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SBB raten wegen Orkansturms von Bahnreisen in den Norden ab

18.02.2022, 17:0818.02.2022, 18:53

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) raten wegen des schweren Wintersturms «Zeynep» von Reisen in den Norden ab. Verschiedene Bahngesellschaften hätten ihren Verkehr eingestellt, teilte ein SBB-Sprecher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitag mit.

Auch Nachtzüge aus der Schweiz fallen aus. So fahren die Züge in die niederländische Hauptstadt Amsterdam sowie in die norddeutsche Metropole Hamburg nicht, wie die SBB erklärten.

Hier trifft eine Monsterwelle die Hafenfähre in Hamburg

Video: watson/een

In weiten Teilen Deutschlands wurde ab dem Nachmittag der Bahnverkehr wegen des Orkantiefs gestoppt. Im Fernverkehr wurden alle Verbindungen nördlich von Dortmund, Hannover und Berlin eingestellt. Auch auf den in Ost-West-Richtung quer verlaufenden Strecken von Köln über Hannover bis Berlin sowie zwischen Berlin und Frankfurt am Main nach Amsterdam sollten keine ICE- oder IC-Züge mehr verkehren.

Ein Sturm-Todesopfer in Irland:
Im schweren Sturm ist in Irland ein Mann von einem umstürzenden Baum getroffen worden und ums Leben gekommen. Der Beschäftigte der Stadt Wexford, ein Mann in seinen Sechzigern, war draussen im Einsatz, als das Unglück passierte, wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte.

Das Sturmtief schnitt auf der irischen Insel rund 80'000 Haushalte und Betriebe von der Stromversorgung ab. Viele Strassen waren durch umgestürzte Bäume oder andere Schäden blockiert. Etliche Flüge von Dublin und Cork aus sowie Fährverbindungen wurden gestrichen. Am Leuchtturm Roches Point am Hafen von Cork wurden zeitweise Windgeschwindigkeiten von 137 Stundenkilometern gemessen.
sda/dpa

Europa wird derzeit von schweren Stürmen heimgesucht. Sturmtief «Zeynep» gilt als einer der schwersten Stürme seit mehreren Jahrzehnten in Grossbritannien. Auf der Isle of Wight wurde mit rund 196 Stundenkilometern die höchste je in England gemessene Windgeschwindigkeit registriert. Das stürmische Wetter hat in Grossbritannien das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt und Zerstörung angerichtet.

Bereits am Donnerstag hatte ein Sturmtief an der Nordsee für eine Sturmflut gesorgt und in Teilen Deutschlands Schäden angerichtet. Mehrere Menschen starben bei wetterbedingten Unfällen. Es kam zu Sachschäden und Verkehrsbehinderungen. (sda)

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