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Knall bei Start: Swiss-Flieger in Delhi evakuiert – 4 Personen im Spital

Video: watson/emanuella kälin

Knall bei Start von Swiss-Flieger in Delhi – 4 Passagiere im Spital

Ein Airbus der Fluggesellschaft Swiss ist am Flughafen in Delhi wegen eines Problems an einem Triebwerk evakuiert worden. Vier Passagiere wurden verletzt und befinden sich in Spitalbehandlung. Eine Flugbegleiterin hat sich zudem ein verstauchtes Fussgelenk zugezogen, wie die Swiss am Sonntag präzisierte.
26.04.2026, 05:0526.04.2026, 10:49

Das Problem sei beim Start des Flugs LX147 um kurz nach 1 Uhr morgens (Ortszeit) aufgetreten, schrieb die Medienstelle der Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und das Flugzeug vorsorglich evakuiert. Zunächst hatte der Blick über den Vorfall berichtet.

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Die betroffene Swiss-Maschine in Delhi.Bild: x

An Bord des Airbus A330 befanden sich laut Swiss 228 Passagierinnen und Passagiere sowie vier Kleinkinder. Die 13 Crewmitglieder seien mit Ausnahme der Flugbegleiterin mit dem verstauchten Fuss wohlauf.

In einer ersten Medienmitteilung in der Nacht auf Sonntag war noch von sechs verletzten Passagieren die Rede gewesen, die Swiss hat diese Zahl nun auf vier korrigiert. Zu den verletzten Personen konnte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA keine weiteren Angaben machen.

Die meisten Passagiere verliessen das Flugzeug über Notrutschen, wie aus dem Communiqué hervorging. Für einzelne Personen, denen dies nicht möglich war, sei eine Treppe organisiert worden.

Video: watson/emanuella kälin

Taskforce reist nach Indien

Swiss schrieb von einer belastenden Situation für alle Beteiligten. Die Reisenden würden betreut. Für alle Fluggäste habe die Swiss inzwischen individuelle Lösungen für die Weiterreise finden können. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit ihrer Gäste und Crew stets höchste Priorität habe.

Eine Taskforce der Fluggesellschaft habe die Arbeit aufgenommen. Technische Spezialistinnen und Spezialisten würden nach Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen. Die Fluggesellschaft wolle im Detail wissen, was zum Vorfall geführt hat.

Zuletzt hatte die Swiss wegen des Iran-Kriegs eine hohe Nachfrage nach Flügen zwischen der indischen Hauptstadt und Zürich vermeldet. Sie verdoppelte das tägliche Angebot auf dieser Strecke vorübergehend, wie die Fluggesellschaft Mitte März mitteilte. (sda/con/hkl)

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