuesday, June 25, 2019.The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Sandra Hildebrandt)

Rette sich, wer kann. Bild: KEYSTONE

Jetzt purzeln auch auf der Alpensüdseite die Rekorde ++ 30 Grad in der Nacht



Das Wichtigste in Kürze

Schicke uns deinen Input
Team watson
jodokmeier
Neruda
KnechtRuprecht
In Südfrankreich kippt der Hitze-Rekord
Mit der Hitzewelle ist der Juni-Temperaturrekord in Frankreich gefallen: In der Gemeinde Grospierres im südfranzösischen Département Ardèche wurden 42 Grad gemessen, in dem Ort Saint-Julien-de-Peyrolas im Département Gard 41,9 Grad.

Das teilte der Wetterdienst Météo-France am Donnerstag über Twitter mit. Der bisherige Rekord stammte vom 21. Juni 2003, als im südfranzösischen Lézignan-Corbières im Département Aude 41,5 Grad gemessen worden waren, wie Météo-France bestätigte.

Der neue Rekord dürfte nach Einschätzung des Wetterdienstes allerdings nur von kurzer Dauer sein. Am Freitag werde es in der Region voraussichtlich noch heisser werden, sagte eine Sprecherin.

von jodokmeier
Also bei mir im Büro läuft‘s. Nicht nur wegen den kurzen Hosen.
Was ist schlimmer, heiss oder kalt?
Noch ein Rekord gebrochen
Im Puschlav ist ebenfalls ein neuer Stationsrekord aufgestellt worden: In Robbia auf 1078 m ü.M. sind 34,3 Grad gemessen worden. Der bisherige Rekord von 33,1 Grad datiert vom 27. Juli 1983.


Good News! Knabe nach Badeunfall wohlauf
Der fünfjährige Knabe, der am Mittwoch regungslos auf dem Grund des Schwimmbades in Rotkreuz lag und von Badegästen geborgen wurde, ist wohlauf. Er könne das Spital bald verlassen.

Man bedauere das Unglück, teilte die Zuger Gemeinde Risch am Donnerstag mit. Das beherzte Einschreiten und das vorbildliche Handeln von Helferinnen und Badeaufsicht hätten zum glimpflichen Ausgang des Ereignisses beigetragen.

Zwei Mädchen hatten den Jungen auf dem Grund des Erwachsenenbassins entdeckt und versucht, ihn aus dem Wasser zu ziehen. Weil sie es aus eigener Kraft nicht schafften, riefen sie ihre Mütter zu Hilfe, die ihn schliesslich aus dem Becken holten. Der Junge wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch den Bademeister betreut. Ein Rettungshelikopter brachte ihn in ein ausserkantonales Spital. (sda)
Gemischte Bilanz in Schweizer Spitälern
Einige Notfallstationen von Schweizer Spitälern haben während der Hitzewelle vermehrt mit Herz-Kreislauf-Patienten zu tun. Vor allem ältere Menschen kämpfen mit Dehydrierung und anderen Hitzesymptomen. Die Prävention der Behörden scheint aber zu fruchten.

Das zeigt eine Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in mehreren Kantonen. Die Antworten der verschiedenen Spitäler unterscheiden sich teilweise stark voneinander. Die Reaktionen reichen von «nix und null an Hitzenotfällen» über «eine gewisse Zunahme» bis hin zu konkreten Zahlen zu Hitzenotfällen.

«Es gibt Patienten jeden Alters, die wegen der Hitze in den Notfall am Unispital Zürich kommen», sagt eine Sprecherin zu Keystone-SDA. Sie litten vor allem an Hitzeerschöpfung, also Schwäche, Schwindel oder Kreislaufkollapsen.

Aus anderen Krankenhäusern tönt es ähnlich: Insgesamt gibt es eine leichte Zunahme an Hitzepatienten, aber ernst werde es erst nach längeren Hitzeperioden. In St.Gallen heisst es «Courant normal», im Unispital Lausanne hat der eigens für diese Woche einberufene Krisenstab nichts zu tun, in Aarau gibt es ein bis drei Fälle pro Tag und in Basel sind bisher mindestens drei Personen eingeliefert worden. Nicht so dramatisch also.
Wieso muss man so oft aufs WC, wenn man Alk trinkt?
«Trink ein Six-Pack, urinier ein Ten-Pack.» Hier wird erklärt, warum man so oft aufs WC muss, wenn man (zu) viel getrunken hat.


Zwei Allzeit-Rekorde im Tessin
Piotta mit knapp 35 Grad auf 1000 Meter und Cimetta haben neue Allzeitrekorde. Cimetta schaffte den Rekord schon um 11 Uhr morgens, und es wird noch heisser. Aktuell knapp drei Grad über dem Rekord vom Hitzesommer 2003.


Waldbrand in Spanien ausser Kontrolle
epa07676348 A general view of a forest fire burning in the municipality of Ribera d'Ebre, in Tarragona, Catalonia, northeastern Spain, 26 June 2019 (issued 27 June 2019). The forest fire, which started last evening, burnt at least 4,000 hectares and it is out of control, according to firefighter sources on 27 June.  EPA/JAUME SELLART
Inmitten der europaweiten Hitzewelle hat ein Waldbrand in Spanien tausende Hektar Fläche zerstört. Trotz des Einsatzes von hunderten Feuerwehrleuten und mehreren Löschflugzeugen war das Feuer nach Behördenangaben am Donnerstag weiter ausser Kontrolle.

Das Feuer war am frühen Mittwochnachmittag auf dem Gebiet der katalanischen Gemeinde Torre del Español ausgebrochen. Starke Winde fachten die Flammen weiter an. Kataloniens Innenminister Miquel Buch sprach von «enormen Schwierigkeiten», die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Bis Donnerstagmittag wurden nach seinen Angaben mehr als 4000 Hektar Wald- und Buschgebiet zerstört. Bis das Feuer gelöscht sei, könnten 20'000 Hektar betroffen sein, sagte der katalanische Minister. Er sprach vom schlimmsten Waldbrand in Katalonien seit 20 Jahren.

Auslöser sei möglicherweise ein Misthaufen auf einem Bauernhof gewesen, der sich in der Gluthitze derart aufgeheizt habe, dass er regelrecht explodiert sei und dabei Funken erzeugt habe, sagte Buch. Nach Angaben der Regionalregierung wurden 30 Menschen in Sicherheit gebracht. (sda/afp)
Bis zu 40 Grad im Tessin
Der Wetterdienst von Jörg Kachelmann meldet, dass heute dank dem Föhn bis zu 40 Grad im Tessin möglich sind. «Einfach nur extrem!», heisst es. Denn: In der Nacht kühlt es auf nur 30 Grad ab, bevor es am Freitag erneut gegen 40 Grad geht.


An der Aare sollte man sein
Wer will bei dem Wetter noch arbeiten? Lieber kurz in die Aare springen, wie die Menschen in den folgenden Bildern gestern Nachmittag:
epaselect epa07676475 People jump from a bridge in the Aare River during the sunny and warm weather, in Bern, Switzerland, 27, June 2019. The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius.  EPA/ANTHONY ANEX
People jump from a bridge in the Aare River during the sunny and warm weather, in Bern. Switzerland, Wednesday, June 26, 2019. The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Anthony Anex)
People enjoy a swim in the Aare River during the sunny and warm weather, in Bern. Switzerland, Wednesday, June 26, 2019. The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Anthony Anex)
People jump from a bridge in the Aare River during the sunny and warm weather, in Bern. Switzerland, Wednesday, June 26, 2019. The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Anthony Anex)
People on two inflatable boats enjoy the sun in the Aare River during the sunny and warm weather, in Bern. Switzerland, Wednesday, June 26, 2019. The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Rekord auf der Cimetta pulverisiert
Auf der Cimetta (1661 m ü.M.) im Tessin wurde der bisherige Rekord vom Hitzesommer 2003 (26,2 Grad) geradezu pulverisiert. Bereits um 11:40 Uhr wurde eine Temperatur von 28,9 Grad gemessen.


Mädchen verlaufen sich im Wald – Polizei bringt sie in die Badi
Die Polizei dein Freund und Helfer: Am Mittwoch haben sich zwei Mädchen in einem Waldstück zwischen Brütten und Winterberg verirrt und per Notruf die Winterthurer Polizei alarmiert. Sie wollten zu Fuss in die Badi und fanden den Weg nicht. Eine Patrouille fuhrt die beiden dann zum Ziel.

Eine 12-Jährige alarmierte mit ihrem Mobiltelefon kurz vor 15.45 Uhr die Polizei, wie diese am Donnerstag mitteilte. Das Mädchen und ihre 13-jährige Kollegin hatten eine Abkürzung genommen und dadurch den Weg verloren.

Weil das Mobiltelefon den Standort zu ungenau anzeigte und die beiden Mädchen keine weiteren Angaben machen konnten, schickte der Einsatzbeamte eine Ortungs-SMS auf deren Gerät. So konnte eine Patrouille die beiden Mädchen lokalisieren.

Die Kinder waren wohlauf und wollten immer noch in die Badi. So erfüllten die Polizisten den Wunsch kurzerhand und fuhren die beiden ins nahegelegene Schwimmbad. (sda/aeg)
Tempo 80 im Tessin
Der Südkanton ergreift wegen hoher Ozonwerte und Smog Massnahmen. Das Geschwindigkeitslimit gilt ab 13 Uhr für die A2 zwischen Chiasso und Taverne und auf der A394 zwischen Mendrisio und Gaggiolo.

Die Hitze der vergangenen Tage und die grosse Sonneneinstrahlung hätten zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Luftqualität geführt, begründeten die Behörden am Donnerstag die Massnahmen. Zahlen der Konferenz der Umweltschutzämter (KVU) belegen: Vor allem im Sottoceneri lagen die Ozonwerte deutlich über dem Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m3).

Den Spitzenwert erreichte am Mittwoch Chiasso mit 296 μg/m3. Auch in Mendrisio wurden über 260 μg/m3 gemessen. Dort und an weiteren Orten wurde der Schwellenwert von 240 μg/m3 (europäischer Alarmwert) während drei oder mehr aufeinanderfolgenden Stunden überschritten.
Gesucht: Kühlstes Dorf
von Neruda
Welches ist eigentlich das kühlste Dorf momentan? Also ein Ort wo man auch wohnen kann und keine Bergspitze 😉
Tragischer Unfall in Bern
Am Mittwochnachmittag ist eine leblose Person aus der Aare geborgen worden. Es handelt sich um eine 16-jährige Jugendliche. Die Berner Polizei schreibt, dass nach bisherigem Kenntnisstand von einem Unfall auszugehen ist.

Der Notruf ging um 14:30 Uhr ein: Es sei eine leblose Person in der Aare beim Stauwehr Engehalde gesichtet worden. Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus und konnten dort in der Folge eine weibliche Person aus dem Fluss bergen. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 16-jährige Schweizerin aus dem Kanton Bern.

Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich bei der Verstorbenen um eine Jugendliche, welche der Kantonspolizei Bern unmittelbar vor Eingang der Meldung zur Person beim Stauwehr als vermisst gemeldet worden war. Demnach hatte sich die Jugendliche zuvor oberhalb des Bärengrabens in Bern zum Schwimmen in die Aare begeben.
Schweiz erlebt weitere Tropennacht
Die Schweiz hat eine weitere Tropennacht erlebt. Die wärmsten Temperaturen mass der Wetterdienst Meteonews in Vevey VD am Genfersee mit 25,3 Grad.

In Vevey war die Nacht auf Donnerstag damit landesweit am wärmsten. Auf der Lägern an der Kantonsgrenze von Zürich und Aargau sowie in Vaduz FL wurden über 24 Grad gemessen; auf dem Pfannenstiel oberhalb des Zürichsees und dem Hörnli im Zürcher Oberland 23,7 Grad.

Mehr als 23 Grad gab es auch in Lugano und in Locarno-Monti. An etlichen weiteren Stationen fiel das Quecksilber nicht unter 20 Grad. Wie schon in der vorangegangenen Nacht war es auch in der Nacht auf Donnerstag vor allem in höheren Lagen besonders mild; in Göschenen UR etwa blieb es 22,1 Grad warm. (sda)
Was tun die Touristen in der Schweiz?
Ha! Denen ist's auch zu heiss. Einige kühlten sich deshalb gestern auf dem Titlis ab.
epa07674787 Tourists enjoy the summer temperatures on the Titlis mountain, near Engelberg, Switzerland, 26 June 2019. Europe is bracing itself for a heatwave, as forcasters predict temperatures are expected to climb above 40 degrees Celsius in some areas due to The exceptionally hot air that has arrived from the Sahara.  EPA/ALEXANDRA WEY
epa07674790 Tourists enjoy the summer temperatures on the Titlis mountain, near Engelberg, Switzerland, 26 June 2019. Europe is bracing itself for a heatwave, as forcasters predict temperatures are expected to climb above 40 degrees Celsius in some areas due to The exceptionally hot air that has arrived from the Sahara.  EPA/ALEXANDRA WEY
Zwei indische Touristen geniessen die sommerlichen Temperaturen auf dem Titlis im Schnee am Mittwoch, 26. Juni 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Touristen geniessen die sommerlichen Temperaturen auf dem Titlis am Mittwoch, 26. Juni 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Auch heute bleiben die Temperaturen wieder oben

Stimmt die Bauernregel, gibt's die nächsten sieben Woche Hitze

Neue Temperaturen, neue Probleme …
von KnechtRuprecht
* Breaking News* Habe ein Wasser aus meinem 75 Grad warmen Auto in den Kühlschrank gestellt. Nach 1 Stunde war es noch nicht kalt.
Angekündigte 38 Grad werden klar verfehlt
Die ganz grossen «Hitzekracher» blieben am Mittwoch aus. Die Topwerte lagen am späten Nachmittag bei knapp 36 Grad. Zahlreiche Stationen in der Höhe meldeten allerdings Allzeitrekorde oder Juni-Rekorde. Die Temperaturen werden frühestens kommende Woche etwas sinken.

Gemäss den online publizierten Messwerten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie wurde der Tageshöchstwert von 35,9 Grad in Basel-Binningen und Wynau BE gemessen (Stand 17:30 Uhr). Beim privaten Wetterdienst Meteonews machte der Messpunkt Bern-Belpmoos mit 36,0 Grad das Rennen (Stand 17 Uhr).

35,8 Grad waren es laut Bundesamt in Sitten, in Gösgen SO 35,6 Grad, in Möhlin AG, Zürich-Affoltern, Würenlingen AG und Leibstadt AG je 35,5 Grad, in Buchs AG, Grenchen SO und Koppigen BE 35,3 Grad, in Schaffhausen 35,0 Grad.

Auf dem Säntis und in Scuol GR wurden Allzeit-Temperaturrekorde aufgestellt, wie Meteonews meldete. 33,3 Grad zeigte das Thermometer im Dorf im Unterengadin an, auf dem Säntis auf 2504 Metern über Meer stieg die Temperatur auf 21 Grad.


Ein User schickt liebe Grüsse von der Ilfis
Hitzewelle schön und gut. Die Ilfis ist schön kühl. Inklusive kleinem Geheimplätzchen, wo niemand anderes ist. 😁☀️
tel: 0791798123
Hitzewelle schön und gut. Aber die Ilfis ist schön kühl. Inklusive kleinem Geheimplätzchen, wo niemand anderes ist. 😁☀️
Unbekannter Mann wohl im Rhein ertrunken
Trotz des sofortigen Einschreitens eines 63-jährigen Passanten ist am Mittwochabend ein unbekannter Mann offenbar im Rhein ertrunken. Berufsfeuerwehr, Kantonspolizei und Grenzwache konnten den Vermissten in einer fünfzigminütigen Rettungsaktion nicht orten.

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt teilte am Abend mit, dass die Suche erfolglos beendet worden sei. Gemäss einer Meldung war ein Mann bei der Dreirosenbrücke in den Rhein gegangen und sogleich unter Wasser geraten. Ein 63- jähriger Passant war ihm nachgesprungen, konnte aber nichts mehr ausrichten. (sda)
Böxli in Basel wieder erlaubt
In Basel ist es der erste Sommer nach drei Jahren, in dem das Musikhören mit Lautsprechern an den Rheinufern wieder erlaubt ist. Vorher wurde man mit 100 Franken gebüsst oder das Gerät wurde eingezogen. Ab 22 Uhr braucht es jedoch nach wie vor eine Bewilligung für Boom-Boxen und co. Im Moment ist aber auch ohne «Böxli»-Verbot ruhig
Endlich Abkühlung!
watson-Reporterin Jara Helmi hat nach sieben Stunden im Heizkessel Basel bei über 35 Grad den Sprung ins kühle Nass gewagt. Sie ist nicht die einzige: Das «Rhybadhysli Santihans» ist rappelvoll!
Schaffhauser Polizei rettet Kleinkind aus Auto
Polizisten haben in Schaffhausen ein Kleinkind aus einem verschlossenen Auto gerettet. Das Kind hatte beim Spielen mit
dem Autoschlüssel versehentlich das Auto abgeschlossen, weswegen die Polizisten eine Autoscheibe einschlagen mussten. Personen wurden bei keine verletzt.

Um 14.15 Uhr meldete die Mutter des Kleinen den Vorfall, worauf die Beamten ausrückten. Nach der Rettung wurde des Kind der Ambulanz übergeben.
Jetzt kommt's eiskalt
Die Stadt Chur hat beschlossen, wegen der Hitze die Altstadtbrunnen überlaufen zu lassen, um die Wärmerückstrahlung des Bodens abzumildern. Im Freibad kippte eine Eisreinigungsmaschine aus der benachbarten Eishalle als zusätzliche Möglichkeit zur Abkühlung für die Badegäste eine Ladung Schnee ans Schwimmbassin.

Hitzetipp von einem, der es wissen muss
Puis (26) «büetzt» an der prallen Sonne und sagt: «Viel trinken! Das ist jetzt schon mein fünfter Liter Wasser.» Ob er sich am Abend im Fluss abkühlt? «Nein! Dann geht bei mir gar nichts mehr. Nur noch auf allen vieren ins Bett!»
Der Postillon hat die besten Schlagzeilen
Kinder bekommen doch nicht Hitzefrei
Gestern teilte die Schulleitung von Kappel am Albis in einem Brief an die Eltern mit, dass die Schule am Donnerstag ausfällt – wegen der Hitze. Dies wurde mit den teilweise langen Anfahrtszeiten mit dem Velo begründet, die gewisse Schüler in der Gemeinde im Säuliamt auf sich nehmen müssen.
Wie der «Tagesanzeiger» heute schreibt, macht das Zürcher Volksschulamt den Entscheid rückgängig. Hitzefrei sei laut Kantonsvorgabe nicht zulässig. Aus diesem Grund suchte das Schulamt das Gespräch mit der Schule in Kappel am Albis, worauf diese von ihrem geplanten Vorhaben wieder abwich und eine andere Lösung im Umgang mit den Temperaturen suchte. Kinder, die eine längere Strecke auf sich nehmen müssen, werden mit dem Schulbus abgeholt.
Was?! In der Schweiz ist's heiss?
Kelly (50) und Keden (16) aus den USA sind von der Hitze in Basel überrascht. Ihr Tipp für alle Touris: «Bleibt im Schatten oder kühlt euch in den Kirchen ab!»
Schafft Basel den Temperaturrekord?
Sieht wohl eher schlecht aus. Um 14:00 Uhr war's 35 Grad im Schatten. Der Temperaturrekord von Basel liegt bei 39 Grad.
Noch mehr Juni-Rekorde!
Einige Bergstationen haben erneut Juni-Temperaturrekorde übertroffen, schreibt Meteonews auf Twitter. So zum Beispiel die Stationen Weissfluhjoch, La Dôle, San Bernardino, Pilatus, Corvatsch und Grimsel.


Da hilft nur noch Bier
Im Basler De-Wette-Park sind schon mal die Biere kaltgestellt. Kann ich auch eins bestellen?
«Bis am Abend sind wir nur am Baden»
Die Schülerinnen und Schüler sind wohl die glücklichsten an diesem Hitzetag: Sie haben vielerorts am Nachmittag frei. «Bis am Abend sind wir nur am Baden. Etwas anderes macht keinen Sinn», finden Daniel (16), Anouk (16) und Samuel (16). Viel Spass!
Arme Hunde!
Auch Hunde leiden bei diesen Temperaturen. Doch in Basel dürfen die Vierbeiner praktisch nirgends baden gehen. So hält Pauilliacs (2) Herrchen mit ihm bei jedem Brunnen und kühlt seine Pfötchen ab.
«Es ist einfach viel zu heiss!»
watson-Reporterin Jara Helmi berichtet aus Basel: Obwohl er gerade auf dem Weg zum Baden ist, musste Nico (35) das T-Shirt bereits während dem Laufen abziehen. «Es ist einfach viel zu heiss!»
Was tun Werkhofmitarbeiter gegen die Hitze?
Daniel (49), Ingrao (50) und Jose (46) arbeiten bei der Müllabfuhr. Was tun sie wegen der Hitze? «Wir haben heute bereits um vier Uhr begonnen, zwei Stunden früher als normalerweise. Ausserdem bekommen wir heute eine Stunde mehr Pause, um uns abzukühlen. Das Arbeiten in dieser Hitze ist sehr anstrengend, der Schweiss läuft uns überall runter.»
Da hilft nur noch ein Sprung ins Wasser
Am Mittag ist abkühlen im Rhein angesagt! Die Basler pilgern regelrecht dem Rheinufer entlang, um kurz ins kühle Nass zu springen.
Säntis knackt Allzeit-Rekord
Auf dem Säntis hat man einen historischen Wert gemessen: 21 Grad – so heiss wie noch nie. Meteonews meint, dass noch einige Juni- und Allzeit-Rekorde folgen werden.


Paris macht die Schulen dicht
Im Süden von Paris wurden bis jetzt 50 Schulhäuser geschlossen. Bei den Temperaturen auch verständlich: Das Thermometer überschritt die 40-Grad-Grenze.


watson-Reporterin macht Basel unsicher
watson-Jungreporterin Jara Helmi ist heute in Basel unterwegs. 39 Grad sind dort für Mittwoch angesagt. Perfekt also für eine Tour durch den Heizkessel.

Unser Thermometer zeigt in der Sonne bereits 40 Grad an!
Brandenburger Polizei schnappt nackten Rollerfahrer
Die Brandenburger Polizei hielt einen nackten Rollerfahrer an. Offenbar geschieht das nicht alle Tage: Die Polizei war sprachlos und suchte nach einem passenden Titel. Die Berliner Polizei half aus: «Da zeigt sich: Die meisten Sonnencremes haben einen zu geringen #Sichtschutzfaktor»


Sahara-Staub sorgt für schönen Sonnenaufgang

9:13
Nur 7 Messstationen verzeichneten keine Tropnennacht
Gestern gab es fast schweizweit erneut eine Tropennacht. Nur an sieben Messstationen von MeteoNews in den Bergen fielen die Temperaturen unter 20 Grad. Du willst wissen, wo du hin musst, wenn du bei dieser Hitze gut schlafen willst? Hier die sieben Orte:

7. Bern, Doldenhornhütte SAC (1916 m ü.M.): 19.6 Grad
6. Waadt, La Frétaz (1202 m ü.M.): 19.4 Grad
5. Freiburg, Plaffeien (1042 m ü.M.): 19.4 Grad
4. Jura, (1599 m ü.M.): 19.2 Grad
3. Freiburg, Moléson (1972 m ü.M.): 19.2 Grad
2. Luzern, Pilatus (2106 m ü.M.): 19.0 Grad
1. Waadt, La Dôle (1670 m ü.M.): 18.6 Grad

Keine Lust, in die Berge zu gehen? Hier die sieben Messstationen im Flachland mit der niedrigsten Mindesttemperatur in der letzten Nacht:

7. Bern, Neuenstadt (434 m ü.M.): 20.2 Grad
6. Bern, Niederscherli (672 m ü.M.): 20.2 Grad
5. Basel-Landschaft, Liestal (333 m ü.M.): 20.2 Grad
4. Zürich, Wallisellen (450 m ü.M.): 20.2 Grad
3. St. Gallen, Stadt Sankt Gallen (779 m ü.M.): 20.2 Grad
2. Solothurn, Niedergösgen (420 m ü.M.): 20.1 Grad
1. Luzern, Buchrain (457 m ü.M.): 20.1 Grad
«Die Hölle naht»
Die Hitzewelle hat auch Spanien im Griff. Die Meteorologin Silvia Laplana vom staatlichen Sender RTVE twitterte zu Beginn der Hitzewelle eine Karte mit der Hitzeentwicklung in Spanien. Dazu schrieb sie: «El Infierno is coming».

Währenddessen irgendwo in Frankreich ...

Purzeln heute Hitzerekorde?
Die Schweiz könnte am heutigen Mittwoch tropische Hitze um die fast 40 Grad erleben. Das Hoch «Ulla» dürfte besonders im Norden und Süden die Temperaturen hochtreiben. SRF Meteo erwartet am Nachmittag für Basel und Sitten VS bis zu 38 Grad.

Der Schweizer Wetterdienst Meteoschweiz sagt bis zu 37 Grad voraus. Demnach könnten am Mittwoch einige Temperatur-Rekorde purzeln. Am Nachmittag soll es in der Schweiz 33 bis lokal 38 Grad heiss werden. In den Städten Zürich und Chur werden bis zu 37 Grad erwartet. Eine leichte Abkühlung von der Saharahitze ist erst für Anfang nächster Woche in Sicht.

Die höchste Temperatur im vergangenen Hitzesommer lag bei 36,2 Grad. Als absoluter Rekord gilt der 11. August 2003 in Grono im bündnerischen Misox. Damals war es da 41,5 Grad heiss.

Der Bund erliess Hitzewarnungen der zweithöchsten Stufe 4 («Grosse Gefahr») für die Region Basel sowie für Teile des Wallis und des Tessins. Bereits am Dienstag waren im Wallis die Temperaturen an mehreren Orten auf über 35 Grad geklettert. (sda/meg)
Gestern am Genfersee so:
Peoples enjoy the sunny and warm weather on the beach plage des Eaux-Vives on the shore of the Lake of Geneva, in Geneva, Switzerland, Tuesday, June 25, 2019.The forecasts predict hot weather in Switzerland with the maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Laurent Darbellay)
(Bild: Keystone)

Mehr zur Hitzewelle:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wie wird der Sommer 2019? Unsere Prognose in Bildern ;-)

Wie du dem Wetterumschwung den Mittelfinger zeigst

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fail-Dienstag

Du willst es doch auch! 27 lustige Bilder und Gifs für die pure Freude am Dienstag

Der erste Tag der Woche ist für die meisten von euch schon durch, einen Tag haben wir schon geschafft. Und das beutetet: Heute ist FAIL-DIENSTAG!

Heute mit besonders vielen Bildern, weil ... Nun ... Das Internet hatte diese Woche vor allem lustige Bilder auf Lager.

Wir freuen uns aber über jedes Gif in den Kommentaren.

Der Fail bist du, wenn du Dinge siehst, die gar nicht da sind. :)

Wir sind uns sicher, jemand hat ihn danach rausgeholt.

Und deswegen, liebe Kinder, tragen wir beim Velofahren einen …

Artikel lesen
Link zum Artikel