Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR JACDEC-STUDIE DER SICHERSTEN AIRLINES DER WELT 2016 - A ground crew operator detaches a cable from a Bombardier C Series 100 aircraft prior to a demonstration flight in Mirabel, Quebec, Wednesday, June 29, 2016. Ihren Spitzenplatz als weltweit sicherste Airline der Welt behauptete erneut die Fluggesellschaft Cathay Pacific aus Hongkong, gefolgt von der Air New Zealand (2.), Hainan Airlines (3.) und Qatar Airways (4.). Sicherste europaeische Fluggesellschaft bleibt die niederlaendische KLM auf Rang fuenf. Die Swiss landete auf dem 35. Rang. (Graham Hughes/The Canadian Press via AP)

Probleme bei der Flugzeugwartung im Ausland beobachtet man bei der Swiss «mit wachsender Sorge». archivBild: AP

Die Swiss hat ein sicherheitsrelevantes Problem – und muss reagieren

Die Schweizer Airline sorgt sich über Mängel bei der Wartung ihrer Flugzeuge im Ausland. Das hat mit der ehemaligen Swissair-Tochter SR Technics zu tun.

Benjamin Weinmann / ch media



Rekordumsatz, Rekordgewinn, Rekordpassagierzahl: Als die Swiss vor zwei Wochen ihre Jahreszahlen den Medien präsentierte, stand in erster Linie die erfolgreiche Bilanz im Fokus. Zudem sprach Swiss-Chef Thomas Klühr über die Klima-Debatte und die Kapazitätsengpässe in Zürich und bei den Fluglotsen in Europa.

Doch es gibt ein weiteres Thema, das die Swiss-Führungscrew derzeit beschäftigt. Dass es bei der Medienkonferenz keine Erwähnung fand, überrascht nicht. Denn das Thema ist sensibel. Es geht um die Sicherheit.

Vor einigen Tagen hat die Lufthansa-Tochter intern über Probleme bei der Flugzeugwartung informiert, die man mit zunehmender Sorge beobachte.

Diese Zeitung hat Kenntnis von dem Schreiben. Wie verschiedene Quellen bestätigen, ist darin die Rede von mehreren, zum Teil gar sicherheitsrelevanten Qualitätsmängeln, zu denen es in den vergangenen Wochen bei den Unterhaltsarbeiten, den so genannten Maintenance-Checks, von Langstreckenmaschinen gekommen ist.

Sicherheitsrelevante Mängel ...

Kleinere Maintenance-Arbeiten werden zwar regelmässig von der Swiss in Eigenregie in Zürich durchgeführt. Doch für die grossen Checks, für welche die Swiss nicht lizenziert ist, müssen die Airbus-Flugzeuge, die Boeing-777- sowie die neue C-Series von Bombardier seit Herbst nach Ljubljana, Slowenien, und nach Amman, Jordanien. Zu den erwähnten sicherheitsrelevanten Mängeln ist es bei der jordanischen Firma Joramco gekommen.

... nach Abbau bei SR Technics

Der Grund, dass die grossen Checks nicht mehr in Zürich stattfinden, hat mit dem bisherigen Partner zu tun, der ehemaligen Swissair-Tochter SR Technics. Diese wurde 2016 vom chinesischen Konglomerat HNA übernommen.

Doch auch die Chinesen brachten die schrumpfende SR Technics nicht auf Wachstumskurs. Im Gegenteil. Vergangenen Herbst stellte sie die sogenannte «Base Maintenance» für grosse Checks ein. Hunderte Mitarbeitende in Kloten fielen der neuen Strategie der Chinesen zum Opfer. Die Stellenzahl von SR Technics in Zürich sank damit auf rund 1300. Vor 15 Jahren waren es noch 4200.

ARCHIVBILD ZUM STELLENABBAU BEI SR TECHNICS, AM MONTAG, 9. APRIL 2018 - Angestellte von SR Technics rollen am Montag, 7. Juli 2003, im Hangar in Glattbrugg einen Reifen fuer ein Swiss Flugzeug durch die Halle. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

SR-Technics-Mitarbeiter rollen 2003 im Hangar in Glattbrugg einen Reifen durch die Halle. archivBild: KEYSTONE

Die Swiss sah sich in der Folge gezwungen, einen neuen Partner zu finden, der die grösseren Checks durchführen kann – und wurde in Slowenien und Jordanien fündig.

Die Frage, ob die nun kritisierte Firma Joramco zum Zug gekommen ist, weil in Jordanien die Kosten tiefer liegen würden, und weshalb nicht die konzerneigene «Lufthansa Technik» die Arbeiten übernimmt, beantwortet ein Swiss-Sprecher nicht.

Mehr Kontrolle nötig

In Swiss-Kreisen wird ein Grund für den angeblichen Mangel an Alternativen genannt. Denn der Branche fehle es an Unterhaltsfirmen, die qualitativ genügen. In den vergangenen Jahren hätten insbesondere in Westeuropa zahlreiche Betriebe schliessen müssen. Kurzfristig gebe es zum Anbieter Joramco in Amman schlicht keine Alternative, wie die Swiss intern kommuniziert.

Deshalb wurden diverse Massnahmen definiert, um mit der neuen Situation umzugehen. Dazu gehört, dass die Swiss während der Checks deutlich mehr eigene Leute nach Amman schickt, um die Arbeiten zu überwachen. Mittelfristig wird laut Insidern zudem geprüft, ob und wie stark man künftig auf die Dienste in Jordanien setzen wolle.

Welche Konsequenzen die Wartungsprobleme für den Flugplan haben, wie gross der finanzielle Schaden ist, wie viele schwere Fälle es gab und ob auch Maschinen der Schwesterfirma Edelweiss betroffen sind, will die Swiss ebenfalls nicht sagen.

Man könne aber versichern, «dass sämtliche Swiss-Flugzeuge den strengen Vorgaben von Herstellern und Behörden entsprechen und sie zu keiner Zeit sicherheitsrelevante Mängel aufweisen». Da es sich um interne Angelegenheiten handle, wolle man keine weiteren Kommentare dazu abgeben.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt bestätigt, über die Schwierigkeiten bei Joramco informiert zu sein. Ein Sprecher sagt zudem, dass es deswegen zu Verzögerungen bei der Wartung und Auslieferung der Swiss-Flugzeuge gekommen sei.

Das Amt beurteile die Situation derzeit als unkritisch. Joramco werde durch die Behörden des Landes beaufsichtigt, welche die Standards der europäischen Agentur für Flugsicherheit erfüllten. Die Prozesse der Swiss würden vom Bundesamt überprüft. Die Sicherheit der Flotte müsse aber durch die Swiss selbst sichergestellt werden.

Verschuldete Chinesen

Gategroup hat neuen Eigentümer

Der Airline-Caterer Gategroup gelangt in neue Hände. Die chinesische HNA-Gruppe verkauft ihre Anteile an zwei asiatische Finanzinvestoren, den Singapurer Staatsfonds Temasek und den Finanzinvestor RRJ Capital. Gategroup-CEO Xavier Rossinyol zeigt sich in einer Mitteilung «absolut begeistert» von seinen neuen Aktionären, die den Wert und das Wachstumspotenzial des Unternehmens erkannt hätten. Für Rossinyol und sein Management-Team dürfte der Verkauf auch privat ein äusserst lukratives Geschäft werden. Die Führungsriege von Gategroup ist im Besitz von 1,1 Millionen sogenannten «Phantom-Aktien», deren Wert mit der Steigerung des Unternehmenswertes zunimmt. Der Wert wird im aktuellen Geschäftsbericht mit 113 Franken pro Stück beziffert. Die Titel können nach einem Kontrollwechsel sofort in Bares umgetauscht werden. Mit Swissport und SR Technics besitzt HNA noch zwei weitere ehemalige Swissair-Betriebe. Auch diese stehen zum Verkauf. HNA war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

(aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • knowingthebusiness 01.04.2019 14:03
    Highlight Highlight @ch ch ch
    vom Business hast Du keine Ahnung.
    Die EDW Basemaintenance Checks für die Airbusse werden genau wie die von LX bei Joramco und Adriatehnika gemacht
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 31.03.2019 19:13
    Highlight Highlight Es lebe der Marktradikale, globalisierte Neoliberalismus 😁

    Mal im ernst, wann kommt es bei den ganzen Finanzleuten, CEOs und Aktionären an das nicht der Beste Preis sondern das beste Preis-Leistungsverhältnis zählen muss?
    Wenn Qualität nunmal Kostet kostet sie halt
  • knowingthebusiness 31.03.2019 09:52
    Highlight Highlight Um Basemaintenance Checks von Swiss zu bekommen musste SRT unter den Selbstkosten arbeiten. SRT war bei der Qualität und TAT der beste Maintenance Provider für Swiss. Das man nicht lange unter den Selbstkosten arbeiten kann ist ja wohl jedem verständlich darum hat SRT das Basemaintenance Business in ZRH geschlossen. Swiss hat ja genug billigere Provider gefunden und nun sieht man das Resultat
  • Blister 31.03.2019 09:43
    Highlight Highlight In Jordanien?!?! Dort würde ich nicht mal ein Loch in die Wand bohren lassen. Irgendwie schmerzt es, wenn man von der Lufthansa so eine Airline aufgdrückt bekommt. Andererseits gibt es auf der Kurzstrecke wirklich nichts Besseres...
  • WID 31.03.2019 08:02
    Highlight Highlight Die grossen Checks werden nur noch in Slowenien und Jordanien gemacht? Dann fliege ich lieber nicht mehr Swiss.
  • Adumdum 31.03.2019 04:05
    Highlight Highlight Puh, Jordanien, das ja als Hightech Standort bekannt ist...
  • Schlange12 30.03.2019 21:19
    Highlight Highlight Hätte man nicht die Sparte in Basel geschlossen, welche die kleinen Flugzeuge (Embria, Saabs und Avro RJ) gewartet haben und Zürich nicht verkauft, reduziert. Hätte man diese Problem nicht. Man hätte
    die Standort auf die neuen Bedürfnisse anpassen mussen, aber das wollte man nicht. Viel Spass wenn man dies wieder aufbauen möchte. Das kostet einiges an Geld und Zeit. Know how bekommt man nur durch Erfahrung. Selber schuld!
    • ands 30.03.2019 23:10
      Highlight Highlight SR Technics hat doch gar keine Probleme. Und die Swiss hat nichts reduziert. Weshalb ist die Swiss selber schuld, dass die SR Technics die Leistungen nicht mehr anbietet?
    • LarsBoom 31.03.2019 03:37
      Highlight Highlight Swiss technik war in Basel. Und SR Technics hat die Base Maintenace in Zürich geschlossen weil unteranderem die Swiss die Wartungsverträge, aus Kostengründen, nicht verlängert hat.
    • ch ch ch 31.03.2019 22:10
      Highlight Highlight LarsBoom. Der Vertrag wäre immer noch am laufen, die SRT hat den Laden während der Laufzeit des Vertrages dicht gemacht!
  • Eipa 30.03.2019 21:04
    Highlight Highlight Willkommen im Kapitalismus meine Damen und Herren! Im Studium wurde uns die Sicherheits- und Fehlerkultur der Flugbranche immer als vorbildlich verkauft. Aber eigentlich hätte uns von Anfang an klar sein müssen, dass der beschleunigte internationale neoliberale Wettbewerb mit den Billigairlines das zunichte machen würden. Zuerst starb der Grossteil der Nationalairlines, dann würden die alten Sicherheitstandards überwunden und jetzt kostets halt zunehmend Menschenleben.
    • Adumdum 31.03.2019 04:04
      Highlight Highlight @Eipa Deshalb sind die Flugzeuge in nicht-kapitalistischen Ländern auch so sicher, gell? Solche kritischen Artikel gäbe es da allerdings nicht, insofern haben Sie natürlich wieder Recht.
  • c_meier 30.03.2019 19:52
    Highlight Highlight Könnte nicht ein finanzstarker Partner am Flughafen Zürich so etwas wieder aufbauen wenns in Europa kaum mehr Wartungsfirmen gibt? oder ist der Standort Zürich zu teuer?
    • Maracuja 30.03.2019 20:50
      Highlight Highlight Ein Neuanbieter in der Schweiz hat da keine Chance, bereits bestehende Anbieter in Europa können mit der Konkurrenz in Billigländern kaum mithalten. Dass die Verlagerung der Wartung in diese Länder mit Qualitätsproblemen einhergeht, erstaunt niemanden, der Bekannte hat, die in dieser Branche arbeite(te)n.
  • Etap 30.03.2019 19:52
    Highlight Highlight Swiss Qualitäts- bzw. Premiumairline?

    Das passt so richtig zur Swiss. Sieht sich selber qualitativ hochwertig und schweizerisch. Nur mal kurz am Lack kratzen und der Glanz ist weg. Ist übrigens auch bei den Piloten so. Schweizer mit entsprechenden Zulassungen für die Flugzeugtypen sitzen bei Emirates und Quantas im Cockpit.
    • Saraina 30.03.2019 20:37
      Highlight Highlight Wieso sollen Schweizer Piloten nicht für Quantas oder Emirates arbeiten?
    • Schlange12 30.03.2019 21:04
      Highlight Highlight @Saraina
      Hat er nie gesagt. Er hat damit gesagt dass das Image welches sich die Swiss verpasst nichts mit der realität zu tun hat. Mehr nicht.
    • SteWe 30.03.2019 21:22
      Highlight Highlight Es heisst Qantas. Und der Kommentar ist komplett sinnlos
    Weitere Antworten anzeigen
  • Influenzer 30.03.2019 19:36
    Highlight Highlight Die Folgen einer Entwicklung, die mit Fehlern des Swissair-Verwaltungsrates in den 90er-Jahren begann.
  • fireboltfrog 30.03.2019 19:31
    Highlight Highlight ups... Ich frage mich wie viele Schweizer überhaupt noch mit dieser Airline fliegen (die nicht müssen). Die Tochter Edelweiss (welche ohne richtigen Hub wohl primär Schweizer transportiert) hat unbestritten besseren Service, mehr Platz etc. In den letzten 10 Jahren wurde aus der Luxus Marke der Lufthansa eine chique Billigairline. In Zürich ist die Swiss wohl die Airline, die im Schnitt am meisten Verspätung hat und auch sonst höre ich primär schlechtes. Klar, für alle die in den Westen reisen, gibt es kaum bessere Alternativen, aber im Osten gibt es dermassen gute Airlines.
    • Leonessa 30.03.2019 21:57
      Highlight Highlight Ich kann ihnen versichern: sehr viele.
      Es ist eine sichere Airline, das Personal ist stets freundlich und hilfsbereit, der service ist in Ordnung.
      Ich bin Vielflieger, und wenn immer es geht, fliege ich Swiss. Verspätungen und manchmal ein miesgelauntes Flight Attendant gibt es bei anderen Airlines auch.
      Ich habe mit Edelweiss nicht besonders gute Erfahrungen gemacht und frage mich wieso viele so sehr von dieser Airline schwärmen. Aber jedem das seine.
      Ich weiss, ich bin nicht der einzige Swiss Fan, die vielen Flüge die ich jährlich mit der Swiss fliege, sind meistens gerappelt voll.
    • ch ch ch 30.03.2019 22:02
      Highlight Highlight ;-) Gut das Edelweiss von der Swiss Technik gewartet wird und auch nicht mehr in die geschlossene SR Technics gehen kann. Bitte erst schreiben wenn man Ahnung vom Business hat...
    • Pisti 30.03.2019 22:31
      Highlight Highlight Ich fliege wenn möglich immer Swiss, kann mich über den Service nicht beschweren. Wer natürlich gerne in Arabien an den Flughäfen rumhängt weil er 200.- spart soll das tun, für mich wär das nichts.
  • alex DL 30.03.2019 19:03
    Highlight Highlight Wär vielleicht noch gut, wenn man sich gewisse Leistungen vertaglich zusichern lässt, bevor man ein zentrales Element seines Geschäfts outsourced.
    • roger_dodger 30.03.2019 19:24
      Highlight Highlight Glauben Sie ehrlich, die Swiss hat der Firma mal den Vertrag nach dem Motto "ja dann mach mal wie Ihr das für richtig haltet" gegeben? Es gibt sicher sehr detaillierte Verträge und die Checks sind sicher auch ganz genau reglementiert. Wenn aber die Mitarbeiter dort halt unzureichend ausgebildet werden oder zu wenig Qualitätssinn haben, dann wird das halt zum Problem.
    • alex DL 30.03.2019 21:22
      Highlight Highlight @Roger. Ich behaupte nicht, Details zu kennen, aber dass der neue Eigentümmer der SR Technics wesentliche Leistungen nicht mehr anbieten kann, spricht nun nicht unbedingt für ein vorausschauendes Vertragswerk.
    • roger_dodger 31.03.2019 10:00
      Highlight Highlight Dann meinst Du damit den ehemaligen Partner und nicht den jetzigen. Ja das wäre sicher interessant zu wissen warum die Wartung nicht mehr angeboten werden kann obwohl ja eigentlich Arbeit da wäre? Ev. Kostengründe wie so oft?
  • KnechtRuprecht 30.03.2019 18:20
    Highlight Highlight Ich habe selbst einige Jahre am ZRH gearbeitet. Nicht bei SR Technics aber man kennt sich im T halt.
    Viele alt verdiente und erfahrene Leute wurden ohne Rücksicht auf Verluste entlassen (55+). Teilweise mussten sie ihre Nachfolger in Amman und Kuala Lumpur sogar selbst ausbilden. An Ironie kaum zu übertreffen.

    Dass dies früher oder später auf Kosten der Sicherheit geht, war immer klar.

    Die neuen meist ausländischen Manager hängen mit Kaffee und Zigi am Raucherplatz rum anstatt zu arbeiten.

    Tragische Situation für ein solches Unternehmen. All about Money... 😑☹️
    • Ueli der Knecht 30.03.2019 22:03
      Highlight Highlight "Die neuen meist ausländischen Manager hängen mit Kaffee und Zigi am Raucherplatz rum anstatt zu arbeiten."

      Arbeitende Manager sind mit Kaffee und Zigi am Raucherplatz, hören sich um, und geben Input, ohne dass es jemand bemerkt.

      Macht ist am schönsten, wenn man sie nicht braucht. Führen lässt sich am effizientesten, wenn niemand die Führung bemerkt.

      Meine (Nichtraucher-)Erfahrung: Mit Kaffee und Zigis am Rauchplatz erfährst du am schnellsten, wie eine Firma funktioniert, wo der Schuh drückt, und wie es besser ginge. Gute Augen und Ohren sind essentiell erfolgreiches Management.
    • losloco 31.03.2019 17:00
      Highlight Highlight Gut geschrieben!
    • Chääschueche 01.04.2019 06:23
      Highlight Highlight Du darfst unserer Politik danken die noch immer nichts gegen die übernahmegier der Chinesen tun. Das geht schön so weiter :)

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