Schweiz
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Schweiz liefert den USA erste Beweismittel im Fall FIFA aus



epa05053267 Exterior view of the FIFA Headquarters 'Home of FIFA' in Zurich, Switzerland, Thursday, 3 December 2015. The FIFA Executive Committee has today approved a set of proposals from the 2016 FIFA Reform Committee to pave the way for significant and much-needed changes to FIFA’s governance structure. The recommendations will be put before the Congress as proposed statutory changes for approval at its extraordinary session in Zurich on 26 February the FIFA informs today.  EPA/WALTER BIERI

Bild: EPA/KEYSTONE

Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat den US-Behörden am Mittwoch erste Beweismittel für das Strafverfahren gegen hochrangige FIFA-Funktionäre übermittelt. Es handelt sich um Unterlagen zu Bankkonten, über die Bestechungsgelder geflossen sein sollen.

Das BJ konnte die Unterlagen an die US-Behörden aushändigen, nachdem fünf Teil-Schlussverfügungen rechtskräftig geworden sind, wie das BJ mitteilte. Die Verfügungen betreffen jeweils einen Inhaber eines oder mehrerer Konten bei einer bestimmten Bank.

Die US-Behörden hatten im Rahmen der Rechtshilfe um Unterlagen zu 50 Konten auf zehn verschiedenen Banken in der Schweiz ersucht. Bisher habe das BJ fünf Teil-Schlussverfügungen erlassen, in einem weiteren Fall stimmte eine Konteninhaberin der Herausgabe der Unterlagen zu.

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US-Beamte können zudem Einblick nehmen in die Akten aus einem Schweizer Strafverfahren gegen FIFA-Funktionäre, das 2010 eingestellt worden war. Die US-Behörden hatten um die Herausgabe dieser Akten ersucht, weil sie die aus dem schweizerischen Strafverfahren gewonnenen Erkenntnisse als bedeutsam für ihr Strafverfahren erachten.

Das BJ bewilligte die Anwesenheit von US-Beamten bei der Triage der umfangreichen Strafakten unter der Leitung von Zuger Behördenvertretern, wie es am Mittwoch bekannt gab. Die Akten im Umfang von rund 50 Bundesordnern würden zurzeit durch das BJ gesichtet und auf deren Bedeutung für das US-Strafverfahren geprüft. (sda)

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