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«Vorwürfe entbehren jeder Grundlage» – AfD-Weidel äussert sich zur Spendenaffäre



FILE -- In this Wednesday, May 16, 2018 photo Alice Weidel, right, co-faction leader of the Alternative for Germany party, delivers a speech during a meeting of the German federal parliament, Bundestag, at the Reichstag building in Berlin, Germany. The co-leader of a far-right party in Germany is defending herself against suggestions she might have accepted campaign donations that were illegal. (AP Photo/Michael Sohn, file)

Alice Weidel. Bild: AP/AP

Die deutsche AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat alle Vorwürfe gegen sie in der Spendenaffäre ihrer Partei zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien ihr bisher nur aus den Medien bekannt, teilte sie am Freitag in Berlin mit.

«Ich weise diese Vorwürfe mit Entschiedenheit zurück. Sie entbehren jeder Grundlage und stellen den Versuch dar, mich persönlich und politisch zu diskreditieren», sagte die Co-Vorsitzende der AfD-Gruppe im Bundestag. Die in den Medien berichteten Sachverhalte seien «in wesentlichen Punkten falsch, unvollständig und tendenziös».

Weidels AfD-Kreisverband am Bodensee hatte zwei Grossspenden aus der Schweiz und den Niederlanden erhalten, die möglicherweise gegen das Parteiengesetz verstossen haben. Die Staatsanwaltschaft hat deswegen Vorermittlungen eingeleitet.

Weidel erklärte weiter: «Ich werde – auch im Interesse meiner Partei – mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln an der Aufklärung der betreffenden Sachverhalte mitwirken.» Sie habe einen Anwalt mit der Aufarbeitung und der Vorbereitung einer Stellungnahme gegenüber den Behörden beauftragt. Bis dahin werde sie sich nicht zu Details äussern.

Rückhalt in der Partei

Derweil stellte sich der AfD-Bundesvorstand in der Affäre hinter Weidel. «Der Bundesvorstand sieht keinerlei Verschulden bei Frau Dr. Alice Weidel», hiess es in einer Erklärung, die während einer Vorstandssitzung am Freitag in Magdeburg veröffentlicht wurde. Dort bereiten die Parteigremien den Europaparteitag der AfD vor, der am Nachmittag beginnt.

Derzeit werde der Sachverhalt auf allen Ebenen der Partei sehr intensiv aufgeklärt, hiess es weiter. Der Vorstand wies auch darauf hin, dass alle Rückzahlungen «ohne öffentlichen Druck» erfolgt seien. (aeg/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Anna Landmann 16.11.2018 23:57
    Highlight Highlight Ist ihren Anhängern doch egal, wenn Weidel schlecht wegkommt, sinds eh nur Fake-News von Gegnern. Wie man diesen Leuten mit Fakten (oder überhaupt) beikommt, ist mir echt ein Rätsel.
  • Juliet Bravo 16.11.2018 14:38
    Highlight Highlight Dann soll die Frau Dr. Weidel uns doch bitte aufklären, anstatt zu behaupten, dass das alles eine Fake Media Geschichte sei.
    • Fabio74 17.11.2018 11:37
      Highlight Highlight dann fällt aber das Lügenkonstrukt der Wirtschaftsmigrantin zusammen dass das Geld an sie ging bei der entsprechenden Kreisparteiorganisation. Diese sie offiziell führt
  • swisskiss 16.11.2018 13:41
    Highlight Highlight "Sie habe einen Anwalt mit der Aufarbeitung und der Vorbereitung einer Stellungnahme gegenüber den Behörden beauftragt."

    Ist denn noch ein wenig Spendengeld für Anwaltskosten da?
  • Sisiphos 16.11.2018 13:41
    Highlight Highlight Patatipatata! Was du nicht willst, das man dir tu‘ , das füg‘ auch keinem andern zu. Diese schreckliche Populistin regt sich auf, wenn ihr -wahrscheinlich zu Recht- rechtswidriges Verhalten vorgeworfen wird. Sie macht doch permanent nichts anderes als Lügen verbreiten
  • MachoMan 16.11.2018 13:25
    Highlight Highlight Die Law-and-Order-Partei liest also den demokratischen Parteien die Leviten, wie man rechtsstaatlich handelt. Hmmmm, vielleicht sollte sie endlich einmal einen Fünkchen Selbstkritik üben?
    Das Wort „illegal“ verbinde ich jedenfalls ab heute nicht mehr mit Schutzsuchenden, sondern mit einer ganz bestimmten Systempartei einer rechtspopulistischen Elite.
    Schade stellt sich der Herrliberger nicht auch so dilettantisch an.
    • TanookiStormtrooper 16.11.2018 13:33
      Highlight Highlight Muss er ja auch nicht, bei uns bleiben Parteispenden ja anonym und gerade die SVP tut alles, damit dies so bleibt. Ein Schelm wer böses denkt...
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 16.11.2018 12:45
    Highlight Highlight Kommt etwas spät, diese entschiedene zurückweisung. Wenn meine bluse weiss ist, warte ich doch nicht Tage für ein dementi.
    Was sie wohl gemacht hat die letzten Tage?
    • Sauäschnörrli 16.11.2018 12:53
      Highlight Highlight Wahrscheinlich den Aktenschredder gefüttert.
  • AleTee 16.11.2018 12:44
    Highlight Highlight Alice im Wunderland
    • Fabio74 16.11.2018 13:35
      Highlight Highlight Weidi im Alpenland
  • Sauäschnörrli 16.11.2018 12:40
    Highlight Highlight Und wer zahlt diesmal den Anwalt?
    • TanookiStormtrooper 16.11.2018 13:34
      Highlight Highlight Und wie bezahlt sie jetzt die ganzen Facebook-Likes?
    • sherpa 16.11.2018 13:38
      Highlight Highlight dafür sind künftigen Parteispenden aus dem Ausland vorgesehen.

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